1800 Euro Kosten für Domain mit Stadtnamen
November 24, 2009 Kategorie: Bremerhaven Stuff, Internet
Update 21:10 Uhr. Ich habe eben E-Mail von Michael bekommen. Augsburg lenkt ein, Michael muss nichts bezahlen. Alles weitere bei der Augsburger Allgemeinen. Michael sagt allen Danke für die grandiose Unterstützung! Deshalb: sprecht vor der großen juristischen Keule mit den Menschen. Nur wenige wollen Böses. Wenn doch, dann werden diese wohl kaum große Unterstützung der Netz-Community erhalten. Michael wird die Geschichte in seinem eigenen Blog “Augsburger ‘Gschichten” veröffentlichen.
Ich möchte euch heute von Michael berichten. Michael wollte ein Blog aufziehen. Ist ja kein Thema. Geschieht Hunderte Male in Deutschland. Da Michael aus Augsburg kommt, dachte er sich: ich besorge mir, in Anlehnung an den Fotodienst Flickr, die noch freie Domain Augsburgr.de. Nun dürften bei einigen von euch sicherlich die Ohren klingeln: “aber Carsten, deine Domain verletzt die Rechte der Stadt Bremerhaven doch noch mehr”. Richtig. Wenn die Stadt Bremerhaven kommt, dann bin ich diese Domain los, soviel steht fest. Mittlerweile führe ich die Domain fast fünf Jahre, werde oft von Menschen angeschrieben, die in dieser schönen Stadt Urlaub machen wollen oder eventuell sogar ein Haus kaufen möchten.
Menschen wissen, dass diese Domain einer Privatperson gehört. Trotzdem schreiben sie mich an. Weil sie die Meinung eines Einwohners hören wollen, weil sie vielleicht Insider-Infos haben möchten. Und dieses mache ich auch noch in meiner Freizeit: Antworten. Tipps zu Bremerhaven & umzu geben. Fotos zeigen. Selbst die Facebook-Gruppe Bremerhaven hat mittlerweile über 500 Mitglieder und tauscht sich dort aus. Seit vielen Jahren bin ich mit einigen anderen Webseiten aus unserer Stadt auch auf der offiziellen Homepage der Stadt Bremerhaven unter www.bremerhaven.de verlinkt.
Zurück zum Thema: Michael registrierte sich diese Domain und fragte sogar bei der Stadt Augsburg nach, ob er diese nutzen dürfe. Statt einem einfache Ja oder Nein flatterte ihm eine Aufforderung eines Rechtsanwalts ins Haus: Michael solle alles löschen, was er auch tat. Nach zwei Wochen erhielt er dann aber eine Rechnung: er möge doch bitte 1890 Euro zahlen.
Lest euch bei Interesse die ganze Story einmal durch. Michael hatte bereits in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeine “sein Interview”. Bereits gestern schrieb er mir von seinem Schicksal und bat mich, die Sache bei euch, den Lesern & Bloggern publik zu machen.
Das eine Stadt das Recht auf den Namen hat: OK. Rechtsanwalt und hohe Kostennote finde ich allerdings unverständlich. Wer weitere Informationen von Michael oder Original-Dokumente benötigt, der kann sich einfach zwecks Kontaktherstellung an mich wenden.
Echt schlimme Nachrichten so kurz vor Weihnachten.
Nachtrag: Keine Beleidigungen in den Kommentaren gegen Anwälte oder die Stadt. So etwas dulde ich hier nicht. Sonst mahnt man mich ab. Hier ist das Forum der Zeitung mit weiteren Meinungen.
18:45 Uhr: Das Skype-Interview ist beim Werbeblogger online.
Ähnliche Beiträge:
- Domain-Weltkarte kostenlos
- CyberLink PowerDirector 7.0 Ultra im Wert von 75 Euro kostenlos abstauben
- Bremerhavener halten die Stellung – Radiointerview
- Heimkino mal wieder: 40 Zoll LCD für 399 Euro
- FRoSTA: für 25 Euro kostenlos schlemmen


139 Kommentare zu “1800 Euro Kosten für Domain mit Stadtnamen”
Gilly (
@gillyberlin) sagt
Wenn das kein Grund ist die Petition: “Kostenfreiheit bei fristgerechter Beseitigung des Abmahngrundes” http://www.nicht-spurlos.de/po.....hngrundes/ zu unterzeichnen
Kommentar am 24. November 2009 um 13:37 geschrieben.
kreativbuero (
@kreativbuero) sagt
Unfassbar mal wieder. Vor allem hat er doch extra gefragt … *kopfschüttel*
Kommentar am 24. November 2009 um 13:42 geschrieben.
UDZGuru sagt
Ich bin grad bissl hin- und hergerissen.
Einerseits finde ich das mit den Anwaltsgebühren schon ziemlich krass, andererseits is sein Vorgehen in meinen Augen auch nicht ganz richtig gewesen. Er hätte ja auch fragen können BEVOR er sich die Domain holt, dann hätte er vermutlich auch ein Ja oder ein Nein bekommen. Aber das war ja mehr ein informieren anstatt eines nachfragens.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:42 geschrieben.
kreativbuero (
@kreativbuero) sagt
Naja, er hätte sie halt ggf. wieder kostenlos rausrücken müssen. Das ist klar.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:43 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
@UDZGuru: wenn die Stadt sagt: gib Domain her, dann hätte er das getan. Auch ohne Kosten und Anwalt.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:44 geschrieben.
KChristoph sagt
Ach du liebes bißchen, wie sieht es dann mit meinen Twitter-Accounts z.B. @HannoverOnline aus ?
Kommentar am 24. November 2009 um 13:46 geschrieben.
Patrick sagt
Die E-Mail an die Stadt wäre sicherlich mal interessant. Im “Interview” wird ja angeführt, das er nicht gefragt hat sondern darauf hingewiesen hat, das er nun diese Domain nutzt.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:46 geschrieben.
luther sagt
Hallo,
nachdem ich mir den ganzen Sachverhalt durchgelesen habe, fällt mir dazu eigentlich nur eins ein: Absolute Frechheit! Natürlich seitens der Stadt Augsburg. Okay ich kann verstehen das die Stadt auf ihr Namensrecht pocht. Ich kann auch verstehen, dass Michael und seine Freunde vor der Domainregistrierung hätten anfragen sollen. Aber ich kann nicht verstehen, dass die Stadt Augsburg sofort mit dem Holzhammer zuschlägt. Ein freundlicher Brief mit Erklärung warum und wieso man die Genehmigung nicht erteilt hätte doch gereicht. Michael hätte die Domain sofort gekündigt und gut ist.
Stattdessen macht sich Augsburg hier mal so richtig lächerlich und liefert ein prima Beispiel für Negativwerbung.
Eventuell hätte der Blog, in ähnlicher Weise wie Caschys Blog, noch gute und für die Stadt kostenlose Werbung gemacht. Jetzt ist das Gegenteil der Fall.
Schade das es kaum noch ein Miteinander, sondern immer nur ein Gegeneinander gibt.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:47 geschrieben.
Fraggle sagt
Da geht mir der Hutkragen hoch. Angefangen damit, daß die Stadt überhaupt ein Vorrecht auf den Namen hat ist ein Unding, gefolgt von den Forderungen. Da soll die Kasse aufgefüllt werden, mehr nicht. Leider kann man da ja nicht klagen wegen Amtsmißbrauch. Schließlich zahlen wir unsere lokalen Steuern ja auch, damit das Amt uns Auskünfte erteilen kann, so ja auch genutzt. Vielleicht sollte man dann im Gegenzu sagen, ok, 1800€ sind ok, dann fordere ich meine Steuern zurück, da dem Auftrag der Informationspflicht nicht nachgekommen wird. Nach x Jahren Steuern und abzüglich der 1800® erhalte ich dann von der Stadt xyz €.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:49 geschrieben.
Josef sagt
Da hab ich ja noch Schwein gehabt bei mir war es vor längerer Zeit fast genauso. Allerdings zeigte sich die Gemeinde damals kulant und hat lediglich drauf gepocht die Domain zu erhalten.
