Basic Thinking kürzt den Feed – ich nicht

Große Diskussion in der Blogosphäre. Basic Thinking kürzt den Feed. Alle schreien und jammern. Mir ist so etwas egal. Ich lese keine gekürzten Feeds. In den meisten Fällen habe ich beobachtet, dass ich aus gekürzten Feeds keinen Mehrwert ziehen kann. Oftmals Text, der nicht die ganze Wahrheit des Beitrags offenbart. Gekürzte Feeds nerven mich. Ist ein Beitrag gut, dann besuche ich das Blog eh.

Ich will mit Menschen (also Kommentatoren) Meinungen austauschen. Kommentieren eben. Besuche ich ein Blog und werde nach mehreren Klicks auf gekürzte Feeds vom Inhalt des Beitrags entäusch, dann fliegt das Blog raus. So etwas geschieht dann meistens für immer.

Geld verdienen mit Blogs ist keine Schande. Auch ich habe hier Google Adsense und einen Banner im Footer laufen. Lohnt sich dies für mich? Ehrlich: nein. Ich habe keine reißerischen Themen, die der gemeine Besucher, der via Google hier aufschlägt, vorfinden könnte. Ich blogge nicht auf Basis von Keywords, mit denen ich besser gefunden werde (a la Bild Zeitung oder so. Sex sells).

Ich blogge, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Manchmal denke ich nicht mal großartig über das Geschriebene nach. Ich bin ehrlich und tue eigentlich nur meine Meinung kund. Ich blogge nicht der Kohle wegen. Sondern weil ich das Bloggen und das Kommentieren liebe. Aber damit wirst du nicht reich, ganz im Gegenteil.

Ich liebe den Austausch mit den wichtigsten Menschen dieses Blogs: mit euch, dem Leser. Ja, auch ich habe mittlerweile ab und an mehr RSS-Leser als normale Besucher. Doch die normalen Besucher kommen oftmals über die Google-Suche. Doch schreibe ich für die? Nein, sondern für „echte“ Besucher. Das sind meistens die, die garantiert einen Adblocker nutzen oder nur per Feed lesen.

Nein, ich kann von meinem Blog nicht leben, obwohl es mittlerweile eines der bekanntesten Blogs in Deutschland ist. Ich habe einen „ganz normalen“ Beruf, der mich jeden Tag fordert. Dieses Blog läuft in meiner kargen Freizeit. Und ich glaube, dass man mir die Mühe anmerkt. Klar hätte jeder von uns Bloggern einen Sponsor im Hintergrund, der einem die Mühe versilbert.

Ich denke, die Lösung für Basic Thinking könnte wie folgt aussehen: Sucht euch einen Sponsor, der mit eurer Mutterfirma nicht konkurriert. Platziert einen kleinen Banner oder einen Text in eurem Full-Feed. Ein Sponsor kann monatlich im Full-Feed einen Banner buchen oder eben auch einen Infotext mit Link. Da wäre sicherlich kein Leser böse. Würde selbst ich machen, sofern ich einen Sponsor hätte, der thematisch (Internet-Dienst, Software & Hardware) zu mir passt.

Fakt ist: deutsche Blogs hinken international hinterher, was aber auf die relativ geringe Verbreitung der deutschen Sprache zurückzuführen ist. Nur wenige „Blogger“ werden in der Öffentlichkeit abgefeiert. Warum? Weil man sich gegenseitig bevorteilt und die Eier leckt. Zumindest in Deutschland.

Gute Arbeit darf auch belohnt werden, oder? Und nun lasst uns mal darüber nachdenken, wie das Modell der Zukunft aussehen könnte… bin auf kontroverse Diskussionen und Beleidigungen vorbereitet 😉

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

82 Kommentare

  1. Ich bin der vom Titelbild des aktuellen Artikels und teile deine Meinung. Ich dachte schon, dass alle Leser/innen auf BT sagen: „Hach ja. Tolle Entscheidung.“

  2. Ich denke du hast recht, ich lese deinen Blog seit neustem regelmäßiger und bin auf dich über einen Freund gestoßen. Desweiteren folge ich dir bei Twitter. Wenn ich nur wissen will ob mich das Thema interessiert ok, da würden evtl gekürzte Beiträge reichen, aber ich kann ja auch einfach jederzeit das lesen abbrechenm, wenn ich feststellen sollte, dass mich das ganze doch nicht interessiert.

    Ich denke auch das man sich mehr darum kümmern sollte einen Sponsor zu finden, als die User zu bestrafen, durch die man ja eigentlich nur überleben kann.

    Ach und ich werde meinen AdBlocker für deine Domain deaktivieren, wenn ich dir dadurch helfen kann, tue ich das gerne 😀

  3. Ich verfolge grundsätzlich folgende Vorgehensweise: Ich lese den Artikel in meinem Feedreader an, klingt er interessant, wird er so oder so im Browser geöffnet, um ihn dort dann zu lesen und ggf. zu Kommentieren. Das ist für mich einfach nur Fair. Ob der Feed dann gekürzt ist oder nicht ist mir also eigentlich Wurst, denn wer in den ersten Zeilen nicht überzeugen kann, überzeugt auch nicht in den restlichen.

    Was das Geld verdienen angeht, gibt es sicher viele Lösungen, eine davon nennt sich Flattr.
    Der Dienst http://flattr.com/beta/ klingt für mich sehr interessant und könnte Zukunft haben, allerdings ist mir noch kein Blog über den Weg gelaufen der diesen Dienst eingebaut hat. Oder ich habe es übersehen.

  4. @Matthias: Oftmals leiten Blogger Beiträge aber „irgendwie“ ein. Also habe ich z.B. ein Thema, aber im gekürzten Feed siehste nur die Überschrift und mein Vorab-Gelaber, das mit dem Thema vielleicht nichts zu tun hat 😉

  5. Caschy, ich freue mich, dass du diesen Blog unter den oben geschilderten Umständen betreiben magst (einfach weil ich immer gerne mal reinschaue).
    Ich finde die Idee, die du vorschlägst auch sehr sinnvoll. Die Frage wird nur sein so etwas passend zu kommunizieren. Ganz ehrlich kann ich mir solche Kommentare wie bei Basicthinking hier in diesem Blog nichtmal vorstellen (ich hoffe du musst mich nicht eines besseren belehren). Denn wenn da ein Kerl ist, der ungeheuer viele Tipps gibt, gerne auch mal hilft und eben ein echter Typ ist, mit Gesicht, Ecken und Kanten und einer Schreibe frei Schnauze, dann fällt es mir als Leser leichter diesem Menschen sein Lohn und Brot zuzugestehen. Und das sehe ich bei BT momentan noch nicht so. Ich lese dort aber auch zugegeben sehr selten.

