Basic Thinking kürzt den Feed – ich nicht

7. März 2010 Kategorie: Internet, Privates, geschrieben von: caschy

Große Diskussion in der Blogosphäre. Basic Thinking kürzt den Feed. Alle schreien und jammern. Mir ist so etwas egal. Ich lese keine gekürzten Feeds. In den meisten Fällen habe ich beobachtet, dass ich aus gekürzten Feeds keinen Mehrwert ziehen kann. Oftmals Text, der nicht die ganze Wahrheit des Beitrags offenbart. Gekürzte Feeds nerven mich. Ist ein Beitrag gut, dann besuche ich das Blog eh.

Ich will mit Menschen (also Kommentatoren) Meinungen austauschen. Kommentieren eben. Besuche ich ein Blog und werde nach mehreren Klicks auf gekürzte Feeds vom Inhalt des Beitrags entäusch, dann fliegt das Blog raus. So etwas geschieht dann meistens für immer.

Geld verdienen mit Blogs ist keine Schande. Auch ich habe hier Google Adsense und einen Banner im Footer laufen. Lohnt sich dies für mich? Ehrlich: nein. Ich habe keine reißerischen Themen, die der gemeine Besucher, der via Google hier aufschlägt, vorfinden könnte. Ich blogge nicht auf Basis von Keywords, mit denen ich besser gefunden werde (a la Bild Zeitung oder so. Sex sells).

Ich blogge, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Manchmal denke ich nicht mal großartig über das Geschriebene nach. Ich bin ehrlich und tue eigentlich nur meine Meinung kund. Ich blogge nicht der Kohle wegen. Sondern weil ich das Bloggen und das Kommentieren liebe. Aber damit wirst du nicht reich, ganz im Gegenteil.

Ich liebe den Austausch mit den wichtigsten Menschen dieses Blogs: mit euch, dem Leser. Ja, auch ich habe mittlerweile ab und an mehr RSS-Leser als normale Besucher. Doch die normalen Besucher kommen oftmals über die Google-Suche. Doch schreibe ich für die? Nein, sondern für “echte” Besucher. Das sind meistens die, die garantiert einen Adblocker nutzen oder nur per Feed lesen.

Nein, ich kann von meinem Blog nicht leben, obwohl es mittlerweile eines der bekanntesten Blogs in Deutschland ist. Ich habe einen “ganz normalen” Beruf, der mich jeden Tag fordert. Dieses Blog läuft in meiner kargen Freizeit. Und ich glaube, dass man mir die Mühe anmerkt. Klar hätte jeder von uns Bloggern einen Sponsor im Hintergrund, der einem die Mühe versilbert.

Ich denke, die Lösung für Basic Thinking könnte wie folgt aussehen: Sucht euch einen Sponsor, der mit eurer Mutterfirma nicht konkurriert. Platziert einen kleinen Banner oder einen Text in eurem Full-Feed. Ein Sponsor kann monatlich im Full-Feed einen Banner buchen oder eben auch einen Infotext mit Link. Da wäre sicherlich kein Leser böse. Würde selbst ich machen, sofern ich einen Sponsor hätte, der thematisch (Internet-Dienst, Software & Hardware) zu mir passt.

Fakt ist: deutsche Blogs hinken international hinterher, was aber auf die relativ geringe Verbreitung der deutschen Sprache zurückzuführen ist. Nur wenige “Blogger” werden in der Öffentlichkeit abgefeiert. Warum? Weil man sich gegenseitig bevorteilt und die Eier leckt. Zumindest in Deutschland.

Gute Arbeit darf auch belohnt werden, oder? Und nun lasst uns mal darüber nachdenken, wie das Modell der Zukunft aussehen könnte… bin auf kontroverse Diskussionen und Beleidigungen vorbereitet ;)

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

83 Kommentare

Dominik 7. März 2010 um 12:53 Uhr

Ich bin der vom Titelbild des aktuellen Artikels und teile deine Meinung. Ich dachte schon, dass alle Leser/innen auf BT sagen: “Hach ja. Tolle Entscheidung.”

