Windows 10 und Classic Shell: Erfahrungsbericht eines Puristen

windows 10Meine Windows-Geschichte: Ein kaum heldenhaftes Abenteuer hat mich von ersten Krämpfen mit Windows 95, über eine Affäre mit 98, längeren Liaisons mit Windows Me, 2000 und XP schließlich zu meinem bisherigen Favoriten, Windows 7, geführt. Doch dank eines neuen Ultrabooks setze ich mich gerade mit Windows 10 auseinander. Und bevor ich irgendein anderes Programm installiert habe, wanderte Classic Shell auf meine Festplatte. Was folgt, ist die verbohrte ehrliche Story eines Puristen.

Was Windows betrifft, bin ich oldschool aus vollem Herzen: Mein erstes Windows war 95. Noch heute erinnere ich mich an mein erstes, traumatisches Erlebnis mit dem OS: Mein Vater löschte in meiner Abwesenheit glatt einfach mein „Magic: The Gathering“ Desktop-Theme. Nun gut, ich hatte es auf seinem PC installiert, denn ich sollte erst Jahre später mit meinem ersten Rechenknecht aufwarten können. Im Nachhinein bin ich ihm jedoch dankbar: Schnell war ich auf die schnörkellose, klassische Windows-Oberfläche eingeschossen.

Ausgerechnet das verbuggte Windows ME war dann mein erstes „eigenes“ Windows. Beschwert habe ich mich anno dazumal nicht, denn ich hatte die Kiste samt OS geschenkt bekommen. Als Erinnerung hat sich bei mir bis heute die verzweifelte Suche nach der Absturzursache von „Baldur’s Gate II“ im Gedächtnis eingebrannt. Tja, da war mein Intel Pentium II mit 266 MHz wohl überfordert.

Auf meinem ersten, selbst gekauften PC brachte ich damals Windows 2000 zum Laufen und begeisterte mich schnell für das ungewohnt stabile Betriebssystem. Ja, ja nach Windows ME ist man eben leicht zu begeistern. Zu XP bin ich reichlich spät gekommen – ich glaube 2004 habe ich mir das anfangs verspielt erscheinende OS auf die Festplatte geschaufelt. Mensch, was soll der ganze knallig-blaue Kram? Klassische, graue Windows-Oberfläche eingestellt und fertig war die Kiste.

Von meinem damaligen Arbeitgeber erhielt ich 2012 eine Lizenz für Windows 7. Brandneuen Rechner selbst zusammengeschraubt – also musste der Dung das Ding mal ran da. Vista hatte ich vorher gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Das war wohl nicht die ungewöhnlichste Vorgehensweise. Gut – klassisches Design aktiviert und fertig war die Laube. Noch heute nutze ich Windows 7 hier auf meinem Desktop-PC. Windows 8 hat mich mit seiner Kachel-Oberfläche zum mitleidigen Abwinken veranlasst – daran konnte auch Microsofts halbherziges Zurückrudern mit Windows 8.1 bei einem Puristen wie mir nix ändern.

Windows-10-10159-Desktop

Und ja, ich stehe dazu: Ich bin Purist. Diese Meinung muss keiner teilen, aber an meinem PC mit Windows will ich eine schlichte Oberfläche – keinen Spielkram. Ich brauche am PC keine Apps. Auf ein Startmenü mit zwanzigtausend Animationen und viel zu großer Schriftart sowie dazu riesigen bunten Bildchen verzichte ich. OneNote möchte ich nicht benutzen. Den Windows Store mag ich auch nicht. Der Vorteil eines PCs ist für mich, dass ich mir überall Programme herunterladen und kaufen kann und eben nicht auf eine zentrale App-Plattform angewiesen bin. Doch dann kam Windows 10…

Nein, ich bin kein Freund des kostenlosen Updates, das mir meine Windows-7-Lizenz entwertet. Zum Glück kann Microsoft mir das quengelnde Windows 10 Tray-Icon nicht mehr unterjubeln, da ich mich vom Update „KB3035583“ fernhalte. Allerdings besitze ich seit Kurzem ein Ultrabook von Lenovo, das ich direkt mit Windows 10 erhalten habe. Tolles Gerät, das mich als Retro-User, der zuvor jahrelang genervt mit einem MSI VR630 mit einem AMD Sempron herumgeschippert ist, voll ins nächste Jahrzehnt gerissen hat. Doch was muss ich da sehen? Ein Startmenü, das laut Microsoft besser sei als das von Windows 8 / 8.1 und bei vielen Usern für Freude gesorgt hat.

Nicht bei mir – blankes Entsetzen und ein offener Mund waren die Folge: Wat is dat denn für ein Murks? Bunte Bildchen, die mir irgendwelche Apps unterjubeln wollen, die ich aus dem Windows Store ransaugen soll. Ne, danke, auf dem Smartphone darf das so aussehen, aber bitte nicht am PC. Live-Tiles nennt man das heute? Ich nenne das Klimbim. Und was muss ich da sehen? Viel zu wenige und mir chaotisch vorkommende Menüpunkte…Ne, was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Ultrabook aus, in die Ecke und wieder her mit meinem alten MSI…

Ne, oder? Das kanns ja irgendwie auch nicht sein. Seufzend habe ich also mit Windows 10 herumgespielt, mich an die positiven Berichte aus der Community erinnert. Und ja, das Ding läuft ja, wie es soll. Aber dieses Startmenü, dieses Startmenü…Mit der neumodisch aussehenden Taskleiste kann ich ja gerade noch so leben. Aber das Startmenü – ich mag es nicht mehr anklicken.

classic shell site

Was folgte war die Installation der Freeware Classic Shell. Schon die Website sieht aus wie aus den 1990er-Jahren – läuft! Das stimmt mich ein, da möchte ich gleich ein bißchen Grunge einwerfen und mir die Haare wieder schulterlang verfilzen lassen. Seit 2009 tüfteln Entwickler Ivaylo Beltchev und sein Team an Classic Shell und haben auch ältere Windows-Versionen auf retro umgemodelt. Und was dann passiert, ist wunderbar: Kleines Programm installiert und schon ist das ganze Blingbling und Funkel-Funkel weg aus dem Startmenü. Keine bombastischen App-Empfehlungen aus dem Windows Store mehr, stattdessen eine lange Liste von Menüs und Programmen. Dann sind da einzelne, sofort verfügbare Zugriffe auf Unterbereiche der System- und Programmverwaltung. So will ich das haben. Schön sieht das vielleicht nach modernen Maßstäben nicht aus. Aber das soll es auch nicht – pragmatisch und funktional muss das sein. Und wo sind die Live-Tiles? Weg, ins Nirvana geschickt, wo sie hingehören.

classic explorer

Aber Classic Shell kann noch mehr und hat für mich flugs noch die Ordneransichten angepasst. Hier kann man sich nach Herzenslust austoben und im Grunde jede Kleinigkeit so einrichten, wie man möchte. Damit bietet Classic Shell also nicht nur beim Startmenü, sondern auch für die Ansicht im Explorer mehr Möglichkeiten, als die meisten Anwender je nutzen dürften – finde ich klasse. Natürlich gibt es auch Alternativen, wie das just bei uns behandelte Better StartMenu. Ich persönlich kann aber nun dank Classic Shell meinen Frieden mit Windows 10 machen. Denn mein neues Startmenü sieht nun so aus:

startmenü classic shell

Was mich am Windows-10-Startmenü besonders gestört hat: Viel zu wenig Inhalt und stattdessen viel zu viele Bildchen und weit verzweigte Untermenüs, die wieder mit riesigen Schaltflächen protzen statt mit übersichtlichen Listen. Ja, ja ich weiß es schon: Man kann das Startmenü in Windows 10 auch von Haus aus anpassen. Allerdings ist das aus meiner Sicht dennoch wesentlich zeitraubender und fummeliger als einfach Classic Shell raufzubügeln. Für mich ist eher die Frage, warum Microsoft es mir hier so schwer macht. Aus meiner Sicht hatte man mit dem Startmenü von Windows 7 alles richtig gemacht. Einfach „neu“ heißt nicht gleich automatisch besser.

classic start

In Classic Shell kann man derart filigran alle Einstellungen anpassen, von den Tönen über jeden einzelnen Reiter, die Skins, Schriften, etc…. Also da findet wirklich jeder seinen eigenen, optimalen Weg, um Microsofts Voreinstellungen zu entkommen. Klar, das neue Startmenü ist kunterbunter, verspielter, visueller…Für die junge Generation, welche derartige Menüs nunmal von mobilen Endgeräten kennt, mag das sogar ansprechend sein. Das will ich trotz meiner ironischen Kommentare keinesfalls herabwerten. Ich selbst finde die Gestaltung aber schlichtweg ineffizient und einfach anstrengend. Vielleicht bin ich zu alt und zu retro / oldschool. Wobei ich an mobilen Endgeräten gerne ein bißchen Funkel-Funkel habe und das durchaus in Ordnung finde – aber mein Desktop-PC oder Notebook, mit dem ich auch arbeiten möchte, ist für mich eine andere Angelegenheit.

Hinzuzufügen ist: Sogar die Systemsteuerung und sogar der Internet Explorer lassen sich durch Classic Shell anpassen – ich selbst nutze den Internet Explorer nicht, sondern bin mal mit Chrome, mal mit Firefox unterwegs. Aber man bekommt hier wirklich ein gelungenes Rundum-Paket, das einem Windows 10 wesentlich schmackhafter machen kann.