  6. Mir ist das ehrlich gesagt völlig egal. Meine Blogs und Webseiten die ich gerne lese, steuere ich direkt an oder komme seit kurzem über Twitter auf die Seite. 😉

  7. Ich habe absolut nichts gegen gekürzte RSS-Feeds, sofern man den groben Inhalt des Beitrages noch erkennen kann. Spricht dieser mich an, gehe ich sowieso auf die entsprechende Webseite (unabhängig davon, ob der RSS-Feed gekürzt ist oder ein 1:1-Abbild des Beitrages darstellt wie bei Dir).
    Was absolut nicht funktioniert, sind Feeds, die nur die Überschrift beinhalten (wie Heise) – sorry, aber das geht garnicht.

  8. Ich lese auch gekürzte Feeds, warum auch nicht. Genau so wie du besuche ich die Seite sowieso, wenn mir der Artikel gefällt. Und ob mir ein Artikel gefällt, entscheidet sich bei, mir wenn nicht schon nach lesen der Überschrift, bereits nach wenigen Zeilen.
    Und dazu reicht auch ein gekürzter Feed.

    Natürlich ist ein Full-Feed bequemer, aber grundsätzlich spielt es für mich keine Rolle.

  9. Naja bei basicthinking geht es nunmal darum mit einem Blog Geld zu verdienen. Dummerweise hat das Blog schon eine Ecke gekostet und schreibt wahrscheinlich noch immer keine schwarzen Zahlen. Also haben da ein paar Menschen langsam Angst um ihren Job und versuchen das ganze in eine andere Bahn zu lenken.

    Ich folge dem Blog schon seit dem Verkauf nicht und glaube auch nicht, dass es da nochmal bergauf geht.

    Zu Werbung und Co: Mein Blog / Twitter-Account hat sich gelohnt, weil ich durch beides wertvolle Kontakte geknüpft habe, die zwar nicht direkt Geld bringen aber zumindest indirekt und, was noch viel wichtiger ist, für mich eine persönliche Bereicherung darstellen.

  10. Hallo,

    ich gehe jeden Tag „meine Seiten“ durch und schau ob es neues gibt. Ich habe keinen einzigen Feed einer Seite abonniert und von daher stört mich ein gekürzter Feed nicht. Und ausserdem: Warum gibt es ein Aufschreien wenn jemand seinen Feed kürzt? Ist es nicht der Sinn einer Webseite das Sie besucht wird? Oder sollte man nur noch Feeds Bereitstellen? Dann könnte man sich viel Mühe ersparen: Man brauch kein Design, man muss sich nicht um die Wartung der Webseite kümmern etc.

    Warum da nun so ein Aufstand gemacht wird verstehe ich leider nicht. Aber wie das nun mal in der Natur des Menschen ist: Es gibt immer wieder ein FÜR und ein DAGEGEN.

    gruß Markus

  11. Klar sind gekürzte Feeds doof. Da sind wir uns ja alle (insbesondere die Intensivnutzer) einig – auch die Jungs von BT denke ich. Das Hauptärgernis ist es ja, den Feedreader zum Artikel lesen verlassen zu müssen. Aber da gibt es ja Mittel und Wege, dieses Ärgernis zu mindern. Ich hab zusammengefasst wie ich das mache: http://www.ormus.info/archives/627-Gekuerzte-Feeds-meine-Loesung.html

    Damit ist allen geholfen, meiner Bequemlichkeit und dem Wunsch der Anbieter, dass ich mir doch im Besuchsfall die ganze Seite ansehen soll…

  12. Ich lese unterwegs mit dem Handy viel im Feedreader, gekürzte Feeds sind da immer ein Ärgernis und nur wenige Seiten kann man mangels mobiler Version auf dem Handybrowser vernünftig ansehen. Die Versuche von Google die Inhalte für mobile Browser aufzubereiten sind auch nicht immer perfekt. Das führt dann dazu, dass ich mir die Artikel nur markieren kann und am Rechner nochmal raussuchen muss.

  13. „Aber damit wirst du nicht reich, ganz im Gegenteil.“ Wat?

    Zum Thema: gekürzte Feeds empfinde ich persönlich als sehr unbequem – BT kann eigentlich über jeden Leser dankbar sein – so vergraulen sie nur die Leser. Aber interessant zu sehen, dass sie es nicht schaffen, einen erfolgreichen Blog wirtschaftlich tragfähig zu gestallten.

  14. @Oliver: ich habe ganz normal für meine Einnahmen ein Gewerbe angemeldet und muss auch meine investierte Zeit gegen rechnen, die ich ansonsten sicherlich anderes „freisetzen“ könnte. Ich kann dir ja mal gerne Zahlen nennen…

  15. Heißt es wirklich „das Blog“?
    Mir ist es egal wie Feeds angezeigt werden. Ich besuche immer den Blog. Die Überschrift muss mir gefallen.

  16. Persönlich würde ich mich nie trauen einen „Fakt ist“-Satz zu formulieren, ganz einfach weil meine Meinung immer subjektiv ist und ich nicht die Ressourcen und das Wissen besitze zu Recherchieren ob etwas tatsächlich ein „Fakt“ ist.

    Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Tatsache – „…Als Tatsache wird eine Situation bezeichnet, in der sich Dinge nachweislich befinden…“

  17. Bequemer ist es schon den Artikel im Feed zu lesen – und das empfinde ich als angenehm. Auf der anderen Seite beraube ich Caschy dadurch eine mögliche Einnahmequelle, wenn ich die Seite nicht besuche und dann auf eine Werbebanner klicken.
    Die Idee mit dem Sponsor finde ich gut, ich hoffe, dass Caschy einen findet.
    Eine Alternative wäre auch, die Möglichkeit anzubieten per PayPal-Button einen kleine Betrag zu bezahlen. Ich würde das machen, denn Caschy (und seine Tipps) sind definitiv Geld wert. Und es ist eine Frage der Fairness, auch monetär seine Anerkennung auszudrücken.