Matthias 7. März 2010 um 13:00 Uhr

Ich denke du hast recht, ich lese deinen Blog seit neustem regelmäßiger und bin auf dich über einen Freund gestoßen. Desweiteren folge ich dir bei Twitter. Wenn ich nur wissen will ob mich das Thema interessiert ok, da würden evtl gekürzte Beiträge reichen, aber ich kann ja auch einfach jederzeit das lesen abbrechenm, wenn ich feststellen sollte, dass mich das ganze doch nicht interessiert.

Ich denke auch das man sich mehr darum kümmern sollte einen Sponsor zu finden, als die User zu bestrafen, durch die man ja eigentlich nur überleben kann.

Ach und ich werde meinen AdBlocker für deine Domain deaktivieren, wenn ich dir dadurch helfen kann, tue ich das gerne :D

Philipp (twitter ) 7. März 2010 um 13:02 Uhr

Ich verfolge grundsätzlich folgende Vorgehensweise: Ich lese den Artikel in meinem Feedreader an, klingt er interessant, wird er so oder so im Browser geöffnet, um ihn dort dann zu lesen und ggf. zu Kommentieren. Das ist für mich einfach nur Fair. Ob der Feed dann gekürzt ist oder nicht ist mir also eigentlich Wurst, denn wer in den ersten Zeilen nicht überzeugen kann, überzeugt auch nicht in den restlichen.

Was das Geld verdienen angeht, gibt es sicher viele Lösungen, eine davon nennt sich Flattr.
Der Dienst http://flattr.com/beta/ klingt für mich sehr interessant und könnte Zukunft haben, allerdings ist mir noch kein Blog über den Weg gelaufen der diesen Dienst eingebaut hat. Oder ich habe es übersehen.

caschy 7. März 2010 um 13:02 Uhr

@Matthias: Oftmals leiten Blogger Beiträge aber “irgendwie” ein. Also habe ich z.B. ein Thema, aber im gekürzten Feed siehste nur die Überschrift und mein Vorab-Gelaber, das mit dem Thema vielleicht nichts zu tun hat ;)

Marius (twitter ) 7. März 2010 um 13:02 Uhr

Caschy, ich freue mich, dass du diesen Blog unter den oben geschilderten Umständen betreiben magst (einfach weil ich immer gerne mal reinschaue).
Ich finde die Idee, die du vorschlägst auch sehr sinnvoll. Die Frage wird nur sein so etwas passend zu kommunizieren. Ganz ehrlich kann ich mir solche Kommentare wie bei Basicthinking hier in diesem Blog nichtmal vorstellen (ich hoffe du musst mich nicht eines besseren belehren). Denn wenn da ein Kerl ist, der ungeheuer viele Tipps gibt, gerne auch mal hilft und eben ein echter Typ ist, mit Gesicht, Ecken und Kanten und einer Schreibe frei Schnauze, dann fällt es mir als Leser leichter diesem Menschen sein Lohn und Brot zuzugestehen. Und das sehe ich bei BT momentan noch nicht so. Ich lese dort aber auch zugegeben sehr selten.

Mac (twitter ) 7. März 2010 um 13:06 Uhr

Mir ist das ehrlich gesagt völlig egal. Meine Blogs und Webseiten die ich gerne lese, steuere ich direkt an oder komme seit kurzem über Twitter auf die Seite. ;-)

Jörg 7. März 2010 um 13:07 Uhr

Ich habe absolut nichts gegen gekürzte RSS-Feeds, sofern man den groben Inhalt des Beitrages noch erkennen kann. Spricht dieser mich an, gehe ich sowieso auf die entsprechende Webseite (unabhängig davon, ob der RSS-Feed gekürzt ist oder ein 1:1-Abbild des Beitrages darstellt wie bei Dir).
Was absolut nicht funktioniert, sind Feeds, die nur die Überschrift beinhalten (wie Heise) – sorry, aber das geht garnicht.

Matthias (twitter ) 7. März 2010 um 13:07 Uhr

Ich lese auch gekürzte Feeds, warum auch nicht. Genau so wie du besuche ich die Seite sowieso, wenn mir der Artikel gefällt. Und ob mir ein Artikel gefällt, entscheidet sich bei, mir wenn nicht schon nach lesen der Überschrift, bereits nach wenigen Zeilen.
Und dazu reicht auch ein gekürzter Feed.

Natürlich ist ein Full-Feed bequemer, aber grundsätzlich spielt es für mich keine Rolle.

