Neue MacBooks von Apple: egal! Thunderbolt ist da!

Halleluja – ich stelle gleich eine Kerze ins Fenster. Endlich sind die neuen MacBooks von Apple da. Endlich hören die Spekulationen in den ganzen Gazetten und Blogs dieses Landes auf. Spekulationen, die sich im Stil der stillen Post von einer Vermutung zur Realität hochstilisierten.  Es gab kaum ein technisch angehauchtes Blog, dass keinen eigenen Schamanen angestellt hatte, der neue Vermutungen schüren sollte. Wahrscheinlich wurde da mit Drogen und Traumfängern gearbeitet 😉 Jetzt sind die Kisten endlich da und alleine aufgrund Thunderbold ist es mir einen Beitrag wert, denn Thunderbolt ist in meinen Augen keine reine Weiterentwicklung sondern etwas völlig Neues.

Die neuen MacBooks wurden in der 13″, 15″ und 17″-Klasse aufgefrischt. Endlich dabei: neue Prozessoren der Intel i5- und i7-Reihe (Sandy Bridge). Im Bereich der Grafik setzt Apple jetzt auf ATI, nicht mehr auf Nvidia.

Hier einmal die Kurzübersicht (alle Modelle direkt bei Apple):

  • MC700LL/A: 13.3-inch display, 2.3GHz dual-core Core i5, 4GB DDR3 RAM, 320GB HD, Intel HD Graphics 3000
  • MC724LL/A: 13.3-inch display, 2.7GHz dual-core Core i5, 4GB DDR3 RAM, 500GB HD, Intel HD Graphics 3000
  • MC721LL/A: 15.4-inch display (1440×900), 2.0GHz quad-core Core i7, 4GB DDR3 RAM, 500GB HD, AMD Radeon HD 6490M
  • MC723LL/A: 15.4-inch display (1440×900), 2.2GHz quad-core Core i7, 4GB DDR3 RAM, 750GB HD, AMD Radeon HD 6750M
  • MC725LL/A: 17-inch display (1920×1200), 2.2GHz quad-core Core i7, 4GB DDR3 RAM, 750GB HD, dual graphics processors with automatic switching (Intel HD Graphics 3000 and AMD Radeon HD 6750M)

Zurück zu Thunderbolt, die neue Technologie aus dem Hause Intel. Was ist Thunderbolt eigentlich? Kurz gesagt eine Schnittstelle. Über diese könnt ihr, Stand heute, mal eben 10 Gigabit pro Sekunde schaufeln. Wir rechnen mal eben um – jau, das ist schneller als USB 3.0. Was fehlt bisher? Richtig, die dazugehörige Peripherie. Apple deklariert auf der Produktseite Thunderbolt auch als digitalen Videoausgang.

Bin mal gespannt, was uns die Industrie in den nächsten Monaten so an externen Thunderbold-Geräten auf den Markt bringt – vor allem, ob auch die Mainboard-Hersteller anderer Firmen auf die neue Schnittstelle setzen. Zu wünschen ist es. Apple prescht hier mit Thunderbolt mutig nach vorne, eben so, wie sie es damals mit USB gemacht haben – die Älteren erinnern sich vielleicht. Bei USB hat es ganz gut geklappt, FireWire hingegen halte ich für hinfällig. Thunderbolt ist klasse: eine Schnittstelle und mit den dazugehörigen Adaptern realisieren wir Gigabit-LAN, SATA-Schnittstellen oder nutzen FireWire. Dabei lassen sich bis zu 6 Geräte in Reihe schalten.

Jetzt mal ohne Diskussion über Apple und die Preise – was sagt ihr zu Thunderbolt? Heck Meck wie Firewire oder die Schnittstelle der nächste Jahre? Ich wette auf letzteres.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

50 Kommentare

  1. Drogen, Traumfänger? Das muss *ich* mir von einem Biertrinker sagen lassen? ;o)

    Aber fullack: Thunderbolt hat das Zeug zu was richtig feinem. Abgesehen von einem bekloppten Namen.

