Pebble Time: Smartwatch mit Farbdisplay und 7 Tagen Akkulaufzeit vorerst exklusiv über Kickstarter

Der Countdown bei Pebble ist abgelaufen, nun wissen wir, wie der Nachfolger eines der bis dato erfolgreichsten Kickstarter-Projekte aussehen wird. Pebble Time heißt der neue Wurf der Pebble-Schmiede, in Sachen Finanzierung beschreitet man bekannte Wege, denn auch Pebble Time soll über Kickstarter finanziert werden. Die neue Pebble Smartwatch wird aber nicht nur mit neuer Hardware kommen, sondern auch in Sachen Software einige Neuerungen bieten.

Pebble_Time_01

Wie die Pebble Time aussieht, seht Ihr auf den Bildern. Ob einen das Design anspricht, ist Geschmackssache. Auch wenn es auf den Bildern nicht unbedingt so wirkt, ist die neue Version 20 Prozent dünner als die erste Pebble Smartwatch. Beim Display handelt es sich um ein Farb-E-Paper-Dislpay. Auswirkungen auf die Akkulaufzeit hat dies nicht, denn auch die Pebble Time soll bis zu sieben Tage ohne Steckdose auskommen. Ebenfalls ist die neue Version wasserfest, sodass sie auch beim Schwimmen oder Duschen am Arm verweilen kann.

Abgedeckt ist das Display mit Gorilla Glass 3, der Rahmen der Pebble Time besteht aus Edelstahl. Außerdem kommt die Pebble Time mit einem Mikrofon. Dies kann dazu genutzt werden, um auf Benachrichtigungen zu antworten oder kurze Sprachnotizen aufzunehmen. Die Armbänder sind mit einem Quick-Release-Mechanismus versehen, sodass diese schnell und unkompliziert gewechselt werden können. Wie die Vorgänger auch, wird die Pebble Time sowohl mit Android (Andorid 4.0 oder neuer) und iOS-Geräten (ab iPhone 4S) kompatibel sein.

Pebble_Time_02

Auch in Sachen User Interface gibt es Neuerungen zu berichten. Benachrichtigungen und Informationen werden chronologisch angezeigt. Mit einem Klick wird das nächste anstehende Event angezeigt, man kann aber auch durch zurückliegende Ereignisse scrollen. Man muss für diese Informationen nicht extra eine App öffnen, sondern hat diese direkt auf dem Bildschirm.

Pebble Time wird zudem mit allen bestehenden Pebble-Apps kompatibel sein, von denen es mehr als 6.500 gibt. Pebble arbeitet aktuell mit The Weather Channel, ESPN, Jawbone, Evernote, Pandora und weiteren zusammen, um neue Apps für das neue System zu erstellen. Weitere Partner sollen in Kürze vorgestellt werden. Pebble Time wird außerdem für neue APIs und Entwickler-Tools sorgen.

Pebble_Time_03

Nun aber zu den spannendsten Punkten, dem Preis und der Verfügbarkeit. Interessenten können Pebble Time in drei Farben über Kickstarter erwerben. 159 Dollar werden fällig, der spätere Ladenpreis wird 199 Dollar betragen. Pebble Time wird also nicht teurer als die aktuelle Pebble Steel. Die Auslieferung von Pebble Time erfolgt dann ab Mai und weltweit. In den normalen Verkauf wird die Pebble Time dieses Jahr gehen, wann genau teilt Pebble allerdings nicht mit.

Eure eigene Pebble Time könnt Ihr Euch direkt bei Kickstarter sichern. Falls Euch die neue Version von Pebble überzeugt. Und genau das wollen wir von Euch auch in den Kommentaren wissen. Yay oder nay?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

40 Kommentare

  1. Wenn sie doch nur bloß ein paar GB Speicher und Google Music offline support hätte. Aber dafür muss ich wohl auf Android Wear Uhren zurückgreifen. 20% weniger klobig ist schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Könnten die Android Uhren auch langsam mal mit anfangen.

  2. Sofort gekauft, Plastik Optik war auch mein Haken. Aber das Gehäuse ist Edelstahl und das Armband meine freie Wahl. Das ganze noch unabhängig von Google Now. Das ist die Smartwatch die ich wollte. Auch wenn die Optik vielleicht nicht so wertig ist wie bei der ZenWatch.

  3. Sieht gut aus. Das Problem bei Pebble und iOS ist leider, dass sie sich auf nicht „gejailbreakten“ Geräten nur mit einer App dauerhaft verbinden kann. Das taugt auf Dauer nichts. Merke ich bei meiner Pebble.

  4. Wolfgang D. says:

    Nachdem ich das Ergebnis eines Indiegogo Projektes nach fast einem Jahr endlich in den Händen halte, wäre Pebble ein schöner Nachfolger. Obwohl ich immer noch nicht wirklich weiss, was man mit diesen Dingern anfängt.

  5. Enttäuschend… die Bildschirmfläche macht nicht mal die Hälfte der Uhr aus. 🙁

  6. Und die nächste heißt dann endlich Pebble Design?

  7. Definiendum says:

    Wer von euch hat noch am Ende des Videos einen Harlem Shake erwartet? Ich bin enttäuscht.

  8. @Sascha: Wo siehst du hier ein Gehäuse aus Stahl? Ich sehe ein farbiges Gehäuse aus Kunststoff mit einem „Bezel“ aus Edelstahl.

  9. Boh, ist das DIng abgrundtief hässlich…erinnert mich an den Tamagotchi Mist, den die Kids am Schlüsselbund getragen haben…in den 90ern!

  10. Schade dass Android-Wear nicht mit dem iPhone harmoniert.

    Bin vor einem Monat umgestiegen und vermisse ehrlich gesagt die Uhr am Handgelenk.

    Die Apple-Watch überzeugt mich vom Design her nicht wirklich. Genauso wenig wie die neue Pebble.
    Ist es denn wirklich so schwer für die Hersteller, uns ansprechende Gehäuse zu bringen, die nicht wie ein Billigklotz am Handgelenk wirken?

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.