Daniel (twitter ) 7. März 2010 um 13:08 Uhr

Naja bei basicthinking geht es nunmal darum mit einem Blog Geld zu verdienen. Dummerweise hat das Blog schon eine Ecke gekostet und schreibt wahrscheinlich noch immer keine schwarzen Zahlen. Also haben da ein paar Menschen langsam Angst um ihren Job und versuchen das ganze in eine andere Bahn zu lenken.

Ich folge dem Blog schon seit dem Verkauf nicht und glaube auch nicht, dass es da nochmal bergauf geht.

Zu Werbung und Co: Mein Blog / Twitter-Account hat sich gelohnt, weil ich durch beides wertvolle Kontakte geknüpft habe, die zwar nicht direkt Geld bringen aber zumindest indirekt und, was noch viel wichtiger ist, für mich eine persönliche Bereicherung darstellen.

Markus (twitter ) 7. März 2010 um 13:09 Uhr

Hallo,

ich gehe jeden Tag “meine Seiten” durch und schau ob es neues gibt. Ich habe keinen einzigen Feed einer Seite abonniert und von daher stört mich ein gekürzter Feed nicht. Und ausserdem: Warum gibt es ein Aufschreien wenn jemand seinen Feed kürzt? Ist es nicht der Sinn einer Webseite das Sie besucht wird? Oder sollte man nur noch Feeds Bereitstellen? Dann könnte man sich viel Mühe ersparen: Man brauch kein Design, man muss sich nicht um die Wartung der Webseite kümmern etc.

Warum da nun so ein Aufstand gemacht wird verstehe ich leider nicht. Aber wie das nun mal in der Natur des Menschen ist: Es gibt immer wieder ein FÜR und ein DAGEGEN.

gruß Markus

Ormus (twitter ) 7. März 2010 um 13:10 Uhr

Klar sind gekürzte Feeds doof. Da sind wir uns ja alle (insbesondere die Intensivnutzer) einig – auch die Jungs von BT denke ich. Das Hauptärgernis ist es ja, den Feedreader zum Artikel lesen verlassen zu müssen. Aber da gibt es ja Mittel und Wege, dieses Ärgernis zu mindern. Ich hab zusammengefasst wie ich das mache: http://www.ormus.info/archives.....esung.html

Damit ist allen geholfen, meiner Bequemlichkeit und dem Wunsch der Anbieter, dass ich mir doch im Besuchsfall die ganze Seite ansehen soll…

Max (twitter ) 7. März 2010 um 13:18 Uhr

Ich lese unterwegs mit dem Handy viel im Feedreader, gekürzte Feeds sind da immer ein Ärgernis und nur wenige Seiten kann man mangels mobiler Version auf dem Handybrowser vernünftig ansehen. Die Versuche von Google die Inhalte für mobile Browser aufzubereiten sind auch nicht immer perfekt. Das führt dann dazu, dass ich mir die Artikel nur markieren kann und am Rechner nochmal raussuchen muss.

Oliver 7. März 2010 um 13:18 Uhr

“Aber damit wirst du nicht reich, ganz im Gegenteil.” Wat?

Zum Thema: gekürzte Feeds empfinde ich persönlich als sehr unbequem – BT kann eigentlich über jeden Leser dankbar sein – so vergraulen sie nur die Leser. Aber interessant zu sehen, dass sie es nicht schaffen, einen erfolgreichen Blog wirtschaftlich tragfähig zu gestallten.

caschy 7. März 2010 um 13:20 Uhr

@Oliver: ich habe ganz normal für meine Einnahmen ein Gewerbe angemeldet und muss auch meine investierte Zeit gegen rechnen, die ich ansonsten sicherlich anderes “freisetzen” könnte. Ich kann dir ja mal gerne Zahlen nennen…

Paul 7. März 2010 um 13:25 Uhr

Heißt es wirklich “das Blog”?
Mir ist es egal wie Feeds angezeigt werden. Ich besuche immer den Blog. Die Überschrift muss mir gefallen.

Uwe (twitter ) 7. März 2010 um 13:41 Uhr

Persönlich würde ich mich nie trauen einen “Fakt ist”-Satz zu formulieren, ganz einfach weil meine Meinung immer subjektiv ist und ich nicht die Ressourcen und das Wissen besitze zu Recherchieren ob etwas tatsächlich ein “Fakt” ist.