  2. @Richie: Mate-Trinker sind mir auch suspekt 😉

  3. passt.. bin grad voll bei der sache hier – chat twitter und das ganze büro spricht drüber… Viele sind der Meinung, dass Thunderbolt wie die letzte USB-Alternative von Intel untergehen wird…

    Naja — die Linux-Fans sagen wat anderes als die Apple-Fanboys…

  4. „Die letzte USB-Alternative von Intel“. Welche meinst du?

  5. Irgendwie ist es wie back in the 90s:
    Was? Keine Serielle und Parallele Schnittstelle? Nur USB? Sind die bei Apple bescheuert?! 😀

    Natürlich ist Thunderbolt geil. Bis auf den Namen. Mehr Geschwindigkeit, mehr Möglichkeiten,weniger Kabel. Bring it on!!!

    Hoffe auf baldiges Update des Macbooks. Wahrscheinlich mit Core i3?

  6. Krystian J. says:

    Also ich kann mich noch nicht recht zwischen Thunderbold aka. Light Peak und USB 3.0 entscheiden. Einerseits kann man am Light Peak Anschluss eigentlich sogut wie alles anschließen. Andererseits ist eine USB 3.0 Schnittstelle kompatibel mit alten 2,0 Geräten. Das größte Problem sollte aber die zu übertragende Datenmenge sein…… HDDs kommen da bei weitem nicht mit….. und die SATA Schnittschelle ist auf 6gbit begrenzt…… und diese Übertragunsrate reizen nichtmal Otto-Normal-SSDs bis heute (bis auf exotische Außnahmen) aus……. Also irgendwie kann ich mir den Einsatzzweck von Thunderbold nicht vorstellen. Aber nun gut…. ich lass mich gerne etwas Besserem belehren….

  7. naja firewire war ja nichts schlechtes, jedenfalls nicht prinzipiell. es war halt eher eine „ergänzung“ zum usb, weil nicht so verbreitet…
    und dieses thunderbolt klingt aufjedenfall mal sehr interessant… natürlich will ich erst ein paar benchmarks sehen, bevor ich apple und intel die versprechungen glaube…
    bis thunderbolt jedoch nutzbar sein wird (sprich die notwendige peripherie an den start gebracht wird) gibts schon wieder die nächste generation macbooks 😉
    aber andersrum, irgendwann muss man eben anfangen…

  8. Ich hoffe darauf, dass du Rech behältst und Thunderbolt tatsächlich die Schnittstelle der Zukunft wird. Die Vorzüge hast du ja bereits genannt. Mich begeistert natürlich insbesondere die hohe Geschwindigkeit. Aber auch das mit Thunderbolt 10 Watt Leistung für externe Geräte bereitgestellt werden, ist toll.
    Einzig die Kombination mit dem Displayport scheint zunächst verwirrend. Die gleichzeitige Verwendung von externen Monitoren und z.B. externen SSD-Platten die über Thunderbolt angeschlossen werden, erfordert ja auf jeden Fall den Einsatz von Adaptern. Da bin ich auf Praxislösungen gespannt.
    Auf jeden Fall halte ich Thunderbolt/Lightpeak für eine tolle Innovation mit großem Potential.

    VG
    Markus

  9. typisch apple. lieber was neues auf den markt bringen, was zwar noch kein hersteller unterstützt, aber das non-plus-ultra ist, anstatt vielleicht mal auf usb 3.0 upzugraden, was zwar nur halb so schnell ist wie thunderbolt, aber auch in der gegenwart eine verwendung findet.

  10. Könnte bei uns für Verwirrung gesorgt haben bzgl Light Peak=Thunderbolt…

  11. Wie dat ding hat kein USB 3.0?
    Mega fail Apfel sag ich da nur…

  12. Irgendwie beunruhigend, dass Thunderbolt mit dem Displayanschluss zusammenfällt. Nicht, dass ich mir das technologisch nicht vorstellen könnte, aber wie soll denn da die Verkabelung aussehen?

    Intel schreibt, das ginge mit einer Reihenschaltung. Soll man dann den Monitor in Reihe ans RAID anschließen? Oder bekommt das Cinema Display jetzt einen Thunderbolt-Ausgang?

  13. Noah Doersing says:

    Ich will auf Thunderbolt umsteigen. SOFORT!

