Kurztest: Sony Ericsson Xperia Arc

24. Mai 2011 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Ich bekam die Möglichkeit, das Sony Ericsson Xperia Arc für zwei Wochen zu testen und lasse euch einmal meine kurze Meinung da. Es handelt sich *trommelwirbel* um ein Android-Smartphone mit Single Core-CPU, aber da ich eh Häufig-Telefon-Wechsler bin, stört mich das in keiner Weise. Was ich persönlich von Dual Core-Smartphones halte, schrieb ich ja im April, je nach verfügbaren Apps und Systemen kann sich meine Meinung allerdings noch umkehren.

Auf dem Hobel läuft Android 2.3.2 – darauf und die eigenen Widgets gehe ich aber nicht an, das ist ja fast immer das gleiche bei Android. Ich gehe hier ein bisschen auf die Haptik und das aufkommende Feeling ein, das muss langen. Ich kann auch jedem empfehlen, vor Kauf eines Smartphones mal in einen Laden zu schlendern und die Dinger mal anzupacken. Denn ein Gerät kann extrem gut laufen, tolle Software und allen Pipapo haben, wenn es nicht gefühlt geil in der Hand liegt und die Tasten nicht zu gefallen wissen, dann wird man nicht glücklich – ich zumindest nicht.

Fangen wir mal mit den technischen Spezifikationen an:

System: Android 2.3
Display: 4,2″ mit 854 x 480
Gewicht: 117 Gramm
RAM: 512 MB
Speicherkarte: microSD bis 32 GB, interner Speicher 320 MB frei
CPU: Snapdragon 1 GHz Single Core
Cam: 8,1 Megapixel
Konnektivität: WLAN, BT, UMTS, GPS, HDMI, Kopfhöreranschluss

Design & Haptik

Als ich das Sony Ericsson Xperia Arc in die hand nahm, war ich angenehm überrascht. Es ist leicht und flach, mein bevorzugter Smartphonetyp. Das Ganze „Drum herum“ sieht nach Chrome und Alu aus, ist aber Kunstoff. Verwirrend fand ich, dass der Powerknopf, nicht wie bei den meisten Geräten rechts oben (da sitzt HDMI), sondern auf der linken Seite ist. Ganz und gar nicht gefallen mir die Buttons. Hier hat man leider keine Touchleiste wie beim LG Optimus Speed benutzt, sondern Knöpfe wie beim Sony Ericsson Xperia Play. Für mich leider ein dicker Minuspunkt. Ansonsten ganz nettes Design.

Unter der Haube

Die Tatsache, dass das Arc knapp um 450 Euro kostet, ist für mich ein Minuspunkt. Für 400 bekomme ich das LG Optimus Speed und wenn ich in Regionen knapp über 500 Euro gehe, dann bekomme ich schon das Samsung Galaxy S2. Natürlich wesentlich besser ausgestattet. Nuff said, oder?

Kamera

8.1 Megapixel. Kein Frontkamera. Funktioniert, bin von den Fotos indoor nicht so angetan. Ich hatte ja bereits das N8 im Vergleich und selbst das Samsung Galaxy Tab kann da mithalten. Ich habe Unmengen von Fotos gemacht – sowohl mit, als auch ohne Blitz, in dunkleren und helleren Umgebungen – die Fotos bestachen alle durch eine gewisse Milchigkeit. Nein, auf der Linse befand sich keine Schutzfolie. Kann natürlich auch an meinem Gerät oder meinen bescheidenen Fähigkeiten liegen. Im Freien bei normalen Verhältnissen sieht man allerdings einen deutlichen Unterschied. Ich meine: draussen hui, innen pfui.

Kurzfazit: Ich muss knallhart sagen: das Sony Ericsson Arc liegt gut in der Hand, die Verbindung ist Antennentechnisch sogar besser als mit meinem LG Optimus Speed, trotz alledem würde ich bei dem Preis- / Leistungsverhältnis abraten. Klar, wer Design mag, der zahlt immer ein paar Euronen mehr, aber wie ich oben erwähnte: anpacken ist Pflicht, so ein häufig benutztes Smartphone darf ruhig ein Handschmeichler sein 🙂


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Über den Autor: caschy

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