Google startet Helpouts: Bezahlte Hilfestellung per Video-Chat

Helpouts wird einer der wenigen Google-Dienste sein, die sich der Suchmaschinenriese bezahlen lässt. Wer Hilfe in Video-Chat-Form anbietet, kann dafür Geld verlangen, Google behält 20% davon. Noch funktioniert der Service über Einladungen, die man hier anfordern kann. Google selbst gibt als mögliche Einsatzszenarien Kochrezepte, medizinische Ratschläge oder das Lernen einer neuen Sprache an.

helpouts

Mitmachen kann jeder, der Hilfe anzubieten hat. Während der Registrierung müssen nur die Fähigkeiten, Verfügbarkeit, Qualifikationen und ein Preis angegeben werden. Google sucht dann die Leute, die die eigenen Dienste benötigen könnten. Potentielle Kunden können dann direkt Termine für einen Videochat für die angegebenen Zeiten machen.

[werbung] Helpouts wird über mehrere Plattformen kompatibel sein. Auf den Support-Seiten verspricht Google die Unterstützung für Desktop-Browser, Android und iOS. Außerdem gibt es eine Geld-Zurück-Garantie, falls man mit dem Service nicht zufrieden war.

Auf dieser Seite wird erklärt, wie man ein Helpouts-Listing am besten anlegt. Dort wird auch dazu geraten, auf Google+ aktiv zu sein, um dem potentiellen Kunden gegenüber das nötige Vertrauen aufzubauen.

Ein Live-Videokurs dank Google Hangouts? Was haltet Ihr von der Lösung? Ich finde es schon spannend, vor allem, ob diese Möglichkeit auch genutzt werden wird. Für viele Bereiche ist dies sicher unkomplizierter als jemanden persönlich aufzusuchen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Ich finds ziemlich teuer 😀

  2. @blub: eventuell hast du dann ein einkommens-problem ? 😉

  3. ich meinte, dass ich die 20 % die Google dafür nimmt, ziemlich viel finde.

  4. Ich weiß aber ehrlich gesagt auch nicht, wie hoch die Werbe-, Betriebskosten, etc. sonst wären. 🙂

  5. Sofern jemand so ein privat-zu-privat-Onlinelehrerdings sucht; mir fallen da buddyschool.com und italki ein mit starkem Fokus auf Fremdsprachen 1-zu-1-Unterricht bzw italki ausschließlich.

  6. Das halte ich für ein richtig gutes Programm. Das ermöglicht eine Vielzahl von Hilfen in allen Lebensbereichen.

  7. Finde ich sehr spannend. Als kleines Schulungsunternehmen sind wir angewiesen, solche Dienste als SAAS nutzen zu können. Wir werden jedenfalls einsteigen.

  8. edudip.com scheinen mir die ganzen Xing(Linkedin-Freiberufler-Drücker seit ein paar Monaten zu nutzen, jedenfalls wollen sie mich immer zu gaaanz tollen Onlineseminaren dort einladen.

  9. Da werden dann wohl die Ganzen „0190 Dings Astro Lebensberater“ bald auftauchen 🙂

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