  14. also, ich bin ja auch nicht gerade der apple-freund, aber es ist ja nicht alles schlecht, was vom obstbauern kommt. dieser anschluss ist:
    – schnell
    – sauber (sprich ohne altlasten wie usb3.0)
    – technisch ziemlich klasse aufgebaut
    rein technisch gesehen ist es in meinen augen wirklich ein traum.
    ich hoffe mal, dass auch andere betriebssysteme (für mich vor allem linux) das system unterstützen und das viele hersteller die neuen möglichkeiten auch wunderbar ausnutzen.

  15. Also ich finde man sollte das Produkt LightPeak nennen. Nur weil Apple es unter Thunderbolt verkauft… Die brauchen für alles ne Extrawurst.

    Die Technologie ist super. Würde mich über Verbreitung freuen.

    Aber das Apple kein USB3.0 einsetzt, halte ich einfach nur für schlecht. Ist immerhin deutlich schneller als USB2.0 und verbreiteter als LightPeak…

  16. unter http://www.apple.com/de/thunderbolt/ ist zu lesen:
    „Die Thunderbolt I/O Technologie unterstützt die Reihenschaltung von bis zu sechs Peripheriegeräten“

  17. Finde dieses „Update“ leider nicht so überwältigend – das mag aber damit zusammen hängen, dass ich mittlerweile in die Apple-Welt eingetaucht bin. Nicht die Leistung bestimmt meine Kaufentscheidung, sondern das Design. Hätten die Macbooks aus neuem „coolen“ Material in den Apple-Store geschmissen, dann hätte ich mir den Kauf überlegt – ein „kleines“ Prozessor/Grafikupdate dagegen stimmt mich nicht sonderlich kauffreundlich.

    Hilfe! Ich habe meinen freien Willen verloren!

  18. Die Idee hinter Thunderbolt ist prinzipiell gar nicht so doof – ein Anschluss, der ja scheinbar erstmal alles kann. Monitore, Datenspeicher, Netzwerk, Drucker, ganz egal. Klingt nett.
    Aber angenommen, ich schließe MacBook -> Monitor -> NAS -> Drucker in Reihe aneinander und mir fliegt (warum auch immer) der Monitor um die Ohren, was geschieht dann?

    Und wenn ichs ganz, ganz wild treiben will und ein winziges Netzwerk aufziehe, funktioniert MacBook NAS Drucker MacBook? Fragen über Fragen und ich bin zu faul zu recherchieren :-/

  19. Ich sehe die Zukunft von LightPeak eher als neuen, kompakten und vorallem universellen Dock-Anschluss für Notebooks. Hinstellen, LP-Kabel ran und schon geht über eine kleine Breakout-Box externer Tastatur, Maus, Monitor – ohne USB-Anschlüsse zu blokieren oder ein klobiges Dock rumstehen zu haben.

  20. Ich würde hoffen, dass es so ist, wie Manuel schreibt. Ein Anschluss sie alle zu knechten. Laptop auspacken, EIN Kabel ran (außer Strom natürlich), fertig. Damit wären Dockinglösungen obsolet.

  21. Ich glaube dass sich USB 3.0 durchsetzen wird. Die Geschwindigkeit reicht erstmal aus und es ist eben abwärtskompatibel mit USB 2.0.
    In den DIngern kein USB 3.0 zu verbauen (neben Thunderbold) halte ich für einen Fehler.

  22. Manuel hat es! e-SATA und USB 3 in der Breakoutbox und Lightpeak direkt für die neuen Geräte.
    Intel wird das so sehr puschen wie sie sich mit USB 3 zurückgehalten haben. Damit die chinesischen Mainboards nicht so teuer werden haben sie es auf Kupfer umgebaut, da werden Asus, Gigabyte und Konsorten schon ihre Finger mit im Spiel gehabt haben.
    Ich erwarte nicht gleich nächste Woche eine Schwemme von Geräten, aber die Breakoutbox wird sicherlich in den nächsten drei Monaten auf dem Markt sein.

    Das ist eine ganz viel versprechende Technologie.

  23. Laut Intel kann über Thunderbolt ein PCI Express-Protokoll laufen. Man könnte also problemlos (mit bereits existierenden Controllerchips) einen Thunderbolt-USB3-Adapter bauen.

