Google unterstützt Kampf gegen Kinderpornografie

17. Juni 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

Google hat einen stärkeren Kampf gegen Kinderpornografie und #missbrauch im Internet angekündigt. Wie in der realen Welt gibt es auch im Internet diese dunklen Ecken, in der kriminelle Dinge geschehen: Im Jahr 2011 bekam das National Center for Missing and Exploited Children’s (NCMEC’s) insgesamt Hinweise auf 17,3 Millionen Fotos und Videos, welche vermutlich Dinge darstellen, die der gesunde Mensch als Kindesmissbrauch ansehen würde.

Google Office

Das ist eine Vervierfachung der Zahlen, die noch 2007 vorherrschten. Google betont, dass es wichtig sei, dagegen vorzugehen und somit Eltern, Lehrer und Unternehmen dabei zu helfen, dieses Problem zu bekämpfen. Sexueller Missbrauch an Kindern ist ein globales Problem, gegen welches man global vorgehen müsse, betont Google.

Seit 2006 arbeitet man mit anderen Technologie-Unternehmen daran, technische Lösungen zu entwickeln. Weitere 5.000.000 Dollar stellt man nun weiter unterstützend zur Verfügung, um Bildmaterial, welches Kindesmissbrauch darstellt, auszurotten. Diese Summe geht an das National Center for Missing and Exploited Children und die Internet Watch Foundation.

Unterstützung bekommen auch ähnliche Organisationen in den USA, Kanada, Europa, Australien und Lateinamerika. Seit 2008 nutzt man Hash-Technologien, um bekannte Bilder zu markieren, sodass das Aufspüren von Kopien dieser Bilder im Internet möglich wird. Jedes Bild erhält eine eindeutige ID, einen digitalen Fingerabdruck und wandert in eine Datenbank.

Diese Datenbank ermöglicht es Unternehmen, Wohltätigkeitsorganisationen und der Strafverfolgung, besser gegen diesen Content im Internet vorzugehen. Google teilte ebenfalls mit, dass man weitere 2.000.000 Dollar dem  Child Protection Technology Fund zur Verfügung gestellt hätte, damit man noch effektivere Technologien entwickeln kann.

Zum Thema Offenheit hat Google eine Aussage: man sei im Geschäft mit der Bereitstellung von Informationen – doch es gibt Informationen, die hätten nie erstellt und zur Verfügung gestellt werden dürfen – und das unterschreibe ich.


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Quelle: Google Blog |

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