Google Home: App-Update schmeißt unter anderem Einkaufsliste über Bord

Google hat jüngst ein Update seiner Home-App auf Version 1.27 veröffentlicht und das Team von Android Police hat sich dieser umgehend angenommen und neben den offiziellen Änderungen vor allem ein paar weitere versteckte Features beim Teardown der APK finden können.

Allem voran: die App ist schlanker geworden. Was wie eine unwichtige Änderung klingt, macht eigentlich schon viel aus, gerade beim mobilen Download. Rund 8 MB weniger wiegt die APK nun, was wohl vor allem am Entfernen unwichtiger Bilddateien liegen soll. Auch Änderung Nummer zwei ist kein großer Eingriff in die App: die Einkaufsliste wurde aus der Navigationsleiste am linken Rand entfernt.

Diese war zuvor nichts weiter als eine Verlinkung zur Web-Ansicht der Einkaufsliste und dürfte niemandem wirklich fehlen.

Kosmetischer Natur ist auch die Änderung für die vom Nutzer festlegbaren Standardgeräte für die Musik- aber auch Videowiedergabe. Statt einem einzelnen Eintrag mit entsprechenden Unterpunkten finden sich hier nun zwei Optionen, eine für die Musikwiedergabe, eine für die Videowiedergabe.

Des Weiteren findet sich nun in den Geräte-Einstellungen eines jeden Google Assistant-unterstützenden Geräts eine Verknüpfung zu den Voice Match-Einstellungen des Assistenten. Zu guter Letzt lassen sich ab sofort über einen zusätzlichen Eintrag in den Account-Einstellungen in der Navigationsleiste am linken Bildschirmrand der bisherige Suchverlauf löschen.

Im Teardown der APK von Version 1.27 finden sich laut Android Police unter anderem Hinweise auf drei noch nicht weiter benannte, neue Geräte. Mehr als „Device G, M und S“ ist aber auch nicht zu finden, bisher fingen aber die Codenamen der letzten Geräte zumindest immer mit den entsprechenden Buchstaben aus den Listings an (Google Home Max – „device_b_name“ – Codename Biggie).

Die letzte Info aus dem Teardown zeigt angeblich auf, dass Google Home es Benutzern bestimmter Geräte in Zukunft erlauben könnte, die Eingaben umzukehren. Beispielsweise wenn man das Gerät „über Kopf“ anbringt und ansonsten die Eingaben spiegelverkehrt vornehmen müsste. Laut einem Leser von AP funktioniere diese Änderung wohl tatsächlich bereits mit dem Google Home Mini. Beziehen soll sich das Ganze auf die LEDs und die Anordnung der Lautstärke-Buttons.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Das ist auch Mist da drin. Was ein Umstand. Die sollen lieber die Shopping App wo die Einkaufsliste drin ist endlich Mal für Deutschland freigegeben damit man nicht nur per sideload dran kommt und englische Vorschläge bekommt

  2. Übers Handy kann ich immer noch keine Befehle geben, damit meine Philips Hue Lampen gedimmt werden. Also „dimme 50 Prozent“ zb macht er nicht. Ich kann nur „an“ und „aus“ befehlen. Farben natürlich auch nicht. Wirklich schade. Google Home ist in Deutschland echt nicht zu gebrauchen. Ich frage mich echt, wann das mal alles funktionieren soll. Gut, dass ich noch Alexa habe…

  3. Dimmen und Farbänderung funktionieren mit Google Home und Philips Hue problemlos.

  4. Ich kann das ding sowieso nur eingeschränkt benutzen, da ich einen g-Suite Account habe und Google die eigene Enterprise Linie ausschließt… Kein „Was steht in meinem Kalender“ oder ähnliches… Der „Support“ sagt wörtlich „tja ist halt so“
    Leider nichtmal mit einem normalen Account und freigegebenen Kalendern, diese werden ebenfalls nicht angezeigt. (Ein Echo kann das übrigens)
    Schade sonst fügt sich das Gerät ja gut in die Android/Netflix Umgebung ein und seit heute ja sogar mit openHAB an Board.

  5. Wie heißt denn die neue Einkaufs-App, die noch nicht in Deutschland verfügbar ist? Ich hätte mir gewünscht, wenn Google Notizen auch über Home (und mini) als Einkaufs-App genutzt werden könnte…

  6. ja, die Abfrage des Outlook-Kalenders über Google Home funktioniert leider gar nicht. Obwohl man den Inhalt im Google Kalender anzeigen lassen kann.

    Und die Einkaufs-Liste kann man sich bei Google Express ansehen.

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