Fazit: Oliver hat jüngst erst das Better StartMenu vorgestellt, Caschy selbst die Anpassung des offiziellen Menüs erklärt und ich habe nun ein klein wenig Einblick in meine Freude über ClassicShell gegeben. Wer also eine ähnliche Windows-Nutzungsgeschichte wie ich hinter sich hat und Windows 10 erstmal direkt für sich aussortieren musste: Es gibt Möglichkeiten mit dem OS durchaus glücklich zu werden.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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77 Kommentare

  1. Cool. Und wie sieht der Desktop jetzt in voller Schönheit aus? Das würde mich ja jetzt mal interessieren. 🙂 Wenn ich das richtig verstanden habe, bekomme ich so die Möglichkeit, Windows 10 komplett wie Windows 7 aussehen zu lassen? Das wäre für mich echt ein Grund, endlich mal umzusteigen auf meinem Arbeitsrechner…..

  2. Nichts gegen Classicshell, aber als Verwender einer Drittanbietersoftware bist du sicher kein Windows Purist. Oder sollte dir der Widerspruch nicht aufgefallen sein?

  3. André Westphal says:

    @ Sven Purist was die Optik betrifft ;-). Da sehe ich keinen Widerspruch. Ich will es möglichst funktional und minimalistisch haben. Das hat für mich mit Software an sich nichts zu tun – ich benutze auch Photoshop und nicht Paint ^^. Es geht mir darum, dass ich aber eine saubere und funktionale und nicht so verspielte Oberfläche haben möchte :-). Weiß aber was du meinst per se.

    @ Sven Also alles komplett wie bei 7 hast du am Ende auch nicht, aber man kann mit Classic Shell die Systemsteuerung, die Ansichten im Explorer und eben das Startmenü anpassen. Das ist schon ziemlich viel, finde ich. Nach meiner ersten Reaktion „Was ist denn das?“ hat es für mich erstmal gereicht schon allein Classic Shell in den Grundeinstellungen raufzupacken – das ist schon ein deutlicher Fortschritt. Wie Caschy selbst geschrieben hat, gibt einem Microsoft selbst ja auch noch viele Optionen. Aber so richtig zufrieden war ich damit auch nicht.

  4. André Westphal says:

    @ Sorry, der erste Bereich sollte an ulkfisch gehen.

  5. Thomas Baumann says:

    /sign

    mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Wobei… Leider greift das Win8 Design und Getue über. Letztens hatte ich erst Debian (+Gnome) installiert. Das war tatsächlich noch schlimmer als Win8. Man sagt ja es wird immer von den Besten kopiert. *NEIN!*

  6. Klingt schon super. Ich nutze auf meinem mobilen Rechner ja Windows 10 und finde es okay. Auf meinem Arbeitsrechner läuft noch immer Windows 7, weil ich ihn für die tägliche Arbeit brauche und da etwas Angst habe, mich erst ne Weile umgewöhnen zu müssen. Da wäre Classic Shell sicher schon praktisch, die Umstellung zu beschleunigen. Hast du denn noch einen Screenshot parat, wie es bei dir aktuell aussieht? Würde mich wirklich interessieren. 🙂

  7. Seit Windows 7 nutze ich das Startmenü ausschließlich für das Blind-Starten von Programmen im Sinne von Windows Taste -> Anfangsbuchstaben -> Enter…
    Ich muss nicht mehr hinschauen – und das machte das Design des Startmenüs irgendwie irrelevant. Das einzige was störend war war das Fullscreen-Menü in Windows 8. Von nur Windows-Taste auf „Windows-Taste+S“ gewöhnt man sich halt nicht so schnell.
    Das ist bei Windows 10 ja jetzt wieder anders und ich kann immer noch während des Programme-Startens in Blogs weiterlesen ohne gestört zu werden…

  8. Für mich gab es bisher nichts, was mich mehr überzeugen konnte als das dreigeteilte Menü von GNOME 2, heute MATE. Auswahl aller Programme nach Kategorie, Orte nach eigener Auswahl und das System-Menü. Nichts kommt dagegen an.

  9. immer dieses startmenü-gebashe.. ich kann es langsam nicht mehr hören/lesen. wie unproduktiv muss man sein, wenn man sich den ganzen tag scheinbar nur im startmenü aufhält?

    ich starte 99% meiner programme, mit denen ich ARBEITE, mit windows-taste + die ersten 3 buchstaben des namens + enter. das menü bekomme ich dabei noch nicht mal zu gesicht.

  10. André Westphal says:

    Ich hab auf meinem Desktop auch weiter Windows 7 und am Ultrabook nun 10, weil es halt schon drauf war ^^. Da hatte ich also quasi keine Wahl und dachte auch „Na gut, irgendwann musst selbst du mit der Zeit gehen.“ Also das Startmenü sieht bei mir aktuell erstmal so aus wie im Screenshot hier, in dem auch mein Name steht. Vielleicht probiere ich auch nochmal das ganz alte Design aus oder änder noch ein paar Sachen manuell. In erster Linie wollte ich nur möglichst schnell vom verspielten 10er-Design weg. Denn das gefiel mir echt überhaupt nicht. Ist sicher aber auch Gewöhnung, mich haben halt die Kacheln, Bilder und Animationen abgeschreckt – ja, ich weiß aber wie gesagt, dass man die auch ohne Classic Shell deaktivieren kann.

    Den Explorer stellt Classic Shell in der Voreinstellung sehr ähnlich ein wie bei Windows 7. An deiner Stelle würde ich das Ding einfach runterladen und austesten, denn es gibt da so endlos viele Anpassungsoptionen (die man aber nicht nutzen muss, das ist wirklich enorm), dass da wirklich jeder schauen kann, wie er / sie es gerne hat. Wenn es dir nicht gefällt, schmeißt du es halt direkt wieder runter. Man kann auch während des Betriebs über einen Button im Startmenü jederzeit temporär zur Windows-10-Standard-Ansicht des Startmenüs zurückgehen z. B.

    Der Installer von Classic Shell ist keine 7 MByte groß, also das kann man schnell testen und zur Not löschen ohne Probleme :-).

  11. André Westphal says:

    @ roo Wenn du das so machst, ist das ja fein – aber es gibt halt auch andere User, die das Startmenü hin und wieder nutzen. Ich verbringe da auch verhältnismäßig wenig Zeit, aber wenn ich es benutze, will ich mich nicht jedes Mal drüber ärgern müssen ;-). Und gerade nachdem ich oft gelesen hatte, wie gut das Menü wieder in Windows 10 sein solle, war ich doch sehr erschrocken als jemand, der Windows 8 / 8.1 nur bei Bekannten sporadisch mal genutzt hatte und im Grunde von Windows 7 kam. Für mich sind das halt alles Verschlimmbesserungen, die Microsoft da gemacht hat. Geht eben alles in Richtung riesige Symbole, große Bilder, etc. Das mag an mobilen Endgeräten Sinn machen, aber für mich hat das am Desktop nix zu suchen.

    Das ist meine Meinung – die musst du keinesfalls teilen. Dann muss man aber nicht unbedingt gleich wieder anfangen „Jeder, der es anders als ich macht, ist eh doof.“ ^^

  12. @roo
    Genau das habe ich auch gedacht.
    Und vielleicht mal einen vernünftigen Dateimanager benutzen … ich habe seit Win95 nicht mehr ins Startmenü geschaut.

  13. ich stimme zu, was hat sich microsft bei diesen riesigen Bilder im Startmenü gedacht? Vielleicht mache ich im Urlaub nochmal einen Ausfug auf Windows 10, Spiele sollen ja schneller laufen und das ist der einzige wirkliche Vorteil im Vergleich zu Win 7

  14. Wie André bin ich auch schon seit Windows 95 dabei. Und nach reihenweise selbstgebauten PCs und einem mehrjährigen Umweg über einen Mac mini immer noch Windows-Nutzer. Schon wegen einiger Programme, die ich weder unter OS X noch unter Linux gehabt hätte. Für mich braucht es kein großes Klimbim in der Startleiste, meine wichtigen Programme habe ich per Verknüpfung alle auf dem Desktop. Es soll nur „einfach“ so aussehen wie immer (seit XP eben). Und obwohl ich auch Classic Shell einsetze bin ich noch nicht ganz zufrieden (jedenfalls unter Windows 10):
    Was hat Microsoft eigentlich geritten, das Farbschema erstens auf Dunkel umzustellen, was schon für mich blöd ist und zweitens auch noch dem User zu verbieten, das abzuändern?? Ich habe jedenfalls keine Möglichkeit gefunden, zurück zu einem hellen Layout zu kommen.

  15. Seit langem mal wieder ein Beitrag dieses Blogs, bei dem ich mir dachte: What?
    Ich kann deine Meinung verstehen, die du hier mitteilst – teilen tue ich sie aber nicht.

    „Ich hab mir gestern den BMW i3 gekauft .. der Elektro-Motor ist absolut geil, spart Strom, schont die Umwelt… aber die Innenausstattung .. und erst der Lack! Hab ich erstmal alles abgeschmirgelt, wieder ordentliches Plastik draufgeklebt und mir n Edelstahl-Endrohr unter die Heckstoßstange montiert. Komischer neumodischer Kram.“

    Wenn man sich nicht mit Neuem anfreunden kann, hat man in der heutigen IT-Welt meiner Meinung nach das falsche Berufsfeld gewählt.
    Ich habe nahezu alles mitgemacht, ab Windows 3.1. Vista und Windows 7 hatte ich jeweils ein Jahr auf meinen Rechnern. Zufrieden. Windows 10 ist im Vergleich aber das bisher am besten laufende System, das ich von den Microsoft Brüdern kenne. Sicherlich, es wurde nicht wirklich fertig auf den Markt geworfen – ist heute in der Software aber ein leidiger Trend.

    An Cortana habe ich mich ebenfalls schon gewöhnt – hier hoffe ich, dass man noch mehr rausholt. Bei meinem Windows Phone die Suchtaste gedrückt halten „Navigation nach Hause“ – fertig. Navi-App öffnet sich & geleitet mich Richtung Heim.
    Auf meinem Desktop nutze ich Cortana meistens dazu, nach dem Wetter zu fragen oder mir Termine anzulegen (ist erstaunlich, dass man während der Anlage des Termins oder dem Wetterbericht gemütlich weitersurfen/arbeiten kann.)

