Android N: Drag & Drop von Inhalten im Split Screen-Modus möglich

13. März 2016 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Android nAndroid kann in seiner reinen Form schon eine ganze Menge. Doch auf Tablets war ich immer etwas ratlos. Das lag nicht an der Plattform selbst, sondern an der Tatsache, dass viele Apps einfach lieblos groß dargestellt wurden und mir keinen Mehrwert boten. Etwas Drive könnte mit dem offiziellen Anbieten eines Split Screen-Modus reinkommen. Dieser ist bereits in der Version Android N enthalten, wie ich ja auch schon im Beitrag zu einigen Neuerungen beschrieb. Dieser Modus lässt sich grundsätzlich aktivieren, Google weist derzeit aber darauf hin, dass die Apps speziell angepasst sein sollten – sonst kann eine App auch mal nicht richtig funktionieren – wie in meinem kurzen Video zu sehen, wo Browser und Play Store zwar funktional sind, aber eben auch der Play Store neugestartet werden muss.

Doch nicht nur das parallele Betreiben zweier Fenster nebeneinander ist möglich, auch das freie Platzieren von angepassten Apps ist möglich. Ein Zwei-Fenster-Modus – sicher nichts, was fortgeschrittenen Anwendern fremd ist. So gibt es Custom ROMs mit dieser Funktion und auch Anbieter wie Samsung oder LG erlauben dies mit ihren Anpassungen. Dass immer mehr Funktionen in Android einfließen ist für Nutzer interessant, die Hemmschwelle zu einem Custom ROM könnte höher gesetzt werden. Google selber hat nicht nur einen Split-Mechanismus für Fenster aktiviert, sondern diese Fenster können auch untereinander Inhalte tauschen.

dragund drop

Klar, hier könnte man immer den Weg über eine Zwischenablage oder einen Clipboard Manager gehen, Google selber erlaubt in Android N aber auch die Funktion Drag & Drop für Text-Inhalte. So kann man beispielsweise Text aus einem Editor direkt in die Google Hangouts-App bugsieren, wie auch in dem Video von Zachary Kew-Denniss zu sehen. Ich habe das Ganze ausprobiert und kann für mich festhalten, dass das noch etwas sehr hakelig ist und dringenden Schliff benötigt – und auf einem Smartphone ergibt das für mich derzeit noch keinen Sinn, da sind die großen Displays der Tablets dann doch um einiges besser. Wenn Google das Ganze ausbaut und weitere Inhaltstypen erlaubt, dann könnte das sehr praktisch werden.

Über den Autor: caschy

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