  18. Mir reicht eigentlich immer die Überschrift, um zu sehen, ob mich ein Beitrag interessiert. Ist das der Fall, besuche ich die Seite und den ganzen Beitrag. Für mein spezifisches Nutzerverhalten ist es daher gleich, ob der Feed gekürzt ist oder nicht.

  19. So…

    Auch mal meinen Senf abgeben ^^

    Ich war auch einer dieser Nutzer, die dich und diesen Blog hier per google gefunden haben.
    Allerdings hast du es geschafft, dass ich hier täglich 3-4 mal reinschaue und mir die Beiträge durchlese. Ich schau mir immer die Überschriften an und lese dann mal den Einstieg quer. Passt es mir nicht oder ist es für mich uninteressant, wird einfach nicht weiter gelesen. Ich denke, dass kann man bei ein wenig gesundem Menschenverstand durchaus von den Lesern erwarten.
    Gekürzte Beiträge fände ich eher Kontraproduktiv, da ich auch gern etwas mehr über Programme und Tatsachen erfahre, als nur 3 Stichworte hingeknallt zu bekommen und dann den Rest selbst suchen muss.

    Danke für diesen Blog und die tolle Community

  20. Als ich das mit dem verkürzten Feed gemerkt habe, schmiss ich Basic Thinking sofort aus dem Feedreader. Richtig viel interessantes habe ich da in letzter Zeit eh nicht gelesen. Mittlerweile war das Blog im Ordner „Kitty Kitty“ für Katzencontent einsortiert. Damit ich einen gekürzten Feed, der mich eigentlich nervt, im Reader behalte, muss mir der Urheber etwas bieten, das ich sonst nicht bekomme.
    So ganz kann ich die Entscheidung zum Short-Feed ohnehin nicht verstehen. Man kann auch im Feed Werbung einbinden, wenn man es denn so nötig hat. Basic Thinking sackt in den ach so wichtigen Blogcharts immer weiter ab und verliert durch diese Aktion garantiert weitere Leser und damit potentielle Backlink-Produzenten.

  21. Wie wäre es wenn sich die ganzen „Ich benutze kein RSS, ich steuer die Webseiten direkt an“-Leute mal aus der Diskussion raushalten? RSS ist verdammt nützlich, ich kann mir nicht 120 URLs merken und diese dann ansteuern nur um herauszufinden, dass nichts neues passiert ist.
    Basic Thinking wird sich wahrscheinlich nie lohnen, der Einkaufspreis war viel zu hoch. Wie mein Vorredner schon sagte, wäre ein Paypal-Button viel angebrachter und der vergrault auch keine Leser.

  22. Ich fange hier und anderenorts über Twitter und Facebook etc. möglichst nur die Überschriften ab. Morgens wird einmal der Reader angeschmissen und quergelesen. Die Beiträge lese ich immer auf der Originalseite.
    In letzter Zeit fand ich die Werbung für „notebooksbilliger.de“ nervtötend, jedoch die Motivation durchaus nachvollziehbar. Ich bin nicht orange T-Shirts suchend auf der CeBIT umhergelaufen.

  23. also ich muss sagen, ich finde gutgemachte teaser okay – wenn er mit genügend informationen gefüllt ist, so dass man einen entsprechenden einblick in die artikel bekommt.
    dann können sie sogar besser sein als fullfeeds – da man in 5 zeilen sehen kann “ah, doch uninteressant” oder “ah, doch schon alles bekannt”. und falls dem nicht so ist, klickt man halt drauf…
    spart im endeffekt sogar zeit gegenüber einem fullfeed.
    wobei der natürlich vorteile hat, wenn der inhalt unbekannt ist ^^

  24. Gekürzte Feeds mag ich auch nicht sonderlich. Trotz evtl. gutem Content. Auf nem mobilen Gerät in der Straßenbahn oder sonstwo ist das oft hinderlich. Jedes mal aus dem Reader den Browser öffnen… Narv!
    Auch bei mir fliegen solche Blogs oft nach dem dritten oder vierten mal raus.

  25. Ich persönlich möchte keine gekürzten Feeds,
    ich möchte weiterhin selbst entscheiden wie oder was ich lese
    und:

    „ich lese Dein Vorab-Gelaber, das mit dem Thema vielleicht nichts zu tun hat“ – gerne.
    Punkt
    IMHO

  26. Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion anfangen aber ein Fakt wird von den „Krüppel-Feed“-Verächtern leider oft vergessen:

    Ein Blogger sollte wissen, wenn sein Feed (absichtlich) gekürzt ist und kann seine Einleitung dann so schreiben, dass in der Kurzform bereits klar wird, worum es geht. Wenn das dem Leser ordentlich kommuniziert wird, sehe ich da kein Problem drin.

    Bei manchen sarkastisch arbeitenden Blogs (z.B. meinem) ist es sogar zwingend notwendig, den Feed zu kürzen: Im Beitrag wird hin und wieder eine 180-Grad-Wende hingelegt – oder es folgt ein Bild, was den Text in satirischer Weise ad absurdum führen soll.

    Das darf natürlich nicht schon im Teaser verraten werden – sonst ist der Spannungs-Effekt fort. Gekürzte Feeds deshalb generell zu verurteilen, ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.

    Über JavaScript haben sich vor einigen Jahren auch noch viele Webdesigner tierisch aufgeregt und jetzt nutzen diese es in Form von jQuery, AJAX etc. zuhauf selbst…

  27. DancingBallmer says:

    Ich verstehe ehrlich gesagt die Problematik nicht. Was sind gekürzte Feeds? Sind das die mir nur dem ersten Absatz, der einen Eindruck des Artikels vermittelt oder welche nur mit der Überschrift und dem ersten Satz? Finde ich letztere schlimm und überflüssig, reichen mir erstere aus, da ich Artikel immer in einem Tab öffne und lese. Die Feeds nutze ich nur zum filtern oder um mich schnell zu informieren. Gute Schreiber sollten und können im ersten Absatz das Wichtigste zusammenfassen, schlechte Schreiber eben nicht.