Vor allen Dingen stelle man sich vor wie die Stadt mit einem Bürger umgeht er seine Freizeit für die Stadt hergibt. Na toll.
Die Petition wird gezeichnet.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:49 geschrieben.
Toddi sagt
“Er hat uns mit seiner E-Mail Anfang Oktober nicht um Erlaubnis gefragt, sondern uns in Kenntnis gesetzt, als er die Rechtsverletzung bereits begangen hatte”
Da liegt das Problem. Der Michael hat der Stadt quasi die Pistole auf die Brust gesetzt, wenn auch unbeabsichtigt, wovon ich einfach mal ausgehe.
Nichts desto trotz halte ich die Reaktion der Stadt Augsburg für maßlos übertrieben. Ein simples Nein, gepaart mit der *höflichen* Aufforderung, die Domain freizugeben, hätte es auch getan.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:52 geschrieben.
Florentine sagt
@Luther
Hi !
Da stimme ich Dir zu !
*grrr*
Da werde ich nicht nach Augsburg reisen !
Da bleibe ich lieber in Wien !
LG aus Wien, Florentine.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:53 geschrieben.
hik sagt
Das ganze Thema “kostenpflichtige Abmahnung” ist wohl etwas absurd. Vor allem wenn es der erste Schritt ist, als 1. Schritt würde es wohl ausreichen zu antworten ohne den Brief von einem Anwalt verfassen zu lassen!
Kommentar am 24. November 2009 um 13:54 geschrieben.
Astrid Ann Jabusch sagt
Gibt es nicht einen Augsburger in der Stadtverwaltung, der sich dafür schämt?
Kommentar am 24. November 2009 um 13:57 geschrieben.
UDZGuru sagt
@caschy: Klar, aber irgendwie hinterlässt das Nachfragen im Nachhinein bei mir so ein bissl einen bitteren Beigeschmack.
Klar is es von der Stadt auch nich ok direkt solche Anwaltskosten zu verlangen (die haben doch sicher auch ne eigenen Rechtsabteilung, warum schalten die dann nen externen Anwalt ein?). Solche Summen tun glaub ich so ziemlich jedem weh.
Kommentar am 24. November 2009 um 13:59 geschrieben.
Dirk Paehl (
@dpaehl) sagt
Naja ich glaube kaum das deine Stadt noch ein Recht drauf hat. Hier spielt auch die 5 Jahre eine Rolle. Da gibt es einige Beispiele. Ein Herr klagte vor Gericht seinen Namen ein, bekam aber kein Recht weil ein Arbeitskreis die Domäne schon einige Jahre hatte.
Zu augsburg fällt mir nur ein Sprichwort ein was heute nicht mehr gültig ist, leider (Ehrlich währt am längsten).
Kommentar am 24. November 2009 um 14:02 geschrieben.
Stephan (
@stelev) sagt
@UDZGuru: Unabhängig davon weiß man ja wie langsam manchmal die Mühlen einer Stadtverwaltung mahlen. Warum also nicht erst mal sichern und dann nachfragen. So lange diese noch nicht im Einsatz ist – wo liegt das Problem?
Warum nicht mal zum Telefon greifen und anrufen. Warum muss in so einem Fall überhaupt eine Anwaltsmaschinerie in Gang gesetzt werden und dann das Argument bringen, dass es ja nicht sein kann, dass dieses der Steuerzahler berappen muss.
Au man … was für eine beschissene Internetwelt mittlerweile.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:02 geschrieben.
Julian sagt
Würde mich ja nicht wundern wenn plötzlich das Augsburger Rathaus “dekoriert” wird…. Also nicht das ich das gutheiße, aber wäre auch nicht das erste mal dass sowas passiert…
Würde mal gerne wissen was in den nächsten Tagen für Leserbriefe bei der Augsburger Allgemeinen einflattern…
Halt uns auf dem laufenden Caschy
Kommentar am 24. November 2009 um 14:05 geschrieben.
David sagt
wtf? geht das einfach so? er hat doch gefragt ob er sie nutzen darf. außerdem hat er doch die domain gekauft, sie war somit nicht in besitz der stadt augsburg (logisch). @ caschy: hast du bei der stadt-bremerhaven angefragt oder einfach gemacht?
Kommentar am 24. November 2009 um 14:06 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Bitte keine Beleidigungen hier, die editiere ich weg, sonst werde ich abgemahnt.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:06 geschrieben.
Markus sagt
Ein absolutes Armutszeugnis für die Stadt Augsburg. Unfassbar.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:08 geschrieben.
UDZGuru sagt
@Stephan: Ja das wäre auch eine Möglichkeit gewesen. Aber es scheinen ja auch schon Inhalte online gestellt worden zu sein. (So klingts wenigstens für mich im Artikel) Sonst hätte sich die Stadt vermutlich gar nich so ans Bein gepinkelt gefühlt.
Wie gesagt, ich denke, dass hier beide Seiten nicht ganz auf die beste Art und Weise gehandelt haben und das ganze dann irgendwie eklig eskaliert ist.
Das man gleich nen Anwalt einschalten muss, is heutzutage doch irgendwie modern geworden. Normal miteinander reden und Konflikte aus der Welt schaffen is schon lange nich mehr “in”.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:11 geschrieben.
Piet sagt
Was ist mit folgenden Domains?
regio-augsburg.de
unser-augsburg.de
Keine Namensanmaßung?
Sorry, aber dieses Verhalten der Stadt Augsburg liegt mE weit unter der Gürtellinie. Ohne beleidigen zu wollen, aber das ist dermaßen moralisch daneben, daß es mir die Nackenhaare aufstellt!
Kommentar am 24. November 2009 um 14:15 geschrieben.
Florentine sagt
@UDZGuru
Deinen letzten Absatz ist meiner Ansicht nach sehr bescheuert, das siehst Du bestimmt auch !
Wenn ich Bürgermeisterin wäre, würde ich mich auf die Aktion freuen, daß jemand für mich bzw. für die Stadt Gratis Werbung gemacht hätte.
Wenn ich dagegen wäre, würde ich es lieber freundlich darauf hinweisen und sie bitten, und nicht gleich einen Anwalt einschalten.
LG, Florentine.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:16 geschrieben.
Dani sagt
Hallo zusammen,
als gebürtiger Augsburger muss ich euch voll zustimmen. So ein Vorgehen ist echt übel! Dass man heutzutage mit allem und jedem nur noch Geld machen muss ist abartig.
Namensrechte hin oder her, wegen einem “r” ist doch echt der Hohn. Dass man eben nicht augsburg.de kaufen kann ist ja logisch, darf ich deswegen jetzt nichts mehr verwenden was nur annähernd so heißt wie ein geschützter Name. Gibt doch echt wichtigere Probleme als solche Anliegen. Also seriöser Anwalt würde ich da gewaltig anders handeln und eine sofortige Abmahnung ablehnen.
Wirft immer ein tolles Bild auf die Verursacher so was, diesmal leider auf meinen Heimat- und Geburtsort
Grüße aus Augsburg
Daniel
Kommentar am 24. November 2009 um 14:17 geschrieben.
MeinerEiner sagt
Mhm die rechtliche Seite kenne ich jetzt nicht ganz genau. Aber laut meiner Erfahrung ist es so, dass eine Stadt nur anrecht hat auf die Webadresse die Ihrem satzungsgemäßen Namen entspricht.
Die Stadt Köthen /Anhalt zum Beispiel hat jahrelang versucht sich vom Druckhaus Köthen die Domain http://www.koethen.de zu holen.
Endergebnis ohne Erfolg.
Der Inhaber / Geschäftsführer Rembert von Kerssenbrock kann von der ganzen Sache sicherlich ein Lied singen und dem Augsburger Willküropfer vielleicht sogar mit seiner Erfahrung helfen.
Die Stadt Augsburg kann aus meiner Sicht nicht alle Domains für sich beanspruchen die in irgend einer Weise ihren Namen beinhaltet.
ME
Kommentar am 24. November 2009 um 14:19 geschrieben.
