Facebook soll Google die Indexierung von öffentlichen Profilinformationen erlauben

artikel_facebookWer den Titel dieses Artikels liest, wird sicherlich einen kurzen Blick in den Raum auf der Suche nach dem Aluhut-Baukasten umherschweifen lassen. Facebook und Google. Katz und Maus. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass die beiden, im Volksmund auch „größten Datenkraken der Welt“ genannten, Unternehmen sich in der Vergangenheit nicht sonderlich mochten. Ein Bericht des Wall Street Journals spricht nun allerdings davon, dass man eine Art Agreement eingegangen sei, welches Google erlaubt, öffentliche Profilinformationen von Facebook-Nutzern für die Google Suche zu indexieren.

In dem Bericht des WSJ wird tatsächlich nur von den öffentlich einsehbaren Nutzerinformationen gesprochen, jedoch fehlt hier eine klare Aussage seitens Facebook und Google. Facebook habe vergangenen Freitag die Tore für die Mobil-App aufgemacht und Googles Crawler hineingelassen, um die Daten abzugreifen. Nach und nach sollen dann in der mobilen Google Suche (zunächst ist hier nur von der Android-Plattform die Rede) die Profilbereiche des gesuchten Facebook-Nutzers oder einer Seite als Deeplinks angezeigt werden.

Das gleiche Prinzip führt Google mit Ergebnissen des eigenen sozialen Netzwerks Google+ aus. Inwiefern das Ganze in der Google Suche schlussendlich visualisiert werden soll, weiß aktuell niemand. Nebst Nutzerprofilen und Fanseiten sollen auch Gruppen und Events, die öffentlich zugänglich innerhalb von Facebook sind, in der Google Suche angezeigt werden. Auch wenn nur von der mobilen Suche die Rede ist, sehe ich hier keinen Grund, warum die Ergebnisse nicht auch in der Desktop-Version angezeigt werden sollten. Zumindest mittelfristig gesehen.

Google hat bekanntlich kürzlich erst App-Drittanbietern die Möglichkeit eingeräumt, App-Content in Google Now einfließen zu lassen, nun dreht Google eben den Spieß um. Google dürfte dies – ebenso wie Facebook – logischerweise als Usability-Mehrwert rechtfertigen, doch unterm Strich ist die Kooperation in erster Linie für viele Menschen erst einmal beängstigend. Wir warten nun auf ein offizielles Statement seitens Facebook und Google.

LG G3 Facebook

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. @Marco Kaiser, du bist 26 jahre alt, Berliner, Blogger, Webentwickler & süchtig nach Code, Kaffee und Kiwis. In Foren verlinkst du per Gravatar auf deine Website, auf der du prominent dein Facebook-Profil verlinkst, wo du öffentlich jede Menge Privatkram postest. Nicht nur von dir und deiner Freundin.

    Jemand, der sich und sein Privatleben so extrem öffentlich exponiert und sich „Webentwickler“ schimpft, wundert sich plötzlich, dass er nun auch von Suchmaschinen gefunden werden soll.

    Über so viel Naivität bin ich gerade erschüttert.

  2. Entschuldige aber so viel Mist in einem Beitrag habe ich selten gelesen. Google? Nein. Facebook? Ja gerne, hier mein Profil von A bis Z, wären auch Nacktfotos meiner Freundin Kathi genehm? Twitter, zwar nicht von A bis Z, aber immerhin 51,9 Tausend Tweets zu Technik, Politik und Sonstigen Themen, alles für die Öffentlichkeit. Wärst du nicht vom GG her gezwungen ein Impressum zu führen, würdest du wohl deine Adresse bei Facebook und / oder Twitter veröffentlichen.

    Was tut Google mit einem Profil was Facebook nicht tut? Verkaufen? LOL. Mit anderen Diensten verzahnen? LOL. Bei gerichtlicher Anordnung an NSA & Co übergeben? LOL.

    Du bist einfach ein naiver Mensch der versteift ist im Glauben dass ein Google Profil schlimmer ist als Facebook, Twitter und Co, zumal du in dieser „Diskussion“ nicht ein einziges Argument genannt hast sondern wie ein Kleinkind „das mag ich, das mag ich nicht“.

    Tue dir selbst einen Gefallen und halte dich ab sofort von allen Themen rund um Privatsphäre raus, dir ist scheinbar nicht klar was dieses zu bedeuten hat.

  3. Mist, jetzt kenne ich sogar den Ex-Freund von seiner Freundin Katharina. Aber ihre Zöpfchen sind irgendwie sexy.

    Und das habe ich alles ohne Google gefunden. Ich bin einfach nur dem Link gefolgt, den Marco Kaiser ohne Not sogar hier in den Kommentaren verteilt. Und von da auf Facebook.

    So viel Naivität tut schon weh. Internetführerschein jetzt! 😉

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