Apple: Lightning statt Micro-USB, neuer Prozessor und iCloud-Webseite mit Benachrichtigungen

17. September 2012 Kategorie: Apple, Hardware, iOS, Mobile, geschrieben von:

Mal wieder drei News in einem Beitrag, passte gerade mal wieder. Viel wurde diskutiert, warum das neue iPhone 5 denn nicht den Micro-USB-Anschluss verwendet, der bei vielen Geräten mittlerweile zum Standard avanciert ist. Boshaftigkeit seitens Apple? Extrawurst mal wieder?

Angeblich nicht, denn der Lightning-Anschluss ist dafür gedacht, die Unzulänglichkeiten auszubügeln, über die der 5polige Micro-USB-Anschluss verfügt. Denn während Micro-USB in Verbindung mit dem iPhone 5 nur für das einfache Synchronisieren und Aufladen gereicht hätte, verfügt Lightning bekanntlich über mehrere Möglichkeiten, gerade was Konnektivität mit Docks und Co betrifft (siehe auch).

Standards wie Micro-USB sind natürlich toll, doch zum Glück leben wir in Zeiten, in denen es vom USB-Anschlusskabel getrennte Netzteile gibt. Ich kann also an jedes Netzteil auch das iPhone 5 klemmen, den entsprechenden Micro-USB-Adapter vorausgesetzt. Ja, den kann man käuflich erwerben – dürfte preislich wohl kaum ins Gewicht fallen, wenn man die Relation bedenkt.

Alternativ bestellt man bei einem der Hong Kong-Klitschen, die Adapter versandfrei für ein paar Cent nach Deutschland schicken. Ich für meinen Teil verfüge in der Tat über ein USB auf Micro-USB-Kabel, welches ich mittels Adapter auch auf 30polig aufrüsten kann. Adapter kostete nen Euro oder so.

Der verbaute Prozessor aus dem iPhone 5 ist bekannt, beziehungsweise soll es sein. Anscheinend eine Eigenkreation seitens Apple, basierend auf ARM v7-Technologie. Da man über eine entsprechende Lizenz verfügt, ist man so nicht mehr auf Zulieferer angewiesen. Ein Geekbench ist aufgetaucht, der die Leistung zeigen soll.

Hier zeigt sich, sofern der Benchmark echt ist, dass Apples Versprechen, die Leistung verdoppelt zu haben, nicht von ungefähr kommt. Einen Wert von 1601 Punkten erreicht man, damit liegt man knapp über dem Samsung Galaxy S3, welches mit seinem Quadcore aber früher auf dem Markt war. Auch das Nexus 7, iPhone 4S und das neue iPad lässt man hinter sich.

Apple selber hat sich bislang dazu nicht geäußert, das kennt man ja. Aber sind solche Zahlen überhaupt relevant? Früher war das ja immer so. Je mehr MHz, desto mehr Verkauf. Diesen Umstand versucht sich auch Samsung im Jahre 2012 zunutze zu machen und führt mit einer vergleichenden Werbung mal wieder die Augen auf sich.

Zum Abschluss. Über die neuen Features der iCloud-Webseite berichtete ich schon. Eine weitere Neuerung wurde entdeckt – die iCloud-Seite spuckt nämlich nun auch Benachrichtigungen aus. Dass so etwas kommen wird, war vorher schon bekannt, nun scheint der Spaß für alle live zu sein.


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