Headhunter sagt
Ich denke, daß es eine besondere Auszeichnung ist, daß caschys Blog auf der bremerhaven.de Stadtseite verlinkt ist.
Es freut mich sehr, daß die hervorragende Qualität dieses Blogs so gewürdigt wird.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:20 geschrieben.
pk sagt
Vorsorglich würde ich auch die Inhalte der Domain stadt-bremerhaven.de auf eine andere Domain überführen. Vor allem auch, weil hier Werbung geschaltet wird und damit im geschäftlichen Verkehr gehandelt wird.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:24 geschrieben.
Wahid sagt
Habe gerade über Twitter erfahren. Mann kann nur den Kopf schütteln.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:24 geschrieben.
happy-buddha sagt
Krass ! Es hätte doch einfach gelangt, ein einfaches Nein weil Paragraf “xyz blub und so”.
Aber gleich einen externe Anwalt einschalten… Wohl nach dem Motto mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:27 geschrieben.
Chris (
@ChrisHeil) sagt
Ich ekele mich gerade. Was passiert, wenn der echte Herr Doktoré (der aus Tropico3, den Diktator, mein ich) mal bei mir reinfällt?
Kommentar am 24. November 2009 um 14:27 geschrieben.
stardust sagt
einfach nur lol. und immer das gleiche: vorher gleich mit raketen auf spatzen schießen, und wenn die medien dann nachfragen, bedauert ein zerknirschter pressesprecher die ganze angelegenheit und kann sich nicht erklären wie das problem zustandegekommen ist. und natürlich wird dem herrn f. das geld zurückerstattet und die stadt augsburg würde sich freuen wenn ein informatives blog den bekanntheitsgrad steigern würde.
ich wette dass es so kommt.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:27 geschrieben.
Dan sagt
Wenn das durchgeht, kann die Stadt Hamburg gleich mal ein paar Anwälte anstellen und alles, was mit (essbaren) Hamburgern zu tun hat, abmahnen
Kommentar am 24. November 2009 um 14:28 geschrieben.
order_by_rand sagt
Na der Vorgang wird ganz einfach so abgelaufen sein:
Stadtverwaltungsmensch möchte keinen Fehler machen, fragt einen Anwalt, der wittert ein Geschäft und verschickt die Abmahnung. Und nun versucht die Stadtverwaltung sich zu rechtfertigen, um nicht dumm dazustehen. Ich hatte eine ähnliche Geschichte, aber dabei das Glück, dass sich der Anwalt (genervt von der Inkompetenz der Verwaltung) auf meine Seite geschlagen hat und letzendlich die Stadt etwas Geld losgeworden ist.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:28 geschrieben.
Thomas sagt
Ich hoffe, dass der Junge mal Einkommensmillionär wird und spätestens dann, wenn er Unmengen an Steuern an die Stadt abführen soll, aus Augsburg wegzieht. Dann sollte er einen recht freundlichen Brief an die Stadt Augsburg und ihren jetztigen OB, in dem er sich für die freundliche Behandlung durch die Stadt bedankt und erklärt, dass er trotzdem weg müsse. Ich würde mich köstlich amüsieren!
Kommentar am 24. November 2009 um 14:33 geschrieben.
Frankster sagt
Maßlos übertriebene Aktion der Stadtverwaltung. Gut, dass so etwas hier publik gemacht wird.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:34 geschrieben.
scubamaxx sagt
Hallo,
echt schlimm!! Augsburg.de wäre ja wirklich der Stadt zuzuschreiben aber augsburgR.de ist ja schon wieder was ganz anderes in meinen Augen.
Ich hoffe er hat eine gute Rechschutzversicherung, den ich würde mir so was nicht gefallen lassen!!! Einfach nur lächerlich und eine große Frechheit in meinen Augen. Ich hoffe es geht für ihn gut aus und die Stadt wird sich für ihr Handeln bei ihm entschuldigen… Wäre was für „Die Reporter“ und „Das Fass ohne Boden“, oder ?
LG.
maxx
Kommentar am 24. November 2009 um 14:35 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Übrigens: meine Stadt Dortmund hat da naders gehandelt, da ging es zwar um das Stadtwappen, aber das ist ähnlich zu bewerten:
http://stadt-bremerhaven.de/post-aus-dortmund/
Kommentar am 24. November 2009 um 14:35 geschrieben.
roterbus sagt
Diese Abmahnmentalität geht mir kräftig auf den Keks!
Man kann doch erst mal fragen oder auffordern, ich denke die meisten dieser Sachen passieren “ausversehen” weil man sich nicht informiert hat oder aus Unwissenheit. Und ich wage zu behaupten, dass die allermeisten die Dinge auch sofort ändern würden, wenn sie über ihren Verstoß in Kenntnis gesetzt werden. Da braucht es keine Abmahnung… Die Stadt Augsburg hat da ein wenig nach dem Motto gehandelt: “erst schießen, dann fragen”
Wenn das so weitergeht muss jeder Blogger oder Vereinswebmaster Angst um sein Erspartes haben. Ich hatte mal eine Webseite nach dem Schema volleyball-stadtname.de
Ob ich mich damit auch strafbar gemacht habe? Hätte ich mir mit der ehrenamtlichen Arbeit für einen Sportverein ne saftige Strafe für ein Vergehen, dessen ich mir gar nicht bewusst war, einhandeln können?
Bei so einer Vorstellung wird mir ganz schlecht…
Kommentar am 24. November 2009 um 14:37 geschrieben.
Hoyerswerda sagt
Ich betreibe selbst ein kleines Stadtportal, allerdings kommt der Name der Stadt nicht im Domainnamen vor. Soweit ich weiß darf man soetwas auch, ohne zuvor bei der Stadt um Erlaubnis zu bitten.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:38 geschrieben.
Don Salva sagt
Abmahnung oder nicht, sorry Caschy, aber was die da nun abziehen ist mal unterste Schublade.
Holzhammermethode, immer feste auf die Fresse. Bekloppt sind die…
Kommentar am 24. November 2009 um 14:39 geschrieben.
Hicore (
@Hicore) sagt
*kopfschüttel*
Augsburg, Du siehst mich NIE wieder.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:42 geschrieben.
Tom (
@Tom_Braider) sagt
Einfach nen Anwalt loszuhetzen ist natürlich einfacher als 10 Sekunden nachdenken und in Outlook auf “antworten” zu klicken. Im Zweifelsfall halt “nein”. Es handelt sich bei den zukünftigen Bloggern ja immerhin um 3 “Augsburgr” Einwohner.
Laut dem Quell-Artikel gibt es schon einige ähnlicher Domains. Mal sehen, wie lange die noch existieren.
Kommentar am 24. November 2009 um 14:46 geschrieben.
Ilmadic sagt
wenn ich so was lese dann kommen mir immer die tränen ins auge. das man in deutscland mittlerweile so weit ist wegen jeder kleinigkeit gleich verklagt wird!?!?!?!?! UNVERSTÄNDLICH
es ist schade um die stadt und um den verlorenen blog. mein beiled michael. ich hoffe für dich das sich das irgendwie noch anders klärt.
wär schön wenn du uns darüber im laufenden hälts caschy! wär cool!
Kommentar am 24. November 2009 um 14:47 geschrieben.
Reinhard Eikelboom sagt
Urheberrecht hin oder her, was hier abgelaufen ist, zeigt mal wieder wie weit weg die Verwaltungen von den Bürgern sind.
Die Beamten sind für die Bürger da! Denn von den Bürgern werden sie bezahlt!
Das haben leider viele vergessen.
Da die Sachlage eigentlich klar war, bedurfte es keine Herbeiziehung eines Anwaltes. Das Anwälte an der Festsetzung des Steitwertes verdienen ist auch klar.
Also ein einfaches Schreiben des zuständigen Sachbearbeiters mit Hinweis auf das Urtheber/Namensrecht der Stadt hätte wohl genügt.
Gruß
Reinhard
Kommentar am 24. November 2009 um 14:48 geschrieben.
Didi (
@robologo) sagt
Sofern die Stadt einen Justiziar (interner, angestellter, ausgebildeter Jurist) beschäftigt, hätte es die Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung auch getan. Dann wären keine anwaltlichen Honorarforderungen entstanden.
