Samsung Pay: Onlinezahlungen und Verfügbarkeit auf günstigen Smartphones kommen 2016

artikel_samsungSamsung Pay ist die südkoreanische Antwort auf Android Pay und Apple Pay. Bezahlen per Smartphone in entsprechenden Läden, die Unternehmen erhoffen sich viel von den sogenannten Mobile Payments. Gegenüber der Konkurrenz hat Samsung Pay dabei einen entscheidenden Vorteil: Man kann den Service auch an älteren Terminals nutzen, sowohl Android Pay als auch Apple Pay erfordern bestimmte Terminals, die nicht überall vorhanden sind, wo Kartenzahlung akzeptiert wird. Und bald könnte Samsung seinen „Verfügbarkeitsvorsprung“ weiter ausbauen. Wie Reuters berichtet, wird Samsung nächstes Jahr Samsung Pay auch in günstigeren Smartphones anbieten, bisher beschränkt sich der Dienst auf High-End-Geräte.

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Darüber hinaus wird Samsung auch Onlinezahlungen via Samsung Pay ermöglichen und tritt damit dann auch in Konkurrenz mit Anbietern wie PayPal. Gleichzeitig könnte dieser Vorstoß aber auch dafür sorgen, dass sich Kunden an die Bezahlung mittels Samsung Pay gewöhnen und diese dann eben auch offline einsetzen. Das größte Problem sämtlicher Mobile Payment-Anbieter macht aber auch vor Samsung nicht halt: Für den Nutzer fehlt schlichtweg ein triftiger Grund, warum er mit dem Smartphone bezahlen sollte, wenn der Ablauf nicht schneller oder komfortabler ist als eine normale Kartenzahlung.

Ob Samsung 2016 auch bereits in andere Länder kommen wird, verriet Thomas Ko (Co-General Manager Samsung Pay) im Interview allerdings nicht. Wünschenswert wäre es sicher, denn beim momentan doch recht eingegrenzten Einsatzgebiet, kann sich so ein Dienst gar nicht so weit durchsetzen, wie zum Beispiel eine weltweit akzeptierte Kreditkarte. Muss der Nutzer erst prüfen, ob er den Dienst denn auch da nutzen kann, wo er gerade will, ist dies schon wieder eine Hürde, die der Nutzer ganz einfach mit seiner Plastikkarte in der Geldbörse umgehen kann.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Erster ! ;-) says:

    Wie schön, dann haben wir am Ende 5, 6 oder 7 Bezahlsysteme die nicht miteinander Kompatibel sind und nicht jeder jedes unterstützt. Man stelle sich nur vor, vor 30/40 Jahren hätte es eine ähnliche nicht-zusammenarbeit zwischen den Banken gegeben. Wir hätten bis heute kein einheitliches und beinahe weltweit verfügbares Bezahlsystem.

  2. @Erster
    Haben wir auch nicht. Die deutsche Bankenwirtschaft kocht ihr eigenes Süppchen wo es nur geht. Dass du fast überall bezahlen kannst liegt an amerikanischen Kreditkartenfirmen, in keinster Weise aber an unseren Banken. Bestes Beispiel dafür: Girocard und Girogo – Erstklassige Insellösungen

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