  24. brotworschd says:

    Finde das Update der Macbooks ziemlich enttäuschend.
    Wollte mir ja eingetlich im Sommer ein Macbook zulegen, das werd ich mir jetzt nochmal überlegen und nach Alternativen Ausschau halten.

    Zumindest USB 3.0 und eine höhere Display Auflösung im 13″ Modell hätte ich mir gewünscht.
    Den Rausschmiss des optischen Laufwerks könnte man auch langsam angehen.

  25. Thunderbolt ist ein guter Plan. Wir können Großes erwarten.

  26. Na klasse, genau das haben wir gebraucht, noch eine Schnittstelle, für es noch keine / kaum Peripherie gibt, siehe USB 3.0. Und von wegen neue Schnittstelle, ein warmer Aufguss vom Displayport ist das. Und immer noch kein eSATA. Aber macht ja nichts, wenn an praxisrelevanten Bedürfnissen vorbei entwickelt wird, die Apple-Jünger kaufen es so oder so … weil es schön aussieht.

  27. Ich finde Thunderbolt einen guten Plan, doch bei der Schnelllebigkeit der Produkte hätte man noch USB 3.0 verbauen können. Was nutzt mir der Anschluss wenn noch keine Peripherie da ist. Gut auch bei USB 3.0 ist es noch rar, aber es wird langsam.

    Ansonsten ist die Idee die hinter dem Anschluß steckt mit Sicherheit zukunftsträchtig, denke ich mal zumindest.

  28. Bin mal gespannt wie sich das entwickelt, ich persönlich hoffe dass sich das nicht durchsetzt.
    Habe zu viel USB 2.0 Geräte hier herumstehen als das ich mir die alle neu kaufen möchte(und kann), bei USB 3.0 nicht nötigt!

  29. Kabellos ist die Zukunft! Gerade bei Notebooks.

  30. „Thunderbolt entstand bei Intel Labs aus der einfachen Idee, eine unglaublich schnelle I/O Technologie zu entwickeln, an die fast alles angeschlossen werden kann“ – so steht es bei Apple.de. Wenn nur alles so logisch wäre (Idee haben, umsetzen, fertig), hätten die Dinger auch USB 3.0. Na wenigstens fehlt jetzt nur noch dem MacBook ein SD-Karten-Slot. Gut Logik will Weile haben bei Apple. Dem Thunderbolt-Anschluss gebe ich kaum Chancen, USB 3.0 ist zu gut und abwärtskompatibel, als dass er sich durchsetzen wird. Allerding gefällt mir die Form des Steckers: Stabil wie USB, etwas kleiner, und aufgrund der Schrägen unten lässt sich anders als bei USB aus jeder Perspektive erkennen, wo oben ist.

  31. Ich hätte schon erwartet, dass Apple USB 3.0 verbaut. Bei dem Preis sollte das wirklich Standard sein. Gut für den Preis sollte sicher noch mehr Standard sein besonders da dieser ja nochmal deutlich gestiegen ist gegenüber den alten Macbooks.
    Die Thunderbolt-Schnittstelle finde ich sehr interessant mal sehen was daraus wird. Eine Nutzung als eine Art Dockanschluss wäre wünschenswert getreu nach dem Motto ein Kabel anschließen und die gesamte Peripherie ist wieder mit dem Macbook verbunden.

    Aber noch was anderes weiß jemand wann es neue Modell vom Mac mini geben wird?

  32. Hallo Caschy,

    der 13,3″ ist mit nem 2,7 GHz i7 Prozessor ausgestattet, nicht mit nem i5. Da habe ich doch nur drauf gewartet!!!

    Ansonsten, danke für deinen Beitrag!

    Lese immer und gerne bei Dir.

    Bis zum nächsten Mal!

  33. Leider geben die Schamanen noch nicht Ruhe und mein Feedreader quillt wegen dem angeblichen Erscheinungsdatum des i***2 über und jeder hat noch eine Idee was es noch enthalten könnte bzw schreiben all den anderen ab weil es Leserzahlen generiert. Einfach nur schrecklich.