Wird mit der Angelegenheit ein Anwalt beauftragt, kann der gar nicht anders: Er ist gesetzlich verpflichtet, abzurechnen. Hierneben will er das aufgrund des hohen Streitwertes, wonach sich seine Gebühren berechnen, natürlich auch. Abmahnungen sind noch schöner als Verkehrsunfälle, weil man sich im Gegensatz zum Unfall nicht die Finger wund schreiben muss.
Kommentar am 24. November 2009 um 15:03 geschrieben.
Helge sagt
Na dann muß die “Augsburger Allgemeine” bei dem Domainnamen ja nun auch mit einer Abmahnung rechnen.
Kommentar am 24. November 2009 um 15:08 geschrieben.
Toto sagt
@caschy
zu : “aber Carsten, deine Domain verletzt die Rechte der Stadt Bremerhaven doch noch mehr”. Richtig. Wenn die Stadt Bremerhaven kommt, dann bin ich diese Domain los, soviel steht fest.”
Zu dieser Frage findet sich noch keine gefestigte Rechtsprechung. Ein kürzlich ergangenes Urteil des OLG Düsseldorf, das sich auf “www.duisburg-info.de” bezog, hat einen Anspruch der Stadt Duisburg abgelehnt. Der Entscheidung liegt die Annahme des Gerichts zugrunde, dass der Verkehr nicht davon ausgehe, dass sämtliche Domains, die einen Städtenamen enthalten, von der Stadt, oder mit Zustimmung der Stadt, gehalten werden. Dies liege zwar nahe bei Domains, die ausschließlich aus der Bezeichnung “www.stadtname.de” oder mit dem Zusatz “Gemeinde” oder “Stadt” gebildet sind. Bei anderen Zusätzen (z.B. “www.stadtname-info.de”) komme es aber darauf an, wie der Verkehr die Gesamtbezeichnung verstehe.
aber zurück zum eigentlichen Thema Michael & Augsburg :
Der Anspruch der Kommune oder Stadt zielt bei einer gerechtfertigten Namensrechtsverletzung nach § – § darf ich hier leider nicht nennen wg. “keine Rechtsberatung” – auf die Beseitigung des bestehenden Zustandes, und beinhaltet daher zum einen die Freigabe der Domain gegenüber der DENIC e.G., und zum anderen die Unterlassung der Nutzung der Domain durch den Nichtberechtigten (…dies wäre dann evtl. Michael) zu eigenen Zwecken.
Es wäre besser gewesen wenn sich die Stadt Augsburg “webkonformer” verhalten hätte – ohne direkt IHREN Anwalt auf einen kleinen Blogger zu hetzen: z.b. in einem ersten Schritt eine begründete Abmahnung an den evtl. Nichtberechtigten (Michael) gerichtet hätte, in dem unter Angabe einer Frist die Freigabe gegenüber der DENIC e.G. und die Unterlassung der Nutzung verlangt wird.
Ich denke Michael wäre dieser Aufforderung sofort nachgekommen?
Ok, fest steht bislang nur : Städte (inkl.Behörden und kommunale Einrichtungen) haben ein Recht an der Domain “www.stadt.de”. Hierzu gibt es mittlerweile eine umfassende Rechtsprechung , Urteile, bei denen sich inzwischen auch eine gefestigte Linie abzeichnet hat. Die zentrale Anspruchsnorm ergibt sich aus dem Namensrecht des § – edit – BGB, da Städtenamen nach dieser Vorschrift auch ohne den Zusatz “Stadt” namensrechtlich geschützt sind.
Besteht auch ein Anspruch auf eine Domain, die den Stadtnamen nur als Teil enthält?
Momentan nicht ! siehe obige Antwort an @caschy , aber in dem Fall von Michael besteht ohne Zweifel eine sehr große Verwechslungsgefahr wg. d. 1 Buchstaben im Domainnamen, und daraus entsteht widerrum sehr wahrscheinlich (?) eine Namensrechtsverletzung.
Ein kleiner Tip für Michael: Er sollte sich viell. mal mit Boris Burow – http://www.rechtsberatung-karlsruhe.de – einem Rechtsanwalt,der auch Moderator bei http://www.domainforum.info ist in Verbindung setzen ? Der is ganz fit auf diesem Gebiet !
@David
Domains müssen nicht immer unbedingt registriert sein bzw. werden um geschützt zu sein. Ergibt sich z.B. aus Markenrecht,ect. !
@MeinerEiner
voll korrekt !
@Dirk Paehl
gutes Beispiel – guter Ansatz, aber hier gehts auch um die Verwechslung (Namensrecht!) durch den 1 (einen) Buchstaben.
Letzendlich denke ich : Domain löschen – noch mal versuchen mit der Stadt bzw. direkt mit dem OB u. abmahnenden Anwalt wg. der Abmahngebühr sprechen. VERGLEICH ! Falls das nicht fruchtet PRESSE, Blogger u. eigenen Rechtsanwalt (s.o.) einschalten.
Kommentar am 24. November 2009 um 15:15 geschrieben.
hoschi sagt
@Didi: Das mag ja sein dass ein Anwalt sein Geld will aber dann muss das die Stadt bezahlen und nicht die arme Sau. Den der hat ja nix unrechtes getan außer eine Domain beansprucht. Das einzige zu was er eigentlich verpflichtet ist, ist das ding rauszugeben. das hat er gemacht. fertig.
NAch der Logik wäre ja alles möglich. Wenn ich zB eine Seite unter unifaluschi.com betreibe und irgendwann es plötzlich einen weltkonzern mit gleichem namen gibt, muss ich unter Umständen Strafe zahlen ?? Kein Mensch kann doch in die Zukunft schauen .
Kommentar am 24. November 2009 um 15:15 geschrieben.
Tapedeck sagt
Wirklich schade das die Stadt Augsburg so reagiert – vorallem da extra noch um Erlaubnis gefragt wurde. Ich besitze auch eine Domain mit dem Namen meiner Stadt und hoffe das sowas hier nicht auch passiert. Dann wäre ich als Schüler finanziell erstmal ruiniert. Unglaublich.
Kommentar am 24. November 2009 um 15:18 geschrieben.
ichselbst (
@furzen) sagt
Asozial + sofort wegziehen, mehr hab ich dazu nicht zu sagen.
Kommentar am 24. November 2009 um 15:23 geschrieben.
Crono sagt
lol^^
Ich komm aus Augsburg und mich wundert es irgendwie nicht mehr wenn komische Sachen wie diese Passeren, dafür dürfte Schwabens Metropole ja schon bekannt sein
Cu Crono
Kommentar am 24. November 2009 um 15:25 geschrieben.
Didi (
@robologo) sagt
Zunächst ist ja die Stadt als Auftraggeberin zur Erstattung der Gebühren gegenüber dem Anwalt verpflichtet. Sie macht diese aber als Schadensersatz aufgrund der Rechtsverletzung gegen ihren Gegner, also dem Abzumahnenden geltend.
Kommentar am 24. November 2009 um 15:26 geschrieben.
Axel sagt
Ich werde mir erlauben, eine Mail an die Stadt Augsburg zu schreiben in der ich meiner Bestürzung über solchen Irrsinn Ausdruck verleihe
stadt@augsburg.de, oder besser:
obreferat@augsburg.de (Referat des Bürgermeisters)
Kommentar am 24. November 2009 um 15:32 geschrieben.
edit 'O sagt
http://www2.augsburg.de/index.php?id=1852
Kommentar am 24. November 2009 um 15:37 geschrieben.
Till sagt
Absolut unfassbar, die Geschichte.
Interessant auch, dass es bereits seitdem ich denken kann den “Bremer” gibt. Der natürlich unter http://www.bremer.de eine Webpräsenz betreibt. Da geht Bremen mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie eine Stadt Nutzen aus privat organisiertem, stadtbezogenem Content ziehen kann.
Klar, der geplante Blog ging nicht exakt in diese Richtung – aber einen Benefit hätte auch Augsburg mit Sicherheit daraus ziehen können.
