Bootfähiger USB-Stick ganz einfach

5. November 2010 Kategorie: Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Die Jungs vom com!-Magazin haben für alle mit wenig Zeit (oder Ahnung) ein kleines Tool zur Verfügung gestellt, mit dem ihr euch in Windeseile einen bootfähigen USB-Stick zaubern könnt. Klingt erst einmal unspannend, ist es aber gar nicht. Der com! ISO-Booter stattet euren USB-Sticks mit einer Fülle von bootfähigen Systemen oder Tools aus. Standardmäßig bekommt ihr über 30 verschiedene Systeme und Tools direkt bootfähig als ISO auf euren Stick gebeamt.

Nachdem der USB-Stick durch euch bootfähig gemacht wurde, könnt ihr direkt aus dem Menü heraus diverse ISOs laden. Ihr seid dabei nicht auf ein System beschränkt, der Stick lässt sich mit mehreren ISOs bestücken und wird so zum Multiboot-Stick.

Nachdem ihr eure ISOs installiert habt und einmal euren bootfähigen USB-Stick testet, erwartet euch folgendes Menü:

1. Menü: Das Auswahlmenü listet alle installierten Boot-CDs des Sticks auf

2. Auswahl: Wähle mit den Pfeiltasten eine CD aus

3. Beschreibung: Zur markierten Boot-CD erscheint eine kurze Beschreibung

Also: ruhig einmal an die Seite packen, wenn es mal einfach und schnell gehen soll :)

4. Laufleiste: Sie zeigt, dass Sie mit den Pfeiltasten weitere Boot-CDs erreichen.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

31 Kommentare

Martin 5. November 2010 um 15:18 Uhr

Sehr cool danke für den tipp probier ich später mal aus;) schönes Wochenende

Nico (twitter ) 5. November 2010 um 15:26 Uhr

Sehr cool danke.
Mich würde interessieren, ob es auch eine Möglichkeit gibt, einen USB-Stick mit allen möglichen Programmen (Office, Browser usw) auszustatten, dass man Quasi einen Stick hat um ein komplettes System einzurichten, mit einer oder wenigen Installationen.

Hab vor Kurzem einen Rechner per USB Stick Windows installiert und war begeistert, mit welchem Tempo das geht :)

Gruß Nico

chefkoch 5. November 2010 um 15:26 Uhr

Das gibt’s ohne “com!”-Logo und schon seit langer Zeit auch hier:
http://www.pendrivelinux.com/
Auf jedenfall eine gute Sache.

Peter (twitter ) 5. November 2010 um 15:30 Uhr

Vorbildlich, mal was sinnvolles abseits der monatlichen “So downloaden sie ALLES” Titelgeschichten der Konkurrenz.
Sollte es neben dem heise Verlag doch noch ernstzunehmende Computerzeitschriften geben?

green 5. November 2010 um 15:37 Uhr

Da is wohl nicht nur bei mir heute die neue com! ins Haus Geflatter!
@ Nico: Ja Prinzipiell ist da Möglich!
Nur ob das alle immer noch die Anforderungen erfüllt die du dir wünschst ist die andere Frage.

Gruß green

Ich 5. November 2010 um 15:39 Uhr

Basiert wohl alles auf grub4dos (mal nach googlen). In irgendeiner anderen Zeitschrift (PC-Magazin?) war in diesem Monat auch was dazu drin. Scheint also gerade als Sau durch die Redaktionsdörfer getrieben zu werden.

devSibwarra 5. November 2010 um 15:41 Uhr

sind die linux versionen persistent installiert, oder einfach nur die live CD/DVD?

Lessi 5. November 2010 um 15:55 Uhr

Warum nutzen eigentlich alle das HP Tool dafür?
Geht das garnicht anders?

Silvan (twitter ) 5. November 2010 um 15:58 Uhr

Alternativ kann ich noch unetbootin empfehlen.

Tom (twitter ) 5. November 2010 um 16:06 Uhr

Hat schon jemand SARDU gesagt? Macht irgendwie genau das gleiche.

