PlayStation 5: Revision mit neuer Kühlung und neuem Motherboard

Ich hatte heute schon darüber berichtet, dass Sony in einer neuen Firmware für die PlayStation 5 die Möglichkeit geschaffen hat, ein 1440p-Videosignal auszugeben. Es gibt aber noch weitere Neuigkeiten für PlayStation-Besitzer oder solche, die es werden wollen: eine Revision der Konsole landet nach und nach im Handel. Jene hat das Gewicht der Konsole reduziert. Mittlerweile gibt es einen Teardown, der die Unterschiede zu älteren Modellen aufschlüsselt.

So hat sich die Vermutung bestätigt, dass Sony erneut an der Kühllösung gebastelt hat. Allerdings sind die Anpassungen noch deutlich weitreichender: Die SSD wird in einer anderen Einfassung untergebracht und es kommt ein neues, kleineres Motherboard zum Einsatz. Bei der Kühlung gibt es nun eine zusätzliche Wärmeleitung (Heat Pipe) an der Rückseite, aber das Heatsink wiederum ist geschrumpft. Eine Verschlechterung gibt es auch: Die CMOS-Batterie sitzt nun unter dem Heatsink und lässt sich dadurch schlechter austauschen.

 

Laut dem YouTuber Austin Evans benötige die neue Revision der PlayStation 5 in Spielen 20 bis 30 Watt weniger Strom, während Hitzeentwicklung und Lautstärke in etwa identisch geblieben seien. Evans mutmaßt, dass die neue Revision der Konsole für Sony mit Sicherheit günstiger herzustellen sei, was vielleicht manchem Leser die jüngste Preiserhöhung noch etwas madiger macht.

Für alles Weitere schaut einfach mal in das durchaus interessante Video herein und lasst euch nicht vom plakativen Teaser-Bild abschrecken.

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35 Kommentare

  1. Bei Millionen verkauften Geräten sind 20-30W weniger Stromverbrauch hochgerechnet sehr viel. Da kann man wahrscheinlich schon weltweit ein paar Kraftwerke einsparen.

  2. Ist das nicht der gleiche YouTuber der damals schon hyperaktiv falsch behauptet hatte das die damals neue Lösung schlechter sei?

  3. MeinNametutnichtszurSache says:

    Warum sollte das günstiger herzustellen sein? Neue Werkzeuge, steigende Preise für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe.

    • André Westphal says:

      Genau, Revisionen macht man, damit die Herstellungskosten steigen ;-). Nein, solche Revisionen haben immer den Zweck die Kosten zu optimieren, indem man z. B. die Zulieferkette optimiert, weniger (oder günstigere) Komponenten benötigt, etc. Per se werden die neuen Einheiten also auf jeden Fall eine Kostensenkung herbeiführen – damit verglichen man würde bisherige Revisionen weiter herstellen.

      • > Nein, solche Revisionen haben immer den Zweck die Kosten zu optimieren…

        Als gäbe es nur schwarz und weis. Man hat doch im Mai schon gemunkelt, das würde passieren, damit man die Konsole überhaupt noch liefern könne …

      • Oder um bekannte Probleme zu beseitigen….

        • André Westphal says:

          Das eine schließt das andere ja nicht aus. Klar, wenn man eh an der Hardware bastelt, dann schaut man sich natürlich an, was sich eventuell verbessern lässt. Letzten Endes sprechen wir hier aber von Wirtschaftsunternehmen und in erster Linie wird die Hardware weiter angefasst, damit man seine Kosten optimieren kann – was ja auch legitim ist.

      • MeinNametutnichtszurSache says:

        Um das ging es nicht. Es wird behauptet, dass diese Version günstiger herzustellen sein wird. Das negiere ich. Und weiterhin wird meiner Meinung nach der Schwerpunkt einer neuen Version hier darauf liegen, den neuen Stand der Technik einfließen zu lassen und nicht, die Kosten zu optimieren. Das geht Hand in Hand, ist aber nicht der Fokus.

        • André Westphal says:

          Natürlich ist das der Fokus und war es auch schon immer, gerade bei Konsolen. Die werden anfangs nämlich in aller Regel mit Verlust verkauft und werden erst mit der Zeit profitabel, weil die Komponenten günstiger werden und man das Innenleben optimiert. Sony würde die Hardware sonst auch gar nicht mehr anfassen, es sei denn es gäbe erhebliche Probleme – würde aber auch kein anderer Hersteller.

