Mehrere Umweltorganisationen fordern schnellen Beschluss des Solarpakets

Eigentlich sollte noch vor Beginn des Jahres 2024 das neue Solarpaket im Bundestag per Abstimmung beschlossen werden. Doch inzwischen ist bekannt, dass die Abstimmung sich verschiebt und erst im weiteren Jahresverlauf stattfinden wird. Hintergrund sind auch die Anpassungen des Haushalts, welche durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts notwendig geworden sind.

Ein Bündnis der Umweltorganisationen BUND, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, NABU, Umweltinstitut München, WWF Deutschland und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordert einen schnellen Beschluss des Solarpakets.

So appelliert man an den Bundestag, das Gesetzesvorhaben, im Hinblick auf deutsche sowie internationale Klimaziele, zu beschleunigen. Man erhofft sich hierbei, etwa durch Entbürokratisierung bei Balkonkraftwerken, den Zubau bei der Photovoltaik. Bestandteil des Pakets sind des Weiteren Maßnahmen für Mieterstrom und gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung.

Gleichzeitig weist man auf Nachbesserungsmöglichkeiten im Rahmen eines Solarpakets II hin. Die Umweltorganisationen fordern einen gesetzlich festgeschriebenen Solar-Standard bei Neubau, Umbau und Sanierung für alle geeigneten Dachflächen und anderen geeigneten versiegelten Flächen – sowohl für Wohnhäuser, Büro- und Gewerbegebäude, Gebäude der öffentlichen Hand und Parkplätze sowie beispielsweise auch Lärmschutzwände. Darüber hinaus ist Bestandteil der Forderungen auch ein verbindlicher und bundesweit geltender naturschutzfachlicher Mindeststandard für Solar-Freiflächenanlagen. Diese Mindestanforderungen sieht man als fundamental für den Erhalt und der Verbesserung der Biodiversität.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. X; Threads; LinkedIn. Mail: felix@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. Kiffen hat offensichtlich höhere Priorität als der zügigere Ausbau der erneuerbaren Energien.

    • Das novellierte Erneuerbare Energien Gesetz ist bereits 2023 in Kraft getreten und hat schon viele gute Neuerungen gebracht (u.a. dass ich für unsere Solaranlage 5.000€ Mehrwertsteuer gespart habe). Gut, dass sich die Ampel darauf nicht ausruht, sondern weiter an besseren Gesetzen feilt. Dein Kommentar ist blanker Populismus ohne Kenntnis von Fakten.

      • Oha, deine eingeschränkte Sichtweise wundert mich sehr.

        Alle Vereinfachungen für Balkonkraftwerke werden seit August 23 ständig verschoben.

      • Was für ein Glück das die 5000€ gespart hast! Dafür bezahle ich jetzt 2000€ Steuern nach im Jahr. Hoffentlich fährst du auch schön Elektroauto und heizt ohne Fossile Brennstoffe! Zum Glück fliegen die Grünen überall aus den Landtagen raus!

    • Naja, anders kann man diesen Energieeiertanz doch nicht mehr ertragen…
      In diesem Sinne *hust*

    • HubertHubertson says:

      Das Gesundheitsministerium soll also in Kurzarbeit gehen, solange das Solarpaket nicht beschlossen ist?!

  2. Die Umweltverbände würden besser mal nicht so die Klappe aufreißen. Die Umweltmassnahmen haben schon genug Schaden angerichtet, in Wirtschaft und bei den Leuten. Man kann nicht in 10 Jahren aufholen was in 50 Jahren versäumt wurde. Vor allem kann Deutschland nicht alleine das Klima retten!

    • Nun, Erleichterungen bei Balkonkraftwerken werden der Wirtschaft sicher nicht viel Schaden.
      Die aktuellen Gesetzgebungsversuche sind einfach nur ein Trauerspiel!

    • Wer sagt, dass Deutschland alleine das Klima retten soll? Wer?
      Deutschland soll einfach seinen Anteil leisten.

    • Gunar Gürgens says:

      Deutschland versucht auch gar nicht das Klima allein zu retten.

  3. Ich finde die Kommentare so unfassbar kurzsichtig sowie lustig. Da könnte ich gleich in die nächste Dorfkneipe gehen und mir dort das Gejaule anhören.

    Gott sei Dank existiert eine beträchtliche Zahl an weitsichtigen Menscheb, die nicht bloß in Selbstmitleid schwelgen und über jedes Mückenstichchen des Lebens klagen.

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