IKEA Trådfri Steckdose arbeitet nun mit Philips Hue Bridge zusammen

Im Smart Home lässt sich vieles verknüpfen. Manches recht einfach, während man andere Sachen zu ihrem Glück zwingen muss. Es ist pauschal kaum möglich, alle Möglichkeiten aufzuzählen – eben weil es so viel Machbares gibt. Und eine Sache ist aktuell hinzugekommen, die allerdings erst einmal nur für einen kleinen Teil unserer Leser interessant ist. Ikea hat bekanntlich smarte Hardware.

Darunter eine Steckdose, die 10 Euro kostet, deren Einführung in Deutschland aber bis ins Jahr 2020 verschoben worden ist. Ikea bietet ein eigenes Tradfri-Gateway, über dieses lassen sich angeschlossene Geräte wie Lampen und Steckdosen schalten. Ich kenne einige Grenzgänger, die sich die Ikea-Tradfri-Steckdose in den Niederlanden gekauft haben, weil sie mittlerweile fast überall andockt: Google Assistant, Amazon Alexa und auch Apple HomeKit – Home Kit-Steckdose für 10 Euro, kann man mal machen.

Aber: Die Steckdose lässt sich nun auch anders nutzen, man kann sie nämlich direkt an eine Philips-Hue-Bridge anklemmen. Das ist vielleicht nur bedingt spannend, weil man für das Verknüpfen die aktuelle Firmware 2.0.0.22 auf der Dose braucht. Das bekommt man aber nur, wenn die Steckdose mit der offiziellen Ikea-Bridge gekoppelt ist. Hat man allerdings die Firmware drauf, dann kann man die Steckdose mit der Hue-Bridge koppeln:

1. Steckdose anstecken
2. Hue-Bridge in der Nähe positionieren
3. Steckdose resetten (kleines Loch unten, 5 Sekunden mit der Büroklammer rein)
4. In der Hue-App nach neuer Lampe suchen
5. Nach ein paar Sekunden taucht die Ikea-Steckdose als On/Off Plug1 auf.

Inwiefern das für euch Sinn ergibt, müsst ihr einmal schauen. Wer eh ein Ikea-Gateway daheim hat, der muss vielleicht nicht basteln. Dennoch kann es Sinn ergeben, Steckdosen an der Hue-Bridge anzuschließen, vielleicht für das Schalten von nicht smarten Lampen über die Steckdose. Ich setze beispielsweise auf die Osram-Steckdosen ohne Gateway, die sofort und ohne Firmware-Update sowohl an Echo Plus als auch an Hue-Bridge andocken. Der Nachteil für HomeKit-Nutzer ist so natürlich, dass die so angeschlossenen Steckdosen nicht durchgereicht werden in die Home-App von Apple.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Ich muss glaube ich doch mal nach Holland zu IKEA

  2. IKEA will offenbar hierzulande keine Kunden bzw. die bisherigen zu anderen Systemen drängen. Nicht nur, dass sie die Steckdose hier nicht verkaufen, sondern auch die schlechte Pflege der Firmware.

    Wie ich woanders schon schrieb: Ich würde heute jedem empfehlen, nicht den Hub von IKEA zu nehmen, sondern besser den von Amazon Echo oder Philips Hue. Der instabile IKEA Tradfry Hub war ein Fehlkauf.

  3. Hmmm ich hatte mir mal ne Dose bei eBay besorgt für etwas Aufpreis, da ich damals schon dachte, sie wäre mit der hue Bridge kompatibel! 🙁 Das ist zwar ein Lichtblick, aber wie bekomme ich ohne Ikea Bridge die Steckdose auf die neuste fw) aus meinem Freundeskreis hat keiner die Ikea Bridge

  4. Das die noch so alte riesige Knüppel ins Sortiment genommen haben…

    Die Gosund SP111 bekommt man auch schon im Doppelpack für 24€, messen zusätzlich den Stromverbrauch und lassen sich mit Tasmota flashen. Oder wenn man sich das nicht selbst zutraut alternativ die neuen Shelly Plug S für 20€. Deutlich kompakter, flexibler und messen ebenfalls den Verbrauch.

    • Wobei man die Gosund auch nicht flashen muss wenn man sie eh mit Alexa / Google Home verwendet. Ist aber halt möglich wenn man unabhängiger sein möchte.

      • Aus sicherheitsgründen sollte man das aber. Da die Kackdinger sonst den Tuya-Servern so ziemlich alles verraten, was in deinem Heimnetz abgeht. Ich würde die nicht im Originalzustand einsetzen.
        Habe auch drei davon (Tekkin SP21/SP22) im Einsatz. Mit Tasmota lassen sie sich übrigens auch direkt von Alexa einbinden und ansprechen. Ohne Tasmota muss man wohl den Umweg über die Tuya-App (Smart Life oder wie die heißt) gehen bzw. den Skill installieren.

        Die Anleitung bei heise zum Flashen ist recht einfach. Einzige Empfehlung: Man sollte einen WLAN-fähigen RasPi zu Hause haben und man muss den Vorgang ggf. mehrfach wiederholen. War bei mir zumindest so. Danach lief und läuft es 1A.

        PS: Meine WLAN Dosen sind von Tekkin. Ist aber Wurst, was drauf steht, da alles von Tuya kommt. Wer also billig gute WLAN Dosen etc. haben will, schaut sich auf github im Repo die Liste der Tasmota-Kompatiblen Tuya-Geräte an. 🙂

        Hier die Links:
        Anleitung heise.de:
        https://www.heise.de/ct/artikel/Tuya-Convert-IoT-Geraete-ohne-Loeten-vom-Cloud-Zwang-befreien-4283623.html

        Geräte-Liste:
        https://github.com/ct-Open-Source/tuya-convert/wiki/Compatible-devices

  5. Wer auf ein bisschen Basteln steht: RasPI Zero W und HomeBridge drauf, nach kurzer Konfiguration lassen sich alle in Hue eingebundenen Nicht-Hue-Produkte (u.a. auch Osram Steckdosen) über HomeKit (und auch Siri) steuern lassen. Funktioniert sehr zuverlässig.

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