  28. Ich habe eigenlich keine Feeds, die 10 Blogs die ich so lese, besuche ich entweder Täglich über meine Lesezeichen so wie deinen oder ich seh über Twitter was es da so neues giebt.

  29. Danke Caschy, dass du die Feeds nicht kürzt. Ich glaube du hast genau den richtigen Weg eingeschlagen. Das zeigt sich glaube ich auch an den Vielen Kommentaren die du täglich bekommst. Ich kenne andere Blogs die trotz großer Anzahl von Lesern weniger Feedback von der Community bekommen.

  30. Ganz deiner Meinung Caschy und auch die vorgeschlagene Lösung halte ich für praktikabel.

    Ich mag keine gekürzten Feeds und Blogs die mir so kommen wie BT fliegen einfach aus dem Feedreader raus.
    Ich wüßte auch nicht, warum ich mich dafür rechtfertigen sollte, es ist ganz einfach so, basta.

    Adblocker habe ich nebenbei bemerkt in deinem Blog abgeschaltet. *g*

  31. Also von mir ein Dankeschön, dass es keinen gekürzten Feed hier gibt. Letztendlich ist es dreist, einem Blog(betreiber) Vorwürfe zu machen wenn er sich für gekürzte Feeds entscheidet, ist schließlich sein Bier, von daher kann ich den Frust über die Reaktionen bei Basic Thinking verstehen, Fakt ist aber dass ich auch keine gekürzten Feeds lesen, einfach weil mir das zu nervig wäre dutzende Blogs mit jeweils eigenem Seitenlayout etc. einzeln anzusteuern. Es lebe Google Reader!

    Die Argumentation mit der Werbung verstehe ich sowieso nicht so ganz:

    a) Man kann Werbung auch im Feed unterbringen. Wenn der Leser einen AdBlocker installiert hat, dann sieht er diese Werbung genauso wenig wie die auf der Website selbst.

    b) Was bringt Werbung dem Blogbetreiber, wenn ich sie eh nicht anklicke? Oder bekommt der Betreiber trotzdem dann auch Geld? Wenn ja dann hätte ich kein Problem damit bei Blogs AdBlock auszuschalten… man lasse es mich nur wissen 🙂

    Übrigens wäre es für mich auch ok, für ein Blog oder einen Full-Feed eines guten Blogs zu bezahlen, solange sich der Betrag im angemessenen Rahmen hält (unter dem Gesichtspunkt, dass ich nicht arm dabei werden möchte, wenn ich 30 Blogs oder so abonniere). Die Blogs, die ich bisher gelesen hatte und die auf gekürzte Feeds umgestellt hatten, haben das aber nicht angeboten, so dass das Resultat war, dass ich diese Blogs nun nicht mehr lese. Schade, aber meine Bequemlichkeit war mir da wichtiger als der Content.

  32. Amsterdamer says:

    Bin auch froh das du ihn nicht kürzt
    Lese Blogs oft auf meinem ipod Touch, das programm speichert die rss feeds offline und ja da ist ein gekürzter feed für die katz
    have fun 😉

  33. @Timo: Google Adsense wird bei Klicks bezahlt, mein Banner im Footer für reine Einblendungen.

  34. Zum Blog gehört das Diskutieren. Um zu Diskutieren, gehe ich auf die Seite und sehe die Werbung (wenn ich will (wie hier), sonst sowieso AdBlockPlus)… Wenn ein Blogbeitrag keinen Grund zum Meinungsaustausch gibt, dann ist es eh nur ein Newsebeitrag…

    Heiko

  35. Also bin eigentlich erst durch dein Blog aufmerksam geworden über dem was Blogger eigentlich so zu berichten haben!!
    Aber wenn es jetzt in einer gekürzten Version gestaltet wird dann hab ich als Leser das Gefühl es würde dem der das Blog gegründet hat, keinen Spaß macht.( Den Erklärbär abzugeben ;-)! Hoffe es bleibt so wie es ist und es macht Dir in Zukunft auch weiterhin noch Spaß.

  36. Ich machs wie Caschy und aboniere die Feeds dann auch nicht – ist ja auch sinnlos so ein gekürzter Feed, man kann ihn auch gleich weglassen. Wenn mir ein Beitrag aufgrund des Feeds gefallen hat und ich was dazu zu sagen habe gehe ich halt auf die Seite und hinterlasse einen Comment.

    Zudem: Feeds per Ipod/Smartphone laden und im Zug gemütlich lesen ist damit auch irgendwie … unmöglich.

    Cu Crono

  37. Es ist doch ganz einfach: wem es zu viel ist, eine Seite zu besuchen, um kostenlose (!) Artikel zu lesen… so einen Schmarotzer hätte ich sowieso ungerne unter meinen Lesern.

    Liebe Grüße,
    Macks

  38. Meinen Feed würde ich auch nicht kürzen.

    Genauso habe ich selbst auch nur Feeds abonniert, die ungekürzt veröffentlicht werden. Ich lese mittlerweile zu 90% im Reader. Habe ich etwas mitzuteilen, besuche ich natürlich den Beitrag und gebe meinen Kommentar ab.
    Außerdem ist ein gekürzter Feed auf mobilen Endgeräten absolut lästig.

  39. 3lektrolurch says:

    @Gitarren-Macks:
    deine Kritik würde besser kommen, wenn du dich in dem Satz nicht widersprechen würdest.
    Kostenlos ist wie die Luft die du atmest.

  40. Die Diskussion ist so alt wie es Blogs gibt… jeder soll es machen wie er will, was gelesen wird und was nicht entscheidet eh der Leser.

  41. Caschy hat schon Recht, dass man auch mit einem populären Blog nicht automatisch das große Geld macht. Alles was blockiert werden kann bringt eher weniger Umsatz. Auch wenn es Werbevermarkter gibt, die bechaupten, dass Werbeblocker gegen ihre Werbemittel wirkungslos seien, stimmt das auch nicht immer. Die Werbeblocker und die Filter werden ja regelmäßig verfeinert und es ist eben alles eine Frage der Zeit, wie so oft. Ein direkter Sponsor oder Werbepartner ist die beste Lösung, wenn man einen findet. Bei größeren Blogs ist das i. d. R. auch kein Problem.

