Google Patent beschreibt Verbindung von Alltagsgegenständen mit dem Smartphone

19. Juni 2015 Kategorie: Android, Google, geschrieben von:

Schlüssel zu Hause liegen lassen, Sonnenbrille im Auto vergessen, Geldbörse im Einkaufswagen liegen lassen. Der Alltag liefert zahlreiche Möglichkeiten, seine persönlichen Gegenstände in irgendeiner Form zu verlieren. Geht es nach einem Google-Patent, gehören solche Situationen mit einem Android-Smartphone der Vergangenheit an. Google möchte diese Gegenstände mit dem Smartphone verbinden und den Nutzer entsprechend informieren, wenn er etwas zurücklässt, das eigentlich nicht zurückgelassen werden soll.

Google_Patent_RFID

Die Art der Verbindung ist Google dabei relativ egal, erwähnt NFC, RFID, RuBee und jegliche Art kabelloser Kommunikation. Der Nutzer kann auch festlegen, wie weit ein Gegenstand entfernt sein muss, damit ein Alarm ausgelöst wird. Die Art des Alarms kann ebenfalls vom Nutzer festgelegt werden. Zu guter Letzt kann der Nutzer auch noch festlegen, wie oft das Smartphone nach den verbundenen Geräten Ausschau halten soll.

Die Idee hinter diesem Patent ist nicht neu. Es gibt zahlreiche Bluetooth-Anhänger, die genau einen solchen Zweck erfüllen. Das Problem ist die Größe der Geräte, einen solchen Anhänger will man sicher nicht an seiner Brille hängen haben. Da bei Googles Idee alle Formen von Kommunikation möglich sind, könnte das auch zu kleineren Tags führen, die sich auch an Gegenständen anbringen lassen, die nicht für die Aufnahme eines größeren Anhängers geeignet sind.

Außerdem zeigt das Patent auch schön, wie Google dem Nutzer mit seinem Smartphone auch außerhalb des Smartphones behilflich sein will. Keine großartig neue Technologie, sondern eher vorhandene Technik sinnvoll und Mehrwert bringend einsetzen.

(Quelle: VentureBeat)

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