Vodafone bringt 88 Euro teures Android-Smartphone auf den Markt

Der Telekommunikationsanbieter Vodafone hat heute sein 88 Euro-Smartphone auf Basis von Android vorgestellt. Hierbei handelt es sich natürlich nicht um eine Eigenentwicklung, sondern um die Arbeit eines Auftragsfertigers, der am Ende das Vodafone-Label auf das Gerät gepappt hat. Die Ausstattung?

Vodafone Smart III

So schlecht nicht für ein Gerät der „Unter 100 Euro-Klasse“. Das Vodafone Smart III hat ein 4 Zoll großes WVGA Touch-Display (800×480 Pixel), 1 GHz Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und 4 GB internen Speicher, der mittels microSD-Karte um bis zu 32 GB erweitert werden kann.

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Bluetooth, WiFi und UMTS/HSPA sind an Bord, aber auch NFC. Über mitgelieferte NFC-Tags kann das Smartphone sehr einfach zum Beispiel in den Kfz-Modus versetzt werden. Dabei wird automatisch eine Verbindung zur Bluetooth-Freisprechanlage aufgebaut und die Google GPS-Navigation gestartet. Wer abends ins Bett gehen möchte, nutzt den Schlafzimmer-Modus. Das Smartphone wird dann auf lautlos gestellt, der Wecker gestartet und der automatische Helligkeitssensor aktiviert.

Fotografiert werden kann mit 5 Megapixel-Cam, welche durch einen LED-Blitz unterstützt wird. Betriebssystem? Android 4.1.1 Jelly Bean. Vodafone bietet das Gerät als Prepaid-Smartphone ohne Laufzeitverpflichtung an. Man betont, dass es sich um ein Einführungsangebot handelt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. Wow, für 88 Euro eine Top-Ausstattung. Design und Ausstattung erinnert mich an das Geeksphone Keon.
    Ein Android-Gerät mit NFC gab es für diesen Preis bisher wohl nicht. Eigentlich Vollausstattung, ich bräuchte nicht mehr.

  2. @Michl: Bei 1 GHz und 512 MB RAM werden alle üblichen Anwendungen ganz ohne Bastelei flüssig laufen, mal abgesehen von manchen Spielen. Ich habe den Nachfolger deines Gerätes, das Y201 Pro. Bei noch schwächerer Hardware als dem Vodafone-Ding funktionieren alle Apps super. Die Zeiten sind vorbei, in denen man Android-Geräte noch tunen müsste. Die Billigstklasse sind inzwischen 1 GHZ + 512 MB RAM, während Android 4 auch auf 600 MHz-Prozessoren und Uralt-Geräten wie dem HTC HD2 füssig laufen kann. Das iPhone funktioniert natürlich auch super, aber flüssiger als flüssig geht nun Mal nicht. Und überhaupt: Ein iPhone im Vertrag kostet in 2-3 Monaten so viel wie das Gerät hier ohne. Also, was ist das für ein Vergleich?

    @Caschy: Früher konnte man Kommentare bearbeiten, könntest du das nicht wieder einführen?

  3. Der Typ im Vodafone-Laden meinte, dass die nicht so prall sein sollen. Hatte wohl schon viele Ruecklaeufer in Richtung Reperatur. Aber gut, die wollen ja auch verkaufen und nicht das „Guenstige“ loswerden.

  4. … sieht aus wie das runderneuerte samsung galaxy y [ GT-S6310 ]

  5. @mh

    Das Gerät gibt es doch erst seit heute zu kaufen. Wo sollen denn da Rückläufer her kommen?

  6. Ein wirklich gute und für sein Preis vollkommen ausreichende Angebot der auch für viele Nutzer vollkommen ausreichen wird.

    Klar haben die neuesten Andriods heute mehr RAM und andere Sachen. Aber vor nicht einmal 2 Jahre wäre so ein ausgestattete Smartphone sicherlich zu die Top Andriods gezählt wurden und man hätte hierfür leicht 400 Euro zahlen müssen.

    Es gibt auch wenn sich wenig das vorstellen können eine ganze Menge an potenzielle Kunden die für deren Bedurfnisse so eine Ausstattung vollkommen ausreicht.

    Das VF hier ein SIM Lock hat ist klar. Ohne würde diese Smartphone sicherlich das doppelte kosten.

  7. FlyingT: Gut dass du es auch gemerkt hast. 😉

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