  42. @sparideen: ich habe keinen Sponsor – und behaupte schon, dass ich hier ein größeres Blog betreibe. Es kommt eher auf die Themen an – nicht die Größe 😉

  43. Mein Acer says:

    Wie es so schön auf Neu-Deutsch heisst. „Just my two cents“

    Du und all die anderen Blogger verdient vielleicht kein „Geld“ – Google aber schon und viieeel. Deshalb solltest Du Deinen Teil erhalten, die Arbeit und den Zeitaufwand den DU betreibst ist schon enorm.

    Deswegen eine Bitte an alle: So sinnvoll „Ad-Blocker“ & Co. sind, schaltet diese doch bei Euren Lieblingsblogs ab …. UND helft den „Anzeigen“-Reichtum von Google zu verteilen – das wie wurde ja schon erwähnt und 2,3 Sekunden sind nun wirklich kein Problem ;-)!

  44. Themen – klar hängt die Klickrate auch von den Themen ab. Die meisten Nerds hier, werden so oder so Ad-Blocker benutzen und niemals irgendwo klicken. Das kann man auch niemanden vorwerfen.

    Ich denke aber, es fehlt uns (ich nehme mich da mal explizit nicht aus) an den richtigen unternehmerischen Fähigkeiten, die Potentiale die so ein Blog hat, richtig und effektiv zu nutzen.

    @caschy: Ich schrieb oben Wat!, weil es sich so anhörte, als ob du Miese machst, weil du diesen Blog betreibst. Ich mag es nicht, wenn erfolgreiche Leute rumheulen. Persönlich eingesetzte Zeit hin oder her. Die kann man nicht dagegen rechnen. Was würdest du sonst mit deiner Zeit verdienen? Und auch wenn die steuerlichen Abgaben sicher nicht zu vernachlässigen sind. Du verdienst Geld. Punkt. Ob wenig oder viel. Das ist deine Sache und dafür braucht man sich auch nicht zu entschuldigen.

    Vor allem regt mich die Heulerei von BT so richtig auf. Erst so einen teuren Blog kaufen und dann nicht wissen, was man damit macht. War irgendwie abzusehen. Schade.

  45. @caschy: Ja, die passenden Themen sehe ich als selbstverständlich an. Das ist die Hauptvoraussetzung. Wenn die Themen für den Sponsor passen, aber man nicht genug Leute erreicht, dann wird das eh nichts. Mir ist es schleierhaft wieso ein High-Tech-Blog mit so großer Leserschaft keinen Sponsor hat. Ich wünsche dir viel Glück bei der Sponsorsuche. Du hast es echt verdient, dein Blog-Content ist erste Sahne.

    P.S.: Den schwarzen Rand finde ich nicht so toll. Ich hätte den blauen lieber wieder zurück.

  46. @caschy: Danke, dass du den Feed nicht beschneiden wirst. Das würde mir überhaupt nicht gefallen.

    P.S.: Jetzt sieht es wieder angenehm aus. Danke. Die neue Header-Grafik sieht (auch) gut aus.

  47. Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die ganze Zeit gejammert wird, weil Blogs mittlerweile auch Geld verdienen möchten. Vor allem wenn sie journalistische Züge an den Tag legen, wie z.B. BT.

    Wird der Feed gekürzt, dann wird er gekürzt. An Werbung gewöhnt man sich ebenso schnell, solange sie nicht den Großteil der Seite ausmacht. Summa summarum, eine Diskussion die noch irrelevanter kaum sein könnte. Aufbebauscht wird sie durch Meinungen im Netz und insgeheim der von Selbstmitleid strotzende Artikel von Andre.

    Abstrahiert sprechen wir hier doch von einer Mentalität, die sich insbesondere im Internet eingebürgert hat. Darum geht es doch und nicht um die Kürzung eines RSS-Feeds, der mittlerweile ohnehin völlig überschätzt wird. Hauptsache kostenlos Inhalte bekommen, welcher Aufwand dahinter steckt, ist erstmal egal. Hauptsache die eigenen Bedürfnisse werden befriedigt. Diese Geiz-ist-Geil-Mentalität ist mittlerweile weitreichend bekannt.

  48. @caschy
    „Nein, ich kann von meinem Blog nicht leben, obwohl es mittlerweile eines der bekanntesten Blogs in Deutschland ist“
    Versuche es doch mal, z.b. mit dem Partnerprogramm von Amazon. Bei z.Z. min. 15000 Besucher am Tag könnte da was gehen.
    Hobby zum Beruf machen was gibts schöneres ? 🙂

  49. Durch die ganze Diskussion habe ich mit die letzten Tage mal Gedanken über mein Leseverhalten gemacht. Ich habe festgestellt: Blogs die ihre Feeds kürzen werden von mir seltener gelesen.
    Ich muss mich täglich durch etwa 600 Meldungen lesen (muss weil ich es beruflich brauch). Für mich ist es dabei wichtig schnell einen Überblick über den ganzen Artikel zu bekommen. Interessiert mich ein Artikel besuche ich meist die Seite – schon alleine weil ich die Kommentare lesen will. Gekürzte Feeds werden von mir sehr häufig einfach weg geklickt. Ganz schlimm finde ich Fotoseiten die einen gekürzten Feed anbieten und die Bilder nicht wegschicken. Die lösche ich sogar aus meiner Liste.

  50. Das Thema mit den gekürzten Feeds taucht auch immer wieder auf. Das BT seinen Feed kürzt ist mir sowas von egal, hab den eh nicht in meinem Reader. Wozu auch, wenn ich schnöden Mainstream konsumieren will klick ich mich zu Bild oder Focus. Ich will lesen was andere halbwegs normale Menschen so meinen und machen. Ist ein Feed gekürzt fliegt er auch bei mir raus.

