„Star Trek: Discovery“: Erster Trailer zur Serie

Ich habe schon vor Urzeiten, um genau zu sein im November 2015, über „Star Trek: Discovery“ gebloggt. Damals wurde die Serie noch ohne große Informationen angekündigt. Mittlerweile gab es bereits hinter den Kulissen viel Tumult – etwa verließ der ursprüngliche Showrunner Bryan Fuller („American Gods“) die Serie fix wieder, um sich anderen Projekten zu widmen. Nun ist der erste vollwertige Trailer zur Serie da und zeigt und bewegte Bilder aus dem Weltall.

„Star Trek“ hatte es in den letzten Jahren schwer: Die Reboot-Filme polarisierten die Fans und die letzte Serie „Star Trek: Enterprise“ endete bereits 2005 ohne an den Erfolg vorheriger Formate anknüpfen zu können. Ich persönlich fand „Star Trek: Enterprise“ in Ordnung, wurde aber damals schon mit “ Star Trek: Voyager“ nie so recht warm. Von den Reboot-Filmen fand ich den ersten Teil noch wirklich klasse, aber „‚Star Trek: Into Darkness“ und auch „Star Trek: Beyond“ würde ich als konfuse Blockbuster von der Stange bezeichnen. Ob der neuen Serie jetzt der Spagat gelingt alte und neue Fans zu begeistern?

Dass im Trailer Musik von einer meiner Lieblingsbands läuft, M83, stimmt mich natürlich positiv. Doch die gesehenen Bilder sind mit etwas zu steril und generisch, lassen die typische Wärme von Star Trek vermissen. Auch das reichlich hölzerne Schauspiel von Sonequa Martin-Green schreckt mich im Trailer leider doch stark ab.

Von der Qualität der Effekte her sieht das Gebotene hingegen besser aus als jede Serie des Franchise zuvor – das sollte nach all den Jahren natürlich auch so sein. Der Rest überzeugt mich bisher leider nicht. Aber ein Urteil kann ich erst fällen, wenn ich ein paar Folgen gesehen habe und mehr über die Charaktere und die Inszenierung der Story weiß.

Geht es euch da anders als mir? Sagt euch der erste Trailer zu „Star Trek: Discovery“ zu? Die Serie soll ja noch 2017 bei Netflix starten, ich bleibe gespannt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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28 Kommentare

  1. Och nö… warum sind denn da schon wieder die Gummi-Klingonen drin? Das sieht enttäuschend schlecht aus. 🙁

  2. Wolfgang D. says:

    Erst mal schauen. Bis die Serie bei SyFy oder ZDFneo läuft, dauert es sicher noch.

    Die sollten aber die Pre-Kirk Raumschiffe nicht 100x moderner aussehen lassen, als die der Vorlage. Das hat schon bei „Star Trek: Enterprise“ genervt.

  3. Die Klingonen gehen gar nicht. Sahen bei Archer so aus wie in den Filmen und den Serien nach TOS. Und nun das? Lackierte Vampire? Trauer…

  4. Naja, der Trailer war von den Bildern ok. Viel zu sehen war ja nicht wiklich. 🙂 ich fand star trek Enterprise gar nicht schlecht. Zwar gab es da auch mal hänger, aber ich hätte die serie gerne weiter geguckt.

  5. Lackierte Vampire!!! Haha! Ja, das war auch mein erster Gedanke! 🙂 Also wenn das ein Klingonen sein sollen, dann gute Nacht! Vermute/hoffe aber auf irgenwelche Mutationen.

    Enterprise hat mir auch sehr gut gefallen, besser als die ersten Staffel Voyager (die späteren mit Seven waren besser). Gut gefällt mir entsprechend auch die von Enterprise weiterentwickelte Uniform, das passt ganz gut.

  6. Deliberation says:

    „Von den Reboot-Filmen fand ich den ersten Teil noch wirklich klasse, aber „‚Star Trek: Into Darkness“ und auch „Star Trek: Beyond“ würde ich als konfuse Blockbuster von der Stange bezeichnen. Ob der neuen Serie jetzt der Spagat gelingt alte und neue Fans zu begeistern?“

    Exakt so wirkten die Filme auch auf mich. Ob die Serie begeistern kann, hängt für mich von einem wichtigen Faktor ab. Meiner Meinung nach benötigt eine erfolgreiche Star Trek Serie zwei Komponenten: eine auf Forschung ausgerichtete Reise durch das Universum und eine soziologisch-philosophische Herangehensweise an die auf der Reise entdeckten Kulturen und Phänomene.

    Action reicht nicht (siehe Reboot-Filme) und auch „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“-Geschichten (siehe Deep Space Nine) sind nicht zielführend. Ebenso sind billig produzierte Folgen mit zufälligen Geschichten nicht erfolgreich (siehe Star Trek: Enterprise). Erfolgreich waren vor allem die Original Series und TNG, die beide die oben erwähnten Qualitäten nicht nur aufweisen, sondern von diesen gelebt haben.

    Kritisch sehe ich die Besetzung von Michelle Yeoh. Ich mag sie in chinesischen Filmen sehr, habe aber in westlichen Produktionen nie den Eindruck gewonnen, dass man mit ihren Charaktären sonderlich mitfiebern kann.

    Naja, abwarten und Tee trinken. 😉

  7. Hatte irgendwo gelesen, dass die erste Staffel von ursprünglich 12 oder 13 Folgen auf 15 aufgestockt wurde. – Der Trailer war nicht so mein Ding. Mal abwarten wenn die Serie dann tatsächlich verfügbar ist.

  8. Captain Picard ist anscheinend zu beschäftigt: https://pbs.twimg.com/media/DET9Zm5VoAAy5gN.jpg:large
    Schade.

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