Die Rückkehr einer alten Freundin: Commodore kommt mit Amiga Mini

24. März 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

Es ist schon eine Weile her, dass Commodore eine Neuauflage des Klassikers Commodore 64 angeboten hat, um Retro-Herzen höher schlagen zu lassen. Noch viel viel länger ist es her, dass ich selbst vor einem anderen Evergreen aus dem Hause Commodore Stunde um Stunde verbracht habe – die Rede ist vom Commodore Amiga.

Auf diesem Rechner öffneten sich mir nicht nur ganz neue Grafik- und Gaming-Welten für mich, dort fing ich auch an, mit dem Computer Musik zu machen – vielleicht kennt der ein oder andere von euch ja noch Programme wie den Octalizer 😉

Jetzt ist Commodore scheinbar der Meinung, dass es Zeit ist für ein Comeback dieser alten Freundin und legt den „Amiga Mini“ auf – ein Amiga, gefangen im Körper eines Mac Mini.

Die Schriftzüge und das Logo lassen an vergangene Tage denken, viel mehr erinnert jedoch nicht an die alte Gurke, die mich etliche Stunden nach der Schule auf Trab gehalten hat. Im Aluminium-Gehäuse verbirgt sich ein Core i7-Prozessor – ein Quad-Core mit 3,5 Ghz, dazu 16 GB RAM und die GeForce GT 430. Standardmäßig werdet ihr mit einer 1 Terabyte großen SATA-Festplatte versorgt, optional gibt es aber auch ein 300 oder 600 Gigabyte großes SSD Laufwerk.

Der neue Amiga mini verfügt über je 4 x USB 2.0 und USB 3.0, HDMI und besitzt ein Blu-ray-Laufwerk. Nachdem die Ausstattung also sehr ordentlich ist, ruft Commodore für den Hobel, der mit dem Commodore OS Vision läuft, einen sehr amtlichen Preis auf. Ziemlich deftige 2.495 Dollar möchte man für die Ausführung mit 1 TB Speicher haben. Alternativ könnt ihr euch auch lediglich das Gehäuse für 345 Dollar zulegen. Nostalgie schön und gut, aber diese 2.500 Dollar werde ich dann vermutlich doch anders investieren 😉

Quelle: Netzwelt


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