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Tatsache – “…Als Tatsache wird eine Situation bezeichnet, in der sich Dinge nachweislich befinden…”

Axel 7. März 2010 um 13:42 Uhr

Bequemer ist es schon den Artikel im Feed zu lesen – und das empfinde ich als angenehm. Auf der anderen Seite beraube ich Caschy dadurch eine mögliche Einnahmequelle, wenn ich die Seite nicht besuche und dann auf eine Werbebanner klicken.
Die Idee mit dem Sponsor finde ich gut, ich hoffe, dass Caschy einen findet.
Eine Alternative wäre auch, die Möglichkeit anzubieten per PayPal-Button einen kleine Betrag zu bezahlen. Ich würde das machen, denn Caschy (und seine Tipps) sind definitiv Geld wert. Und es ist eine Frage der Fairness, auch monetär seine Anerkennung auszudrücken.

Joerg 7. März 2010 um 13:44 Uhr

Mir reicht eigentlich immer die Überschrift, um zu sehen, ob mich ein Beitrag interessiert. Ist das der Fall, besuche ich die Seite und den ganzen Beitrag. Für mein spezifisches Nutzerverhalten ist es daher gleich, ob der Feed gekürzt ist oder nicht.

NicoBD (twitter ) 7. März 2010 um 13:53 Uhr

So…

Auch mal meinen Senf abgeben ^^

Ich war auch einer dieser Nutzer, die dich und diesen Blog hier per google gefunden haben.
Allerdings hast du es geschafft, dass ich hier täglich 3-4 mal reinschaue und mir die Beiträge durchlese. Ich schau mir immer die Überschriften an und lese dann mal den Einstieg quer. Passt es mir nicht oder ist es für mich uninteressant, wird einfach nicht weiter gelesen. Ich denke, dass kann man bei ein wenig gesundem Menschenverstand durchaus von den Lesern erwarten.
Gekürzte Beiträge fände ich eher Kontraproduktiv, da ich auch gern etwas mehr über Programme und Tatsachen erfahre, als nur 3 Stichworte hingeknallt zu bekommen und dann den Rest selbst suchen muss.

Danke für diesen Blog und die tolle Community

Teo (twitter ) 7. März 2010 um 13:54 Uhr

Als ich das mit dem verkürzten Feed gemerkt habe, schmiss ich Basic Thinking sofort aus dem Feedreader. Richtig viel interessantes habe ich da in letzter Zeit eh nicht gelesen. Mittlerweile war das Blog im Ordner “Kitty Kitty” für Katzencontent einsortiert. Damit ich einen gekürzten Feed, der mich eigentlich nervt, im Reader behalte, muss mir der Urheber etwas bieten, das ich sonst nicht bekomme.
So ganz kann ich die Entscheidung zum Short-Feed ohnehin nicht verstehen. Man kann auch im Feed Werbung einbinden, wenn man es denn so nötig hat. Basic Thinking sackt in den ach so wichtigen Blogcharts immer weiter ab und verliert durch diese Aktion garantiert weitere Leser und damit potentielle Backlink-Produzenten.

Bernd 7. März 2010 um 13:56 Uhr

Wie wäre es wenn sich die ganzen “Ich benutze kein RSS, ich steuer die Webseiten direkt an”-Leute mal aus der Diskussion raushalten? RSS ist verdammt nützlich, ich kann mir nicht 120 URLs merken und diese dann ansteuern nur um herauszufinden, dass nichts neues passiert ist.
Basic Thinking wird sich wahrscheinlich nie lohnen, der Einkaufspreis war viel zu hoch. Wie mein Vorredner schon sagte, wäre ein Paypal-Button viel angebrachter und der vergrault auch keine Leser.

Didi (twitter ) 7. März 2010 um 13:58 Uhr

Ich fange hier und anderenorts über Twitter und Facebook etc. möglichst nur die Überschriften ab. Morgens wird einmal der Reader angeschmissen und quergelesen. Die Beiträge lese ich immer auf der Originalseite.
In letzter Zeit fand ich die Werbung für “notebooksbilliger.de” nervtötend, jedoch die Motivation durchaus nachvollziehbar. Ich bin nicht orange T-Shirts suchend auf der CeBIT umhergelaufen.

