Drive Snapshot – Festplatten spiegeln deluxe

Heute werde ich über eine Software schreiben, die es euch 30 Tage erlaubt eure Festplatten zu spiegeln. Nach 30 Tagen könnt ihr allerdings nur noch die Images wiederherstellen. Trotz dieser Einschränkung schreibe ich über Drive Snapshot – schließlich langt es vielen, nach Installation des Betriebssystems ein Image zu haben, welches bei Bedarf wieder aufgespielt werden kann. Warum ich Drive Snapshot erwähne? Das Programm ist kleiner als 250 Kilobyte – und auch portabel nutzbar. Was kann ich also mit Drive Snapshot bewerkstelligen? Ich kann 1:1-Abbilder von Windows erstellen – im laufenden Betrieb. Ich kann erstellte Images einbinden – und einzelne Dateien wiederherstellen. Nicht nur meine Windows-PCs (FATx/NTFS) kann ich sichern – sondern auch EXT2/3/Reiser – “das Dateisystem von Linux” – wie es auch meine Netzwerkfestplatte verwendet. Des Weiteren kann der interne Taskplaner von Windows benutzt werden um regelmäßige Backups zu erstellen.

Kommandozeilen-Ninjas müssen nicht die grafische Benutzeroberfläche nutzen – man kann mit absolutem Einsteigerwissen das Programm automatisieren. Hier mal ein paar Screenshots:

Nun mal ein Beispiel zur Kommandozeile. Möchte man ein Vollbackup von C:\ auf D:\Backup machen – mit einem grafischen Fortschrittsbalken, so genügt folgende Batch:

snapshot c: d:\backup\image.sna  -G

Die Wiederherstellung. Images können via Diskette, CD oder auch SD-Card (ideal bei meinem Asus Eee 1000H) wiederhergestellt werden. Eine Wiederherstellung ist auch unter Windows möglich. Ideal: Drive Snapshot kann auch in Boot-CDs integriert werden.

Übrigens: wer beim Asus Eee 1000H und Co Probleme hat, per ESC das Bootmenü zu erreichen – einfach per F2 ins Bios und unter “Boot” den Boot-Booster deaktivieren.

Drive Snapshot unter Bart PE von einer SD-Karte:

Warum ich mir jetzt Drive Snapshot angeschaut habe – obwohl ich bisher Acronis nutzte? Einfach mal in Version 12 reinschnüffeln. Wird fast wie Nero – immer mächtiger und mit Programmteilen, die ich nicht will. Des Weiteren las ich in den von mir frequentierten Freak-Foren bisher nur Gutes. Klein, schnell gut – und eben. Drive Snapshot kostet 39 Euro und liegt damit über Acronis TrueImage 11 – aber unter Acronis TrueImage 12.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. Nachdem TrueImage eben auf einem DELL Latitude versagt hat, konnte mir Drive Snapshot und BartPE einen Haufen Arbeit ersparen. Danke für den Tipp.

  2. Hi Leute,
    das PGM ist einfach genial, so sollte Software sein: zuverlässig, einfach und portabel.
    UNEINGESCHRÄNKT zu empfehlen!
    gerd

  3. @Caschy: Ich bin von Drive Snapshot auch begeistert, habe aber bei der Rücksicherung eines Uralt-laptops md41700 unter Dos ein eigenartiges Problem:
    Das Image liegt auf einer usb-platte. Ich starte den Laptop per usb-floppy und guter alter Dosdiskette.
    Die externe Festplatte wurde mit ntfs formatiert. Die Rücksicherung funktionierte auch, aber so langsam, das ein frisch aufgesetztes Windows xp erst in 4 Stunden vollständig zurückgeschrieben wurde.
    Dann habe ich die externe Platte auf Fat32 umformatiert. Dafür habe ich das C’t-Tool h2format benutzt, weil ja Windows bei großen Partitionen, die mit Fat32 formatiert werden sollen, probleme macht. Imagedaten wieder draufkopiert und gestartet. Die Platte wird nicht erkannt.
    Auch nicht, wenn ich mit der Bootdiskette ohne ntfs-unterstützung gestartet habe.

    Das war jetzt ganz schön viel Text und ich hoffe es war einigermaßen verständlich geschrieben. Hoffe dass du mir weiterhelfen kannst Caschy oder einer der anderen Leser.

    Vielen Dank und viele Grüße

    Steffen

  4. ausbuddel

    Ja Programm ist super. Mein einziges Problem ist es raus zu finden wie ich die Images von snapshot die auf einer USB HDD liegen wieder rücksichern kann weil ja DOS leider unfähig ist USB zu unterstützen. Zusätzlich bietet sich das Problem das es auch noch SATA Platten unterstützen soll und als wäre das nicht genug passt das alles niemals auf eine Diskette also nichts mit auf Diskette schieden und dann auf CD Brennen. Meine Hoffnung – jemand der eine Lösung kennt ^^

    lg just4

  5. Hi,

    @just4: Die Setup-version von Drive Snapshot bietet nach der installation in der Programmgruppe „create Disaster Recovery Diskette“ an. Diese enthält gewünschte Unterstützungen. Sata-Platten und USB-Laufwerke.
    Kannst du auch hier nachlesen: http://www.drivesnapshot.de/de/makebootdisk.htm

    Sollte das alles nicht zum Erfolg führen, würde ich dir vorschlagen mit Winbuilder ein Startmedium zu erstellen. Dann hast du 1. eine Windowsoberfläche und 2. bessere Sata- und USB-Unterstützung.
    Das mag vielleicht ne Menge Arbeit sein, macht sich aber durchaus bezahlt.

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber die Snapshot-startdiskette realisiert die Sata-Unterstützung über die UIDE.SYS und usb-unterstützung über die USBASPI.SYS und über die DI1000DD.SYS wird dem Laufwerk dann ein Laufwerksbuchstabe zugeteilt. Genau dort liegt oftmals das Problem. Usb-Laufwerk wird zwar erkannt unter Dos, bekommt aber keinen Laufwerksbuchstaben zugewiesen. Eine Lösung habe ich dafür auch noch nicht gefunden, aber es lesen ja hier Leute mit, die mehr Ahnung haben als ich und vielleicht auch eine Lösung unter Dos kennen.

    Ich hoffe, dass ich dir wenigstens etwas helfen, oder dir sogar einen neuen Ansatz für deine Rücksicherung bieten konnte und wünsche dir viel Erfolg.

    Gruß Steffen

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