          Unternehmen geht es ums Geld verdienen und es wäre aus wirtschaftlicher Sicht absoluter Quatsch an einem bereits erhältlichen Produkt „herumzumachen“, um es quasi „zu modernisieren“. Daran verdient man nichts bzw. vielmehr kostet es dann auch noch Geld. Das macht man eben nur, wenn man sich davon auch Kostenersparnisse verspricht.

          • Also ich – Dipl. Kfm. übrigens – stimme Dir hier vollständig zu.
            Keine Firma passt ein Produkt einfach so an, wenn es keinen guten Grund dafür gibt. Es gibt Produkte, die über Jahre komplett unverändert verkauft werden, auch im Elektronik-Bereich.

            Jede Änderung erfordert ein Redesign, Tests, ggfs. behördliche Zulassungen. Anders gesagt: Geld und nicht wenig davon.
            Eine Firma hat also nichts davon, ein Produkt „auf den Stand der Technik“ zu bringen, außer Mehrkosten einmaliger Art.

            Warum macht sie es trotzdem? Zwei Gründe:
            – Nichtverfügbarkeit von Komponenten (gerade aktuell ja häufiger Thema): Könnte sein, erklärt auch warum mal das eine und mal das andere Lüftermodell in der PS5 verbaut ist, aber KEIN Redesign
            – Kostensenkungen und somit Steigerung der Marge: Ja, das erklärt das Redesign.

            • MeinNametutnichtszurSache says:

              Unsinn. Und Hiroki Totoki sollte wissen, worüber er während Pressekonferenzen redet.

              Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass du nicht in entsprechender Funktion in einem produzierendem Gewerbe bist.

              • André Westphal says:

                Schöne Argumentation: Zwei Leute erklären logisch, wozu es Produktrevisionen gibt – etwas, das auch weithin bekannt ist in der Industrie. Aber du stempelst alles als Blödsinn ab und machst lediglich vages Namedropping :-D. Aber gut, da bringt es dann auch nichts weiter irgendwie Erklärungen abzugeben, weil es eher um eine emotionale Position geht.

                • MeinNametutnichtszurSache says:

                  Simpel. Ich arbeite in der Branche. Und so gerne ich den studierten BWLer im Controlling raushängen lasse… leider werden solche Änderungen üblicherweise nicht als Kostenreduzierungsprojekte initiert. Gûnstiger wäre es, vorhandene Werkzeuge (Spritzguss, Tiefziehwerkzeuge, etc.) und Fertigungsstrecken unverändert bis zum Sanktnimmerleinstag fortlaufend zu lassen. Maximal einzelne Bauteile austauschen.

                  • André Westphal says:

                    Sehr glaubhaft klingt das aber bei deiner Argumentation nicht: Sony muss null Werkzeuge austauschen, du vergleichst da recht abstrus. Die produzieren da selbst ohnehin nichts.

                    Sony bezieht diverse Komponenten, die man bei Partnern herstellen und auch zur Konsole zusammenbauen lässt. Die Partner stellen nun die angepassten Komponenten her, die günstiger sind als die anderen. Dafür erhalten sie die neuen Designs von Sony – an den Fabriken ändert sich gar nix, da geht eine neue CAD-Datei ein, übertreibe ich mal.

                    Dafür muss sich an den eigentlichen Fabriken und dafür verwendeten Fertigungsstraßen und Tools gar nichts ändern. Möglicherweise bestellt Sony aber bei anderen Zulieferern / senkt die Materialmengen, etc.

                    Insofern muss ich da sehr die Stirn über deine Vergleiche runzeln. Aber wie gesagt, auf dem Level führt das auch zu nichts. Du widersprichst dir ja auch schön selbst: Einmal vertrittst du die Ansicht, Revisionen seien da, um „die Technik“ zu modernisieren – ein anderes Mal implizierst du, die lohnen sich generell nicht, weil eh zu viel Geld kostet.

                    Schau dir mal an, wie viele Revisionen der PS4 es gab – da gabs auch etliche und alle hatten die Kostenreduzierung als Ziel – nicht „technische Verbesserungen“. Das ist auch ganz normal und gängig bei einem Produkt, das in millionenfachen Stückzahlen und über mehrere Jahre verkauft wird. Da lohnt es sich nämlich deutlich, das Design diesbezüglich zu optimieren. Das mag in einem Betrieb mit kleineren Stückzahlen und Produkten mit kürzeren Lebenszyklen anders sein.