Jonas 7. März 2010 um 13:59 Uhr

also ich muss sagen, ich finde gutgemachte teaser okay – wenn er mit genügend informationen gefüllt ist, so dass man einen entsprechenden einblick in die artikel bekommt.
dann können sie sogar besser sein als fullfeeds – da man in 5 zeilen sehen kann “ah, doch uninteressant” oder “ah, doch schon alles bekannt”. und falls dem nicht so ist, klickt man halt drauf…
spart im endeffekt sogar zeit gegenüber einem fullfeed.
wobei der natürlich vorteile hat, wenn der inhalt unbekannt ist ^^

Kay 7. März 2010 um 13:59 Uhr

Gekürzte Feeds mag ich auch nicht sonderlich. Trotz evtl. gutem Content. Auf nem mobilen Gerät in der Straßenbahn oder sonstwo ist das oft hinderlich. Jedes mal aus dem Reader den Browser öffnen… Narv!
Auch bei mir fliegen solche Blogs oft nach dem dritten oder vierten mal raus.

Manni-B 7. März 2010 um 14:05 Uhr

Ich persönlich möchte keine gekürzten Feeds,
ich möchte weiterhin selbst entscheiden wie oder was ich lese
und:

“ich lese Dein Vorab-Gelaber, das mit dem Thema vielleicht nichts zu tun hat” – gerne.
Punkt
IMHO

NewsShit! 7. März 2010 um 14:05 Uhr

Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion anfangen aber ein Fakt wird von den “Krüppel-Feed”-Verächtern leider oft vergessen:

Ein Blogger sollte wissen, wenn sein Feed (absichtlich) gekürzt ist und kann seine Einleitung dann so schreiben, dass in der Kurzform bereits klar wird, worum es geht. Wenn das dem Leser ordentlich kommuniziert wird, sehe ich da kein Problem drin.

Bei manchen sarkastisch arbeitenden Blogs (z.B. meinem) ist es sogar zwingend notwendig, den Feed zu kürzen: Im Beitrag wird hin und wieder eine 180-Grad-Wende hingelegt – oder es folgt ein Bild, was den Text in satirischer Weise ad absurdum führen soll.

Das darf natürlich nicht schon im Teaser verraten werden – sonst ist der Spannungs-Effekt fort. Gekürzte Feeds deshalb generell zu verurteilen, ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.

Über JavaScript haben sich vor einigen Jahren auch noch viele Webdesigner tierisch aufgeregt und jetzt nutzen diese es in Form von jQuery, AJAX etc. zuhauf selbst…

DancingBallmer 7. März 2010 um 14:09 Uhr

Ich verstehe ehrlich gesagt die Problematik nicht. Was sind gekürzte Feeds? Sind das die mir nur dem ersten Absatz, der einen Eindruck des Artikels vermittelt oder welche nur mit der Überschrift und dem ersten Satz? Finde ich letztere schlimm und überflüssig, reichen mir erstere aus, da ich Artikel immer in einem Tab öffne und lese. Die Feeds nutze ich nur zum filtern oder um mich schnell zu informieren. Gute Schreiber sollten und können im ersten Absatz das Wichtigste zusammenfassen, schlechte Schreiber eben nicht.

Loverk89 7. März 2010 um 14:13 Uhr

Ich habe eigenlich keine Feeds, die 10 Blogs die ich so lese, besuche ich entweder Täglich über meine Lesezeichen so wie deinen oder ich seh über Twitter was es da so neues giebt.

passsy 7. März 2010 um 14:15 Uhr

Danke Caschy, dass du die Feeds nicht kürzt. Ich glaube du hast genau den richtigen Weg eingeschlagen. Das zeigt sich glaube ich auch an den Vielen Kommentaren die du täglich bekommst. Ich kenne andere Blogs die trotz großer Anzahl von Lesern weniger Feedback von der Community bekommen.

Toddi 7. März 2010 um 14:27 Uhr

Ganz deiner Meinung Caschy und auch die vorgeschlagene Lösung halte ich für praktikabel.

Ich mag keine gekürzten Feeds und Blogs die mir so kommen wie BT fliegen einfach aus dem Feedreader raus.
Ich wüßte auch nicht, warum ich mich dafür rechtfertigen sollte, es ist ganz einfach so, basta.

Adblocker habe ich nebenbei bemerkt in deinem Blog abgeschaltet. *g*



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