    Apps? War ein kluger Schachzug von Microsoft. Apple macht’s vor, Microsoft kopiert das Gute. (Gutes kopieren kann Apple mit dem iPad Pro ja neuerdings auch – sie versuchen es zumindest)
    Was ist an Apps zu verteufeln? Was ist der Unterschied zu Programmen? Sie laufen ab Windows 10 auf jedem Gerät einheitlich. Man muss sich nicht durch elende Setup’s quälen, die einem eh nur wieder die Web.de oder Ask.Com-Toolbar installieren.
    „Installieren“ geklickt – fertig. 2 Minuten später benutzbar.
    Apps werden mit Windows 10 beginnend langsam Business-tauglich.

    Dass man die Systemsteuerung so langsam von einer neuen Lösung ablöst (nebenbei ebenfalls eine App) finde ich auch gut – noch nicht zu 100% umgesetzt, allerdings ist das beim Server-Manager nicht anders – manches läuft nunmal noch in der MMC.

    Nichtsdestotrotz danke für deinen Beitrag, hat mich zum Nachdenken angeregt, wie man sieht 😀

  16. @André
    „Nein, ich bin kein Freund des kostenlosen Updates, das mir meine Windows-7-Lizenz entwertet.“

    Das tut das Upgrade nicht. Das wäre rechtlich auch garnicht machbar. Zwar hast du nach einem Upgrade in der Tat nur 30 Tage Zeit, es rückgängig zu machen und zu Windows 7, 8 oder 8.1 zurück zu kehren, aber das dient wohl eher der „Ordnung“. Neu installieren kannst und darfst du dein altes, gekauftes Betriebssystem jederzeit.

    Und Vista hat seinen schlechten Ruf übrigens auch nicht so wirklich verdient, das war nach dem ersten Servicepack ein tolles Betriebssystem, welches Windows 7 nahezu in nichts nach stand. Windows 8 halte ich hingegen genauso für ne Gurke wie du 😉

    Was das Startmenü selbst angeht, stimme ich dir weitestgehend zu. Allerdings stören mich die Live-Tiles an sich nicht, die „modern Apps“ und der Store auch nicht wirklich. Was mich stört ist die fehlende Anpassbarkeit. Unterordner anlegen? Geht nicht mehr „einfach so“, Einträge in Unterordner verschieben? Geht nicht mehr einfach so. Wichtige Ordner oder Verknüfungen anpinnen -und zwar in einer Liste mit Namen dahinter, statt als Tile – geht nicht. Und viele andere derartige Dinge. Außerdem ist das ganze Startmenü durch die Umstellung auf XAML einfach viel langsamer, weniger reaktionsfreudig geworden, weils eben nicht mehr nativer Code ist. Ich hätte gern die Option, mir das Startmenü wirklich aus alten und neuen Elementen so zusammen zu basteln, wie ich es gern hätte. Diese alten gestrichenen und neuen nützliche Elemente zu verbinden, bietet leider noch keines der mir bekannten Tools.

  17. @Dennis
    Wenn man sich nicht mit Neuem anfreunden kann, hat man in der heutigen IT-Welt meiner Meinung nach das falsche Berufsfeld gewählt.

    Da vertrittst du die Ansicht einer Minderheit. Windows 8 hat gezeigt, die Leute wollen Einfachheit und gewohnte Abläufe. Ich auch. 🙂

  18. @st: Mag sein 🙂 Zugegebenermaßen hatte ich auf meinem Desktop zur Win8/8.1 Zeit auch Classicshell am Laufen. Habe ich heute auch bei Kunden auf einigen RDS-Server am Laufen, damit die Leute überhaupt klar kommen.
    Ich find den Windows 10-Kompromiss hinsichtlich Startmenü gut 🙂

  19. Apps MIT Appstore gibt’s bei Linux schon seit… ewig. Ein Feature, was mich nach meinen ersten Zusammenstößen 2001 mit Linux nie wieder los ließ. Eine Stelle, an der man alle Programme findet, immer auf die selbe Art mit einem Klick installiert, und Programme, die ohne Registryvollmüllen wieder mit einem Klick deinstalliert werden können. Wie genial ist das?

    Man darf sich auch durchaus von der Idee trennen, dass Apps Spielereien und Programme echte große Programme sind. Diese Idee mit einfach einfach einfach ist nicht der App geschuldet, sondern der Tablet-Touch-Eingabe und den Nutzerwünschen (übrigens eine Idee, die sich bei Oberflächendesignern krampfhaft seit Jahrzehnten hält – Keep it simple stupid).

    Und keine Angst, in 3 Jahren werden wir alle Kacheln verwenden. Alle? Nein nicht alle. Ein kleines Dorf in Gallien verweigert sich weiterhin der Zivilisation.

  20. Habe auch unter 8.1 Classicshell genutzt, mit Win10 dachte ich, dass man MS nun eine Chance geben sollte und habe ersteinmal classicshell nicht installiert.
    Ganz ehrlich? Mir ist aufgefallen, das ich das Startmenü gerade mal für IE benutze, der es bei mir nicht auf die Desktopoberfläche oder die Schnellstartleiste schafft und auch nie schaffen wird :).
    Das wars. Achtet mal auf die Häufigkeit der Startmenünutzung. Da müssen 95% der Leute nicht auf Classicshell zurückgeifen.
    btw. Natürlich war das erste mit Windows10 alle klickiklacki-bunte-bildchen-verknüpfungen im Startmenü zu löschen.

  21. Auf meinem Ultrabook war Classic Shell auch das erste Programm, daß ich auf Windows 8 installiert habe. Alles andere war für mich eine Krankheit. Den Programmierern gehört noch nachträglich der Windowsnobelpreis überreicht.

    Mit Windows 10 habe ich mich aktuell mit dem neuen Startmenü angefreundet und als erstes alle Kacheln aus dem Startmenü entfernt. Diese Gimmick-Programme, die hier angeboten werden würde sich keiner installieren, wenn Sie irgendwo angeboten würden. Also weg damit und wie Du schreibst, auf einem Smartphone mag das anders sein. Mal sehen, ob ich auch wieder Classic Shell installieren werde.

  22. @Esh: „Und keine Angst, in 3 Jahren werden wir alle Kacheln verwenden. Alle? Nein nicht alle. Ein kleines Dorf in Gallien verweigert sich weiterhin der Zivilisation.“ Hab herzlich gelacht 😀 *Thumbs Up*

  23. André Westphal says:

    @ st

    Ich hab per se auch nichts gegen Neuerungen und in meinem Bericht natürlich teils auch ironisch bewusst etwas überzogen. Aber Neuerungen sollen aus meiner Sicht verbessern…Und es ist für mich keine Verbesserung, wenn ich eine auf den mobilen Einsatz gemünzte Oberfläche am Desktop habe. Das war in Windows 8 / 8.1 noch eine ganze Ecke schlimmer – macht Windows 10 aber für sich genommen nicht besser.

    Dass Microsoft aus wirtschaftlichen Gründen einen zentralen App Store haben will, verstehe ich z. B. auch. Aber da bin ich wohl retro und gehe lieber direkt auf eine Entwickler-Website. Wobei ich den App Store mittlerweile auch genutzt habe, um mir z. B. die Wunderlist-App zu ziehen… Man wird schon sehr dorthin gedrängt.

    Die Tiles finde ich an sich auch ok – an nem Touchscreen halt. Aber wenn ich da an meinem 24-Zoller solche riesigen Flächen habe, nervt das eher und beschränkt meine Möglichkeiten, weil ich wenig Inhalt auf viel Fläche habe :-).

  24. @Konstantin @roo – Ich verwende auch seit es möglich ist die Programm-Suche im Startmenü. Damit diese möglichst rasch Resultate liefert habe ich die Indizierungsoptionen so geändert, dass nur das Startmenü durchsucht wird (Dateien suche ich mit Everything). Aber unter Win 10 war die Suche dann trotzdem langsam und die Resultate teilweise unvollständig, so dass ich dann eben doch wieder Classic Start installiert habe… Das funktioniert nämlich (wie schon unter Win 8) problemlos.

  25. Microsoft hat es einfach nicht kapiert.

    Sie kommen mit Windows Phone nicht vom Fleck und werden es in naher Zukunft notgedrungen wohl komnplett einstellen (dafür versuchen sie sich über CyanogenOS auf Android einzunisten, was genauso scheitern wird).

    Jemand mit Hirn würde nun sein Scheiern erkennen und sich stattdessen auf seine Stärken besinnen. Ein Arbeits-OS, das auch bei Spielen dominant ist (solange, bis sie auch das total vergacken und SteamOS ihnen den Rang abläuft), wenig Klimbim hat, durch seine Offenheit leichtes Installieren von verschiedensten Quellen ermöglicht.

    Aber was macht MS? Sie wollen ihr OS krampfhaft auf Mobile ummodeln, mit all dem Zeugs, das User zwar auf ihrem Phone/Tablet tolerieren, sie aber auf ihrem Arbeits-OS zur Weißglut bringt.

    Also, entweder kommen sie in Bälde zur Besinnung oder sie gehen in nicht allzulanger Zukunft komplett über den Jordan.

  26. Mir gefällz der Rechtsklick auf den Start-Button zum Schnellzugriff wichtiger Einstellungen und Tools besser.

    Hauptsache kein Vollbild-Startmenü das war das schlimme.

  27. Also ich Nutze Classic Shell schon seit Win 7. Ja ich gebe zu ich fand schon das Starmenü von Win 7 nicht dolle. Viele vergessen das Classic Shell ursprünglich dafür da war, das sehr viele Leute das alte XP Menü haben wollten.