                    • MeinNametutnichtszurSache says:

                      Lieber Andre… wo glaubst du, fallen die Kunststoffteile raus? Weisst du, was Werkzeuge in der Größe Kosten? Keine Ahnung, mit wieviel Kavitäten da gearbeitet wird. Oder die Blechteile? Was glaubst du, was ein Tiefziehwerkzeug kostet? Du musst die Produktion neu planen, Abläufe neu gestalten, Dokumentationen nachziehen, die QS neu justieren, etc.

                      Als Controller würde ich einen Teufel tun, ein einmal angelaufene Serienteil ohne Not grundlegend zu ändern. Rein betriebswirtschaftlich gesehen.

                • MeinNametutnichtszurSache says:

                  Und ergänzend: Im konkreten Fall hier müssten also die Ingenieure bei Sony zu blöd sein, eine Konsole bereits von Beginn an kostenoptimiert zu designen, nur um 12 Monate später zu sagen… oh, das war jetzt aber ein doofer Fehler, lasst uns mal eben alles umstricken. Lasst uns mal das Kühlelemente einfach mal viel zu groß machen und dann zocken wir die Kunden so richtig ab mit einem viel kleinerem und dennoch besserem Element.

                  Facelifts z. B. in der Automotive-Branche haben nicht primär die Kosten als Auslöser, sondern Marketing und Vertrieb, weil man sonst altbacken im Vergleich zu den Marktbegleitern.Der Kunde will was Neues. Dass in dem Rahmen dann Sachen optimiert werden, ist klar. Oder jedes Jahr ein neues iPhone… usw.

                  • André Westphal says:

                    Puh, also belese dich mal dazu wie viele Revisionen der PS4 es gab – alle mit dem Zweck der Kostenoptimierung. Dass es nun bei der PS5 so ist, ist auch völlig normal. Das ist auch kein Sony-Ding.

                    Mit „Blödheit“ hat das nix zu tun, sorry aber da stehst du irgendwie wie der Ochse vorm Scheunentor: Ein Produkt wird gestaltet – für Jahre des Verkaufs und Mio. von Stückzahlen. Das wird unter Zeit- und Kostendruck in den Handel gebracht.

                    2 Jahre später verkauft man dieses Produkt weiter in Stückzahlen in Millionenhöhe: Die Technik hat sich weiter entwickelt, man hat nun neue Daten zu seinem Produkt vorliegen, aus dem Alltag – und kann die Kosten optimieren.

                    Dass das so schwer zu verstehen ist, ist mir schleierhaft, aber ich habe weder die Zeit noch die Lust, dir diese im Konsolensegment gängige Praxis weiter zu erklären, die seit Jahren bekannt ist. Wenn du es mir nicht glaubst, recherchiere es gerne selbst nach, ich steige da an dieser Stelle aus.

                    • André Westphal says:

                      Deine Argumentation widerspricht sich hier doch: Einmal sagst du „An der Produktion würde ich gar nix ändern – zu teuer!“. Dann sagst du anfangs „Die ändern das aus Altruismus, um die Technik zu modernisieren!“ – das ist doch nach einer eigenen Logik doppelt widersinnig. Das macht kein Hersteller.

                      Dein Denkfehler: Du gehst davon aus, es lohnt sich nicht, weil die anfänglichen Kosten die langfristigen Ersparnisse überwiegen. Das ist aber eben nicht mehr so, wenn wir von den Stückzahlen reden, die Sony da abnimmt und verkauft. Da rentiert sich ganz schnell eine Ersparnis pro Konsole im Cent-Bereich.

                      Wie gesagt: Solche Revisionen, die nur kleinere Umstellungen sind, sind gängig und es gab sie auch x-mal bei PS3 und PS4 – da wurde auch extrem viel an der Kühlung rumgemacht oder z. B. der Chip im höherwertigen Fertigungsverfahren hergestellt, weil er dann eine kleinere Fläche einnahm (ergo Chip wird günstiger, Kühlung wird günstiger, Netzteil wird günstiger, Board wird günstiger, etc.) – das lohnt sich dann eben doch für Sony sehr schnell.

