OnePlus Zen Mode: Nun bei Google Play verfügbar

OnePlus hat seinen umstrittenen Zen Mode als separate App im Play Store veröffentlicht. An der Kompatibilität ändert sich unterdessen nichts: Weiterhin bleibt die App nur zu neueren Smartphones von OnePlus kompatibel. Die Auslagerung direkt aus der Firmware heraus in eine separate App erleichtert vielmehr Aktualisierungen und das Herstellen der Verfügbarkeit für potenzielle weitere Modelle.

Falls ihr nicht mehr genau im Kopf habt, was der Zen Mode macht: OnePlus sieht ihn mit viel kreativer PR-Speak als Möglichkeit für Digital Wellbeing zu sorgen. Denn der Zen Mode legt das mobile Endgerät für 20 Minuten – bis auf sehr eingeschränkte Kernfunktionen – lahm. Meine Meinung? Wer es alleine nicht hinbekommt sein Smartphone mal 20 Minuten unangetastet zu lassen, der hat den Schuss nicht gehört. Das muss man einfach mal klar so sagen. Daher halte ich die App persönlich auch für absoluten Unfug – sorry.

Doch da mag es Anwender geben, die etwas daran finden und ihrer Selbstdisziplin durch den Zen Mode einen Anstoß geben wollen. Auch das ist legitim, denn ich erwarte nicht, dass andere meine Meinung zum Zen Mode von OnePlus teilen. Wie seht ihr das?

OnePlus Zen Mode
OnePlus Zen Mode
Entwickler: OnePlus Ltd.
Preis: Kostenlos

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. Ommmh. Oder wie Rammstein angeblich mal gesagt hat: Manche führen, manche folgen.

  2. Zitat: „Denn der Zen Mode legt das mobile Endgerät für 20 Minuten – bis auf sehr eingeschränkte Kernfunktionen – lahm. Meine Meinung? Wer es alleine nicht hinbekommt sein Smartphone mal 20 Minuten unangetastet zu lassen, der hat den Schuss nicht gehört. Das muss man einfach mal klar so sagen. Daher halte ich die App persönlich auch für absoluten Unfug – sorry.“

    Nunja, erstens gibt es wirklich Leute die damit Probleme haben, da muss man wirklich mal im Freundes-, Bekannten-, Familienkreis sich umschauen und mal wirklich beobachten. Das Problem existiert; nur werden diejenigen den Modus wohl kaum aktivieren. 😉

    Zweitens: Man kann die Zeit nun zwischen 20 Minuten und 1 Stunde variieren (glaube in 10 bis 20 Minutenabständen).

    Ich persönlich brauchte es bisher nicht, hatte aber mal getestet und fand es eigentlich schön etwa noch eine Kamera zur Verfügung zu haben 😉

  3. „[..] der hat den Schuss nicht gehört.“
    Ich finde deinen Kommentar respektive beleidigende Ausdrucksweise daneben. Ist es also generell mit Süchtigen so, dass „sie den Schnuss nicht gehört“ haben? Eine Sucht ist eine Sucht. Völlig unabhänig ob Alkoholsucht, Drogensucht, Spielsucht, Smartphonesucht.
    Sicherlich mag es für den einen oder andern nicht sinnvoll erscheinen aber immerhin setzt sich OnePlus damit auseinander. Ob das der richtige Weg ist weiß ich nicht. Es aber zu „verteufeln“ und Menschen die das nuten und denen es hilft zu beleidigen finde ich geht zu weit!

    Vielleicht wäre es hilfreich gewesen in deinem Beitrag auf Suchtbratungen einzugehen statt zu sagen das du das für unnützes Zeug hälst.

    • @krebs3r +1

    • Muss man den soetwas direkt als Beleidigung sehen. Ja es ist eine Sucht und ich gehe ganz stark davon aus, das dies nicht als Beleidigung galt. Jeder hat nunmal seine eigene Meinung.

    • André Westphal says:

      Wer wirklich süchtig ist, der wird so eine App wie den Zen Mode ganz gewiss nicht freiwillig verwenden, ich glaube also nicht, dass ich diesen Personenkreis da anvisiere. Das wäre sonst so, als wenn man dem Glücksspielsüchtigen sagt, er kann sich ja ein Türschloss kaufen und abschließen – dann kommt er ja nicht mehr zur Spielhalle, wenn die Tür zu ist – funktioniert natürlich auch so nicht bzw. macht jemand mit einer Sucht nicht.

      Klar ist meine Bemerkung da sehr polemisch, aber wenn jemand wirklich sein Smartphone nicht mal für 20 Minuten oder auch eine Stunde vergessen kann, dann muss derjenige zumindest mal nen Spruch abkönnen ;-).

      • Ich weiß nicht, ob man unbedingt „süchtig“ sein muss, um den Mode zu nutzen. Ich denke da etwa auch an Prokrastination (Aufschieberitis) bei Schüler, Studenten etc., also eine Art erweiterten Bitte-Nicht-Stören-Modus als weiteres Anwendungsszenario.

        Wer sicherlich mal interessant darüber Studien zu machen, wer und warum soetwas nutzt…;)

  4. „[..] der hat den Schuss nicht gehört.“

    Klipp und klar ausgedrückt, weiter so!

    Es wird niemand gezwungen das Handy pausenlos in der Hand zu haben. Wer es dennoch glaubt machen zu müssen hat nicht nur den Schuss nicht gehört, sondern auch noch selbst abgedrückt…

  5. Da es nun mindestens 3 Anbieter gibt, die Smartphones ohne apps anbieten sehr ich einen gewissen Markt für sowas wie den zen Mode. Das Pixel hat eine digital wellbeing app integriert, die lobt, wenn der Nutzer weniger Zeit vor dem Display verbringt. Ich denke die Firmen sichern sich durch diese Angebote die Kundschaft. Denn wenn sie Kundschaft merkt dass man das Smartphone eigentlich gar nicht benötigt, kauft sie letzlich keine neuen Geräte mehr. Dann lieber etwas mit dem Trend gehe und Angebote schaffen weniger Zeit online zu verbringen, als Kunden zu verlieren. Leuchtet mir ein.

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