    Das nun viele das Win 8 Menü noch grausamer fanden. Tja. 🙂

    Auch das Classic Systemsteuerung finde ich zb deutlich besser.

    Leider sieht Win 10 auch mit Classic Shell nicht besonders aus. 16 Farb Optik. Flaches Design wie Win 3.11. Bei dem Spruch Modern UI muss ich immer lachen. Rückschritt als Modern verkaufen. Klasse Neusprech.

    Nehmen wir mal die Farben. Warum gibt es nur 16 Primär Farben?
    Solche Einschränkungen gabs zuletzt beim Atari ST.

    Leider fehlt auch Aero Glas. Es gibt zwar Tools die das einbauen sollen. Die Funktionieren aber leider nicht oder zerschießen das System.

    Dazu kann man lange nicht alles anpassen. Ändert mal ohne Extra Programme die Kachel Icons.

    Ich finde WIn 10 hässlich. Und WIn 8 Pott Hässlich.

    Ich hege aber die Hoffnung bis bei Win 7 der Support auslauft. Die Internet Freaks Win 10 noch anpassen werden. Die Zahnlosen Glas Tools und so. Zeigen der bedarf ist nicht gerade klein, Offenbar sind viele mit der neuen Optik sehr unzufrieden.

    Die Tools schieße wie Pilze aus dem Boden. Genauso die Anti Spionage Tools.

  28. Ich bin ja auch von Windows 7 auf Windows 10 gewechselt und ich habe mit dem neuen Startmenü kein Problem. Ich hab mir rechts ne Art „App Center“ gebastelt mit den 12 wichtigsten Apps und ansonsten nutze ich es wie bisher auch.

    Ist halt Geschmackssache. Ich bin solchen Neuerungen deutlich offener gegenüber und ich habe bei mir den klaren Eindruck, dass ich mit Windows 10 produktiver bin als mit Windows 7. Aber ich kann da wie gesagt auch nur von mir reden. Windows 10 ist kein schlechtes Betriebssystem, kam allerdings wohl 2-3 Monate zu früh, wenn ich sehe, was jetzt mit Threshold 2 im November so kommen soll. Da wird das vor allem in puncto Design nochmal wesentlich runder.

  29. @roo und andere
    ich drücke auch WIN, gebe 3 buchstaben ein und ENTER. Ansonsten sind die wichtigsten 12 Programme -die ich täglich nutze- in der Taskleiste unten drin.

    Ich nutze den PC zum arbeiten, informieren und nicht zum spielen.

    Wie das Startmenu aussieht ist mir völlig wurscht, nur sollte es da sein. Selten muss ich doch mal durchklicken. Wie man sich darüber aufregen kann ist mir schleiferhaft, zumal es ja änderbar ist.

    Das gilt auch für den Desktop, den nutze ich auch nicht wirklich. Da ist ein schönes Bild drin, falls ich den mal sehe ist das dann nett.

    Bei W10 Desktop würde ich wohl die neusten Nachrichten, Messages, Wetter anzeigen lassen und die nächsten Termine. Aber wichtig ist mir das nicht.

    Und den MS App Store finde ich geil. Wenn MS da die Apps auch prüft ist das installieren von Apps eine ganze Ecke sicherer als direkt bei irgendwelchen mir unbekannten Herstellern. Ausserdem hat man dann auch gleich Bewertungen und kann es besser einschätzen ob die App was taugt, ohne die gleich installieren zu müssen.

  30. @Andre:
    Weiß nicht ob du es kennst, hier mal die Science hinter dem Startscreen: http://blogs.msdn.com/b/b8/archive/2011/10/04/designing-the-start-screen.aspx
    Das erweitert deine Möglichkeiten auf einer 24 Zoll Fläche rasant.
    Ich wäre mal interessiert zum Thema Windows 10 Start Menü/Screen so einen Beitrag zu lesen. Vielleicht verstehe ich dann besser, wieso man alles wieder eliminiert hat.

    @Mr. G.:
    Mobile ist die Zukunft und moderne Bedienkonzepte werden kommen. Sie werden sich natürlich zu erst bei Apple durchsetzen, weil die Fanboys eh alles schlucken, was ihnen Apple reindrückt, im Gegensatz zu Windows-Nutzern, die sich alles genau anschauen und dann nur etwas nehmen, was auch an Windows 95 erinnert. Ansonsten #Aufschrei und #jedes2.Windowsscheiße und #bringbackstartmenu. Trotzdem verschläft Microsoft überhaupt nichts, höchstens seine Nutzer. Windows 10 ist der beste Ausdruck dafür.

  31. André Westphal says:

    @ Esh

    Zwischen den Zeilen bzw. sogar sehr explizit hab ich ja auch zugegeben im Artikel, das vieles auch Gewöhnung ist. Ich denke das ist aber auch Microsofts Problem: In Windows 8 haben sie den Usern beispielsweise die Kacheloberfläche vor den Latz geknallt und am Anfang gabs auch keine Option dem komplett auszuweichen. Und dann wundert sich das Unternehmen, dass die Nutzer sich über eine derart radikale Änderung aufregen.

    Deswegen hab ich halt auch meine lange Nutzungsgeschichte ein wenig aufgeschlüsselt: Wenn man seit 95 dabei ist und dann sowas wie Windows 8 alles umkrempelt, wundert man sich sehr. Microsoft macht den Fehler oft Sachen in Windows einzuführen, die sich auf dem Papier gut anhören, aber drängt das den Usern auf, ob sie es wollen oder nicht. Das zieht sich nicht nur durch Windows – ich erinnere mal an die ersten Ankündigungen zur Xbox One. Da war die Entrüstung aber so groß, dass man dann ja durch Xbox 180° komplett zurückgerudert ist. Dabei waren auch ein paar Punkte vorher sogar durchdacht – wie das Sharing. Das ist bei Microsoft oft das Problem: Sinnvolle Veränderungen werden mit anderen, fragwürdigen Entscheidungen verknüpft und dann kommt die große Welle der Entgeisterung bei den Nutzern und man macht am Ende doch wieder alles rückgängig – sie das Starmenü. Da hat Microsoft auch erst ellenlang verteidigt, dass es verschwunden ist…Und nun ist es doch wieder da.

    Nicht falsch verstehen: Ich bin kein Microsoft-Hater und nutze Windows gerne. Sonst wäre ich kaum solange dabei geblieben. Aber manche Entscheidungen wiederholen sich bei den Redmondern wirklich alle Nase lang :-).

  32. Classic Shell ist bei mir ebenfalls die erste Software, die auf den Rechner kommt, vor allem aber auch wegen dem enthaltenen Classic Explorer. Bestes seit geschnittenem Brot.

    Die Hauptarbeit beim Starten von Programmen erledigt bei mir aber Launchy. Das geht deutlich komfortabler als das Geklicke. Einfach ALT-Leertaste gedrückt und den/die Anfangsbuchstaben des gewünschten Programms getippt. Return und das war’s. Es lernt mit, welche Programme mit welchen Buchstaben aufgerufen werden. Somit verwende ich das Startmenü nur noch, wenn ich etwas Überblick brauche.

  33. Ich mag nach wie vor das Startmenü von Windows XP, wobei Windows 7 auch noch ganz okay ist.
    In der Systemsteuerung ist für mich Windows XP meilenweit vorne. Immer wenn ich unter Windows 7 etwas deinstallieren will, dann muss ich nach „Programme und Funktionen“ suchen statt nach „Software“ und dann ist das Windows 7 Icon dafür auch noch so blass, dass ich es nie sofort intuitiv finde.
    Von diesem Durcheinander der Systemsteuerung bei Windows 8 + 10 will ich gar nicht erst anfangen!

  34. Ich benutze auch kein Startmenü, nur Schnellstartleiste, Rechtsklick auf den Startknopf und Programme starten über Suche. Desktop ist leer, weiß gar nicht was ich damit soll. Von daher wäre mir am liebsten, man könnte die Kacheln direkt auf den Desktop pinnen, so ähnlich wie bei Win 8 ;-). Da hatte man wenigstens gleich das Wetter, Kalender usw. im Überblick. Kleine Episode noch zum Thema „haben wir schon immer so gemacht“. Meine Tochter hatte als erstes BS in ihrem Leben Win 8.1. Nach dem Upgrade auf Win 10 war sie komplett entsetzt. WO SIND MEINE KACHELN!!!

  35. Könnt ihr mir mal folgendes erklären?

    Man findet das Neue schlecht. Dann ist das eine Meinung.
    Man finde das Neue gut. Dann ist das eine Meinung.

    Wie kommt es eigentlich das nun die, wo es gut finden- Immer wieder sagen. Das die wo es nicht gut finden. Aufhören sollen rumzuheulen?

    Wieso ist seine Meinung sagen rumheulen?
    Wenn nun 500 Leute eine andere Ansicht haben ist das rumheulen?

    Genauso das mit dem altmodisch oder andere Formulierungen.

    Was soll das?
    Lebt ihr nach dem Motto „Alles Votzen deren Meinung ich nicht Teil“ ?

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr sich Diskussionsteilnehmer dazu berufen fühlen, die Meinung anderer durch persönliche Angriffe, Beleidigungen oder hochnäsiges Abkanzeln des Schreibers zu bekämpfen. Es gebietet der respektvolle Umgang miteinander, dass auch eine andere als die eigene Meinung geäußert werden darf, ohne angegriffen zu werden.

    Ich sage das mal so und greife auch mal welche an. Die sich den Schuh anziehen. Es ist schon erstaunlich, wie unreif viele einfach sind.

    Man nimmt eine Meinung zur Kenntnis und fertig. Und wenn das 500 Meinungen sind. Nimmt man diese eben zur Kenntnis.