                    • MeinNametutnichtszurSache says:

                      Da war das Stichwort: Die *Technik* hat sich weiterentwickelt. Ich muss aktuell bleiben. Nochmal in aller Deutlichkeit: Ich als Controller habe kein Interesse an dem Redesign eines Produktes. Das versaut mir die TCO. Wenn sich allerdings aufgrund technischer Wünsche der Ingenieure (bessere Leistung durch neuere Technik) oder des Vertriebs (Xbox jetzt mit mehr Blinkerlichter) etwas ergibt, nehme ich es kostentechnisch mit.

                      Und nur zum Spaß, ich glaube, dass Sony in der Lage ist, Design for Manufacturability (DfM), Design for Testability (DfT) und Design for Cost (DfC) zu überblicken.

                    • MeinNametutnichtszurSache says:

                      Du sagst also, dass Sony neue Revisionen einzig und alleine aus kostentechnischen Gründen initiiert? Weia…

                      Warum bringt Apple jedes Jahr ein neues iPhone raus?

                    • André Westphal says:

                      Puh…Google mal den Unterschied zwischen „Revision eines Produkts“ und „neues Produkt“ – dann merkst, du dass das ein erheblicher Unterschied. Oder ich erklärs mal: Willst du jetzt anfangen Produktrevisionen mit völlig neuen Produkten zu vergleichen? Das wird immer abenteuerlicher.

                      Nun bin ich aber wirklich raus, weil ich nun langsam zum Erklärbär werde.

                  • Kann es sein, dass du hier neue Produkte und Revisionen verwechselst? Für den Laien ändert sich nämlich erstmal nichts mit einer neuen PS5 Revision. Die sieht von außen genau gleich aus und funktioniert auch identisch. Nur das Innenleben wurde eben optimiert. Zu beginn bei der PS5 erstmal mit einem kleineren Kühler, um Material zu sparen. Die erste Version war eher auf Nummer-Sicher ausgelegt, um zum Release keinen Hitze-Skandal zu haben. Und in dieser Revision wurden Teile wie das Mainboard geschrumpft und die Kühllösung weiter optimiert um Material zu sparen. Natürlich geht es da um Kostensenkung. Wenn es hier um Kaufanreize gehen würde, würdest du die Marketingmaschine schon mitbekommen. Das wirst du aber frühestens mit einer Slim/Pro Variante erleben.
                    Ein neues iPhone oder ein Facelift ist eben nicht das gleiche wie eine neue PS5 Revision. Und selbst bei einem Facelift behält man aus Kostengründen so viele Teile bei, wie es eben Sinn ergibt.

                    • MeinNametutnichtszurSache says:

                      Für den Laien ändert sich erstmal nix bei einem neuen:

                      – iPhone (macht weiterhin Bilder, kann telefonieren, geht ins Internet)
                      – Auto (vier Reifen, ein Lenkrad, fährt)
                      – Konsole (spielt Spiele ab)

                      Leute, Leute… aber ich frage jetzt trotzdem mal: Wie denkst du, legt Sony die Kühllösung aus? So pi mal Daumen? Und dann noch ne Schippe drauf, weil man weiß ja nicht, was in der mysteriösen (höhö) black box passiert? Um danach ganz überrascht festzustellen, oh… für wie blöd haltet ihr eigentlich die Leute bei Sony?

                    • Manchmal denke ich das tatsächlich xD

                    • André Westphal says:

                      Das war offensichtlich der Fall, da er ja auch neue iPhone-Modelle anführte und offenbar von „Tante Emma“-Läden ausgeht und damit vergleicht. Natürlich lohnt es sich für eine Firma, die meinetwegen ein Produkt nur in 1000er-Stückzahlen verkauft möglicherweise nicht, eine Revision vorzunehmen, die in der Produktion weniger kostet – weil man zu hohe Anfangskosten für die Umstellung hat. Dann integriert man seine Kostenoptimierungen lieber direkt in die nächste Generation.

                      Für Sony ergibt das aber bei Absatzzahlen im zweistelligen Millionenbereich im Jahr sehr wohl Sinn. Zumal es eben in der Tat bei Konsolen so ist, dass die anfangs eher „konservativ“ gebaut werden – also z. B. lieber eine etwas zu massive Kühlung als eine zu knapp kalkulierte. Das macht man so, weil man auf Nummer sicher gehen will und noch Daten aus der Praxis fehlen.