  51. Mich nerven gekürzte „Teaser“-Feeds auch. Und es ist m.E. auch ein Phänomen, das vor allem bei „nicht-kommunikativen“, „nicht-partizipativen“ oder-wie-auch-immer-man-das-nennen-will Blogs auftritt. Wenn nämlich der Blogeintrag wirklich gut ist gibt es genug Leute, die einen Kommentar hinterlassen wollen. Sei es um ihren Dank auszudrücken oder einen anderen Standpunkt zu vertreten.

    Das ist natürlich bei TechBlogs, die nur News raushauen und nicht zur Diskussion anregen seltener der Fall. Nur: solche Blogs sind austauschbar bzw. für mich persönlich überflüssig, weil ich z.B. mit Mashable genügend Infos bekomme – mehr als ich teilweise verarbeiten kann.

    Die Krönung sind jene Blogs, die nur einen gekürzten Feed anbieten, aber keine vernünftige mobile Version – die fliegen bei mir sofort aus dem Newsreader, weil ich fast nur noch mobil lese.

  52. Basic Thinking – das gibt’s immer noch?
    Klar regen sich manche Blogger (zu Recht) darüber auf, dass die Leute nur noch den Feed lesen und somit ggf. auch Werbeeinnahmen wegfallen. Aber Feeds kürzen ist da die dämlichste Idee, die man haben könnte.

  53. Also ich habe gerade eben meinen Feed auf full umgestellt. Für die Kurzfeedliebhaber gibt es dann demnächst noch einen gekürzten Feed per FeedBurner. Absolut überzeugt hat mich letztendlich meine eigene Vorliebe für full feeds und ix mit seinem grandiosen Artikel auf wirres.net.

  54. Alexander says:

    Erstmal allgemein: Wenn man mit einem Blog Geld verdienen muss, dann hat man erstmal eine schlechte Ausgangsbasis wegen der Kostenlos-Kultur und eben weil ein Blog im Internet ist. Ein paar Klicks oder ein guter Suchdienst und schon verliert der Content an Wert und dies bemerkt man erst, wenn man diese Mittel kennt, die den Content für die Kenner dieser Dienste weniger interessant macht.

    Daher tritt man mit jeder Lösung zur Monetarisierung eines Blogs vielen auf die Füße.

    Caschys Idee mit einem Sponsor finde ich gut, aber aus meiner Sicht bringen einige nützliche neue Funktionen mehr. Derzeit schwirrt bei mir die Idee herum, registrierten Lesern die Möglichkeit zu geben einen Kommentar-Thread zu abonieren; nur ohne dass man kommentiert. Ein bisschen weiter gedacht und eine Leser-Registrierung gibt einem die Möglichkeit, dass diese Abonierung automatisch läuft.
    Monatlich kann diese (auch als Option) mit einer Statistik-Mail garniert werden, wo der interessierte Leser beispielsweise erfährt welcher Artikel am meisten aufgerufen wurde und einiges mehr was man ohne viel Aufwand verwerten kann. In dieser monatlichen Mail kann man eben um eine Spende für diese „Service“ bitten.

    Gegenüber dem normalen Spenden, registriert man sich und bekommt ein paar Extras, welche einem das Lesen angenehmer macht. Gerade Stammleser haben dann einen Grund zu spenden und werden daran auch erinnert ohne das es aufdringlich wird.

    Damit vergrault Caschy keine Leser, die per Suchmaschine kommen, aber Stammleser, die den Blog schätzen gelernt haben, haben die Möglichkeit sich umfassender informieren zu lassen ohne einen Mehraufwand.

    Wenn mich nur die WordPress-Beiträge interessieren, dann realisiert man das in meinem Beispiel mit „Schicke mir alle Kommentare per Mail zu den Artikeln, die mit dem Tag ‚Wordpress‘ versehen sind ohne das ich einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen muss“.

    Die Herausforderung ist aber diese Idee umzusetzen ohne das Caschy Stunden in die Programmierung stecken muss.

    Aktuell fehlt ein Spenden-Button. Gerade wenn das Thema aktuell ist, gibt es die meisten Spendenwilligen. Da sollte Caschy das Spenden so einfach wie möglich machen 😉

  55. Caschy, ich möchte dir an dieser Stelle danken, dass du dir regelmäßig die Zeit nimmst neue Einträge zu schreiben und diese in deinem Blog bereit stellst.

    RSS-Feeds die einen gekürzten Inhalt anbieten, gefallen mir auch nicht. Das Designtagebuch wurde letztens auch auf gekürzte Feeds umgestellt. Seit dem ließt es sich viel schlechter und umständlicher. Darum danke ich dir auch für den Volltext-Feed. Und ich komme trotzdem auf deine Seite, alleine um die Kommentare zum Artikel zu sehen. Und wie du bereits geschrieben hast, das ist eine wichtige Säule die einen guten Blog ausmacht.

  56. Ich versteh nur Bahnhof xD

    Mir reicht es, wenn der Blog so informativ bleiben würde, wie er ist.
    Nur Mails scheinen von mir ueber das Kontaktfeld nicht wirklich beachtet zu werden… egal hast bestimmt genug um die Ohren 😉
    Gruß Lessi

  57. Ich kann nur mal mein Leseverhalten beschreiben…

    Ich habe alle Blogs und Newsseiten in meinem Feedreader um mir schnell einen Überblick über Neuigkeiten zu verschaffen. Dabei ist es dann auch ganz hilfreich automatisch zu sehen wo man beim letzten mal aufgehört hat.

    Neue Einträge überfliege ich meißtens nur. Wenn ich merke das mich der Beitrag interessieren könnte öffne ich ihn in einem neuen Tab um den dann, wenn ich alle Feeds quergelesen habe, in „Ruhe“ durchzulesen.

  58. Der_Ventilator says:

    http://www.ormus.info/archives/627-Gekuerzte-Feeds-meine-Loesung.html

    Der Tipp ist echt Klasse! Google Reader ist einfach so unglaublich praktisch, dass ich den nicht verlassen will.