Kommentar am 24. November 2009 um 15:40 geschrieben.
diltigug sagt
Wenn ich jeden, der eventuell ein höher wiegendes Interesse an einem Domainname hat, vorher fragen muss, bevor ich die Domain registriere, dann kann doch jeder, der von meiner Anfrage Wind bekommt mir diese vor der Nase wegschnappen. Das macht doch keinen Sinn.
Das Vorgehen der Stadt mag rechtlich korrekt sein (was für mich noch fraglich ist), ist aber unter aller Sau.
Kommentar am 24. November 2009 um 15:45 geschrieben.
Simon sagt
Also ist schon ein krasses Ding.
Mal abgesehen davon, dass der Bürgermeister auch in meinem BrakeBlog.de liest…. sollte jemand meckern, ich das ein Blog über Bremsen
Aber spaß beiseite – da fragt der Kerl schon und bekommt dann noch eins auf den Deckel…..
Kommentar am 24. November 2009 um 15:45 geschrieben.
Stefan sagt
Unglaublich!
Also mit Rechtstaat hat das sicher nix zu tun!
Armselig wenn irgendwelche organisationen(und besonders “organe des öffentlichen rechts”) solche undemokratischen aktionen durchziehen!
Kommentar am 24. November 2009 um 16:00 geschrieben.
friddes sagt
@Gilly: Danke für den Link auf “Kostenfreiheit bei frist-gerechter Beseitigung des Abmahngrundes” http://www.nicht-spurlos.de/po.....hngrundes/
Das kann man wirklich nur unterstützen (so weit ich weiss, haben die Briten etwas ähnliches bereits gemacht):
Ich habe soeben der Petition meine Stimme gegeben:
“Sie haben erfolgreich die Petition Schuldrecht – Kostenfreiheit bei fristgerechter Beseitigung des Abmahngrundes mitgezeichnet. Ihre Stimme wurde vom System unter der Mitzeichnungsnummer 217 erfasst.”
Wer sein Einkommen selbst bestimmen kann, der wird das auch tun. Ob er nun Jurist ist oder sonst irgendjemand. Mich hat der Begriff “moderat” ungeheuer aufgeregt!!! Haben diese Typen gar kein Gefühl mehr für Werte? (Naja, heutzutage wird ja eigentlich in Milliarden gerechnet…)
Kommentar am 24. November 2009 um 16:06 geschrieben.
Stefan sagt
>Er hätte ja auch fragen können BEVOR er sich die Domain holt, dann hätte er vermutlich auch ein Ja oder ein Nein bekommen.
Wozu?
Was kommt als nächstes?
jemand fragt ob er seine meinung äussern darf?
Wenn eine domain frei ist,darf die sich erstmal jeder nehmen
Wenn dann ein vermeintlicher Rechteinhaber Anspruch erhebt,muss er diesen Anspruch erstmal normal bei der denic geltend machen!
Und dann muss das irgendwie entscheiden werden!
Aber ich sehe keine Grund wieso die stadt Augsburg einen Anspruch an Augsburgr haben sollte.
Schließlich wohnen da auch noch andere menschen aus der Bürgermeister.
Aber was Bürgermeister so abziehen hat man ja erst neulich bei extra3 gesehen!
Kommentar am 24. November 2009 um 16:07 geschrieben.
wolbert sagt
AHHUgsburg!? Tolle Werbung! Das hat man nun davon: Automatische Namensrechte und keinerlei Ahnung damit umzugehen. Die Resonanz die Sie damit im Netz erhalten haben die Herren wohl nicht mit auf der Rechnug …
Kommentar am 24. November 2009 um 16:25 geschrieben.
cro sagt
Wird letztlich das Ende nehmen wie bei J*** W*******, dieser parasitären Institution. Man erlässt dem einen Herren die Gebühren ausnahmsweise und die Anderen dürfen trotzdem zahlen. So ist das halt, der mit dem kleinsten Hirn aber mit der größten Fre**e gewinnt. Weil er/sie am lautesten schreien kann. Da langsam die Medienwelle losreitet, wird es in 2 Tagen jeder wissen wie lächerlich Augsburg nach dem (wieder eingestellten) Dönerverbot (kein Joke, $suchmaschine is you’re friend) werden wird. Freiwillig werde ich in solchen Städten definitiv nicht wohnen wollen, wenn ich ehrlich bin überhaupt nicht.
Kommentar am 24. November 2009 um 16:29 geschrieben.
KRiZZi (
@KRiZZi) sagt
Übliche Kohlemacherei, bloß nix unteschreiben. Du selbst hast das Glück, derart populär zu sein, dass sie dich “dulden”.
My 2 cent
Kommentar am 24. November 2009 um 16:30 geschrieben.
WebWalker sagt
Abmahnkosten (noch dazu im 4-stelligen Bereich) obwohl er bereit ist die Domain zurückzugeben, und ohne dass jemandem irgendein Schaden entstanden ist … das wäre in einem funktionierenden Rechtssystem unmöglich. Kaum zu glauben sowas.
Auch ich danke für besagten Link zu nicht-spurlos.de, und werde die Petition unterzeichnen.
Zitat:
“Du selbst hast das Glück, derart populär zu sein, dass sie dich ‘dulden’.”
… oder die Leute in der Stadtverwaltung von Bremerhaven sind nicht so engstirnig und klug genug zu erkennen, dass Caschys Engagement sich für ihre Stadt *positiv* auswirkt.
Kommentar am 24. November 2009 um 16:34 geschrieben.
Timo sagt
Bitte schickt das an die Sat1 Akte 2009 Redaktion!!!
Kommentar am 24. November 2009 um 17:03 geschrieben.
Michl sagt
irgendwie versteh ich das ganze nicht es geht doch um “Augsburgr.de” die hat jetzt ja ein Berliner. Also Augsburg.de ok hat die Stadt, Augsburger.de hat ein anderer. Wie sieht das zB. bei vwler aus ? Und ich hab mir gedacht wie kommt man nur auf die Idee ein “r” ranzumachen welchen Sinn soll das haben. UND was sehe ich wenn ich bei ner Stadt das genauso mache (Hambu*g) nun ist es mir auch klar.
Also ich würde sagen wir machen das Inet wieder zu oder zumindest schaffen wir die doofen Namen ab das geht doch auch mit IP hmm ich denke dann wäre das Problem gelöst *g*
Kommentar am 24. November 2009 um 17:19 geschrieben.
günta sagt
So nebenbei, in Österreich gibt es Weißwürste, die Augsburger heißen, müßte dann das halbe Land eine Abmahnung bekommen?
Kommentar am 24. November 2009 um 17:24 geschrieben.
Horst D. Deckert sagt
Nach meiner Auffassung hat die Stadt Augsburg keinen Anspruch auf eine Domain augsburgr.de, sondern nur auf augsburg.de Sie kann ja einem Menschen namens Augsburger auch nicht verbieten, so zu heißen. Ebenso wenig wie sie der Augsburger Aktienbank die Domain augsburger.de untersagen kann.
Deshalb glaube ich auch nicht, dass die Stadt Bremerhaven einen Anspruch auf stadt-bremerhaven.de hat, sondern nur auf bremerhaven.de
Ich hätte es mit augsburgr.de auf einen Rechtsstreit ankommen lassen. Gibt es keinen Anwalt, der die Sache gegen Erfolgshonorar (vom Gegner) für Michael in die Hand nimmt?
Kommentar am 24. November 2009 um 17:29 geschrieben.
WebWalker sagt
Zitat:
“So nebenbei, in Österreich gibt es Weißwürste, die Augsburger heißen, müßte dann das halbe Land eine Abmahnung bekommen?”
Nee das geht nicht, weil die Leute in Augsburg Wiener Würstchen essen.
Kommentar am 24. November 2009 um 17:30 geschrieben.
Michl sagt
Nee die Würste werden ausgepresst bis die 1890€ rauskommen dann passt das schon *g*
Aber die Würste werden doch keine Internetseite haben!!
Kommentar am 24. November 2009 um 17:33 geschrieben.