                      Sieht man dann, wie es nach Mio. ausgelieferten Einheiten so mit Defekten, Reparaturen, etc. steht, hat man die Erfahrungswerte, um Anpassungen vorzunehmen – das ist auch völlig logisch und ist nicht erst seit der PS5-Ära so.

                  • Gunar Gürgens says:

                    Ich gehe da mit André. Von der PS4 sind über 112 Mio. verkauft worden. Mit allen Versionen gab es laut Wikipedia 14 Revisionen. Also einfach gerechnet 8 Mio pro Revision. Da ließen sich schon einige Ressourcen sparen, auch wenn das bedeutet, dass man ein neues Stanzwerkzeug einsetzen muss.
                    Die stricken ja nicht alles neu. Was ich an den Bildern sehe ist ein kleinerer Kühlkörper, und ein anderes Blech. Schon allein was da an Kupfer weggefallen ist, würde bei einer 10 Mio. Auflage locker reichen um das neue Stanzwerkzeug zu bezahlen. Die neue Version ist 500g leichter, nehmen wir an 333g davon sind eingespartes Kupfer, dann würden sich Sony beim aktuellen Marktwert 2,5$ pro Konsole an Kupfer sparen. Das wären dann 25 Mio für 10 Mio produzierte Konsolen. Selbstverständlich weiß auch ich, dass die andere Preise bezahlen, aber selbst bei einem Zehntel ist die Stanze bezahlt.

  4. Man wollte wohl ein quadaratsiches PCB um jeden Preis einbauen. Darunter leidet nun die Platzierung der CMOS Batterie, was ich als großen Nachteil ansehe. Aber eine Wahl hat man ja nicht wirklich auf dem Markt. Die Einsparungen beim Stromverbrauch sind aber ganz nett.

  5. Ist es wirklich so wichtig, dass man die CMOS-Batterie wechseln kann? Wenn ich so an meine früheren PCs denke, da musste ich extrem selten diese Batterie wechseln. Vielleicht mal nach 10 Jahren?

    • Konsolen sollen ja auch nach 10 Jahren noch Spiele abspielen können, die extra für diese Generation oder Konsole entwickelt worden sind. Bei der PS4 haben wir ja bereits gesehen, dass das zu Problemen führen kann, wenn die CMOS Batterie stribt.

      • Und der Austausch dieser Batterie ist nicht ganz trivial. Im Prinzip muss man die gesamte Konsole auseinanderbauen und das Mainboard entnehmen, um diese Batterie wechseln zu können. Das hätte Sony wahrlich besser machen können. Mit einem kleinen Kläppchen etwa.

  6. Stellt sich jetzt natürlich die Frage ob die Konsole unter dem alten Bedienungen noch teurer wäre und die nur durch diese Änderung den Preis machen können. Oder es gerade einfach günstig war höhere Preise durchzudrücken.

    • André Westphal says:

      Das weiß natürlich nur Sony selbst, also wie hoch die Marge ist bzw. ob es eine Marge gibt. Sony muss da aber natürlich deutlich vorsichtiger sein als Microsoft. Letztere können sich bei der Konsole deutlich größere Verluste leisten, weil andere Geschäftsbereiche den großen Reibach machen, insbesondere das Cloud-Geschäft. Bei Sony ist das nicht so, da hängt im Gegenteil recht viel von der PlayStation-Sparte ab.

      Letzten Endes ist die Revision aber eben ein Mittel die Kosten zu optimieren und möglicherweise die Lieferkette zu stabilisieren, um technische Verbesserungen geht es wenn dann nur an zweiter Stelle. / als Nebeneffekt. Aus diesem Grund werden derartige Revisionen ja auch gar nicht beworben, sondern finden immer still im Hintergrund statt.

      Manchmal sind sie aus Kundensicht ein Vorteil, manchmal ein Nachteil. Ich hatte damals z. B. insgesamt 4 PS3-Revisionen daheim, weil ich recht viel Ärger mit der Konsole und den unterschiedlichen Modellen hatte. Da war es damals teilweise so, dass neuere Modelle deutlich lauter wurden als ältere Revisionen. Das war aber ein Glücksspiel, man konnte es haben, dass die eine Revision lauter war als die vorherige, die übernächste dann aber wieder etwas leiser. Die Serienstreuung war da außerdem deutlich höher als heute.

      Bei der PS4 und PS4 Pro hatte ich dann sehr viel Glück und beide Male sehr leise Konsolene erwischt.

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