  34. Thunderbolt, schöner Gedanke, vor allem wenns ja vorhandene Protokolle verkapselt, stellt sich die Frage der Kompatibilität ja nur begränzt. Oben wurde nach Kompatibilität zu Betriebssystemen gefragt. Ist die nicht eigentlich hinfällig bzw. selbstverständlich, wenn der entsprechende Controller einfach PCIe-Anschlüsse etc. ans System meldet? Mit Ausnahme von Plug&Play natürlich…
    Schöner Ansatz, wie ich finde, allerdings zehrt USB ironischerweise doch von deutlichen Sympathievorteilen, denn wies so schön heißt: Was der Bauer net kennt, frisst er net. USB 3.0 kennt er zwar auch nicht, aber das weiß er ja nicht.
    Bei den notwendigen Interface-Änderungen hätte eine auch optisch gut unterscheidbare Buchse definitiv ihre Vorteile, man erinnere sich an mangelnde Stromversorgung an alten USB1.1-Buchsen…

  35. Thunderbold ist fast die ideale Schnitstelle für docking stations, nur das netzteil muss man noch zusätzlich anschließen und in kleinen Laptops ist es wohl auch eine sinvolle Alternative zum ExpressCard Steckplatz aber zur direckten Anbindung von Pherepheriegeräten ist die Schnittstelle wohl eher überdimensioniert.

  36. LinuxMcBook says:

    Ich halte TB eigentlich nur für Geräte sinnvoll, die man zur Zeit nicht so an den PC anschließen kann, dass sie 100% ihrer Leistung bringen. Wie zB dieses NAS.
    Alle anderen Geräte, zB ext. Festplatten werden doch nur teurer, wenn die noch einen SATA Controller Chip brauchen.
    Mal davon abgesehen, dass die Mainboard eh genug davon haben.
    Also sowas wie Dockingstation, Breakout Box mit eSATA und USB3 und DP gerne, ist aber keine Konkurrenz zu USB oder SATA Anschlüssen in einem normalem PC.

  37. Ich bin sehr enttäuscht. Apple hat definitiv das vorhandene und realistische Potenzial nicht genutzt. Ich werde mir aus Protest dieses Jahr kein MacBook Pro kaufen, und das MacBook Air gefällt mir auch noch nicht.

  38. @Pietz: Wo findet USB 3.0 denn in der Gegenwart Verwendung? Gäbe es nicht die Abwärtskompatibilität zu USB 2.0 (und seien wir ehrlich, das war’ne Seuche …), wäre USB 3.0 derzeit weitgehend sinnfrei. Klar, es gibt ein bisschen Hardware am Markt. Aber eigentlich nichts, was man nicht allein durch eSATA kompensieren könnte.

    @Caschy: Und Firewire bzw. „Heckmeck“?! Hören Sie mal, junger Freund, so geht das nicht! Keine Ahnung, was ihr da drüber im Windowsland die letzten 10 Jahren gemacht habt, aber: Ohne Firewire kein DV, kein semiprofessioneller/privater Videoschnitt und vielleicht noch nicht einmal YouTube. Jaja, so schaut’s aus.

    Auf’m Mac war Firewire zudem _die_ Schnittstelle für externe Platten. Schnell, vor allem aber nicht so zickig wie Wartemalhieristirgendwonochein1.1Deviceaufdasmüssenwirwarten-USB. Vor allem aber schon, als USB noch 1.1 mit Nachnamen hieß.

    Mag sein, dass Firewire seine besten Zeiten gesehen hat und Thunderbolt ihr Erbe antritt (Möglicherweise auch, was die Eleganz in der Nische betrifft …), aber: Sie hat uns viel gegeben, die kleine Schnittstelle! Also bitte etwas mehr Respekt ,)

    Pff. USB, wenn ich das schön höre. Wer fährt schon gerne Bus?! Ride the Lig^H^H Wer hätte nicht gerne einen Donnerbolzen?! Eben! ,)

    PS: Deutlich ärgerlicher findet ich die Sandy Brigde IGP im 13″ MacBook Pro. Damit dürfte die Grafik im kleinen ProBook deutlich langsamer sein, als die Geforce 320M im 11.6″ MacBook Air. Klasse Move, Apple. Not!

