Anzeige

Disney+: Fehlender Gerätemanager und ein schlimmes Versäumnis

Quelle: „obs/The Walt Disney Company GSA“

Diese Woche bin ich, wie sicherlich auch viele von euch, bei Disney+ eingestiegen. Vieles gefällt mir, einiges nervt mich. Insgesamt ist es aber ein überraschend reibungsloser Launch gewesen, auch wenn sich die Drosselung deutlich bemerkbar macht. Deswegen muss der Streaming-Dienst aktuell in Deutschland de facto auch ohne Dolby Atmos auskommen. Doch andere Probleme wiegen viel schwerer und ich bin baff, dass man den Dienst nicht nur in Europa, sondern zuvor auch in den USA in dieser Weise ins Rennen geschickt hat.

Zwei Punkte sind es, die vielleicht nicht nur mir aufgefallen sind. Ich beginne mit dem harmloseren, aber dennoch störenden: In Disney+ fehlt ein Gerätemanager. Heißt, ich habe keine Möglichkeit zu verwalten bzw. einzusehen mit welchen Devices Disney+ genutzt wird. Wer den Dienst mit Familienangehörigen nutzt, der möchte aber auf diese Weise vielleicht den Überblick behalten. Auf lange Sicht kann es zudem Sinn ergeben, dass man vielleicht Geräte aus einer potenziellen Zugriffsliste rauskicken möchte. Zudem wäre ein Gerätemanager eine Möglichkeit für den Benutzer, um möglicherweise ungewöhnliche Kontoaktivitäten selbstständig zu bemerken und gegebenenfalls zu stoppen.

Schwerer wiegt für mich aber ein zweiter Faktor: Bei Disney+ gibt es keinen Force-Logout. Was ich damit meine? Nun, sagen wir mal, ihr ändert beim Konkurrenten Netflix das Passwort eures Accounts. Was passiert anschließend? Klar, ihr müsst euch auf allen Geräten, mit denen ihr Netflix nutzt, vor der nächsten Verwendung erneut einloggen und eben das neue Passwort eingeben. Das ist sicher. Das ist logisch. Doch bei Disney+ läuft es leider nicht so ab.

Ich habe es selbst getestet: Ändert ihr das Passwort, bleiben alle eingeloggten Geräte trotz der Änderung weiter eingeloggt. So hatte ich an meinem Desktop-PC das Kennwort für Disney+ geändert – meinem Xiaomi Mi Note 10 sowie meiner Nvidia Shield TV war das aber piepegal. Die zuvor dort installierte App für Disney+ ließ sich weiter nutzen, ich blieb eingeloggt – auch nach dem Schließen der App oder dem An- und Ausschalten der Geräte. Das kann leicht zu einem erheblichen Problem werden und ist reichlich unsicher. Amazon Prime Video, Netflix und Co. führen deswegen nach einer Passwortänderung an allen Geräten besagten Force-Logout durch.

Mir fallen da viele Problemszenarien ein: Wer etwa in einer WG wohnt und sich mit seinem Mitbewohner Disney+ teilt, dann aber auseinanderzieht, kann den Ex-Mitbewohner und sein mobiles Endgerät nicht ohne Weiteres aus Disney+ kicken, wenn jener es verweigert sich auszuloggen. Auch bei einer unrühmlichen Trennung vom Partner kann das dann zum Problem werden. Das Problem betrifft im Übrigen nicht nur Europa – seit dem US-Start wird dieses Problem diskutiert und Disney+ gebeten sich der Sache anzunehmen.

Ich habe sogar den Kundendienst kontaktiert und diesbezüglich nachgefragt. Ein Mitarbeiter sendete mir zum Ausprobieren einen Einmalcode zum kompletten Neu-Login zu, mit dem ich mein Passwort ebenfalls ändern konnte und der eigentlich laut Support mein Konto zurücksetzen bzw. alle Geräte ausloggen sollte. Letzteres geschah aber auch nach diesem Procedere nicht. Meine Anfrage wurde anschließend nach New York eskaliert, bisher habe ich aber keine weiteren Rückmeldungen erhalten.

