HomePipe: Mediastreaming auf Telefon und Rechner

12. September 2010 Kategorie: Android, Internet, iOS, Mobile, Windows, geschrieben von: caschy

HomePipe ist ein kostenloser Dienst, der in eine ähnliche Kerbe wie das bereits vorgestellte Libox oder ZumoCast schlägt: lokale Serversoftware installieren und so auf Geräte wie das Android-Gerät, iPad oder das iPhone zu streamen. Wie sieht das Ganze aus? Registrieren und im Anschluss die Serversoftware für Windows oder Mac OS X installieren. Danach kann per Browser ausgewählt werden, welche Dateien (bzw.) Ordner freigegeben werden.

Ihr installiert also den Dienst und gebt Ordner frei, HomePipe dient dabei als Mittler, Daten werden nicht in der Cloud gespeichert. Euer Rechner muss also online sein, wenn ihr unterwegs auf eure Daten zugreifen wollt. Wer einen Windows Home Server sein Eigen nennt, der kann auch auf diesem HomePipe installieren, da die Windows-Version einen Dienst mitbringt, wie Björn schreibt.

Hier einmal die Browseransicht von HomePipe:

Ihr könnt nun von jedem Rechner aus auf diese Daten zugreifen – sie werden direkt gestreamt. Für Android oder iPhone gibt es noch Apps, mit denen ihr streamen könnt: HomePipe für Android & HomePipe für iPhone / iPad.

Für Android sieht HomePipe wie folgt aus:

Meine Meinung dazu: HomePipe funktionierte in meinem eben durchgeführten Test nicht zufriedenstellend. Trotz eigentlich vernünftiger Upload-Geschwindigkeit auf meiner Seite war es kaum möglich Musik auf mein HTC Desire zu streamen. HomePipe lud und lud und lud. Das macht nicht wirklich viel Spaß. Ob dies nur ein temporäres Problem ist, kann ich nicht beurteilen. Des Weiteren sollte jedem klar sein, dass man einem Dienst freigegebene Verzeichnisse in die Hand gibt.

Wer eh einen Rechner oder ein NAS laufen hat, der kann auch ohne solche Dienste einen Zugriff  von Überall einrichten. Schließlich gibt es Serversoftware wie Sand am Meer, meistens hat ein NAS so etwas von Haus aus an Board. Manchmal bieten auch schon Router einen Server an: so kann ich zum Beispiel einen USB-Stick an der FritzBox! anschließen und auf diesen auch von unterwegs zugreifen.

Alternativ langt auch eine Dropbox, die bekanntlich bis zu 10 Gigabyte kostenlos ist – sofern man genug Leute einlädt. Wer Kunde der Telekom / T-Online ist, bekommt bekanntlich auch 25 Gigabyte kostenlosen Onlienspace (bzw. Online-Festplatte) im Mediacenter, Android- oder iPhone-Applikation inklusive. Wer nur unterwegs ein wenig Musik streamen will, der sollte auch mit mSpot klarkommen, welches in der Variante mit 2 GB Space ja auch kostenlos ist.



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Über den Autor: caschy

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