Amazon Echo: Benachrichtgungen durch Drittanbieter-Skills sind nun möglich (USA)

22. September 2017 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von:

In Deutschland ist die Funktion der Benachrichtigungen auf Echo oder Echo Dot via Alexa noch nicht verfügbar. Einem Echo-Lautpsrecher wird es so ermöglicht, dem Nutzer auch Hinweise zu geben, wenn dieser nicht aktiv nachfragt. Das wurde von Amazon bereits früher im Jahr für Amazon-Lieferungen eingeführt, allerdings eben auf die USA beschränkt. Dort gibt Amazon nun auch Benachrichtigungen für Drittanbieter frei, sodass quasi jeder Skill auch selbst aktiv werden kann, um den Nutzer zu informieren.

Egal ob ein Skill von Amazon direkt oder von einem Drittanbieter kommt, gemeinsam haben sie, dass Benachrichtigungen standardmäßig deaktiviert sind. Der Nutzer muss also explizit die Skills wählen, die ihm Benachrichtigungen über den Echo-Speaker senden dürfen.

Aber selbst, wenn man die Benachrichtigungen aktiviert, werden diese nicht zwingend permanent nerven. Der Nutzer kann nämlich auch Zeitfenster festlegen, in denen der Echo trotzdem stumm bleibt. Außerdem kann man Beanchrichtigungen auch pro Gerät komplett deaktivieren. Falls man diese beispielsweise nicht im Wohnzimmer, aber in der Küche haben möchte.

Erste Skills, die die neuen Benachrichtigungen unterstützen, kommen von AccuWeather oder der Washington Post. Die Benachrichtigungen werden am Echo oder Echo Dot dann mit einem gelb leuchtenden Ring dargestellt, außerdem gibt es auch einen Signalton. Der Nutzer sagt dann nur noch, dass die Benachrichtigungen vorgelesen werden sollen. Die Einstellungen für Benachrichtigungen erfolgen über die Alexa-App.

Klingt nach einer Funktion, die für manche Skills durchaus sinnvoll sein kann. Gut ist, dass Amazon eine recht genaue Steuerung des Ganzen ermöglicht, sodass man nicht direkt durch ein Überangebot an Benachrichtigungen genervt ist. So kann man einfach auswählen, worüber man benachrichtigt werden möchte.


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