Reolink Go: 3G/4G LTE-Überwachungskamera landet auf Crowdfunding-Plattform

Sicherheitskameras von Reolink hatten wir bereits hier, als auch hier im Test. Dabei zeigte sich, dass es sich um durchaus vernünftige Geräte handelt, die ohne eine externe Stromquelle auskommen und deren Funktionsumfang kaum etwas vermissen lässt. Nun soll mit der Reolink Go eine 3G/4G LTE-Kamera über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert werden, die zum Betrieb nicht einmal mehr ein WLAN benötigt.

Optisch wieder einmal verändert, baut die Reolink Go auf den bisher etablierten Spezifikationen der beiden Vorgängermodelle auf. Das heißt unter anderem:

  • 1/2.8″ Sternenlicht-CMOS-Bildsensor
  • 1920 x 1080 Pixel (2,0 Megapixel) Auflösung
  • Sichtwinkel: 130° horizontal, 70° vertikal
  • Linse: f=2,9 mm fixiert, F=1,83, mit IRCUT
  • IR-Abstand: Bis zu 10 Meter
  • PIR-Erkennungswinkel: 120° PIR-Erkennungsreichweite: Bis zu 9 Meter
  • IP 65 wetterfest
  • 2-Wege-Audio

Was die Reolink Go dann aber den anderen Modellen voraus hat ist zum einen die Unabhängigkeit vom WLAN (mit welchem sie trotzdem verbunden werden kann). Dank 3G/4G LTE-Unterstützung (in DE: Telekom, Vodafone und O2) könnt ihr die Cam überall anbringen, selbst am Gartenhaus, weit weg von eurer heimischen WLAN-Reichweite.

Damit dem Gerät da dann aber nicht der Saft ausgeht, könnt ihr den Akku der Reolink Go wie bereits bei den Vorgängermodellen mit dem Reolink Solarpanel verbinden. Pünktlich zum 24. April 2018 ist die Go auf Indiegogo vorgestellt worden, um dort das Finanzierungsziel von 30.000 Dollar zu erreichen. Die Kampagne läuft nun noch knapp einen Monat – und bereits am 26. April vermeldete man ein Übersteigen des Ziels.

Als Early-Birds-Special ist die Kamera derzeit mit 52% Rabatt für 119,00 US Dollar inkl. Versandkosten erhältlich.

Beginnend im zweiten Quartal dieses Jahres, soll außerdem der Beta-Test der Reolink Cloud starten. Anschließend dürfen Nutzer der Reolink Go die von der Kamera gemachten Aufnahmen nicht mehr nur noch lokal auf der eingesetzten SD-Karte (bis zu 64 GB) sichern, sondern eben auch auf die Online-Sicherung des Herstellers setzen. Zumindest für die Beta-Phase soll das Ganze auch noch kostenlos sein. Wie das Preismodell allerdings danach aussieht, steht derzeit noch nicht fest.

Wenn alles wie geplant mit der Finanzierung klappt, dann soll der Vertrieb der Geräte auch schon im Juli dieses Jahres beginnen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Hmm, und was wäre denn günstigste Tarif dafür?

  2. Und wann gibt es die erste Lösung, bei der ich die Daten in meine eigene Cloud laden darf? Eine lokale Speicherung kann zwar zusätzlich in betracht gezogen werden aber Cloud bzw. Übertragung an einen eigenen Dienst finde ich für Sinnvoll, aber ich will doch nicht meine Daten in meine Wohnung oder sonst wo einem Dritten geben…

  3. Gibt es doch schon am Markt (Netgear Arlo Go)

  4. OT
    Wenn ich das Bild sehe, kann man ja nur drauf warten bis die nächsten Vollpfosten es genau so nachmachen

  5. Amazon hat dieses Jahr schon Ring und Blink gekauft. Da warte ich lieber da drauf, das sie wie bei den Smart Speakern den Markt mit guten Produkten und günstigen Preisen den Markt fluten.

  6. Ich persömlich empfehle Produkte von HiKam.
    Diese Kameras sind meiner Meinung nach optisch sehr stylisch und in funktioneller Hinsicht betrachtet der glatte Wahnsinn.
    Zudem sind diese Produkte in Sachen Preis-Leistungs-Verhätnis schier unschlagbar.

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