    Oder glaubt jemand das rum gedisse bringt was? Glaubt hier wirklich jemand das Leute die es anders sehen aufgrund der anmachen ihre Meinung ändern. Ja das jemanden die anderen Ansichten der Sachen nicht Scheiß egal ist?

  36. Ich versuche mich seit einiger Zeit auch mit Windows 10 anzufreunden uns zwar inklusive dem Standard startmenü. Es ist wirklich deutlich besser als Windows 8, was mich noch etwas stört ist diese Sortierung und dicken Anfangsbuchstaben mitten drin. Hilft mir persönlich nicht wirklich bei der übersicht wenn ich das Programm mal nicht mit der Suche finde. (zb. Letztens weil das Programm die Verknüpfung nicht in den richtigen Ordner gepackt hat.), Was mich aber fuchsteufelswild macht wenn ich etwas per durchscrollen suchen muss ist der scrollbalken im startmenü. Er scrollt einfach nicht synchron zur mausbewegung. Daher muss man mehrmals wieder loslassen und kann nicht das Menü mal kurz mit einem scroll durchscannen. Das muss doch ein Bug sein und jemandem auffallen!

  37. Ich habe auch erst versucht, bei Windows 10 das vorhandene Startmenü zu ertragen, es sollte ja angeblich besser sein als der Kachelmist von 8/8.1, aber nein, von Ergonomie versteht MS leider nichts mehr.
    Ohne Classic Shell sind die Windosen ab 8 nicht mehr produktiv zu gebrauchen und nein, ich will auch keine drei-Buchstaben-Kürzel plus Widowstaste für irgendwelche Tools auswendig lernen, die ich nur ab und zu mal gebrauche, zumal ich eh nur noch selten ins Windows booten muss.
    Also wenn es schon Windows 10 sein muss, dann nur mit CS!

  38. @John: Dein Beitrag betrifft mich zwar nicht, da ich durchaus im Stande bin, meine Meinung gesittet rüber zu bringen und anderer Leute Meinung zu tolerieren.
    Ich glaube aber, dass es nicht der richtige Weg ist, hart klingende Meinungen mit solchen Beiträgen bekämpfen zu wollen.
    Außerdem finde ich es den falschen Weg, Diskussionen „mundtot“ zu machen („Man nimmt eine Meinung zur Kenntnis und fertig.“)
    Wenn es so gewollt wäre, dass jeder die Meinung der Autoren dieses Blogs zur Kenntnis nimmt und fertig, gäb’s kein Kommentarfeld. (Und die Beiträge wären komplett objektiv formuliert, Beispiel: „Classic Shell gibt es auch für Windows 10, hier ist der Link, hier noch ein Screenshot, guckts euch an.“)
    Das ist ja gerade das schöne – es gibt vielleicht ein paar verquere Gestalten (hierin schließe ich mich mal ein – bin, wie man weiter oben sieht, ja auch jemand mit Randgruppenmeinung 🙂 ) allerdings macht es das doch erst interessant.

  39. Die meisten Nutzer werden Windows 10 wieder so nutzen, wie MS es in der Standardkonfig ausliefert.

    Fpr mich ist Classic Shell eine nette Alternative. In der VM habe ich es mir mal so eingerichtet:

    [URL=http://www.pic-upload.de/view-28424395/test10.jpg.html][IMG]http://www11.pic-upload.de/thumb/27.09.15/25tz68t7e8vg.jpg[/IMG][/URL]

    Man hat durchaus ein modernes Windows 7 Gefühl, ein gut konfigurierbares Startmenü in dem man auch Ordner anlegen kann. Ein Mausklick und man ist zudem im originalen Win10 Menü.

  40. Hmmm…. Vor dem Release von Windows 8 wurde ein leichter anpassbares Startmenü ohne Fixierung auf Installationsordner von vielen gefordert. Genau das hat MS mit Windows 8 geliefert und mit Windows 8.1 und 10 nochmals deutlich verbessert.

    Klar, es kostet Zeit und ein wenig Eingewöhnungszeit, bis man sich „sein“ Startmenü so zusammengeklickt hat, wie man es gern hätte. Aber es funktioniert genau so, wie es „damals“ alle haben wollten: Ich kann meine Programme frei auf einer Startseite positionieren und muss mir nicht mühselig im Dateisystem Ordner und Verknüpfungen anlegen. Und es zwingt mich niemand, Apps aus dem Store zu nutzen; ich kann die vorinstallierten Apps ohne Probleme aus „meinem“ Startmenü entfernen.

    Ich fand das Starmenü von Windows 7 (Vista hab ich übersprungen) grauslig, weil geöffnete Ordner in derselben Spalte geöffnet wurden. Sehr „fummelig“ und von mir so gut wie nie genutzt, da auch ich mit Windows-Taste + lostippen viel schneller am Ziel bin. Das funktionierte auch mit Windows 8/81. und jetzt unter Windows 10 ebenso, also null Umgewöhnung. Hinzu kommt seit Windows 7 der Schnellstart mittels Windows-Taste +1/2/3 usw.

    Tools wie ClassicShell o.ä. sind mir ergo noch nie auf den Rechner gekommen, ganz einfach, weil ich sie nie wirklich benötigt habe. Und so wird es wohl auch bleiben, künftige „Verschlimmbesserungen“ durch kumulative Updates seitens MS mal aussen vor gelassen.

    Dies stellt nun meine Meinung zum Thema dar, mit der nun jeder machen kann, was er will. Ich kann André aber durchaus verstehen: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und für produktives Arbeiten sind schon kleinste Neuerungen/Änderungen gern mal Zeitfresser, die einen teilweise in den Wahnsinn treiben (können)… 😉

  41. Name (erforderlich) says:

    Ich bin auch ein Purist. Ich nutze Windows (10) so wie es ist. Und deswegen brauche ich sowas wie Classic Shell schon mal gar nicht. Ich pinne mir meine oft und regelmäßig genutzten Programme einfach in der Taskleiste an. Weniger genutzte habe ich als Kachel in das Startmenü gelegt. Für den Rest bleibt immer noch die Suche. Man kann es sich auch unnötig kompliziert machen und sich etwas allen möglich Drittanbietersoftware zusammen frickeln. Gut, jeder so wie er es mag. Ich finde das blödsinnig und überflüssig.

  42. Ein reichlich Inhaltsleerer Artilel mit folgender Message: Ich bin minimalistisch, mag keine Neuerungen und installierte mir deswegen ClassicShell.

    Als Minimalist hättest du dir das ganze Klimbim um eben diese Message herum sparen kömnen. Oder gleich den ganzen Blogpost.

  43. Wie ist das überhaupt so mit dem Appstore? Hat z.B. eine VLC-App die gleiche Funktionalität und Ausstattung wie der installierte VLC-Player?

  44. André Westphal says:

    @ Sebastian Offenbar fandest du den Post ja interessant genug, um hier einen bashenden Kommentar dazulassen ^^. Hätte man sich auch sparen können :-).

    Was du mir nachsagst, ist völlig verzerrt und komplett Schwarz / Weiß ;-). Zum einen habe ich schon gesagt: Ich habe absolut nichts gegen Neuerungen, wenn sie denn sinnvoll sind. Aber ich empfinde es als Quatsch etwas Neues zu machen, nur weil es eben „neu“ ist. So manche Komfortfunktionen in neueren Windows-Versionen sind klasse – ich wünsche mir beileibe nicht das klobige Windows 95 zurück. Was mich wiederum am aktuellen Startmenü gestört hat bzw. noch stört, steht ja im Artikel.

    Der Post ist auch explizit mit „Erfahrungsbericht“ überschrieben, weil es halt in diesem Beitrag eher um meine eigene Meinung und Erfahrung mit Windows 10 geht, das ich jetzt erst angetestet habe. Im Grunde war es auch Ziel ein wenig Diskussion anzustoßen – denn wie man sieht gibt es hier in der Community ja auch völlig andere Erfahrungen als die meinigen. Und genau das finde ich auch klasse bzw. lerne ich dadurch auch selbst weitere Perspektiven kennen – das finde ich generell immer super.. Meine Meinung ist halt meine – die kann man teilen oder auch nicht. Und die ändert sich eventuell auch mit längerer Nutzung.

    Beispielsweise mochte ich auch XP anfangs nicht besonders, habe mich dann aber damit angefreundet.

  45. @André: Die Kommentare dieses Posts sind schon fast wie bei Heise 😀

  46. Ich formuliere es mal etwas überspitzt…
    Softwareentwicklung ist eigentlich Folter, so wie das Vierteilen, wo du damals an Pferde angebunden wurdest. Du bist in der Mitte, wirst hochgehoben und alle ziehen und zerren an dir, weil sie eine ganz genaue Vorstellung davon haben, wie „IHR“ Windows aussehen soll. Da gibt es die sehr konservative Fraktion, dann die Puristen, dann die, die mit Windows 8 sehr zufrieden waren, dann die gemäßigte Mitte (wie Windows 7) und irgendwo fliegen sicherlich auch noch die rum, die ganz abstrakte Ideen haben und zum Beispiel ne wesentlich stärkere Ausrichtung gen Cloud fordern. Und jetzt entwickle mal für die alle das optimale OS, was alle zufrieden stellt und wo keiner meckert. Geht gar nicht. Irgendeiner wird dir immer den Vogel zeigen und dich für verrückt erklären. Wie gesagt: Folter. 😉

    Keiner wird abstreiten, dass Versionen wie Windows 98, Windows XP oder Windows 7 tolle Betriebssysteme waren… zu ihrer Zeit. Aber die Erde dreht sich nunmal weiter und bleibt nicht stehen. In meinen Augen ist es sehr wichtig, dass man sich bei einem neuen Betriebssystem nicht vom ersten Eindruck leiten lässt, sondern sich Zeit nimmt und das neue OS von oben bis unten auseinandernimmt und dann erst entscheidet. Wenn dann die Vorteile die Nachteile überwiegen und darin in Teilen auch ne Umgewöhnung notwendig ist, dann ist es mir den Wechsel wert. Deswegen bin ich von Windows 7 auf Windows 10 gegangen und vom Look & Feel etc. habe ichs nicht bereut. Es kam für mich nur mindestens 2 Monate zu früh, weil vieles, was eigentlich noch rein sollte, fehlt. Das wird jetzt alles mit Threshold 2 nachgereicht.

