DxO bewertet ab sofort auch Dual-Kameras und deren Tiefenerkennung mit

13. September 2017 Kategorie: Hardware, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

DxO bewertet im Rahmen seiner Tests in DxOMark Mobile die Fähigkeiten bzw. die Bildqualität von Smartphone-Kameras. Stammleser unseres Blogs wissen das, denn wir haben schon des Öfteren auf die Tests Bezug genommen. Laut dem Team dahinter war es nun aber an der Zeit die Testmethoden zu erweitern bzw. zu modernisieren. Deswegen wird man in Zukunft, angesichts des steigenden Aufkommens von Dual-Kameras, auch die zweiten Linsen und ihre Features mitbewerten. Das soll sich etwa in den Zoom- und Bokeh-Funktionen widerspiegeln.

Außerdem passt man die Bedingungen für Low-Light-Tests an und will bis runter auf 1 Lux testen, was praktisch Kerzenlicht entspricht. Dadurch wolle man differenzierter für die Leser herausstellen, welche Geräte besonders bei schwachem Licht im positiven wie im negativen Sinne auf sich aufmerksam machen. Des weiteren will man bei DxO verstärkt den Motion Blur, die Schnelligkeit der Aufnahmen und auch HDR und den Dynamikumfang berücksichtigen. Auch die Bildstabilisation und die Fähigkeit der Kamera sich auf schnell veränderte Lichtbedingungen einzustellen, soll mehr in die Ergebnisse hineinspielen.

Im Grunde will man durch die neuen Testmethoden und die differenzierteren Ergebnisse auch besser zwischen den Flaggschiffen differenzieren. Beispielsweise wird nun aufgeschlüsselt, dass das Apple iPhone 7 Plus führend beim Zoom und Bokeh ist, aber das Pixel bei Autofokus und Belichtung vorne liegt, während das HTC U11 etwa die bessere Farbtreue und Detailwiedergabe erzielt. Einige Smartphones, wie die iPhone 7 und 7 Plus hat man also bereits neu bewertet.

Alle Informationen zu den neuen Testverfahren schlüsselt man bei DxO in diesem Beitrag auf. Falls ihr die Tests dort gerne gelesen habt, solltet ihr nun also noch vielseitigere Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen ziehen können.

(via The Verge)

Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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