MeinerEiner sagt
@ Horst D. Decker
Die “Stadt Augsburg” besitzt nach derzeit gültiger Rechtssprechung nicht einmal das 100% Recht an Augsburg.de. Wenn Sie diese Seite hat OK aber einklagen lässt sich diese wohl nihct mit erfolg.
Die einzigen Domains die diese Stadt sich nach aktueller Rechtssprechung und meinen bescheidenen Kenntnissen hat:
http://www.stadt-augsburg.de und http://www.stadtaugsburg.de weil nur diese dem vollen Namen der Stadt entsprechen.
Ich kann nur hoffen das der “augsburgr” die Sache durchkämpft und diese Domainpiraten der Stadtverwaltung kein Recht bekommen.
Kommentar am 24. November 2009 um 17:40 geschrieben.
WebWalker sagt
world-wide-wurst — DIE Internetwurst
http://www.fleischerei-freese......twurst.htm
Kommentar am 24. November 2009 um 17:42 geschrieben.
stardust sagt
nebenbei: “Augsburger” sind in Österreich keine Weißwürschtel sondern “normale”. Weißwürste sind bei uns wie auch in Bayern Weißwürste…
und @Caschy: ich finde @Timo hat recht – du solltest das mal an Akte09 schicken. Immerhin genug Resonanz hier.
Kommentar am 24. November 2009 um 17:45 geschrieben.
milchbaum sagt
Meinen geplanten Urlaub zur Augsburger Puppenkiste, zwischen den Jahren, hab ich nun auf unbestimmte Zeit verschoben. Selbst schuld!
Kommentar am 24. November 2009 um 17:52 geschrieben.
Stefan sagt
Für 29081964.de würden die einem vermutlich auch ne Abmahnung schicken!
Kommentar am 24. November 2009 um 17:58 geschrieben.
gnolf sagt
…und das hier geht nun ja schon mal garnicht:
http://www.augsburger-puppenkiste.de
Kommentar am 24. November 2009 um 18:06 geschrieben.
Pietz sagt
ich finde es auch wirklich asozial (ich hoffe das darf gesagt sein)
ich finde es gibt ein unterschied zwischen domain kaufen und domain nutzen.
alle domains die man nicht kaufen DARF, sollte man dementsprechend sperren lassen.
ich mein der jung hat ja NICHTS damit gemacht. anstatt eines “Domain nicht vergeben” fensters, kam ein leeres fenster, wenn man die seite aufgerufen hat. weshalb das bestraft werden sollte ist mir ein rätsel.
aber besonders asozial ist es einfach von der stadt. ich meine eine email zurückschreiben mit dem inhalt “nein dürfen sie nicht”oder “löschen sie die domain”, ist ja wohl leichter als noch einen rechtsanwalt einzuschalten. einfach ein asozialer gedankengang.
und dann die tatsache dass andere augsburg domains noch vergeben sind und die nicht nachgefragt haben und denen NICHTS passiert, einfach ungerecht.
ich fühl mit dir Michael.
Kommentar am 24. November 2009 um 18:16 geschrieben.
RK89 (
@Loverk89) sagt
Ich finde das auch nicht OK ich meine das kann man doch auch ohne Anwalt lösen, zumal man ja weiß, dass das eine Privat-person ist. Und solche Sachen, schrecken sicher viele Ab, die neu Bloggen wollen, denn man hört ja immer wieder so Geschichten, in denen Jemand Verklagt wird.
Kommentar am 24. November 2009 um 18:24 geschrieben.
seaturtle sagt
Hallo,
vielleicht finden sich ja ein paar Augsburger, die morgen Zeit haben und hier hingehen:
http://www.augsburg.de/index.p.....209cd3d3c7
Dann könnten Sie den Bürgermeister mal darauf ansprechen.
Findet sich doch bestimmt auch ein Fernsehteam.
Kommentar am 24. November 2009 um 18:35 geschrieben.
MC Winkel (
@mcwinkel) sagt
Da muss man sich wieder fragen, ob Abmahnanwälte Ihren Internetzugang nur für E-Mails, xing und y0upr0n haben. Man weiß doch inzwischen, dass so eine Vorgehensweise heutzutage absolut inakzeptabel ist. Was Augsburg betrifft: das war’s mit uns. Nie wieder Maximilianstraße! Schade.
Kommentar am 24. November 2009 um 18:43 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Das Interview beim Werbeblogger:
http://www.werbeblogger.de/200.....mahnkiste/
Kommentar am 24. November 2009 um 18:45 geschrieben.
Tilly sagt
… umsonst heisst es ja auch nicht “Axxxxxxxger Puppenkiste”.
Kommentar am 24. November 2009 um 18:53 geschrieben.
Puh (
@Puh) sagt
Ich finde es einfach nicht richtig dass das Namensrecht so weit interpretiert wird, dass dadurch alle Namen in denen die reine Buchstabenreihenfolge eines Namens eines Rechteinhabers vorkommt geschützt sein sollen – diese Interpretation des Namensrechtes kann einfach nur falsch sein, weil dann wohl Milliarden an Namen plötzlich andere Rechte beeinträchtigen würden. Nur allein eine Domain wie diebayern.de würde gleich Namen 2 Rechteinhaber verletzen und zwar ebay und den Freistaat Bayern. Sicher gibts da noch weit aus mehr Beispiele. Ich finde das nicht in Ordnung. Wenn das so weiter geht, dann ist es bald ohne vorherige markenrechtliche Anmeldung gar nicht mehr möglich eine Domain zu registrieren.
Kommentar am 24. November 2009 um 19:01 geschrieben.
NewsShit! (
@NewsShit) sagt
Tut mir leid, wenn ich nicht auf den Empörungs-Zug aufspringe aber ich kenne nicht alle Fakten des Falles und deshalb halte ich mich da schön zurück. Vor allem sollten einige Kommentatoren erstmal die verlinkten Texte lesen, bevor sie lospoltern, er hätte gefragt – hat er nämlich nicht.
Meine Sicht der Dinge:
1. Leihe ich mir über’s Wochenende das Auto vom Chef und sag ihm erst hinterher, dass ich mir sein Vehikel genommen habe, kriege ich sicherlich einiges an Stress – warum sollte es bei einer bereits registrierten Domain anders sein?
2. Namensrechte können sehr wohl auch für mehr als den Ortsnamen gelten. Beispiel: Ich komme auf die Idee, mir wiesbaden-zugezogener.de als Domain zu sichern. Dann könnte mir Wiesbaden sehr wohl untersagen, diese Domain zu nutzen. Vergesst das mal nicht!
3. Wer von Euch weiß, was an Content auf der Seite stand? Womöglich urheberrechtlich nicht geklärte Fotos, vielleicht auch politisch inkorrekte Texte? Ich könnte mir vorstellen, der Stadtbedienstete hat die Adresse eingegeben und kam auf eine Seite, die in ihm unbehagen auslöste.
4. Wenn eine Stadt einen Anwalt einschaltet, der 50.000 Euro Streitwert ansetzt, dann darf man doch vermuten, dass dieser Streitwert möglicherweise sogar gerechtfertigt ist – schließlich sollte es sich hier nicht um einen der berüchtigten Abmahn-Anwälte handeln.
Alles in allem: Wer nur Bruchstücke kennt, sollte mit Äußerungen vorsichtig sein. In 4 Punkten konnte ich zumindest schonmal zeigen, dass vieles anders sein kann, als es den Anschein hat.
Edit: Beim oben genannten Beispiel “diebayern.de” würde ich nicht die Namensrechte von eBay gestört sehen – weil man dafür schon gewisse Wortspielkenntnisse braucht, um das zu finden.
Kommentar am 24. November 2009 um 19:05 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
@newsshit: Oben verlinktes Interview hören.
Zu 1: Hinkt. Er hat nicht die Seite gekapert.
Zu 3: Nur als Beispiel: hast du den Westerwelle in deinem Blog geknipst, Bender von Futurama gemalt usw.?
Alles eine Sache der Verhältnismäßigkeit, oder?
Kommentar am 24. November 2009 um 19:11 geschrieben.
