PlayStation VR2: Massenproduktion hat angeblich begonnen

Die PlayStation VR2 soll Anfang 2023 auf den Markt kommen. Erste Eindrücke zur Technik lesen sich positiv. Am Markt dürfte Sonys VR-Brille dennoch einen schweren Stand haben. So ist das neue Headset nicht abwärtskompatibel zur ersten Generation und erscheint weit nach dem VR-Hype durch die Industrie, von dem das erste Modell noch ein wenig profitieren konnte. Dazu kommt eine weltweite Wirtschaftskrise, welche Verbraucher vorsichtig bei den Ausgaben macht. Laut Bloomberg habe sich Sony dennoch ambitionierte Ziele gesetzt.

Demnach habe Sony bereits mit der Massenproduktion der PlayStation VR2 begonnen. Zum Launch sollen 2 Mio. Einheiten der VR-Brille in den Handel gehen. Das klingt gewagt, denn zum einen ist die PlayStation 5 weiterhin nur eingeschränkt lieferbar, welche natürlich zum Betrieb benötigt wird. Zum anderen benötigte die erste Generation, die unter weitaus günstigeren Bedingungen startete, mehr als 7 Monate, um sich 1 Mio. mal zu verkaufen. Dennoch scheint Sony an den Erfolg der PS VR2 offenbar fest zu glauben.

Die erste Generation kann man bestenfalls als moderaten Erfolg bezeichnen, denn bei über 117 Mio. verkauften Exemplaren der PlayStation 4 wanderte sie nur 5-6 Mio. mal über die Ladentheke. Diese geringe Zielgruppe sorgte dann auch dafür, dass Entwickler Investitionen in Triple-A-Titel scheuten und hauptsächlich Mini-Spiele und kurzlebige „VR-Erfahrungen“ für die PS VR erschienen. Ob sich das mit der zweiten Generation ändern könnte, hängt von mehreren Faktoren ab. So wird der noch unbekannte Preis sicherlich eine entscheidende Rolle spielen. Einige Analysten rechnen damit, dass er genauso hoch ausfallen könnte, wie jener der PS5 selbst – also 500 bis 550 Euro.

Das klingt angesichts der bereits bekannten, technischen Daten nicht unrealistisch. Jedenfalls soll die Massenproduktion der PlayStation VR2 seit September 2022 bereits laufen. Sony schweigt allerdings zu diesem Thema. Wie steht es denn bei euch: Werdet ihr die PlayStation VR2 kaufen bzw. wo liegt da preislich eure Schmerzgrenze?

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9 Kommentare

  1. Theoretisch eine interessante VR-Brille, aber für mich trotz der angekündigten Launch-Titel nicht überzeugend. Sony hat es nämlich nicht geschafft, eine Brille ohne Kabel zu produzieren. Mir reicht meine Meta Quest 2 daher wohl weiter für gelegentliche VR-Erfahrungen aus. Die Spiele sind dann zwar grafisch nicht so aufwendig, aber es gibt mittlerweile sehr viele sehr gute Games für die Meta Quest, die auch Spaß machen. Dazu kann man die Meta auch mittels „Shadow“ Streaming PC nutzen über Virtual Desktop. So konnte ich auch Titel wie Half Life auf der Meta Quest in überzeugender Qualität spielen.
    Mir ist daher nicht klar, warum Sony auf die Möglichkeit einer Übertragung per Wifi bzw Stream verzichtet und stattdessen ein Kabel an die Brille klemmt.
    Bei der Meta ist die Streaming-Qualität der hochwertigen PC-VR Titel jedenfalls exzellent. Das wäre sicher mit der PS5 machbar gewesen.
    Aber Sony hat es ja nichtmal geschafft, dass ich meine Bluetooth Kopfhörer benutzen kann. Sony steht wohl auf Kabel.

    • Man kann doch einen Bluetooth-Adapter benutzen. Suche bei Amazon nach „Bluetooth ps4 Adapter“.

      Das Gute bei solch einem Adapter: einmal gekoppelt, man kann den Adapter mit einem Rechner oder Fernseher benutzen.

      • Ich kann auch einfach die Airpods über den Fernseher laufen lassen. Natürlich. Aber ich erwarte von einer 550 Euro Konsole, dass sie sich mit Bluetooth-Kopfhörern verbinden kann und dann auch Funktionen wie 3D-Audio unterstützt. Alles andere ist ein Armutszeugnis.

    • Weil dadurch die Kosten (der Service der die vielen Probleme mit einer kabellosen Übertragen bearbeiten muss nicht vergessen) immens steigen würden und so ein „günstiges“ Produkt nicht mehr möglich wäre.
      Möchte man etwas kabelloses muss man halt zu den teuren Produkten aus dem PC-Segment greifen

  2. Memo an mich selbst: nicht sofort kaufen, Bundle-Angebote abwarten, am Besten auf die zweite Revision warten!

  3. Wir gekauft sobald ein paar Titel dabei sind, die sich wirklich lohnen.

  4. Für mich ist die Frage vor allem, ob die PSVR2 auch am PC nutzbar sein wird, was wohl vor allem eine Treiberfrage ist. Wenn mir damit auch die Steam-Welt offensteht wäre ich wahrscheinlich dabei.

  5. 350€, Beat Saber, Synth Riders und BoxVR müssen verfügbar sein.

  6. Ich werde in jedem Fall zuschlagen. VR-Gaming war die einzige Game-Erfahrung der letzten 15Jahre die bei mir mal wieder einen Wow-Effekt ausgelöst hat. Diese elendig langweiligen AAA-Multiplayer-Shooter kommen mir zu den Ohren raus. Ich kann Sequel 7843 von Game X wirklich nicht mehr sehen.
    Ja, selbst ein GTA ordne ich persönlich in diese Schublade ein, da am eigentlichen Spielprinzip überhaupt nichts neu ist.

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