Guenny (twitter ) 5. November 2010 um 16:07 Uhr

Da gibt es noch jede Menge andere praktische Tool, hab da vor einiger Zeit mal nen paar unter die Lupe genommen. z.B. http://www.linuxliveusb.com/

keule 5. November 2010 um 16:14 Uhr

Klingt interessant, werd ich mal ausprobieren. Danke

Jürgen Müller 5. November 2010 um 17:11 Uhr

Bin darin Laie, wie kriege ich einen bootfähigen USB-Stick oder was muß ich machen?

Wixxer 5. November 2010 um 17:13 Uhr

Tja, scheint so als ob das Teil auch WinXP NICHT booten kann. Warum auch immer das so schwer sein soll?
Zumindest bin ich dafür zu dumm bzw nicht gewillt eine mehr als 7 teilige Installationsroutine per Hand auszuführen.
(und ganz neben bei: “ALLE” Anleitungen um XP von USB zu installieren sind etwas für den Hintern – viel zu kompliziert und die Hälfte davon “funktioniert” noch nicht mal)

TomH. 5. November 2010 um 17:15 Uhr

Zitat Caschy “Ihr seid dabei nicht auf ein System beschränkt, der Stick lässt sich mit mehreren ISOs bestücken und wird so zum Multiboot-Stick.”

Aber man ist auf die ISO’s in der aufgeführten Liste beschränkt oder kann man auch seine eigenen einbinden?

Matze_B (twitter ) 5. November 2010 um 18:18 Uhr

Schöner Tipp, bisher experimentiere ich auch immer mit unetbootin und dem HP Tool natürlich, wird ja schon länger auch von c’t empfohlen. Mal schauen wie das mit dem Multiboot so klappt; zum Glück ist ja WE, wegen Zeit …

CarpeDraconis 5. November 2010 um 18:29 Uhr

Wie praktisch! Muss ich mal anschauen, sobald einer meiner Sticks leer ist. Danke für den Tipp!

Evil 5. November 2010 um 18:42 Uhr

Getestet hatte ich das Produkt von COM auch schon mal, aber mir Persönlich is dieses Tool lieber.
http://www.pendrivelinux.com/b.....iboot-usb/

Das selbe System, die selbe HDD Bootbar, und Virtuell nutzbar,so das man seine Daten immer und überall parat hat!
http://www.linuxliveusb.com/

Schönes wochenende!

annonnymm 5. November 2010 um 19:50 Uhr

-easy with iso datas from acronis products !
-hard with linux live cd iso datas (for examp. sys.rescue cd /pqmagic

coriandreas (twitter ) 5. November 2010 um 20:19 Uhr

SARDU auf deutsch – hab ich schon lange erwartet ;-) Damit endlich die CDs/DVDs aufs Altenteil schieben -und endlich Platz in der Bude schaffen!

Cris 5. November 2010 um 21:04 Uhr

Syslinux is meine Wahl:
http://syslinux.zytor.com/wiki.....ux_Project

Hab damit alle möglichen Iso’s, ERD (w2000, xp, vista, win7) eingebunden. Hat mir schon sehr gute Dienste geleistet!

Hermann (twitter ) 8. November 2010 um 17:51 Uhr

Cooler Tipp, habe ich gleich ausprobiert. Klappte auch ganz gut, mein Stick bootet. Allerdings hatte ich einige Abbrüche beim Runterladen der Iso`s. Ich habe kein DSL, nur einen Stick, der ist sehr langsam. Nun meine Fragen:
a) kann ich fehlende Iso`s nachinstallieren?
b) kann ich auch eigene Iso’s irgendwie einbinden? Das wäre echt cool.

Für Antworten bedanke ich mich schon mal im voraus

Abe 12. November 2010 um 13:28 Uhr

Super Sache, kann ich immer mal wieder gebrauchen, da genau die Situationen eintreten, die Caschy oben beschrieben habt.

Mich würde noch interessieren, mit welchen Tools ihr den Stick dann bestückt?
Ich habe zu Ubuntu und den o.g. Virenprogrammen noch Clonezilla ‘drauf gemacht.

Sonst noch irgendwelche System-Fummel-Rettungs-Boot-Tools zu empfehlen, die mit auf den Stick sollen?

Hermann (twitter ) 12. November 2010 um 14:23 Uhr

@Abe
kannst Du mir erklären, wie man weitere Tools auf dem Stick installiert. Der Stick läuft bei mir auch, aber nur mit den ankreuzbaren Tools. Wäre echt nett von Dir



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