Fazit: Disney+ sollte dringend nach einer Passwortänderung einen Force-Logout durchführen und einen Gerätemanager einführen. Solange das nicht der Fall ist, solltet ihr übrigens doppelt vorsichtig mit euren Kontodaten sein. Denn wer einmal Zugriff auf euer Konto hat, den bekommt ihr selbst mit einer Passwortänderung nicht mehr vor die Tür – solange derjenige seine Geräte eingeloggt belässt.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

147 Kommentare

  1. Aus New York wirste wohl die nächste Zeit keine Antwort bekommen. Die haben grad ganz andere sorgen 🙁

  2. Dirk der allerechte says:

    Ja ist mir auch aufgefallen, ich habe für eine gute Freundin das Passwort komplett geändert, aber auf meinem Fernseher konnte ich mich nur mal wieder einloggen, ich dachte ich muss dann die Passwort Daten neu eingeben aber war nicht so bin immer noch mit den alten Daten eingeloggt und meine gute Freundin mit den neuen Daten merkwürdig

  3. Die Banane reift beim Kunden …

  4. Martin Deger says:

    Bei Netflix gibt es doch beide Möglichkeiten – nach dem Ändern des Passworts kann man entweder alle anderen ausloggen oder eingeloggt lassen.

    • André Westphal says:

      Das ist ja auch in Ordnung, aber wichtig ist ja, dass es möglich ist, alles zu kicken – bei Disney+ kann man munter eingeloggt bleiben :-/.

  5. Hinzu kommt dass die Profile nicht per PIN gesichert werden können. So hat der Nachwuchs leichtes Spiel ins Erwachsenen-Profil zu wechseln.

  6. Just my two cents says:

    Da fehlt es Disney+ doch tatsächlich an Komfortfunktionen für Account Teiler.

    Der Beitrag grenzt fast schon an Dreistigkeit…

    • André Westphal says:

      Zum einen ist es vollkommen legitim mehrere Geräte und mehrere Profile im Haushalt zu verwenden – dreist ist daran gar nichts. Zum anderen geht es da auch um die Kontosicherheit, denn das betrifft alle Nutzer. Wurde etwa ein Konto gehackt, ist es durch die aktuelle Verfahrensweise von Disney nicht selbstständig möglich unbefugte Dritte wieder komplett auszusperren.

      Ja, alles höchst dreist ;-). Vielleicht erst einmal überlegen, worum es bei dem Thema geht, bevor man kommentiert.

    • Thomas Neidlinger says:

      Du wirst wohl die ganzen Profile, die du in einem Account hast, selber für deine ganzen Persönlichkeiten nutzen, richtig? 😉

      • Just my two cents says:

        Oh, my sweet Summerchild…
        Profile sind für Familienmitglieder – das ist aber auch kein Account-Sharing.
        Ich sehe das hauptsächliche Interesse an einem Gerätemanager darin zumindest grob einen Überblick zu haben, wieweit die an Dritte weiter gebene Zugangsdaten noch verbreitet werden. Innerhalb einer Kernfamilie wird da kaum Bedarf bestehen…

        • Hahaha… hab erstmal Teenager. „Ehrlich der Kumpel wollte nur mal einen Tag testen… weiss nicht warum er die Logindaten in die WA Gruppe gestellt hat!“

        • Ich kapier’s nicht. Da wird im Artikel sogar ein Beispiel gegeben, das absolut legitim ist (was übrigens auch das Account-Sharing mit Freunden ist) und trotzdem diese Funktionen notwendig macht, nämlich ein gemeinsamer Account in der WG. Da ist es durchaus relevant, dass alte Mitbewohner*innen beim Auszug gekickt werden, um Platz für neue zu machen, die einziehen. Weiß gerade nicht, wo genau dein Problem liegt …

    • Michael Schulz says:

      Was, wenn jemand Fremdes deine Accountdaten stiehlt? Was spricht gegen die o.g. Fälle? Was ich selber denk‘ und tu‘, trau ich auch den ander’n zu.

      Mir fehlt eine Kindersicherung.

    • Hallo alle miteinander. Vielleicht könnt Ihr mir/und anderen helfen. Ich hatte es schon in einigen Foren thematisiert, auch mit dem Support von Disney gechattet. Im Ergebnis nichts Greifbares. Ich, wir haben nen 1 Jahr alten 4K Smart TV, nen 4K Stick 2. Generation von Amazon, alles aktuell geupdatet. Problem nur bei Disney Streams. Andauernde Farbtemperaturwechsel von kaltblau zu warmrot, von grünstichig zu fast schwarzweiß. Betone nochmals _ nur bei Disney plus. Bei Prime und Netflix keine Probleme. Habe/n versuchsweise die Bitrate und den Stick FullHD 50 Hz runtergesetzt. Bringt nichts. Disney sagt „nicht bekannt, das Phänomen“. Please help.