Didi (
@robologo) sagt
@NewsShit: “Tut mir leid, wenn ich nicht auf den Empörungs-Zug aufspringe aber ich kenne nicht alle Fakten des Falles und deshalb halte ich mich da schön zurück. Alles in allem: Wer nur Bruchstücke kennt, sollte mit Äußerungen vorsichtig sein.”
(++)!
Kommentar am 24. November 2009 um 19:12 geschrieben.
Luca sagt
Ich weiß, warum Bremerhaven dich noch nicht abgeschossen hat: Die warten erst, bis der Pagerank auf 99 ist und DANN übernehmen sie den Laden.
Kommentar am 24. November 2009 um 19:20 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Tjoa. Dann nehme ich halt einen anderen Namen aus meinem Domain-Portfolio.
Kommentar am 24. November 2009 um 19:24 geschrieben.
Stefan sagt
>1. Leihe ich mir über’s Wochenende das Auto vom Chef und sag ihm erst hinterher, dass ich mir sein Vehikel genommen habe, kriege ich sicherlich einiges an Stress – warum sollte es bei einer bereits registrierten Domain anders sein?
———
Hier hat sich niemand etwas vom chef genommen,hier hat sich lediglich jemand eine frei verfügbare domain registiert!
Wenn die stadt ein intresse an der domain gehabt hätte,hätte man die sich schon seit ewigkeiten sichern können!
Man darf zurecht davon asugehen,das an einer domain die sich registrieren lässt niemand legitime ansprüche hat!
Wenn der inahber die stadt dann sogar noch darüber informiert,ist das ne nette egste,auf diese dnan so unverschämt zu regaieren,und den inhaber anzugreifen ist alles ander als ok!
Sowas nennt sich Nötigung und ist ein Straftatbestand!
Kommentar am 24. November 2009 um 19:49 geschrieben.
Julian sagt
Also so langsam geht mir das mit dem Abmahngedöns auf den zeiger. Vor kurzem von Jack Wolfskin, jetzt von einer Stadt. Unglaublich, also Unternehmen die zu solchen Methoden greifen sind bei mir Lebenslang unten durch. Und ich finde es einfach nur schade das heutzutage alle auf diesen Zug aufspringen um schnelles Geld zu machen. Ich denke in fast allen Fällen hätte eine kurze Nachricht gereicht und die Person die ein Verstoß gegen irgendwelche Urheberrechte gemacht hat, hätte nachgebessert. Hier geht es einfach nur ums schnelle Geld. Echt wie oben jemand schreibt ein Armutszeugnis für die Stadt. Ich hoffe das die Presse die verantwortlichen nicht mit Samthandschuhen anpackt. Das hat die Stadt nämlich in dem Fall nicht verdient. Aber nochmal zur Jack Wolfskin. An dem Beispiel sieht man wie eine Protestwelle im Internet sich mittlerweile auswirken kann.
Kommentar am 24. November 2009 um 20:23 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Siehe Update gaaaaaaaaaaaanz oben!
Kommentar am 24. November 2009 um 21:49 geschrieben.
Joschi sagt
Gerade nochmal Glück gehabt, der Gute….
http://www.augsburger-allgemei.....,4490.html
joschi
Kommentar am 24. November 2009 um 21:50 geschrieben.
LuNeX (
@LuNeX) sagt
Ich habe schon vor einigen Tagen die von @Gilly im ersten Beitrag genannte Petition mitgezeichnet.
Das sollte aber trotzdem für niemand ein Freibrief sein bestehende Rechtsnormen nicht einzuhalten, wie z.B. Urheberrecht.
Für mich wäre ein wesentliches Kriterium ob jemand dadurch einem anderen tatsächlich einen Schaden zu fügt bzw. zugefügt hat. Daran sollte sich dann auch der Streitwert richten. Soweit ich die Infos dazu gelesen habe, ist aber tatsächlich kein Schaden entstanden, weder materiell noch wurde dem Ansehen der Stadt geschadet. Durch solche Handlungsweisen schaden die Damen und Herren der Stadtverwaltung mehr dem Ansehen, als es vermutlich jemals Michael getan hätte. Und Anwälte die sich vor diesen Karren spannen lassen sind nicht einen deut besser und schaden dem Ansehen ihrer Zunft. Nebenbei: wer wird denn gezwungen, selbst wenn es RECHT wäre, dieses in jedem Falle auch durchzusetzen. Kann man denn nicht mal auf ein (vermeintliches) Recht verzichten [zumindest solange bis es einem selbst nicht schadet]?
Kommentar am 24. November 2009 um 22:03 geschrieben.
Patrick (
@patrickwienecke) sagt
Super Berichterstattung von deiner Seite!
Gefällt mir.
Da ja jeder bereits seine Meinung abgegeben hat und es durchaus das gleiche ist, muss ich hier wohl nicht weitermachen.
Trotzdem finde ich die Reaktion vollkommen überzogen! Schadet dem Image mit Sicherheit.
Liebe Grüße an dich!
Kommentar am 24. November 2009 um 22:25 geschrieben.
dirk_s sagt
Obwohl Städtenamen ja schon ein kritisches Thema sind (ebenso wie Firmennamen) finde ich auch, dass eine erste direkte Anfrage beim erstenmal auch ohne Anwalt gehen sollte…
Quasi gesunder Menschenverstand.
Da der mehr und mehr zu fehlen scheint, habe ich auch für diese Petition gestimmt: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8308
Kommentar am 24. November 2009 um 22:40 geschrieben.
Toddi sagt
Freut mich zu hören, dass man nun ein Einsehen hatte in Augsburg.
Schönen Dank an den Bürgermeister.
)
(so viel Zeit muss sein.
Kommentar am 24. November 2009 um 22:47 geschrieben.
Patrick (
@patrickwienecke) sagt
Thema des Tages und das sicherlich nicht nur für eingestandene Websitebesitzer, sondern mit Sicherheit auch für Einsteiger, die vor 5 Minuten vor Bekanntgabe eine Domain angemeldet haben.
Lg
Kommentar am 24. November 2009 um 22:55 geschrieben.
Henri sagt
Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl “Rein rechtlich war der Ablauf korrekt.”… (www.augsburger-allgemeine.de)
Rein rechtlich mag das ja korrekt sein, genauso wie ich das Recht habe in einen Hundehaufen zu treten. Der “Gesunde Menschenverstand” sollte einen aber leiten beides zu vermeiden. Es beschmutzt das Ansehen!
Kommentar am 25. November 2009 um 00:10 geschrieben.
Mirko sagt
Dumme Frage vielleicht – aber wie sieht das eigentlich mit der Postleitzahl aus? Wenn ich in einem Kaff wohne mit der PLZ 34567 (Beispiel!) und blogge unter 34567.de … dürfte ich das, oder eher auch nicht?
Kommentar am 25. November 2009 um 00:39 geschrieben.
SieDenBurG sagt
rein rechtlich dürftest du es, da du den stadtnamen nicht verrätst und die nummer ja auch woanders für stehen kann.^^
Kommentar am 25. November 2009 um 01:22 geschrieben.
Roland sagt
Ich finde es sehr positiv, dass der Bürgermeister so schnell reagiert hat. Wir müssen davon ausgehen, dass er -der Stadthäuptling- nicht direkt involviert war. Jedenfalls hoffen wir es mal für das Image der Stadt Augsburg
.
Im Vergleich zu Wolfskin war also eine Behörde deutlich schneller als ein mittelständisches Unternehmen. Was will uns das nun sagen?!
Kommentar am 25. November 2009 um 02:19 geschrieben.
pixeltunes.de (
@pixeltunes) sagt
Hat Michael eigentlich irgendwo ne Website wo man ihm helfen kann die 1800,- € zusammen zuklicksen via Werbeeinnahmen usw?
Kommentar am 25. November 2009 um 08:24 geschrieben.
Tom (
@Tom_Braider) sagt
Da gibts nun sicher “Gesprächsbedarf” bei der nächsten Dienstbesprechung.