    Windows 8 habe ich bewusst ausgelassen. Der Schnitt zu Windows 7 war mir hier doch etwas zu hart und auch die Tatsache, Apps neben klassischen x86-Anwendungen per Snap parallel nicht nutzen zu können, hat mich davon abgehalten. Mit Windows 10 sieht das aber anders aus. Außerdem besteht zwischen den Apps, die wirklich schon für Windows 10 entwickelt wurden, und denen, die noch das Bedienkonzept von Windows 8.1 inne haben und nur in das enge Fensterkorsett gezwengt wurden, ein großer Unterschied. Letztere verwende ich auch nicht. Mit den neuen Apps, sofern sie mich weiterbringen, hab ich aber kein Problem, auch wenn ich neben den Systemapps nur noch 2 weitere aktuell nutze und ansonsten auf klassische x86-Anwendungen vertraue wie bisher. Aber am Ende ist das mit den Windows 10-Apps nicht anders als wie mit Ribbon oder dem aktuellen Browserdesign, was sich bei allen großen Herstellern seit Chrome durchgesetzt hat: Ich habe damit kein Problem, bzw. zumindest kommt es mir bei meiner Arbeitsweise am PC nicht in die Quere oder verbessert das insgesamt sogar.

    Da spreche ich aber auch nur für mich und respektiere es auch, wenn andere das auch völlig anders sehen (siehe oben). Trotzdem habe ich bei vielen den Eindruck, sie und ihre Ansicht sind eins. Unveränderlich. Der bessere Ansatz wäre aber zu sagen, du bist die Person und deine Ansichten sind in einer Box, die du mit dir rumschleppst und die ausgetauscht werden (können), wenn jemand für etwas anderes eine plausible Begründung liefern kann. Veränderungen sind nicht perse was Böses, nur kommt nicht jeder damit klar. Dann ist es mir aber wichtig, dass die Leute nicht gleich anfangen zu bashen und sich Befürworter und Gegner verbal die Köpfe einschlagen, sondern man sollte den Dialog suchen und gemeinsam versuchen, Lösungen zu finden, wie das neue OS doch zumindest brauchbar wird. Das vermisse ich aber sehr oft, nicht nur bei Windows 10, sondern bei vielen Themen, die gerade hitzig in der IT-Welt diskutiert werden. Es gibt oft nur noch schwarz und weiß, aber kein grau mehr, wo sich die Leute mal sachlich unterhalten und ohne Gekloppe die Argumente auf den Tisch kommen und vielleicht sogar auch ein Konsens erreicht wird.

    Nicht jede Neuerungen von Windows 8.1 und Windows 10 hat was mit Apps, Cloud, Cortana oder was weiss ich zu tun. Man könnte genauso gut auf ganz klassische Dinge wie den integrierten PDF-Drucker oder den neuen Taskmanager verweisen. Darüber redet aber kaum jemand, leider. 🙂

  47. Ich nutze seit gefühlt XP (vielleicht auch erst 7) Launchy und öffne mein Start Menü alle zwei Wochen mal – wenn nicht seltener. Geht sowieso schneller als die Maus in die Hand zu nehmen.

  48. Also die Oberfläche wird auf W7 „zurück gebaut“, damit sie halbwegs funktionell ist. Um zu verhindern das man von MS und wer weiß noch sonst wem, bespitzelt wird, muss man alles Mögliche deaktivieren, verliert dadurch allerdings Funktionalität, die aber eh nur „Spielzeug“ ist. Fragt sich wozu überhaupt auf Windows 10 umsteigen? Genau genommen ist doch Windows 10 eigentlich der SP2 von Windows 8. Weil W8 aber so einen schlechten Ruf hat, bekam das Kind nen neuen Namen. W10 ist nicht funktioneller oder schneller als W7. Es ist bunt, bringt viel Unsinn mit, der das System nur belastet und für nichts gut ist. Zudem ist es ein riesiges Stück Spyware. MS kann sich W10 mal schön in den Popo stecken.

  49. sich auf nicht auf neues einzulassen ist doch Schwachsinn… dann würden wir heute noch in Höhlen hausen. Es zeigt nur wieder wie unflexible der Mensch eigentlich ist.

  50. Ich nutzte Windows seit der Version 3.0 (Win NT 3.51, 2000, XP) und muss sagen, dass für mich auf dem Desktop Windows 7 nach wie vor die Wahl ist – wenn ich Windows nutze. Seit ca. einem Jahr bin ich auf Linux Mint Cinnamon umgeschwenkt und bin hoch zufrieden (auf dem Desktop-Rechner).
    Seit zwei Jahren nutze ich aber noch ein Windows-Tablet mit Windows 8 in voller Kachel-Pracht und dort nervt mich eben der Windows 8 Desktop, wenn man mal dorthin muss… Der is nix für ein Tablet mit Wisch-Gesten.
    Letzten Monat bin ich auf dem Tablet dem Upgrade-Pfad gefolgt und habe auf dem Tablet Windows 10 installiert. Alles klappte, passte, mix hakte. ABER das Startmenü nervt – das, was André Westphal auf dem Desktop nervt, ist auf dem Tablet zu inkonsequent. Dort brauche ich nur Kacheln und ein „Startmnü“, das die volle Breite des Tablets ausnutzt. Das tut es nicht, also wieder Windows 8.1.
    Kompromisse bringen hier m.E. wenig, sinnvoller wäre eine WAHLMÖGLICHKEIT, es ist eben nur ein Frontend, das die darunter liegende Maschine ansteuert.

  51. Ich teile die Meinung des Verfassers. Warum da jetzt einige Kommentatoren seine Meinung kritisieren, kann ich nicht verstehen. Man kann ja eine gegenteilige Auffassung vertreten ohne gleich Kritik zu üben.

    Danke für den Artikel, er spricht mir aus der Seele. Wenn das nicht so gewesen wäre, hätte ich auch kommentiert. Mit meiner Meinung.

  52. Classic Shell = Daumen hoch 🙂

    Für viele Mausschubser ist ein umfassend konfigurierbares Startmenü auf dem Desktop weiterhin eine sinnvolle Eingabemöglichkeit. Wer es anders mag: Bitte.
    Ich lasse mich aber nur ungern vom OS bis in den letzten Wunkel bevormunden.

  53. @André: Wenn Du neben dem Start Menü Funktionalität für den Desktop suchst, kann ich nur Directory Opus empfehlen. Beseitigt die ganzen unnötigen Spielereien in den Explorer-Fenstern und bietet einen extrem anpassbaren Ersatz.
    Außerdem stammt das Tool noch aus Amiga-Zeiten und muss damit aus Prinzip schon gut sein 😉

  54. Nach dem Runterladen meldet Norton „Bedrohung erkannt. Es bestehen mehrere Anzeichen, dass diese Datei nicht vertrauenswürdid und daher nicht sicher ist.“

  55. Ja, Norton ist wirklich eine Bedrohung… LOL

  56. Bin zwar Mac-User, aber wenn ich mit Windows zu tun habe, dann versuche ich immer, es weitestgehend so aussehen zu lassen wie Win95. Alle folgenden Versionen fand ich vom UI her schlechter. Naja, und Töne aus, Farben weg, Effekte aus, flaches Farbschema,…

  57. @Hiker: 1. es gibt einen tablet-modus unter win10, der sich verhält wie auch unter win 8 bereits, allerdings zusätzlich sogar native desktop-apps in die modern-ui integriert. es besteht also wenig bedarf, noch auf den von dir verhassten desktop zu wechseln. 2. selbst im desktop-modus kann man das start-menü auf vollbild konfigurieren. du hättest vllt. mal 5 minuten mit dem system auseinandersetzen sollen, anstatt direkt schwarz zu sehen.

  58. Purist? Ewiggestriger würde es wohl eher beschreiben. Wir man sich grade als IT-Affiner Mensch so gegen Veränderung sträuben kann wird mit ewig ein Rätsel bleiben.

  59. Wenn man die strahlenden Augen eines 80jährigen Rentners sieht, der an Windows 8 fast verzweifelt ist, dann lernt man Classic Shell wirklich zu schätzen. Für die ältere Generation ist so ein Umstieg von Windows 7 auf Kacheln nämlich nicht ohne gewesen. Classic Shell vereinfacht den Umgang mit dem PC für bestimmte Gruppen einfach ungemein.

  60. @John
    Sei bitte etwas vorsichtiger mit solchen Vermutungen. Ich habe weder Leute als dumm hingestellt oder bezeichnet noch habe ich die unterschiedlichen Geschmäcker außenvor gelassen. Hättest du eigentlich merken müssen, wenn du den Kommentar richtig gelesen und verstanden hättest…

  61. @beo6 et alteri

    Nämlich alle, denen das Scrollen „im falschenFenster“ immer wieder kleine Schreie des Entzückens entlocken.
    Es gibt ein Mittel dagegen.
    Bei softwareok.de „AlwaysMouseWheel“ runterladen. Portabel, win10-fähig und keine 30K lang.
    Nerad wurde hier schon öfter lobend erwähnt – und das zurecht 😉
    Ich selbst fand ihn vor sehr geraumer Zeit infolge jahrelang (!) ergebnisloser Suche nach so etwas, das wie sein „NewFileTime“ funktioniert – und dann gabs das bei ihm auch noch für lau…

    Bin selbst vor knapp 2 Jahren von WinXP auf Mac OSX umgestiegen (dessen Usability mich nur teilweise begeistert – aber die Maus scrollt wenigstens immer im richtigen Fenster :-)) und habe jetzt notgedrungen meiner Holden, die ins Internet wollte (aber nicht mit diesem Teufels-OSX) Win7 installiert – undzwar as classic as possible.
    Win10 hat somit noch etwas Zeit…

    Und kloppt Euch doch bitte nicht dauernd so fruchtlos um oldfashioned oder hip – ich schleppe auch bei Win7 noch meinen Norton Commander von 1988 mit mir rum. Einfach weil’s geht!

