Windows 7 bekommt ein Edge-Update

Windows 7, ein immer noch populäres, aber aus dem Support gefallenes Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, bekommt ein Update. KB4567409 installiert den auf Chromium basierenden Browser Edge für das System und wird automatisch per Windows Update installiert. Microsoft ersetzt hier aber nicht einfach den Internet Explorer, stattdessen kann der neue Edge neben diesem genutzt werden. KB4567409 ist nicht nur für Windows 7 gedacht, sondern auch für Windows 8.1. Während Windows 8.1 keine Voraussetzungen an das Update hat, setzt Windows 7 einige installierte Updates voraus. Anwender müssen das SHA-2-Update (KB4474419) vom 23. September 2019 oder ein späteres SHA-2-Update installiert haben und dann ihr Gerät neu starten. Den kompletten Info-Artikel von Microsoft findet ihr hier. Warum das Update? Zwar werden dadurch laut Microsoft die Windows-7-Kisten etwas sicherer bei der Internet-Nutzung, im gleichen Atemzug erwähnt man aber auch, dass das System möglicherweise immer noch anfällig sein kann – man solle auf ein unterstütztes System umsteigen.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

8 Kommentare

  1. Hmm hätte sich MS aber auch sparen können.

  2. deoroller says:

    Wenn MS so Windows 7 Nutzer davon abhalten kann, zu Linux zu wechseln, werden sie diesen Weg beibehalten. Zudem wird Windows 7 weiterhin gegen Geld supportet und diese Nutzer haben auch ein Recht auf faire Behandlung und wollen keine Nutzer 2. Klasse sein.
    Wer zu Linux gewechselt ist, ist wohl definitiv für MS verloren, aber wer noch bei Windows 7 bleibt, wird auch Windows 10 nutzen, spätestens mit dem nächsten neuen PC. Wer dann aber schon bei Linux heimisch ist, schmeißt Windows 10 von jedem PC.

    • Ich glaube nicht, dass so eine Strategie dahinter steckt, wohl kaum ein Windows-Anwender würde nur deswegen zu Linux wechseln.

      • Naja, es gibt durchaus Distributionen und Themes, die für den Otto Normalverbraucher, der v.a. Mail und Internet nutzt und ggf. mal seine Fotos sortiert, eine sehr Windows-ähnliche Erfahrung bieten. Da kommt es nicht zu Programm-Inkompatibilitäten und gleichzeitig nicht zu einer schwierigen und schmerzhaften Umgewöhnungsphase.
        So habe ich in meinem Umfeld nun schon 4 (v.a. betagtere) Leute von Windows 7/10 auf Linux umgestellt, einem etwas interessierteren habe ich einige Details dazu erklärt, die anderen 3 wissen nicht mal, dass sie gerade Linux benutzen.

        • Welche Linux Distribution kannst du da empfehlen und… sagen wir mal.. am geschmeidigsten läuft?
          Ich wollte es zumindest mal versuchen, aber wie es es denn dann mit den ganzen Treibern usw?
          Es gibt ja meist z.B. spezielle Chipsatztreiber von Intel usw.

          • Zunächst mal zwei Dinge:
            1. Um Treiber habe ich mich nie speziell gekümmert. Diese speziellen Chipsatztreiber etc. braucht man idR auch unter Windows nicht zwingend. Aber Linux gilt als das Betriebssystem mit der breitesten Hardwareunterstützung. Also darum musst du dir (außer vllt. bei sehr speziellen Einsatzzwecken) wirklich gar keine Gedanken machen.
            2. Du solltest dich halbwegs zurechtfinden in dem Betriebssystem und es am besten eine kurze Zeit selbst genutzt haben, z.B. in einer VM. Sonst ist es schwer Fragen am Telefon zu beantworten oder einfache Problem(e/chen) zu lösen, auf die man selbst noch nie gestoßen ist, weil man das System nicht benutzt.

            Meine Empfehlungen sind auch eher allgemein gehalten, es kommt eben sehr drauf an, für wen man etwas sucht und ob diese Leute vorher Windows genutzt haben.
            Ohne bestimmte Reihenfolge:
            – Zorin OS (lite): sehr schönes, schnelles und ggf. Ressourcen-schonendes System, das auch recht anpassbar ist (so wie jedes Linux).
            – Kubuntu: im Endeffekt ist es Ubuntu mit KDE, was von der Benutzung recht nah an Windows ist.
            – Linux Mint: wird oft als sehr Windows-Umsteigerfreundlich bezeichnet, habe es aber selber nie ausgiebig getestet.
            – Chalet OS: ist designtechnisch recht nah an Windows 7 oder Vista. Die meisten Funktionen, die der Bernd Wenignutzer braucht, sind intuitiv zu finden, wenn er W7 und WV gewohnt ist.
            – einfach mal googeln, es gibt wirklich unendlich viele Möglichkeiten, bekannte OSes wie Ubuntu nach Windows 10 aussehen zu lassen, z.B.: https://www.makeuseof.com/tag/make-linux-look-like-windows/
            Es gibt eigentlich für alle Linux-Distributionen Themes etc. um das Erscheinungsbild so nah wie möglich an Windows 10 oder sonst etwas ranzubringen.

    • Und auch die, die den Umstieg wagen, bleiben nicht unbedingt auf Dauer dort, viele werden früher oder später auch wieder den Weg zurück wählen.

  3. Also ich hab e meinen neuen Laptop direkt ohne Windows gekauft, viel geld gespart und mir ein Linux Mint installiert. Ist um Klassen schneller und (fast) alle meine bisherigen Programme gibt es auch für Linux oder vergleichbare. Auf dem und allen folgenden wird es nur noch Linux geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.