  39. Ich sehe keine großen Chancen für Thunderbolt, dafür grenzt es sich nicht genug von USB3.0 ab

  40. Also ich finde Lighbold oder Thunderpeak 😉 eine klasse Sache. Endlich wird die externe Anbindung mal richtig schnell. Wenn jetzt noch bezhalbare Hardware kommt wird das Ganze wirklich interessant. Passend dazu hat Lacie ja schon was angekündigt. Nur wird der Preis dafür wohl überirdisch sein. Aber ich denke damit ist für mich die Entscheidung zu Gunsten eines 15″ Macbook mit „High Resolution“ Display gefallen. Vorher tendierte ich noch zum Air. Aber ich finde Thunderbold ist die Zukunft.

  41. Wieder ein neuer „Standard“? Wen nutzt sowas? USB verstehen alle.

  42. @Tom: eben nicht, vor allem, wenns drei Nachnamen gibt, die in dieselbe Buchse passen, aber nicht in jeder Buchse funktionieren…

  43. Meine erste Reaktion: Herzschmerz, mein MacbookPro 13″ ist doch erst 5 Monate alt und jetzt gibts also bessere…
    Dann aber die Erkenntnis: Viel anders sind die neuen nicht! Stärkerer Prozessor, Etwas mehr Speicher, andere Grafikkarte(kann nicht beurteilen ob stärker oder schwächer, nen Brüller ist die aber sicher nicht). Bei dem neuen Anschluß wird sich erst noch zeigen müssen ob sich das durchsetzt. Ich befürchte leider nicht! Haptik ebenfalls gleich.
    Die neuen haben sogar einen entscheidenden Haken: Von 10 auf 7 Stunden runter! Ehrlich gesagt waren 10 Stunden Laufzeit mit ein Kaufgrund für mich. Und den Core2Duo habe ich noch nie ausgelastet bekommen!

    Fazit: Bevor ich meinen jetzigen verkaufe und mir einen neuen hole wird meiner um eine SSD aufgerüstet! Lautstärke, Temperatur, Energieverbrauch und steigert die Leistung. Für Erstkäufer sind die neuen Modelle sicher interessant, man sollte sich aber den alten nicht verschließen. Finde die Laufzeit von 3 Stunden mehr ist schon ein entscheidender Punkt.

  44. Ich bin für USB in welcher Form auch immer

    USB – UNIVERSAL Serial Bus –> noch Fragen???
    Any Device –> Zukunft

    3.0 bis xx.0 Version

    Der nächste Schritt von USB wird wireless sein und das mit großen Datenmengen und den gleichen Anschlüssen. SUPER!!

    BYE BYE any Technologie.

    USB ist der Gewinner und wird es bleiben! (zumindest in meinem Leben!)

    😀

  45. so hab jetz alle comments gelesen.

    ThunderDings – eine Schnittstelle für alles?

    Da gibts wieder neue Arbeit für die Elektriker und Netzwerkschnitzer.

    Alle Kabel und Stecker raus und alles umrüsten auf ThunderDings – JA Genau 😀

    & Geräte in Serie – das is ja mal was !

    ich hab nen USB 2.0 Hub der kann 8 Geräte. Was kann denn da ein usb 3.0 Hub?

    Aja nicht den Preis zu vergessen. usb 3.0 hubs kosten ja dann auch mal schon 30 euro – 😀

    NEEEEEEEE bitte kein ThunderDings!

    Das is ja mal wieder ne Nische für Apfelesser!

    Somit hat Firewire eine UPDATE bekommen – ob das noch nötig ist bei USB 3.0?
    Ach ja eigentlich schon weil Apple unterstütz ja kein USB 3.0 – 😀

    Na dann brauchen die Apfeluser das ThunderDings ja wieder.

    NEEEEE

    Nicht böse sein aber warum versuchen die Entwickler das Rad neu zu erfinden. Es gibt doch schon für alles eine Schnittstelle und man kann sagen, dass die meisten recht gut funktionieren.
    (siehe RJ45 Stecker) Wer zahlt den bitte die umrüstung auf ThunderDings in einer Serverfarm. Neee!!