  7. Das sind ja wirklich existenzielle Probleme! Potzblitz!
    Wie grenzdebil und realitätsfern muss man eigentlich sein, um derzeit sowas abzusondern?
    Mir unbegreiflich …

    • Genau solche Antworten liebe ich ja. A la 1. Welt Probleme oder wer braucht den sowas. Dazu muss man dann selbstverständlich beleidigent werden. Andre spricht hier konkrete Probleme an und dass Disney da was ändern sollte / müsste.

      Selbstverständlich ist sind es keine existenziellen Probleme, dass wären höchstens Zugang zu Trinkwasser und zu Essen, aber diese und anderen Probleem nervern einfach derzeit bei dem Dienst. Und das darf man auc gerne ansprechen.

    • Was stimmt mit dir nicht? Das hier ist ein Technikblog. Du musst es ja nicht lesen.

    • …das ist ein vergleichbarer Stand der Technologie und Sicherheitsmechanismen die Essenziell für ein Streamingportal sind. Disney Fanboy hin oder her… 😉
      Wat muss dat muss…

  8. Was mir bei denen nicht gefällt ist: 1. Bin im Ausland und konnte mich mit meiner deutschen Adresse und Kreditkarte usw. (selbst mit VPN auf Deutschland gestellt) nicht anmelden. (Das blocken die hervorragend) 2. Wer in Deutschland angemeldet ist darf lediglich Filme Zuhause downloaden und auf seinem Gerät dann ins Ausland transportieren um die Downloads dort dann anzuschauen. Bei Netflix kann ich auch als Deutscher Kunde im fernen Ausland Filme ge-streamt schauen (natürlich nur die die für das Land frei gegeben wurden u. meist auf Englisch oder lokal Sprache, jedoch auch in Deutsch). Somit also keine Anmeldung, kein Film für mich und keine Kohle für Disney. (Ätsch)
    Somit für mich zum Start weg, nicht so toll. Jeder hat aber andere Bedürfnisse.

  9. Florian P. says:

    Ich wage einfach mal zu behaupten, dass das hier erwähnte „Problem“ Absicht von Disney ist, um das Account-Teilen zu verhindern.

    • André Westphal says:

      Das glaube ich persönlich nicht, denn man verschlechtert damit die Sicherheit generell. Hackt etwa jemand dein Konto, kriegst du die andere Seite, wie oben beschrieben, nicht einmal durch einen Passwortwechsel wieder raus. Das ist schon aus meiner Sicht ein großes Sicherheits-Versäumnis.

    • Thomas Neidlinger says:

      Wofür kann ich dann X Profile in einem Account anlegen? :thinking:

  10. Eigentlich würde es ja schon reichen, wenn an jedem neuen Profil ein eigener Login hängt. Profil löschen -> Account löschen -> kein Login möglich.

    Zudem würde man das Gucken auf anderen „Profilen“ dadurch verhindern, weil dann kein Wechsel des Profiles möglich wäre

    • Das habe ich mir auch schon für Netflix gewünscht.

      • na dann viel spaß beim account mit kindern, auf dem selben TV, teilen…

        aber grundsätzlich stimmt das problem… zudem hätte ich bei jedwedem anbieter gerne die option einzelne Daten/ Programme zu sperren…

  11. Danke für den Beitrag Andre!
    Mir ist es unbegreiflich, wie ein Produkt ohne force-logout überhaupt simpelste IT-Security-Prüfungen übersteht. Da müssen sie dringend nachbessern…
    LG

    • André Westphal says:

      Der Kundendienst hat meine Anmerkungen dazu aufgenommen und ich soll eigentlich noch Rückmeldung aus New York bekommen… Aber mal sehen, so eine Zusage muss nichts heißen. Je mehr Leute dieses Problem ansprechen, desto eher passiert da aber eventuell was.

      Ich finde das auch ziemlich unsicher und unverständlich, warum man keinen Force-Logout implementiert hat.

      • Was ist daran unsicher?

      • Bei der Situation, die gerade in New York ist, hätte ich garantiert keine so unwichtigen Fragen los geschickt. Die Menschen dort haben gerade andere sorgen als sich um solch ein Kinderkram (wie der hier gerade stattfindet in diesen Kommentaren) zu kümmern. Freut euch doch das das ganze überhaupt läuft und nicht auf die Zeit nach der Pandemie verschoben wurde.