  62. @iimzip: Auf den guten alten Norton Commander bzw genauer gesagt dessen OSS-Version Midnight Commander greift auf der Linuxer immer noch gerne zurück. Einfach mit „mc“ im Terminal 😉

  63. @ Peter Ich sträube mich nicht gegen Veränderungen im Allgemeinen, sondern Veränderungen, die ich als negativ empinde. Nach deiner Logik könnte man sonst bei allen Veränderungen sagen: „Preiserhöung um 100 %? Wie kann man sichg gegen Veränderung sträuben?“ – eine Preiserhöhung ist auch eine Veränderung – aber aus Sicht der Kunden keine positive ^^.

    Es würde nicht schaden, einfach eine andere Meinung als solche zu akzeptieren. Ich mache beispielsweise selbst auch keinem „Vorwürfe“, der Windows 8 / 8.1 / 10 in den Oberflächen mag. So ist das halt mit dem Geschmack.

  64. @André Westphal: Ich kann dir in allem uneingeschränkt zustimmen. Ich bin selbst nach Monaten von Windows 8.1 zurück auf 7 gewechselt – und kann gar nicht beschreiben, welche Erleichterung es war, endlich wieder einen funktionalen, gut anpassbaren Desktop zu haben. Und ich arbeite (!) tatsächlich überwiegend am Schreibtisch (!), mit (mechanischer) Tastatur und Maus sowie einem 24″-Monitor (1920×1200). Das Startmenü ist nur die Spitze des Eisbergs, hat aber eben „Symbolcharakter“, steht stellvertretend für viele weitere „Verschlimmbesserungen“. Durch riesige Icons, Schriften usw. wird der verfügbare Platz verschwendet. Mit Windows 8ff. macht Microsoft schlicht und einfach den Fehler, „Schreibtischtätern“ wie mir ein Interface aufzuzwängen, das für Touchbedienung auf kleinen Displays optimiert ist, aber an einem normalen Arbeitsplatz ein Fremdkörper ist.

    Rein betriebswirtschaftlich kann ich Microsoft ja sogar verstehen: Mehr und mehr „Freizeit“-User, die hauptsächlich im Web surfen, Spiele machen, Videos sehen, auf Facebook posten, E-Mail durch Whatsapp & Co. ersetzen, machen das heute eben auf dem Smartphone oder auf dem Tablet (wo Microsoft den Anschluss längst verpasst hat), der Marktanteil konventioneller PCs (wo Microsoft noch Platzhirsch ist), geht daher immer weiter zurück. Also will Microsoft auf den letzten Drücker doch noch auf den mobilen Zug aufspringen. Und da es sich nicht rechnet, ein Desktop- und ein mobiles Betriebssystem parallel zu entwickeln, wird dem schrumpfenden Desktop-Markt eben ein mobiles Interface aufgedrückt, das dafür eigentlich ungeeignet ist.

    Jetzt kann man zwar sagen „Damit müsst ihr Desktop-User euch eben abfinden, die Musik spielt eben jetzt auf dem kleinen Touchscreen“. Das kann ich zähneknirschend sogar akzeptieren, so funktioniert die Marktwirtschaft eben. Ich lasse mich aber ungern als Ewiggestriger abstempeln, nur weil ich nicht jede Neuerung, die für mich (und nach wie vor viele andere) ganz eindeutig eine Verschlechterung darstellt, bejubele oder auch nur achselzuckend akzeptieren will.

  65. Nachtrag für Tastatur-Fans (leicht off topic): Hier wurde zweimal Launchy als Alternative zu Windows-Taste+Programmname erwähnt. Launchy ist nicht schlecht, aber mein persönlicher Favorit heißt „Find + Run Robot“: http://www.donationcoder.com/Software/Mouser/findrun/. Ist viel flexibler, leider etwas frickelig zu konfigurieren. Wenn es aber einmal so läuft, wie man es haben möchte, ist es unschlagbar.

  66. André Westphal says:

    @ Thomas Lustigerweise arbeitest du offenbar ziemlich ähnlich wie ich: Ich arbeite auch am liebsten und am meisten an meinem Desktop-PC und auch an nem 24-Zoller mit 1920 x 1200. Ich sehe das Startmenü auch vor allem als prägnantes Symbol für den Weg, den Microsoft geht. Dass sie natürlich einiges modernisieren müssen, verstehe ich auch. Aber es wäre halt schön, wenn man dabei sowohl an die Notebook- und Tablet-Nutzer als auch den Desktop-Anwender gleichermaßen denken würde. Immerhin ist Windows 10 ein besserer Kompromiss als 8 / 8.1. Aber es ist das erste Windows, bei dem ich immer noch damit hadere mich damit anzufreunden. Das ging in der Nutzung aller vorherigen Systeme stets fixer.

    Wie gesagt, ich habe auch per se nichts gegen Neuerungen und mir ist auch bewusst, dass es in Windows 10 auch von Haus aus Anpassungsoptionen gibt. Nur für mich stellt sich die Frage: Bei Windows 7 habe ich die nicht bzw. kaum benötigt, bei Windows 10 wird es mir aber sehr schwer gemacht bzw.ich muss erstmal viel Mikromanagement verrichten. Man hätte ja von Haus aus auch das klassische Design / Windows-7-Menü als Alternative integrieren können. Wer es will, nutzt es halt, wer nicht,der nicht.

  67. You’ll probably want to check out my new Windows 10 skin for Classic Shell, which makes CS feel much more a part of the Windows 10 experience:

    https://github.com/davestewart/classic-shell-win10

    Emjoy!

  68. Ich verstehe deinen „Erfahrungsbericht“ nicht oder mir erschließt sich nicht wo den nun genau dein Problem liegt. Im Endeffekt ist der ganze Bericht ein Loblied auf Classic Shell und zum Teufel mit dem neuen Startmenü.

    Das Windows 10 Bild in dem Bericht zeigt eine Insider Preview Build 10159 vom Juli 2015. Warum nimmst du nicht ein Bild von deinem Ultrabook mit Windows 10 im Auslieferungszustand? Ich habe auch Windows 10 auf meinem Rechner und bei mir sieht es nicht so bunt aus. Es kommt immer darauf an wie man es einstellt.

    Wenn du dich erinnerst gab es das gleiche unter Windows 7 auch. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Wie können die nur… Warum mußte das verändert werden… usw. Es gab auch Tools mit denen man sein Startmenü wieder angleichen konnte an Win XP oder 98. Jedes Mal das gleiche. 😉

    Du sagst du magst die bunten Dinger nicht, den Windows Store, die Live Tiles (wenn die so heißen). Wenn du sie nicht magst… deinstalliere sie. Das ging übrigens unter Windows 8 auch schon relativ einfach. Du bekommst dann auch keine Infos mehr vom Windows Store. 😉

    Du erwähnst das es dir mühsam und zeitaufwendig erscheint das Startmenü in Windows 10 (wie in dem verlinkten Beitrag erwähnt) anzupassen. Drei Zeilen weiter unten
    Zitat: „Aber Classic Shell kann noch mehr und hat für mich flugs noch die Ordneransichten angepasst. Hier kann man sich nach Herzenslust austoben und im Grunde jede Kleinigkeit so einrichten, wie man möchte.“ Zitat Ende.
    Versteh ich nicht. Mit dem originalen Startmenü willst du dich nicht auseinandersetzen weil es dir zu zeitaufwendig ist, aber bei Classic Shell hebst du dies als Vorteil heraus? Wenn man sich nach Herzenslust austoben kann ist das meiner Meinung nach auch mit Zeitaufwand verbunden.

    „Viel zu viele Bildchen und weit verzweigte Untermenüs“
    So ein Käse, wenn ich das mal so sagen darf. Die „Bildchen“ siehe oben, die weit verzweigten Untermenüs sehen bei mir so aus das ich eine Schaltfläche habe die heißt „Alle Apps“ und darunter verbirgt sich das normale Startmenü. Alphabetisch sortiert und vom Aussehen und Untermenüs wie auch bei Windows 7.
    Im Endeffekt hat sich das Startmenü vom Aufbau her seit Windows 95 sowieso nicht geändert. Es ist eine Baumstruktur, was will man da großartig ändern…

    Fazit von mir. Das ist kein objektiver Bericht zu Windows 10 das Startmenü und ich, sondern ein Loblied auf Classic Shell und der Weg sich nicht mit etwas neuem beschäftigen zu müssen. Wenn du dir wenigstens die Mühe gemacht hättest und verschiedene Alternativen und Einstellungen zum Startmenü erklärt hättest, dann hätte das durchaus ein guter Beitrag werden können. Aber so… Windows 10 Bilder die
    a) uralt sind
    b) schon angepasst wurden… also bitte
    Vielleicht gefällt dem Herrn Mauro H ja sein buntes Design. Aber das in einem Bericht von Windows 10 zu verlinken und dann zu sagen das ist mir viel zu bunt, finde ich ein wenig seltsam.
    Von der Außenwirkung ganz zu schweigen. Viele Nutzer überlegen sich zur Zeit wahrscheinlich ob sie umsteigen sollen auf Windows 10. Wird ihnen ja auch schmackhaft gemacht. Die Werbung „ist toll“, es ist recht günstig und „alles wird besser mit Windows 10“ sagt Microsoft. Da sich viele Nutzer unschlüssig sind lesen sie viel im Internet Berichte über Windows 10 um sich ein Bild davon zu machen. Leider gibt es viel zu wenig unvoreingenommene Berichte über Windows 10 oder Windows 8… 7… usw.
    Dein Bericht dient nicht gerade dazu ein objektives Bild zu schaffen. Das finde ich eigentlich schade, weil du recht viel Erfahrung mit Windows Systemen zu haben scheinst und wahrscheinlich einige gute Berichte zu Betriebssystemen abgeben könntest.