    NEEEEEE

  46. Die Umbenennung kam von Intel, nicht von Apple. Die Entwicklung kommt von Intel. Intel war bisher auch der Hauptentwickler von USB, mal schauen, worauf die sich konzentrieren.

    Die verringerte Laufzeit (von 10 auf 7 Stunden) hat mich auch abgeschreckt, ist aber auf eine neue Ermittlungsmethode der Laufzeit zurückzuführen.

  47. @dada, so viele Macbook Pro wird man in Serverfarmen dann auch auch nicht unbedingt finden.

  48. Caschy, vielen Dank!

    Besser hättest Du den Artikel nicht einleiten können! 😀

  49. Alexander says:

    Thunderbolt/Lightpeak ist eine nette Sache, aber keine Alternative zu USB 3. Als Highspeed-Verbindung mit einem einzigen Kabel zu einer Zentrale, die die Verbindung an die übrige Peripherie wie Monitor, NAS, etc. hält, sinnvoll. Aber ohne das diese „zentrale Box“ dann einen Treiber dafür braucht, geht es wohl nicht, weil Hubs ja nicht „spezifiziert“ sind.

    USB 3.0 ist universell und wer sich hier über hohe Preise von USB 3.0-Hubs ärgert, hat nicht auf den Kalender geschaut. USB 3 wird eingeführt und bis der Markt groß genug ist dauert es halt eine Weile. Und die Abwärtskompatibilität hat bisher bei jedem Produkt, das damit aufwarten konnte, dem Kunden viel geholfen und den Übergang erleichtert. Man kann ein Gerät mit dem neueren Standard anschaffen ohne gleich hohe Folgekosten zu haben.
    USB3-Sticks wird es für Thunderbolt/Lightpeak wegen der fehlenden Hub-Spezifikation nicht geben. Einmal Stick dran und an dessen Ausgang dann den externen Monitor??? Was für viele Monitor mit Display-Port ein nettes Feature ist, ist ohne Hub-Spezifikation sinnloser Mist.

    eSATA ist auch keine Alternative, da eSATAp (die Variante mit USB-Stromanschluss) sich immer noch nicht durchgesetzt hat. Ich habe nämlich einen solche eSATAp-USB2.0-Stick. Ohne Strom via USB läuft da nichts an normalen eSATA-Anschlüssen und sobald man den USB-Stecker reinsteckt, hat es Strom und wird als USB2.0-Gerät statt eSATA-Gerät erkannt. Ein lahmer Rennwagen also.
    Ein USB3-Stick fährt an einer USB3-Buchse gleich volle Geschwindigkeit. Warum auch nicht? Dank der Abwärtskompatibilität funktioniert es auf jeden Fall und wenn nicht, stimmt etwas mit dem Treiber nicht. Aber man kann trotzdem arbeiten und das Treiber-Problem auch später verschieben.

    Ich habe mal meine Glaskugel ausgepackt und prophezeie mal, dass die Lightpeak-Schnittstelle dazu genutzt wird USB 3.0 an Mac Books zu bringen. Es gibt keine Geräte für Lightpeak, aber für USB 3.0 gibt es einen großen Markt. Gemäß den Regeln des Marktes lohnt es sich also einen solchen Adapter anzubieten. Wenn es technisch machbar ist, kann man den USB3-Adapter so basteln, dass der Ausgang (also der betreffende Chip) dazu genutzt werden kann, weitere Buchsen dran zu klemmen.

    Mit diesem Trick, wenn der denn möglich ist, würden Lightpeak-Hubs möglich. 😉

    Dieser Trick müsste eigentlich möglich sein, da die Bereitstellung des Dienstes (hier: USB 3.0) ein Chip erledigt, der dann gleich noch die Signal-Weiterleitung miterledigen kann.
    Da man das Ganze dann auf eine Platine sprich in ein kleines, smartes Produkt packen kann, wäre das schon eine geile Sachen.

    Nur…
    … bei USB 3.0 hat man gesehen so viel Funktionalität und Geschwindigkeit und Innovation auf ein Fleck kostet. Ein solches Gerät würde auf jedem Fall eine Menge Schotter kosten… 😀