Home Assistant Green: Ab sofort im Handel verfügbar

Die Smart-Home-Plattform Home Assistant kommt häufiger im Blog zur Sprache und hat im September erst den 10. Geburtstag gefeiert. Inzwischen ist man auch mit Hardware (auf Basis des Raspberry Pi) am Markt zugegen.

Da gibt es beispielsweise den Home Assistant Yellow, der auch mit Thread sowie Zigbee daherkommt. Mit dem Home Assistant Green hat man zudem auch ein Einsteiger-Gerät vorgestellt. Der ist nach der Jubiläumscharge jetzt auch regulär verfügbar. Man arbeitet da mit Distributoren zusammen, die auch in die Europäische Union liefern. Alle Distributoren sind an dieser Stelle aufgelistet. Mediarath verkauft beispielsweise direkt aus Deutschland und man kann auch in Euros bezahlen. 114,99 Euro werden da fällig.

Der Home Assistant Green hat den Home Assistant direkt vorinstalliert. Man muss das Gerät also nur noch anstecken (Plug-and-Play) und kann mit der Einrichtung beginnen. Per Sky Connect kann Zigbee und Matter als Protokoll nachgerüstet werden. Das unterscheidet ihn beispielsweise vom großen Bruder Yellow.

Unter der Haube kommt ein Quad-Core ARM-Prozessor (Rockchip RK3566 SoC) zum Einsatz, der mit 1,8 GHz taktet. Zur Seite stehen 32 GB Speicherplatz (eMMC) sowie 4 GB Arbeitsspeicher (LPDDR4X). Zwei USB-Anschlüsse sind gegeben (USB A (2.0) sowie auch ein Ethernet-Port. Die Hardware steckt in einem halb-durchsichtigen Gehäuse und die CPU wird durch eine Aluminium-Heatsink gekühlt.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. X; Threads; LinkedIn. Mail: felix@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Mein Home-Assistant nimmt sich gerade knapp 10GB Ram. Gut, ist auch einiges installiert und integriert, aber das wäre dann vermutlich schon merklich langsamer…

    • Dann hast du irgendwas extremes dabei… oder da ist was kaputt. Ich habe auch sehr viel Kram im HA installiert, das ist für mich ein Spielplatz. Die HassOS-VM hat 4GB max. und belegt davon im Betrieb 2-2,2GB.

      • Sehe ich auch so.
        Normal reichen 2GB aus. Mit 4 GB ist man gut dabei und 8GB sind regelrecht Luxus.

        Keine Ahnung wo HA 10 GB verbrauchen soll…

        • Mein HA ist derzeit auch eher noch eine Bastelbude, viel drin installiert, aber nicht final konfiguriert – ich probiere viel aus.
          Die VM auf Proxmox hat 8GB Ram und belegt rund 4,5 GB davon – was solls, der Server hat 64GB drin und genug frei

      • Naja … meinem HA habe ich 8 GB gegönnt, aktuell sind nur 300 MB frei. Wenn man allerdings nur diese zwei Werte betrachtet, begeht man einen fatalen Irrtum. Inaktives RAM ist eine tote Ressource, d.h. ein Linux versucht möglichst das ganze RAM zu nutzen. Man muss sich u.a. ansehen, wie viel RAM für den Cache verwendet wird. In meinem Fall sind das 4 GB, gerade mal nachgesehen. Bedeutet, von den 8 GB werden bei mir knapp 4 GB aktiv genutzt, der Rest ist Cache. Cache ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil, aber wenn Prozesse mehr RAM benötigen, verkleinert sich der Cache automatisch.

    • läuft bei mir in der VM mit dynamischem RAM – z.Z. 73.24% = 1.46 GiB von 2.00 GiB

  2. Wenn man einen Raspberry Pi 4 hat, braucht man Gerät nicht wirklich oder ist es besser/schneller/sparser?

    • Die Frage wie Alex hätte ich auch. Hatte mal mal eine Home Assistent auf einem Raspi 4 mit 8GB im Container von Open Media Vault.

    • Braucht man nicht.
      Mit einem Pi4 läuft das wunderbar.

      Ein gutes Upgrade ist eine SSD. Sehr große Datenbankoperationen werden damit deutlich beschleunigt.

    • https://www.home-assistant.io/green/ schaust du hier, ganz unten. Rockchip usw. Braucht man nicht, wenn man bereits etwas daheim hat. Es geht da wohl eher um den Komfort-Faktor für Zeitgenossen, die lieber etwas fertig erwerben möchten.

    • Es ist noch einfacher einzurichten, man muss nichts zusammen bauen. Für manche ist es nicht vorstellbar, einen Karton geliefert zu bekommen mit einer Platine, einem Gehäuse, am besten noch Kühlkörpern und Netzteil. Dass das einfacher geht, als ein Überraschungsei-Inhalt zusammen zu bauen, spielt da keine Rolle. Sowas trauen die sich einfach nicht. Und dann eine Speicherkarte am PC vorbereiten und da rein stecken… da kaufen die lieber eine „Auspacken, Anschließen, Loslegen“-Box. Und der Preis passt auch, so viel spart man nicht mit einem RasPi.

  3. Ich bin gespannt auf eine Yellow Variante mit nem neuen ComputeModule 5 sobald die Pi Foundation es ankündigt.
    Da lässt sich sicher noch was aufmotzen, v.a wenn es Pin kompatibel mit dem CM4 ist.

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