  59. ein Gastleser says:

    Also als erstes muss ich sagen, dass ich diesen Artikel sehr grenzwertig finde im Sinne von „Seht her was ich mache, bin ich nicht toll?“.
    Davon abgesehen: Mich stört es auch, dass hier auf der Hauptseite manche Themen nicht ganz zu sehen sind und ich für die letzten ein, zwei Sätze extra die Seite nochmal öffnen muss. Soll darüber nun auch irgendjemand bloggen?
    Auf Basic Thinking hab ich außer dem hier betreffenden Text noch nie etwas gelesen, aber wieso man sich so über deren Ansicht aufregt kann ich nicht nachvollziehen. Sie führen diese Seite hauptberuflich, also muss dabei was für sie rumkommen. Wer das anders sieht: morgen beim Chef antanzen und ihm klarmachen, dass er euer Gehalt ab sofort behalten kann.
    Fernsehsender zeigen Vorschauen auf ihr Programm, Zeitungen schreiben auf der ersten Seite kurze Texte zu ihren Themen auf den inneren Seiten. Nichts anderes ist ein gekürzter Feed.
    Auch die verdienen ihr Geld damit, dass sie über Neuigkeiten berichten.
    Muss man dafür ein Fass aufmachen?
    Hätte nie gedacht, dass ich diesen Begriff jemals benutze, aber was anderes fällt mir bei solchen Beleidigungen echt nicht ein: armes Deutschland.
    Nutzt die RSS-Funktion in eurem Browser, da seht ihr nur die Überschrift und braucht euch nicht über den Feed aufzuregen.
    Ein letztes Wort zu dieser Thematik: lächerlich

  60. Eine Frage, was ist so schlimm, wenn RSS Feeds gekürzt werden. RSS Leser sind meiner Meinung eher passive Leser. Wenn also alle nur noch per RSS mitlesen, könnte man gleich die Kommentarfunktion begraben. Für mich sind aber auch die Kommentare zu einem Blogeintrag interessant, und die werden nicht per RSS ausgeliefert. So oder so ist ein RSS Feed nie ein komplette Abbild von einem Blogposting. Wen juckt es also, wenn die Feeds gekürzt sind. Richtig vollständig ist ein RSS Feed nie.

  61. Alexander says:

    @ Frank: Die Antwort ist ziemlich simpel. Wer den ganzen Artikel gelesen hat, kann ihn bewerten und sich eine Meinung dazu bilden. Wer dann sein Kommentar dazu abgeben will, schaut sich den Artikel auf der Homepage an.

    Der RSS-Reader dient bei vielen dazu die persönlich wichtigen Informationsquellen abzugreifen und sie wie eine Zeitung zu präsentieren: Man sondiert das, was reinkam und entscheidet sich dann fürs Kommentieren oder Recherchieren. Und geht damit einen Schritt weiter gegenüber einer Zeitung.

    Wer also dann auf die Homepage surft, tut dies also in den meisten Fällen wegen den Kommentaren. Ob das Lesen der Kommentare interessant genug ist, entscheidet man nach dem Lesen des Artikels im RSS-Feed.

    Ein gekürzter RSS-Feed erschwert eine solche Vorsondierung, da die wenigsten Schreiber ihren Text daran ausrichten, sodass die Trennung irgendwo erfolgt. Genau dies ist aber wichtig, um zu entscheiden, ob man sich die Zeit zum Lesen nimmt.

    Für den Webmaster bedeutet das, dass er weniger Seitenaufrufe verzeichnet. Dafür steigt die Verweildauer der Besucher. Wenn man seinen Erfolg allein an der Anzahl der Seitenaufrufe festmacht, muss man mit Fehlinterpretationen des Besucherzählers rechnen. Für mich ist die Verweildauer ein Indikator für Qualität. Und die dürfte bei Caschy wegen den vielen „Besuchern“, die die Seite aufrufen, um am Ende zu kommentieren, weit höher als der Durchschnitt sein.

  62. Für mich ist der Feedreader bloß da, um meine bevorzugten Blogs zu abonnieren und die Überschriften zu lesen. Wenn mir die Überschrift des Artikels zusagt klicke ich rauf und lese mir den kompletten Artikel im Blog durch. Ich weiß nicht genau, was es bringt sich Artikel nur im Feed durchzulesen, aber mir ist es definitiv lieber im Frontend zu lesen.

  63. Ich persönlich lese eigentlich auch nur Full-Feeds. Das BT Geld verdienen muss/will ist ja im Grunde auch nichts verwerfliches. Jedoch denke ich, hätte man an anderer Stelle sparen können, als bei den Full-Feeds.
    Denn nach einem gelungenen Artikel, besuche ich die Seite trotzdem und bringe mich in die Diskussion ein.
    Nur weil es keine FullFeeds mehr gibt, werde ich nicht mehr diskutieren. Diese Annahme ist in meinen Augen ein Trugschluss.
    Besonders leiden werden lediglich die Mobile User, da sich ein Feed einfach viel angenehmer lesen lässt, als der Blog selbst im Mobile Browser.

    Viele Grüße,
    Raffi 🙂

  64. Als alter Sage-Nutzer lasse ich mir sowieso nur die Überschriften anzeigen und springe direkt zu den Artikeln. Scheint irgendwie sehr ungewöhnlich zu sein, wenn ich die Kommentare hier lese.

    Mit anderen Worten: ich kann die Aufregung nicht so ganz nachvollziehen.

  65. „Kürzen“ bedeutet doch auch „Zensieren“, oder verstehe ich mal wieder etwas falsch? Bei Printmedien verstehe ich das ja noch (Platzmangel), aber im Internet? Wie kurz muss denn ein Beitrag sein? „In der Kürze liegt die Würze“ oder „Fasse Dich kurz“ sagt man, das heißt aber doch nicht, dass man dies zum Dogma macht.

    Ich lese einige Blogs via „dynamische Lesezeichen“ manuell im FireFox. Dabei steht dieser (caschy-)Blog ganz oben links an erster Stelle. FeedReader probiere ich ab und an mal aus – aber „irgendwie gehen die nicht an mich…“. Ich habe immer das Gefühl von „doppeltgemoppelt“.

  66. Ich lese grundsätzlich fast ausschliesslich Full-Feeds. Bezüglich Werbung auf den Blogs: Im Feedreader habe ich kein AdBlock. Wenn ich die Webseite besuche wird mir jede Werbung rausgefiltert. Somit ist diese Vorgehensweise werbetechnisch eher ein Rückschritt.