Natürlich hat der Bürgermeister nur Schadensbegrenzung im Auge, aber seine schnelle Reaktion in die richtige Richtung spricht für sich. Und wieder mal hat das böse Internet etwas gut gemacht.
@pixeltunes: lies mal das update ganz oben auf der Seite.
Kommentar am 25. November 2009 um 08:32 geschrieben.
martin (
@webrebell) sagt
Heute in der Augsburger Allgemeinen: Die Stadt Augsburg rudert zurück! Blogger muss nicht zahlen!
http://bit.ly/4nNkaX
Schade nur dass die Domain jetzt nicht mehr in Michaels Hand ist. Vielleicht sollte man mit dem jetzigen Eigentümer der Domain augsburgr.de in Kontakt treten um das zu klären.
Grüße aus Augsburg
GenSek des BzV Schwaben der Piratenpartei
Kommentar am 25. November 2009 um 08:40 geschrieben.
Rainer(2) sagt
@ NewsShit! >>Beispiel: Ich komme auf die Idee, mir wiesbaden-zugezogener.de als Domain zu sichern. Dann könnte mir Wiesbaden sehr wohl untersagen, diese Domain zu nutzen.
Wieso?
Ich stelle bei vielen Kommentaren fest, dass viele Leute über Schutzrechte ziemlich wenig wissen. Und bei den meisten klappt auch die gehorsam vorauseilende Schere im Kopf ganz gut!
Jawoll, Herr Doktor, selbstverständlich, Herr Oberbürgermeister, wie Sie wünschen, Herr Oberstudienrat … Bückling, Kniefall, Fußkuss usw.
Kommentar am 25. November 2009 um 10:12 geschrieben.
Rainer(2) sagt
Nachtrag für alle Die-da-oben-haben-immer-Recht-und-selbiges-gebe-ich-Ihnen-auch-vorauseilend-gehorsam-Denker: Lest doch zur Entspannung mal die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling.
Ein passendes Kapitel könnt Ihr Euch auch anhören, vom Autor selbst gelesen: http://www.youtube.com/watch?v=l54DdopOmKE
Kommentar am 25. November 2009 um 10:27 geschrieben.
Ladrino sagt
Update:
Inzwischen hat sich Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl zu diesem Fall geäußert. “Rein rechtlich war der Ablauf korrekt. Es lag ein Verstoß gegen Namensrechte vor und wir als Stadt müssen die Rechte an unserem Namen wahren”, sagte Gribl. Allerdings ist er mit der Vorgehensweise nicht einverstanden. “Das ist eine Frage des Umgangs einer Stadt mit ihren Bürgern.” Aus diesem Grund muss Fleischmann die Anwaltskosten nicht bezahlen. “Ich hätte mir da ein sensibleres Vorgehen gewünscht”, sagte der Oberbürgermeister.
Quelle: winfuture.de
Kommentar am 25. November 2009 um 12:20 geschrieben.
Yves sagt
Köstlich! Einfach köstlich !
Man hat ja telefon-flatrate… http://telefonbuch.de …
Wer/was: stadt – Wo: augsburg
Ich habe dort mal als journalist angerufen, Stadtverwaltung Augsburg 0821 3 24 – 0
Wichtige rufnummern der stadt Augsburg http://www.mm-media.vhm.de/anz.....p;height=0
und habe nach dem telefonat mit bauchschmerzen vor lachen unter dem tisch gelegen.
Kommentar am 25. November 2009 um 13:03 geschrieben.
stardust sagt
>Die Stadt Augsburg rudert zurück! Blogger muss nicht zahlen!
ha! und was hab ich gesagt: http://stadt-bremerhaven.de/18.....ment-84935
Kommentar am 25. November 2009 um 13:16 geschrieben.
Pressini sagt
sehr sehr GUUUUUUT!!! die haben sich selbst blamiert. Eine Stadt und eine Behörde soll für und nicht gegen seine Bürger (da)sein. BASta;)
Kommentar am 25. November 2009 um 14:27 geschrieben.
gnolf sagt
Noch so ein Fall aus Augsburg:
1999 gründete Karin H. die “Leipziger Puppenkiste”
2004 wird sie von der “Augsburger Puppenkiste” deswegen abgemahnt.
Sie lässt sich das aber nicht gefallen und so gibt es
2005 einen Prozess, denn sie gewinnt.
2006 geht das Verfahren vor das Oberlandesgericht. Hier verliert sie zu 60 % und muss ihre Seite http://www.leipzigerpuppenkiste.de zunächst schliessen.
2008 gibt es eine Revision vor dem Bundesgerichtshof, die sie zu 100 % gegen die “Augsburger Puppenkiste” gewinnt. Begründung der Gerichts: Keine Markenrechtsverletzung! Keine Verwechselungsgefahr!
Die Seite http://www.leipzigerpuppenkiste.de wird von ihr auch wieder betrieben!
Was lehrt uns das?
Quelle:
http://www.augsburgwiki.de/ind.....uppenkiste
Kommentar am 25. November 2009 um 15:31 geschrieben.
Murks sagt
Nur ein Satz: Typisch deutsche Korinthenkackerei – Milliarden verbrannt und geklaut in der “größten” Nachkriegskrise O H N E irgendwelche Konsequenzen für die “Leistungträger”, A B E R wehe wenn sich Otto Normalo mal nicht an die allumfassenden Regeln hält, dann kommen die Anwälte mit…
Kommentar am 25. November 2009 um 16:24 geschrieben.
WebWalker sagt
Wenn ich mir die Mitzeichnerzahlen der genannten Petition “Kostenfreiheit bei fristgerechter Beseitigung des Abmahngrundes” ansehe, dann muss man den Augsburger Bürokraten wohl danken. Eine bessere Werbung hätte die Petition kaum bekommen können.
Kommentar am 25. November 2009 um 16:25 geschrieben.
Florentine sagt
Hi !
Ich weiß es nicht, ob es schon irgendwo in den Kommentaren bekannt ist.
Jedoch, es ist noch einmal glimpflich & gut ausgegangen für Michael !
Siehe http://winfuture.de/news,51659.html !
LG, Florentine.
Kommentar am 25. November 2009 um 16:49 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Jau, ausser, dass die knapp 12 Stunden zu spät waren
Kommentar am 25. November 2009 um 16:51 geschrieben.
Oldie sagt
Lieber Herr Oberbürgermeister,
“viel Vergnügen” bei der um 19:00 stattfindenden Bürgerversammlung.
http://www.augsburg.de/index.p.....209cd3d3c7
Nehmen Sie doch einfach mal Ihren verantwortlichen Juristen mit. Einen besseren Lerneffekt kann es doch nicht geben.
Kommentar am 25. November 2009 um 17:12 geschrieben.
maas-neotek sagt
Na das war dann wohl alles die Pupsburger Augenkiste.
Kommentar am 25. November 2009 um 20:02 geschrieben.
Peter sagt
Michael hat inzwischen den Schriftverkehr veröffentlicht – zum nachlesen:
http://wir-waren-augsburgr.de
Kommentar am 26. November 2009 um 18:36 geschrieben.
toto sagt
also was ich nicht kapiere, was die Stadt Augsburg denn mit Augsburgr zu tun hat??? Wird dann Ahlen von Aalen verklagt??? das klingt ja noch ähnlicher. Also irgenwann werden die Menschen lächerlich, die für wirklich jeden Furz einen Anwalt brauchen.
Kommentar am 27. November 2009 um 18:24 geschrieben.
martin (
@webrebell) sagt
Hier ist überigens die Petition
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8308
Kommentar am 1. Dezember 2009 um 11:41 geschrieben.
Viktor sagt
Interresanter Artikel
Kommentar am 6. Januar 2010 um 15:58 geschrieben.
Hermann sagt
@Cashy ich will diesen Beitrag eigentlich nicht wieder aufleben lassen. Wenn man nicht allem auch noch die Krone aufsetzen kann.
Lies doch mal hier
http://www.spiegel.de/netzwelt.....ml#ref=rss
und hier
http://www.100partnerprogramme.....gramme-de/
Gruß Hermann
Kommentar am 21. Januar 2010 um 22:54 geschrieben.
16 Trackback(s)