PaketButler stellt seinen Dienst ein

Vor ein paar Jahren, genauer gesagt 2016,  machte sich ein Service namens PaketButler ans Werk. Der PaketButler ist quasi eine miet- oder kaufbare Kiste, in die Zusteller Pakete legen können. Gesichert werden konnte der PaketButler mit einer Wohnungstürbefestigung und auf dem Deckel befand sich dann ein Touchfeld – durch die Eingabe einer persönlichen PIN können Nutzer den PaketButler öffnen, um die empfangenen Pakete zu entnehmen oder die zu versendenden hineinzulegen. Long story short: Entwicklungstechnisch tat sich da schon lange nichts mehr und nun ist Feierabend. Kunden werden informiert, dass der Dienst zum 30. September 2020 eingestellt wird. Bestehende Serviceverträge sind bis dahin abgelaufen, eine Verlängerung nicht möglich.

  • Danke Steffen
  • Danke Bernhard

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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18 Kommentare

  1. man sollte es ja nicht laut sagen aber: ich hab einfach eine box vor der haustür /unverschlossen/ da wird einfach alles reingepackt, klappt easy für alle. bisher noch nix verloren gegangen.

    • Ich habe die Altpapiertonne neben der Haustür, da darf seit Jahren alles rein.
      Gab noch nie ein Problem. Vorteil einer unhippen, gut situierten, nicht geil-urbanen Seitenstraße aufm Dorf 😀

      • Im meiner hippen und geil-urbanen Siedlung in der Stadt, habe ich Nachbarn, die meine Pakete annehmen.
        Ist nicht so „fancy“ wie eine Altpapiertonne, aber es funktioniert. Und das auch seit Jahren.

  2. Eigentlich könnte man sich sowas ja auch recht einfach selber bauen, eben nur ohne den digitalen Anteil. Ne Kiste mit Vorhängeschloss einfach offen stehen lassen. Solange nur ein Bote am Tag kommt, kann er das Schloss nach Einlieferung verschließen. Kiste dann ähnlich wie bei Paketbutler mit nem Seil unter der Tür her sichern.

    Naja – oder weiterhin in den Flur schmeißen lassen. Machen die Jungs eh ohne Abstellgenehmigung, d.h. ich bin vermutlich auch aus der Haftung?!

    • Mehrparteienhaus hast leider das Nachsehen. Wenn es überhaupt richtig zugestellt wird, und nicht beim Paketshop paar km weiter. Auf meinen „Wunsch“ hin ist dann plötzlich der Paketshop mein Nachbar. oder oder oder. So viele schwarze Schafe in der Branche.
      Man sollte endlich die zentralen Paketanlaufstellen wie Packstationen ausbauen. Sowas als offenes System und alle Dienste beteiligen sich dran. Vielleicht auch irgendwie unterirdisch damit man mehr auf geringer Grundfläche rein bekommt.

      • > Man sollte endlich die zentralen Paketanlaufstellen wie Packstationen ausbauen.

        Das wäre genau das Richtige. Pakete zustellen muss Irrsinn sein. So müssten die Fahrer nur die Stationen anfahren. Und Hauszustellung kostet etwas mehr.

        • Ob es verkehrs- und umweltpolitisch sinnvoller ist, wenn ein Paketauto 200 Kunden oder 200 Kunden eine Packstation anfahren müssen, ist wohl nicht so leicht zu beantworten. Oder was davon der echte Irrsinn ist. Ziel muss es sein, 100 Prozent Zustellerfolg im ersten Versuch zu erzielen. Da ist noch lange nicht alles ausgeschöpft. Möglich wäre eine verpflichtende Empfangsäußerung bei Absendung, andernfalls zunächst keine Zustellung, sondern nur Abhollagerung, wobei auch dann nachträglich zugestellt werden kann, da ja noch kein Fehlversuch stattgefunden hat.

          • Als privater Empfänger kann man aber besser planen und die Abholung mit Einkauf, Jobweg, usw. verbinden. Zu Fuss geht auch. Ich habe einen Amazon-Locker in 5 Minuten Fussweg Entfernung. Da setze ich mich natürlich auch nicht ins Auto.

    • Gefahrenübergang ist immer der Zeitpunkt der Zustellung. Nach Individualvereinbarung kann der Empfänger in die Zustellung durch Ablage auf eigene Gefahr einwilligen.

      Alles weitere kannst du dir selbst beantworten.

    • Thomas Braun says:

      So habe ich das auch. Im Treppenhaus steht eine Spielzeugtruhe vom Schwedischen Möbelhaus, der ich eine Schlossfalle spendiert habe. Offenes Vorhängeschloss dran und dann kann zumindest der erste Paketdienst des Tages seine Sendungen dort deponieren.
      Und man kann die Kiste auch nutzen, um vor der Tür die Schuhe auszuziehen.

      • Schuhe vor der Tür ausziehen? Sowas war mal Mode in den 70er. Heute macht man sowas nicht mehr.

        • Abgesehen davon wäre das bei uns hier keinesfalls erlaubt und würde von der Hausverwaltung auch unterbunden werden, und auch zu Recht. Denn so etwas stellt eine enorme Brandlast im Treppenhaus da, das ist nicht spaßig. Der PaketButler ist aus nicht brennbarem Material.

  3. chris1977ce says:

    Kann den PakSafe auch sehr empfehlen – „Analog“ – und hat mir gute Dienste geleistet …. aktuell brauche ich ihn jedoch nimmer, da ich umgezogen bin und es auf dem Dorf einfach mit der Garage funktioniert. ;-.)
    https://www.paksafe.de

  4. Hat sowiso nie funktioniert.

    Hab es mir damals fröhlichh gekauft und allen Lieferdiensten eine Abstellgenehmigung erteilt. Was war das Ergebnis:
    DHL-Bote: Zettel am Gerät: Hab den Paketbutler nicht aufbekommen (War einwandfrei zu öffnen)
    DPD-Bote: Hat das Paket drauf gelegt.
    GLS-Bote: Hat das Paket unter den Paketbutler gelegt.

    Fazit nach 25 Paketen: Genau eins! hat den Weg in den Butler gefunden. Alle anderen lagen drauf, darunter, daneben oder wurden wieder mitgenommen.

    Ich hab den Butler dann nach 6 Monaten entsorgt.

    • puh, hätte nicht gedacht das so viele das System nicht verstehen.

    • Genau meine Erfahrung. Die Paketboten waren überfordert und nicht eingewiesen.
      Einer hat dem ganzen die Krone aufgesetzt: er hat ein Paket eingeklemmt, zwischen Ober und Unterteil ohne die Gummis zu öffnen. Darauf muss man erst mal kommen…
      Trotzdem sehr schade, die Idee war genial. Und im Mehrfamilienhaus leider alternativlos. Nun muss ich wieder die Packstation nutzen…

  5. Ärgerlich ist nur das Geld, das mich das Teil gekostet hat.. Und es gibt keine Entschädigung bzw. Möglichkeit, das Teil offline zu nutzen…

  6. Kein Wunder. Das war doch eine Kopfgeburt ohne Berücksichtigung, wie die Praxis aussieht. Man muss ja schon froh sein, wenn der Paketbote überhaupt klingelt, da wird dieser einen Sch… tun, so eine Kiste zu öffnen. Erst wenn die Zusteller mehr Zeit erhalten, kann sich daran etwas ändern. Solange es in der vertraglich vereinbarten Zeit eigentlich nicht möglich ist, die geforderte Anzahl Pakete (und Briefe) zuzustellen, wird nichts funktionieren, was den Zeitbedarf pro Türe um mehr als 10 Sekunden verlängert.

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