Google Chrome: Neue Option zum Blockieren unsicherer HTTP-Downloads in Arbeit

Google Chrome bereitet im Hintergrund bereits eine Option vor, mit der ihr unsichere HTTP-Downloads blockieren könntet. Das wäre ein weiterer Schritt, um den Wechsel zu HTTPS, welchen die meisten Websites bereits vollzogen haben, zu zementieren. So brandmarkt der Browser Chrome HTTP-Websites generell in seiner Adresszeile bereits als „nicht sicher“.

Auch blockiert Chrome schon als Standard bei HTTPS-Websites unsichere Downloads, die man als „Mixed Content“ versteht. Schon jetzt gibt es zudem einen Toggle in den Sicherheitseinstellungen, der es euch erlaubt, nur noch sichere Verbindungen zu nutzen. Steuert ihr eine Site ohne HTTPS an, erhaltet ihr dann eine Warnung. Im Code passt Google hier derzeit aber das Verhalten von Chrome weiter an. Dann würden eben, wenn ihr eine HTTP-Website trotz Warnung aufruft, Downloads blockiert.

Sorgen braucht ihr euch nicht zu machen: Ihr könntet die Downloads manuell immer noch freigeben. Es handelt sich also nicht um einen Zwang, sondern einfach eine weitere, automatische Sicherheitsmaßnahme. Zunächst will man die Blockierung von HTTP-Downloads hinter einen Flag packen, dies später aber als Standard in der Option „Immer sichere Verbindungen verwenden“ implementieren.

Aktuell befindet sich dieses Feature noch in der Entwicklung. Für erweiterte Tests wird Google es wohl erst ab Chrome 111 integrieren. Diese Version des Browsers wird erst im März 2023 erscheinen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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2 Kommentare

  1. Und irgendwann wird’s komplett gesperrt, wie man es bei Chrome so gerne mag.

    Iframes funktionieren nicht mehr bei Chrome, bzw. da werden keine Cookies übergeben. Ich habe im lokalen Netzwerk eine Web-Anwendung laufen, die ich selbst gemacht habe und die iFrames benutzt, um Informationen von anderen auch im lokalen Netzwerk laufenden Web-Anwendungen einzublenden, und das geht nicht mehr mit Chrome.
    Und man kann den eigenen Server nicht als sicher markieren.

    • .. also mal wieder das typisch Google-Verhalten wenns um Sicherheit geht! Die „geistigen Hochflieger“ bei Google sehen nur das was sie wollen und glauben ihre Vorstellung von Sicherheit unter Ausgrenzung anderer wäre das Beste! Selber Sch.. wie bei Android usw….

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