    Interessant ist hier der Vergleich zu den Blogs von Blogwerk.ch. neuerdings.com, eines der grössten Gadget-Blogs im deutschsprachigen Umfeld hat Full-Feed. Hier sind die Einnahmequellen anderesweitig organisiert.

  67. Ich mache es ähnlich, wie Caschy es beschreibt: ich habe RSS Feeds abonniert, und wenn mich die Überschrift schon locken kann, dann schaue ich mir den Blogbeitrag im Browser an.

    Dass dabei etwas Werbegeld für die Blogger anfällt, die sich die Mühe machen, sich in den Haifischpool der Webwerber zu begeben, finde ich mehr als fair.

    Gekürzte Blogs halten mich zur Zeit nicht davon ab, den Blog trotzdem zu besuchen, wenn die Überschrift interessant genug ist.

    Wenn Blogbeiträge gekürzt werden, sollte die Kürzung inhaltlich vertretbar sein, sie muss alles wesentliche erfassen lassen.

    Mir würde es reichen, wenn ein gekürzter RSS-Blogbeitrag ein „würdiges Abstract“ des Artikels darstellen würde…

    Während meines Studiums habe ich lernen müssen, die „Spreu vom Weizen zu trennen“, in dem ich mich ausschließlich auf die Abstracts wissenschaftlicher Artikel verlassen habe.

    Sicher ist dabei auch mal das eine oder andere Goldstück verloren gegangen, aber im Großen und Ganzen war das sehr hilfreich.

    Mechanisch/algorithmisch gekürzte Blogbeiträge erreichen dieses Ziel vermutlich nicht ausreichend…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Abstract

  68. Ich hab den Artikel im Feed gelesen, aber nun bin ich hier, um zu kommentieren. Ich denke, das ist der normale Weg. Die Idee mit Werbung im Fullfeed ist vielleicht der beste Weg. Die trifft dann den gleichen Adblocker wie der Artikel im Blog. Ist fair, würde ich sagen.

  69. Ich kann nur sagen, dass mir die gekürzten Feeds auf den Senkel gehen. Lieber eine inhaltlich richtgige Überschrift als den ersten Absatz zweimal zu lesen.
    Und von guten Blogs lese ich eh alles. Mein Lob an Caschy.

  70. Basic Thinking muss auch vom bloggen leben können – und Du nicht 😉

  71. Feeds zu kürzen bietet niemals einen Mehrwert für den Leser. Alle gekürzten Feeds bei mir schon lange raus geflogen. Der Sinn, der dahinter steckt habe ich noch nie verstanden.

  72. Templerschaf says:

    Ich bin Feed-Leser und natürlich habe ich auch eine Meinung:

    Schön wäre es, wenn der Titel eines Feeds/Postings immer schon so selbsterklärend wäre, dass man sich den Feed oder den kompletten Artikel gar nicht anzusehen braucht. Leider ist das nicht immer und überall der Fall.

    Wenn die Überschrift eines Artikels inhaltlich nichtssagend ist und etwa „Stellt euch mal vor…“ lautet, ist man gezwungen, zumindest einen Blick in den Feed zu werfen.

    Wenn dieser dann auch noch auf einen Teaser zusammengekürzt ist, wird der Inhalt mitunter immer noch nicht ersichtlich und der Leser sieht sich genötigt die Seite aufzurufen.

    Das mag zwar zu hohen Besucherzahlen des Blogs führen, die Zahl zufriedener Besucher dürfte sich dagegen in Grenzen halten.

    Wirklich gute Feeds geben meiner Ansicht nach die relevante Information bereits im Titel an – „Programm XY für Windows erschienen“ – und ich als GNU/Linux-Nutzer weiß dann beispielsweise, dass diese Meldung höchstwahrscheinlich irrelevant für mich ist.

    Einen kurzen Blick in den Feed werfe ich bisweilen dennoch, schließlich kann es sein, das im weiteren Verlauf des Artikels oder den Kommentaren ein Satz fällt wie „…und unter GNU/Linux leistet das Programm XY ähnlich gute Dienste“. 😉

    An diese Information komme ich jedoch nur, wenn der Betreiber des Blogs so freundlich ist und tatsächlich den kompletten Artikel per Feed liefert.

    Mein Fazit: Aussagekräftige Titel ersparen den Blick in den Feed, sollte es nur einen Teaser geben, bitte mit relevanten Informationen.

    Wer nicht derart komprimieren und auf den Punkt kommen kann (das ist kein Vorwurf, schließlich schreiben in den wenigsten Fällen professionelle Journalisten den Blog) sollte dann doch bitte den gesamten Artikel zur Verfügung stellen.

    Hugh,ich habe gesprochen!

    PS: Aufgrund der Links in einigen Kommentaren dieses Blogs, darf sich meine Webseite immer wieder über ein- bis zwei „Extrabesucher“ freuen und da ich meine Webseite prinzipiell nie in meinen Blogkommentaren nenne, ist das ein ganz erfreulicher Umstand.

    Daher mal ein „Danke“ an caschy in Stellvertretung für alle Besucher die von diesem Blog kommen. 😉

  73. Ich habe bisher eher unabsichtlich meinen Blog gekürzt, aber nun nach dieser Diskussion auch auf vollen Inhalt gestellt. Ich lese Blogs in meinem Google Reader und wer nicht komplett daherkommt wird nur selten oder gar nicht weitergelesen.

    Blogs sollen für mich interessante Inhalte vermitteln und mich nicht dazu bewegen unnötige Klicks durchzuführen. Auf die Banner klick ich eh nich….

  74. Ich benutze auch hauptsächlich Full-Feeds. Wenn ich kommentieren will, besuche ich die Seite natürlich, aber auch da klicke ich nie auf Werbung. Die meiste Werbung ist albern und langweilig sodass ich damit keine Zeit verschwende.

  75. Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder Blogger selbst entscheiden dürfen sollte, ob er nur eine Kurzform seiner Beiträge oder die gesamten Artikel per Feed anbietet. Dementsprechend stört mich das auch überhaupt nicht.
    Wer damit Probleme hat, kann sich die Feeds ja auch mit http://fivefilters.org/content-only/ verlängern lassen.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.