Google Wallet: Verbesserungen für Pendler angekündigt

Über das Google Wallet könnt ihr bereits allerlei Zahlungen tätigen und auch grundsätzlich Tickets für Veranstaltungen oder eben öffentliche Verkehrsmittel speichern. Dabei verweist das Unternehmen darauf, dass immer mehr Verkehrsunternehmen Open-Loop-Systeme nutzen, sodass ihr mit möglichst vielen physischen und digitalen Karten zahlen könnt. Nun will man euch mit einer frischen Funktion helfen, einen besseren Überblick über eure Pendler-Ausgaben zu wahren.

Eine neue Funktion soll euch da anzeigen, wie viel ihr jeweils für Fahrkarten ausgegeben habt. Ebenfalls könnt ihr darüber auch Updates zu geänderten Fahrplänen oder Verspätungen direkt von den Verkehrsunternehmen auf euer mobiles Endgerät erhalten. Allerdings startet man damit zunächst nur in Großbritannien – als Testballon nämlich mit den Verkehrsmitteln von Brigton and Hove Buses. Weitere Regionen will man jedoch ab 2024 bedienen. Konkreter wird Google bedauerlicherweise aktuell noch nicht.

Der Vorteil ist, das gilt ja z. B. auch beim Deutschlandticket je nach Anbieter, dass abonnierte Karten z. B. im Google Wallet automatisch aktualisiert werden und jeweils auf dem neuen Stand sind. Ich kenne das etwa hier in Hamburg vom HVV. In vielen Regionen bietet man es mittlerweile auch an, direkt über Google Maps bei längeren Reisen gleich alle Tickets auf einen Schlag zu kaufen – auch wenn ihr mehrere Verkehrsanbieter nutzt. Dies will man allgemein zum Standard machen.

Im Endeffekt ist es das Ziel, dass ihr am Ende möglichst viele Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel in euer Google Wallet hieven und sie dort zentral alle zusammen verwalten könnt. Laut Google baue man daher die Kooperationen mit internationalen Verkehrsverbünden auch stetig aus. Das ist dann nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch für die Anbieter eine Erleichterung, da sie nicht selbst eigene, fragmentierte Lösungen entwickeln müssen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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6 Kommentare

  1. Unser guter HVV ist aber nicht dabei, auf Anhieb sieht man doch eh nur amerikanische Unternehmen.
    hat ja auch ewig gedauert bis HVV überhaupt PayPal zugelassen hat, die hatten nämlich keinen Bock auf irgendwelche Gebühren, habe die damals nämlich angeschrieben, welch ein Wunder dass es inzwischen in der App verfügbar ist.
    das rückständige Deutschland kann sich nun mal nicht ewig gegen den Fortschritt wären, auch wenn es zäh wie Kaugummi vorangeht, können sie sich nicht für immer verweigern, man muss hier nur sehr viel Geduld mitbringen, sehr viel, überall…

    • Man merke: Fortschritt = Unnötige Extra-Gebühren bezahlen.

    • „HVV ist aber nicht dabei“ – wobei genau? Siehe Text, das D-Ticket klappt 1a im Google Wallet!
      Für die neue Pendler-Funktion (steht ebenfalls im Text) einzig die coole Ecke im Süden der UK das Versuchskaninchen.
      Dein Seitenthema „wir brauchen mehr amerikanische Zahlverfahren für den deutschen ÖPNV“ würde hier den Rahmen sprengen.

  2. Die internationalen Kooperationen mit verkehrsverbünden, nicht die Kooperationen mit internationalen Verkehrsverbünden. ..oder?

  3. Einer der Dirks says:

    Bei der HVV ist zumindest das Jobticket jetzt schon in Wallet.

  4. Die Dresdner Verkehrsbetriebe glauben immer noch, dass aktuelle Fahrplandaten geheim sein sollten und kein anderer darauf zugreifen darf. Bei der Einführung der Chipkarten fanden die es auch eine Klasse Idee, dass man den ausgefüllten Antrag ausdruckt und dann ein Mitarbeiter dort alles wieder eintippt. Da reden wir mal lieber nicht weiter über Digitalisierung im ÖPNV…

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