Atari 2600+ ist ab sofort erhältlich

Ab sofort gibt es den Atari 2600+, eine Retro-Konsole, tatsächlich im Handel. Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Nachbildung der Konsole, die 1980 erstmals erschienen ist. Vielleicht kennt sie mancher Leser noch aus seiner Kindheit. Der Vertrieb Plaion hat zudem noch drei neue Zubehörteile für die Konsole angekündigt: das CX78+-Gamepad (unterstützt 7800-Spiele mit zwei Tasten), ein eigenständiges CX30+-Paddle-Pack und ein Verlängerungskabel für das Zubehör.

Außerdem werden ab Anfang 2024 vier weitere 7800-/2600-Spiele auf den Markt kommen. Ihr könnt dabei an der neuen Konsole eure alten Games für den Atari 2600 einstecken und spielen. Man schreibt sich eine Kompatibilitätsrate von 99 % bei knapp 600 getesteten Spielen auf die Fahnen. Der Atari 2600+ kommt mit zehn Videospielen direkt im Lieferumfang auf den Markt. Darunter sind „Adventure“ und „Missile Command“. Dem Atari 2600+ liegt zudem der CX40+-Joystick bei, der in Größe und Layout dem originalen 2600-Joystick entspricht.

Ebenfalls ab heute weltweit erhältlich: Der CX-30-Paddle-Controller mit 4-in-1-Multi-Game-Cartridge für 34,99 Euro, ein eigenständiger CX-40-Joystick für 22,99 Euro plus noch die Spiele „Berzerk Enhanced Edition“ und „Mr. Run and Jump“ für jeweils 29,99 Euro. Der Atari 2600+ selbst kostet 119,99 Euro.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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5 Kommentare

  1. Nachdem ich selbst mal Ende der 70er damit meine Gamer-Karriere startete, war ich natürlich angefixt. Aber meiner Meinung nach überteuert für eine Emulation. Gebraucht bekommt man alte Geräte *noch* teils günstig, ich orderte zuletzt eines günstig, waren ein paar Lötstellen nachzulöten aber ansonsten okay. Die Module selbst, wenn man bedenkt wie alt die Spiele sind, sind hoffnungslos überteuert. Man spielt da auf den Faktor Nostalgie an und hofft, dass bei dieser Generation das Geld locker sitzt. Bald werden wohl auch die Module auf Ebay heftig anziehen, kennt man ja ….

  2. Ich habe immer noch den alten 6-Schalter mit AV-Mod hier liegen. Und noch einige Games inkl. Berzerk, Pitfall, River Raid u.a. Ab und zu kram ich den auch noch mal aus dem Keller.

  3. Meine Meinung ist ähnlich der zu Oliver. Ich habe auch mit dem Atari mit eine der ersten Erfahrungen mit einer Spielekonsole gesammelt und mir den 2600+ im September vorbestellt.

    Da ich wusste, dass auch die Spiele dann im Preis steigen werden, habe ich auf Kleinanzeigen die alten Cartridges von damals, die hier nicht dabei sind, für 5-10€ das Stück wieder in meinen Besitz gebracht.

    Gestern konnte ich dann die Konsole testen und bin unterschiedlicher Meinung: ja, es ist emuliert und das Laden der Spiele dauert länger als mit dem originalen Atari 2600, da man bei jedem Start erst einmal das Atari-Logo und den Ladebildschirm des Emulators abwarten muss. Ansonsten ist die Kompatibilität enorm hoch und dank HDMI wirklich ein Genuss.

    Einziger Kritikpunkt ist der Joystick, der zu leicht und billig wirkt. Die Eingaben reagieren bei manchen Spielen nur schwer bis gar nicht. Zum Glück ist auch der Anschluss proprietär alt geblieben, sodass auch die alten Gamepads genutzt werden können.

    Die Verpackung ist gut gemacht. Es fliegt nicht alles locker umher, sondern ist in roten Papierverpackungen mit Atari-Logo gut sortiert. Umweltliebhaber werden sicherlich sagen, dass man das hätte einsparen können, für mich wirkt es so hochwertiger.

    Für mich werden hier trotz allem schöne Kindheitserinnerungen und Andenken an geliebte Menschen wieder ins Leben gerufen. Das war für mich der Preis wert. Ob ich mir allerdings die neuen Spiele für 30,00 Euro wirklich kaufen werde, ist noch offen.

  4. mal ehrlich, wer spielt diese spiel länger als 30 sekunden, ohne festzustellen, wie schlecht gealtert die sind? die waren schon vor 25 jahren nicht mehr spielbar. warum soll das heute anders sein?

    • Sehe ich ähnlich. Bei aller Liebe zu Retro aber die Atari 2600 Spiele sind mir auch viel zu primitiv. Und dafür dann 120€ auszugeben, da dürfte es nicht viele geben, die das machen wenn heute im Prinzip schon bald jeder Toaster genug Rechenpower hat um das Teil zu emulieren. Im Prinzip könnte man auch einfach nen Raspberry Pi nehmen und hätte mehr oder weniger dasselbe nur viel günstiger.

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