Nuki Box: Smarter Türöffner nun auch für Endkunden und Nuki-Pro-Partner

Die Nuki Box wird ab sofort auch für Privatkunden und Nuki-Pro-Partner angeboten. Es handelt sich um eine Anlage für Hauseingangstüren an Mehrparteienhäusern, die direkt an der Türelektrik verbaut wird. Sie benötigt kein Wi-Fi, sondern setzt auf ein eigenes GSM-Modul. Über die Nuki Box können Bewohner ohne Schlüssel in das Gebäude gelangen. Laut dem Hersteller funktioniere die Box mit nahezu allen elektrisch ansteuerbaren Türen.

Als Preis sind 349 Euro genannt. Die Nuki Box öffnet wie der Opener des Unternehmens ebenfalls die Haustür, wird jedoch nur einmalig für alle Bewohner direkt an der Klingelanlage der Hauseingangstür installiert. Wurde die Box eingerichtet, können Bewohner die Hauseingangstür automatisch bei Annäherung oder über die offizielle App öffnen. Bisher hatte man diese Lösung jedoch nur für Großkunden angeboten. Die Nuki Box ist eine Alternative zum Opener, da sie nicht den „Umweg“ über die Gegensprechanlage nehmen muss und somit mehrere anstatt nur einer Wohnung versorgt. Die Nuki Box wird zu diesem Zweck hinter dem Klingelbrett an der Hauseingangstür installiert und macht die Tür so für alle Bewohner smart.

Die Datenübertragung erfolgt über eine integrierte eSIM mit einer 5-Jahres-Flatrate. Für die Zeit danach gebe es Tarife für unter einen Euro pro Monat, so Nuki. Für jede Nuki Box gibt es einen Administrator, der wiederum einzelne Konten für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses einrichtet. Diese steuern die Nuki Box dann wie ein Nuki Smart Lock aus der App heraus, nehmen individuelle Einstellungen vor und erteilen eigene Zugangsberechtigungen. Nur berechtigte Personen sehen die Sperrvorgänge für ihre Wohneinheiten. Administratoren, wie beispielsweise die Hausverwaltung sehen also nicht, wer das Gebäude betreten hat.

Preis und Verfügbarkeit

Die Nuki Box ist ab sofort exklusiv im Webshop unter www.nuki.io zum Preis von 349 Euro erhältlich, eine Datenflatrate für fünf Jahre ist, wie bereits erwähnt, im Preis enthalten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Hört sich zukunftssicher an – GSM-Modem (2G) – oder?

  2. In Anbetracht da sbei uns im Haus in letzter wiederholt in die Kellerräume eingebrochen worde, ist so ein System ja ein gefundenen Fressen für Einbrecher und die es werden wollen.
    Mir rollen sich die Fußnägel auf, wenn ich sowas lesen – wozu brauch ein Türöffne eine GSM-Anbindung und was ist daran smayrt, wenn ich erst mein Handy aus der Tasche kramen muss, das entsperren, die App starten um damit dann die Türe zu öffnen.
    Da bin ich mit einem normalem Schlüssel deutlich schneller.

    • Christoph says:

      Bei der Nuki-Lösung wird der Öffner aktiviert, sobald Du Dich mit Deinem Handy der Haustür näherst. Wenn Du dann, innerhalb eines definierten Zeitfensters, auf den Klingelknopf zu Deiner Wohnung drückst, öffnet sich die Haustür.
      Das ist echt praktisch und man muss kein Handy dafür zücken, sondern man wird auf Knopfdruck einfach eingelassen.

    • Bei schlechten Schlössern / Türbeschlägen, wie in 50% der deutschen Häusern, rollen sich mir die Fußnägel auf – Habe mich nach einem Einbruch mal tiefer mit der Thematik beschäftigt.

      Da mache ich mir um Elektronik-Schlösser wenig sorgen, zumal meist Breit bei Industriekunden erprobt.

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