        • André Westphal says:

          Der Kundendienst hat das von selbst veranlasst, da hatte ich keine Aktien drin. Deine Argumentation ist allerdings etwas paradox: Einerseits das Totschlagargument einwerfen „Die Welt hat andere Sorgen“, andererseits selbst munter an dem Gespräch beteiligen ;-).

          Die Welt hat immer „andere Sorgen“ – aber es gehören auch die kleinen Dinge mit zum Alltag – und auch kleine Verbesserungen tragen positiv dazu bei :-).

    • Wo ist dort ein Security Problem? Man kann keine Zahlungseinstellung Passwort oder Mail-Adresse abändern. Der Leidtragende ist hier eher Disney weil umsonst geschaut werden kann. Aber der User hat eigentlich kein Problem Aussee das ein Film/ Serie als gesehen markiert werden könnte.

      • Du kannst auch deine Wohnung nicht mehr zusperren. Man kann nicht in den Tresor und ins Schmuckkästchen. Der Leidtragende ist hier eher der Vermieter weil umsonst gewohnt werden kann. Aber der Mieter hat eigentlich kein Problem Aussee das ein Brot/ Nudeln gegessen werden könnten.

        Merkste wa?

        • Der Vergleich hinkt etwas… Man kann es sich eher so vorstellen dass Disney der Vermieter und der Benutzer der Mieter ist. Der böse ist dann eher ein hausierer der zwar in den Räumlichkeiten verbleibt jedoch nichts weiteres. Man merkt zwar dass dieser da ist/war aber an und für sich trägt man keinen Schaden als Mieter davon. Man kann es zwar unheimlich finden jedoch mehr passiert in dem Falle nicht.

        • Nur hier verschwinden die Videos nicht, wenn jemand sie schaut.

          Vielleicht werden die Empfehlungen verfälscht. Bei dem geringen Umfang, aber eher nebensächlich.

        • Bitte versuche es nochmal mit einem Auto Beispiel, die sind meistens ähnlich sinnbefreit wie dein Beitrag aber auch nett zu lesen.

  12. Hallo was mich ärgert, es lässt sich auf bestimmten Fernsehern (z.B. Panasonic) nicht installieren. Meine Idee war dann einfach eine Android Box zu nehmen, die APP dort zu installieren und dann darüber es zu nutzen. Aber bei jeder Installation sagt disney das Gerät ist nicht kompatibel, also APP als apk aufgespielt, geht aber auch nicht da es dann anscheinend blockiert wird. Weis irgend jemand Rat?

    • Ja. Kauf Dir einen FireTV Stick.
      Oder ein anderes kompatibles Gerät.

      Grund, warum Dein Gerät nicht mit der Disney-App kompatibel ist, liegt am DRM-Schutz, und Den wirst Du leider nicht überbrücken können.

      • Die haben alle drm lizenz disney blockiert einfach alle die nicht die lizenz von disney haben so kann man keine kunden gewinnen

      • Die Disney-App im Fire-TV ist auch noch verbesserbar.
        Auf den älteren gibt es derzeit nur Stereosound statt 5.1 Surround.
        Das sie Dolby Atmos derzeit blockkieren ist ja eine Sache aber generell auf älteren Geräten nur Stereo?
        Netflix und Amazon selbst kriegen das ja auch hin.

    • Ja, eine vernünftige Streamingbox!

      • Hallo habe selbst hochwertige u.a. von Shuttle durchprobiert gehen alle nicht. So kann man das Produkt Disney + nicht einem großen Kundenkreis anbieten

        • Chromecast, AndroidTV, FireTV, AppleTV da wird schon 90% des Marktes abgedeckt.

          • Aber leider nicht bei den tv geräten

            • André Westphal says:

              Wenn es die App nicht für deinen Fernseher gibt, dann ist, wie die anderen Kommentatoren schon meinten, die simpelste Lösung einfach einen Amazon Fire TV 4K anzuschließen. Den gibt es ja häufig für einen guten Preis im Angebot. Über eine APK wirst du die App wegen des DRM-Schutzes nicht zum Laufen bekommen, wie du ja auch selbst schon festgestellt hast.

            • Das ist aber weder neu noch Disney-Spezifisch. Ich hab auch u.a. einen Panasonic Fernseher, das Ding war als Smart-TV noch nicht mal zu gebrauchen als es noch neu war.

              Wenn man mit Gewalt alle möglichen Streaming-Apps auf der Glotze direkt laufen lassen will, dann kauft man sich am besten alle zwei Jahre einen aktuellen Samsung. Andernfalls hängt man einfach einen FireTV-(Stick) oder ein Apple-TV dran und hat seine Ruhe.