    Leider gehört dieser Beitrag auch zu dieser einseitigen Berichterstattung die nicht objektiv ist.

  69. Hallo Leute könnt ihr mir bitte helfen ,.Ich habe im windows 10 classic shell instaliert,,aber jetzt wollte ich wieder windows neu menüs zuruck bringen…wie kann ich das machen
    danke

  70. …es gibt also noch einen Puristen wie mich! Voll aus dem Herzen gesprochen (der Artikel könnte von mir sein) Ich brauch das Ding zum Arbeiten und nicht zum spielen und noch etwas stört micht am Windows 10 – Bill hätte wenigstens einen Hinweis geben können, dass der Computer mal gerade wieder im Hintergrund updatet damit man nicht den „Klammergriff“ machen muss wenn nichts mehr geht weil man meint er hat sich aufgehängt! Ach und noch etwas….updates ist der neudeutsche Begriff für Nachbesserung würde man gleich sauber arbeiten brauchte ja nicht immer upgedatet zu werden und noch etwas…mein erstes Windos war Windows 3.4 😛

  71. >“es gibt also noch einen Puristen wie mich! Voll aus dem Herzen gesprochen (der Artikel könnte von mir sein) Ich brauch das Ding zum Arbeiten und nicht zum spielen“

    Dann sind wir ja schon zu dritt oder viert in diesem Thread. 🙂

    >“und noch etwas…mein erstes Windos war Windows 3.4″

    3.4? Nie gehört. Meins war 3.11, der Nachfolger von 3.1 (logisch, oder? 😉 ). War ’ne sehr schöne Zeit damals, als mit Windows 95 die Begrenzung auf 8 Zeichen beim Dateinamen wegfiel. 😉
    Das Erschreckende an der Sache: Hätte mir 1993 jemand was von 1970er Software erzählt, hätte ich ihn angeguckt wie ein Dinosaurierfossil. 😀

  72. Schon als XP rauskam, war ich genervt von den fetten bunten Bildchen, typisch Amis: Show und Scheiße, Klingelchen und Ofeifchen, die keiner braucht. Was bringt mir der Wackeldackel, der mich bei einer Suche dümmlich bei „wonach suchen Sie“ als erste „Musik, Bilder oder Videos“ vorschlägt? Ja bin ich denn ein seiniler Depp, der Sonntag nachmittag seine auf der Aldi-Kamera geknipsten Bilder der buckligen Verwandschaft bei Kaffee und Kuchen auf dem dafür angeschafften Schlepptop präsentiert?
    Wenigstens konnte man optisch XP einfach auf 2000-Niveau bringen. Katastrophal wurde es mit dem unglücklichen Vista´, als Microschrott den Rechner komplett zum Plüschbomber machte. Na, das wurde ja auch geflissentlich übersehen. Ich durfte schon neue Vistarechner mit XP beglücken, damit sie überhaupt liefen… Zum Glück kam dann Win7 wieder mit einigermaßen respektabler Oberfläche, die allerdings zu meinem Entsetzen nicht auf 2000-Niveau einstellbar war. Aber man konnte damit leben. Und es lief alles, fast jedenfallts, jedenfalls war der XP-Modus gar nicht schlecht, mit dessen eingebauter Suche alles das gefunden werden konnte, was diese seltsame 7-Suche nicht packte. Irgendwann stieg ich eben auch auf Ransack um.
    Windoof 8 war der blanke Unsinn, total verkachelt und verdooft, ernsthaft kann man damit nicht arbeiten. Dann wurde dieser ausgesprochene Mist auf 8.1 verschlimmbessert.
    Es konnte nur noch besser werden. Win10. Heute weiß ich, Umstieg nein danke. 1,2GB Daten ungefragt gelöscht, fast alles musste ich neu installieren (ich besitze kein einziges Spiel), Drucker/Scanner verschwunden. kein XP-Modus mehr, dämliches Aaussehen, nur schwule Farben zur sehr begrenzten Auswahl.
    Fazit Windoof 10: viele Klimmzüge nötig, um das zum Laufen zu kriegen, was ich brauche, auch um die Ansicht eingermaßen erträglich zu gestalten (ich bin kein finsterer Winzigweich-Typ), viele Klimmzüge nötig, um Cortana und Edge und den ganzen beknackten Blödsinn mit Spionage aus dem System zu werfen und wieder eine Uhr zu Kriegen, die sogar einen Kalender anzeigt.
    Warum bringt es Microschrott nicht fertig, den Anwender das klassische NT4.0/2000-„Theme“, wie es auf neudeutsch heißt, zu behalten? Wirde Microsoft Autos bauen, wäre das Lenkrad sicher hinterm Fahrersitz gelandet inklusive sinnloser wortreicher Erklärungen.

  73. Und dank des Update vom 25.09.2016 Funktioniert Classic shell nicht mehr auf dem win 10, findet es aber bei jedem neustart und benachrichtigt, das es bei dieser Version nicht mehr funktioniert, obwohl man Classic Shell deinstalliert hatte.

    Eine weitere absolute Scheiße die windows da gebastelt hat, nachdem man so ziemlich alle alten spiele die man von xp und so kennt wegwerfen kann, da windoof 10 sie zwar installiert aber nie startet, da ja adminrechte gebraucht werden, obwohl man mit dem adminprofil eingeloggt ist, oder es findet andere gründe die spiele nicht zu starten, bzw. wenn doch, mit gravierenden fehlern. Und es nichtmal packt sie zu starten, wenn der kompatibilitätsmodus eingestellt ist auf xp,vista oder wo sie vorher problemlos liefen.

    Fazit. Mit so einem scheiß, brauch Windoof sich nicht wundern, wenns abwärts geht. Statt neue versionen zu entwickeln, die gekaufte dinge unbrauchbar macht, sollten sie mal eins entwickeln,auf dem wirklich alles noch weiterhin funktioniert. Aber Kundenzufriedenheit ist für die ja ein fremdwort geworden. Hauptsache die Kasse stimmt.

  74. Elmar Steigenberger says:

    Vielen Dank für den sehr ausführlichen Test.

    Hast Du eine Idee, wie ich unter Windows 10 Office 2003 die Menüleistenfarbe anders gestalten kann=? Die ist immer blau bei mir, auch über ClassicShell, Skin, WinXP Luna kann ich das nicht ändern.

    Ich verachte dieses chaotische Ribbon seit Office 2007+x, aber unter Win10 ist das blau in Office 2003 auch nicht gerade augenschonend, weil viel zu auffallend.

    Mir würde auch helfen mit welchen Suchworten ich weiter googln kann, ich hab schon so viel probiert und nichts gefunden.

    Herzlichen Dank
    Elmar

  75. Hallo Andre,
    der Bericht könnte auch von mir sein. Ist voll meine Richtung. Zähle mich auch zu den Puristen der lieber einfach und übersichtlich unterwegs ist. Wir haben in der Firma zum Entwickeln eine Workstation mit Windows. Und zum Entwickeln stört diese bunte Welt von Windows. So habe ich mir auch erst mal die ClassicShell installiert. Ging erst mal nicht, weil die Admins das verhindert haben. Habs mir dann zu Hause geladen und mitgebracht.
    Jetzt kann man wieder übersichtlich arbeiten.
    Diese Woche wurde mir das neue Office installiert. Oh man, es geht immer noch schlimmer. Bei dem neuen Office ist ja alles ein Einheitsbrei auf dem Bildschirm. Das Menüband hebt sich kaum noch vom Rest der Arbeitsfläche ab.

  76. Walter Jann says:

    Wird mit „Classic Shell“ eigentlich nur das Aussehen auf Win 7 gebracht, oder kann man den Kompatibilitätsmodus auch auf vor XP ändern? Bei mir laufen keine Win 98 Programme mehr bei Win10, weil Komp.Modus auf XP gegraut ist. Und Updates gibt es dafür nicht mehr weil die Programierer ihren Laden dicht gemacht haben.

  77. @Walter Jann: „Wird mit „Classic Shell“ eigentlich nur das Aussehen auf Win 7 gebracht, oder kann man den Kompatibilitätsmodus auch auf vor XP ändern?“

    Für den Fall, dass die Frage ernstgemeint ist… Kurze Antwort: Nein.

    Lange Antwort: Wie der Name schon sagt (Shell ≈ Benutzer*oberfläche*) ändert Classic Shell das Aussehen eines Teils der Windows-Oberfläche, nicht aber die darunter liegenden Funktionen. Auch Classic Shell macht aus Windows 10 also kein „echtes“ Windows 7, XP, 95, 3.1, MS-DOS oder CP/M (oder was sonst noch aus Gründen der Legacy-Kompatibilität gewünscht werden könnte) – sondern nur ein paar Änderungen im „Look and Feel“ rückgängig, die viele alte Hasen (d.h. Geburtsjahr > 1990) als Verschlimmbesserungen empfinden.

    Die einzige Lösung für dein Problem: Windows 7 installieren, wird noch bis 2020 von Microsoft unterstützt.

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