Hotspot: Verbraucherzentrale NRW mahnt Unitymedia ab

18. Mai 2016 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

artikel_unitymediaDas war absehbar. Unitymedia kündigte an, viele Kunden mit ihren Anschlüssen und Geräten zum Hotspot für andere Kunden zu machen. Optional, aber eben doch standardmäßig, wenn man nicht widerspricht. Die erste Rüge ging vom Verbraucherzentrale Bundesverband vor wenigen Tagen aus, nun zieht die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nach. Sie hat den Anbieter nun abgemahnt. Man begrüße zwar die Bereitstellung öffentlicher Hotspots, allerdings nicht auf die Weise, wie es Unitymedia macht. Hier kritisiert man, dass Nutzer bei Unitymedia widersprechen müssen. Machen sie das nicht, so würde ihr Router ab Sommer zu einem Hotspot.

Dadurch wird laut Ansicht der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das bestehende Vertragsverhältnis des Kunden mit Unitymedia unzulässig erweitert, denn eine solche Erweiterung ist nicht ohne die Zustimmung des Kunden möglich. Kunden sollen selbst entscheiden können, ob der Router in ihrem Haus zu einem Hotspot wird oder nicht.

Dies würde insbesondere gelten,  da die dem Schreiben beigefügten Geschäftsbedingungen unter anderem vorsehen, dass Kunden die Stromversorgung ihres Routers nicht über einen längeren Zeitraum als zum Beispiel für einen Neustart unterbrechen dürfen. Das halte man für eine unangemessene Benachteiligung und deshalb habe man entsprechende Klauseln ebenfalls abgemahnt.

Mal schauen, was aus der Geschichte noch wird…

 


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Über den Autor: caschy

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