Kim Dotcom: „Ich glaube, die Daten bei Mega sind nicht mehr sicher“

31. Juli 2015 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Wir alle erinnern uns noch an den Hype rund um das von Kim Dotcom aus der Taufe gehobene Mega. Den Clouddienst, der schnell und sicher sein sollte. Alles Vergangenheit, wenn man den neusten Aussagen Glauben schenken möchte. In einer Interview-Runde mit Lesern von Slashdot geht es richtig zur Sache. Open Source-Befürworter und Hacker hatten Kritik darüber geäußert, dass das System nicht offen sei, Quellen nicht eingeschaut werden können.
mega

Die konkrete Frage an Kim Dotcom lautete: „Welche Aussage kann man den Nutzern geben, die behaupten, dass das Speichern auf Mega nicht sicher sei?“. Als Antwort gab Kim Dotcom zu Protokoll, dass er nichts mehr mit Mega zu tun habe. Das Unternehmen sei durch einen chinesischen Investor übernommen worden, der angeblich wegen Betruges gesucht wird. Mehrere Strohmänner hatten Aktien gekauft, das Unternehmen Mega sei so feindlich übernommen worden.

Die Anteile wurden dann aber von der Regierung Neuseelands beschlagnahmt. Deshalb und aus einer Vielzahl anderer vertraulicher Gründe gehe er davon aus, dass Mega nicht mehr sicher sei. Sein neuster Plan? Sein Wettbewerbsverbot läuft Ende des Jahres aus, dann möchte er einen Wettbewerber zu Mega erstellen – komplett Open Source und kostenfrei – ähnlich wie das Wikipedia-Modell. Man will so eine kostenlose, unbegrenzte und verschlüsselte Cloud-Lösung für jedermann realisieren, die sich durch Spenden aus der Community finanziert. Ob das was wird? 2016 wird es zeigen…


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