Getty Images kauft Unsplash

Uff – das sind ja Nachrichten. Ich selbst dachte da an einen verfrühten Aprilscherz. Aber es ist wohl so: Getty Images, die sich auf den Verkauf von Bildern spezialisiert haben, kaufen Unsplash. Getty Images wurde 1995 gegründet und gehört so schon zu den größten Bildagenturen. Was die Unsplash-Macher zur Übernahme sagen? Es sei keine dieser Tech-Akquisitionen, bei denen das Unternehmen gekauft wird, um stillgelegt zu werden. Unsplash wird weiterhin als eigenständige Marke und Abteilung von Getty Images operieren.  Und die bisherigen Lizenzen? Da solle sich laut FAQ nichts ändern, auch werde Unsplash weiterhin generell kostenlos nutzbar sein. Mal schauen wie sich das Ganze entwickelt. Wenn man Kreativen die Möglichkeit gibt, ihre Bilder fair zu lizenzieren – tolle Sache. Auf der anderen Seite wird es hoffentlich immer Menschen geben, die ihre Werke frei zur Verfügung stellen. Dennoch: Ein schwarzer Tag für Fans von freien Bildern auf solchen Plattformen.

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9 Kommentare

  1. Da stimm ich vollkommen zu, wie du schreibst. So beim ersten Lesen der Nachricht wird man direkt traurig. Unsplash ist super, während GettyImages zu nutzen (oder zu vermeiden) einfach anstrengend ist. Bin gespannt was das wird…

  2. Mit pexels.com gibt es eine ganz gute Alternative aus Deutschland. Trotzdem schade zu lesen, ich nutze Unsplash sehr gerne.

  3. Hoffentlich nicht wie bei den meisten Übernahmen. „Wir sind ganz begeistert, dass wir übernommen wurden, jetzt wird alles noch besser. Alles bleibt beim Alten.“ Und nach einem Jahr wird regelmäßig das Produkt eingestampft. Sowas wie Unsplash gab und gibt es in der Qualität nirgends.

  4. Ich glaube nicht daran, dass ein börsennotiertes Unternehmen wie Getty eine Plattform kauft, um daran kein Geld zu verdienen, um sein Image zu polieren oder um die Welt zu verbessern…
    https://de.wikipedia.org/wiki/Getty_Images: »(…)Ab März 2014 stellte das Unternehmen 35 Millionen Bilder zur kostenlosen Nutzung für nicht-kommerzielle Zwecke zur Verfügung. Allerdings müssen die Fotos auf den Webseiten als Embedded Link eingebunden werden und Getty behält sich das Recht vor, über den eingebetteten Code Daten zu sammeln, Werbung einzublenden und die Fotos wieder zu löschen.(…)«

    • Aus Nächstenliebe kauft ein Unternehmen wie Getty keine anderen Plattformen, erst recht nicht die kostenlose Konkurrenz zu ihrem eigenen Hauptprodukt. Unsplash-Bilder finden sich in jedem erdenklichen bebilderten Medium.

  5. „Es wird sich nichts ändern“ – wie oft hat man das schon nach solchen Übernahmen durch Platzhirsche gehört. Ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Getty Images die Nutzungsbedingungen anpasst, ihre Crawler aussendet und alles Websites abmahnt, wo Urheberrechtsnennungen fehlen (war ja bislang freiwillig).

  6. Jens Roggemann says:

    Das ist sicher KEIN Grund zu feiern. Schade!
    … und es kommt die Frage auf, ob frau/man/mensch künftig freiwillig die Visual China Group im Hintergrund mit seinen Bildern unterstützen möchte. Mal schauen, was mit den unsplash-Lizenzvereinbarungen in der nächsten Zeit passieren wird.
    Wer wagt eine Prognose? 😉

    • Ich prognostiziere: Entweder wird die Seite in einem Jahr komplett vom Markt sein. Oder das Angebot wird auf ein Minimum reduziert und Du kannst kaum noch die Unsplash-Bilder vor Werbung für Suchergebnisse bei Getty Images sehen. Gut möglich auch, dass man das einfach in einen abgespeckten „Free“-Bereich bei Getty Images integriert und damit den Übergang etwas verschleiert.

  7. hier sieht man wer wirklich geld verdient – die macher. für wieviel wurde unsplash verkauft?

    pixabay und pexels ? ging ja kürzlich erstan canva.com

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