          • Bei meinem TLC mit Android TV lässt sich die App installieren und auch starten. Alles sieht perfekt aus, bis ich auf die Film Auswahl klicke.

            Dann steht sich der Kreisel rund.

            Stunden lang und ohne Fehler Meldung.

            Zumindest ein Fehlercode oder Abbruch wäre.toll.

  13. Sicherlich ein wichtiger Hinweis, der vielen erst durch so einen Artikel bewusst wird.
    Aber ich muss auch beipflichten, dass ich jetzt nicht DAS weltbewegende Problem der Stunde darin sehe.
    Dennoch Danke für die Info an sich und das Wissen, dass das Problem auch intern bei Disney schon auf dem Weg ist.

  14. Mache nochmal einen Test. Kann man mit dem nicht rausgeworfenen Konto das Passwort ändern?

    • André Westphal says:

      Das kannst du nur, wenn du das geänderte Passwort kennst – denn du musst das aktive Passwort vor einer Passwortänderung erst einmal bestätigen. Sonst wäre das natürlich noch eine Ecke schlimmer.

  15. Paulchen Panther says:

    Warum stört es dich so, wenn jemand unberechtigt noch ein paar Tage weiter auf „deine Kosten“ Disney+ schaut???

    • André Westphal says:

      Das Problem ist eher grundlegender Natur und hat wenig mit „ein paar Tage den Dienst nutzen“ zu tun.

      • Aber womit? Wer Accounts mit wildfremden teilt: selbst Schuld. Für alle anderen, wen juckt es ob da jemand weiter gucken kann? Werden dadurch ja nicht weniger Filme oder Serien für mich. Teurer wird es auch nicht. Verstehe das Problem hier nicht.

        • André Westphal says:

          Im Artikel spreche ich doch einige problematische Szenarien an, die nichts mit „mit Wildfremden teilen“ zu tun haben.

          Und wenn sich jemand in dein Konto hackt, du denjenigen durch eine Passwortänderung aussperren willst – das aber nichts bringt, weil derjenige munter eingeloggt bleibt: Ja, dann wird das auch für dich zum Problem, weil du denjenigen eben nicht wieder aussperren kannst.

          • Inwiefern? Klaut der mir meinen Content oder was?

            • Du kapierst es nicht oder Stefan? Account wird gekappert und an 4 oder mehr Leute verteilt. Vier wildfremde Leute schauen Disney+ auf seine Kosten. Was meinst du, was André nicht mehr schauen kann? Riiiiiichtig Disney+. Es sind nämlich nur 4 Streams gleichzeitig erlaubt. *Facepalm*

        • Martin Deger says:

          Einem Freund von mir wurde der Spotify-Account gehackt (Password Reuse vom Adobe Password Leak).

          Er hat es gemerkt und sein Passwort geändert. Am nächsten Tag kam eine E-Mail aus Vietnam von jemanden, der gesagt hat, dass er das Spotify-Konto meines Freundes nicht mehr nutzen kann und der ihm doch bitte das neue Passwort mitteilen soll…

  16. Sorry, aber einen 5-Euro-Account mit zig Leuten teilen und dann jammern?

    • André Westphal says:

      Bitte erst den Artikel lesen, Thema verstehen, dann kommentieren – danke ;-). Es geht hier vor allem um die Account-Sicherheit.

      • Die Account Sicherheit ist nicht gefährdet, die Implementierung ist nicht perfekt gelöst aber auch nicht unsicherer als bei Netflix und Co.

    • Mittlerweile gibt es die Funktion, aber ich bin entsetzt, dass man nur einen Account hat und die Kinder dann ja entspannt in andere Profile wechseln können.

  17. Ich nutze es um schnell und einfach alle Geräte anzumelden.also Konto mit unsicherem kürzen passwort, dann schnell alle Geräte anmelden und dann wieder ein langes sicheres Passwort.
    Wenn jetzt ein force logout käme wäre es für mich schlecht.
    Ach schlecht. Leider gibt es kein Kodi add on. Oder hat jemand von euch ein Tipp für mich?

    • @SvenP

      Disney+ unterstützt doch eine einfache Anmeldung wenn schon ein Gerät in Netzwerk mit angemeldetem Account vorhanden ist. Dann werden die Anmelde Daten übernommen.

    • Ich weiss nicht wer dümmer ist, Disney mit ihrer schlechten Security, oder die Teebeutel hier in den Kommentaren, die wohl ganze zwei Sätze des Beitrags gelesen haben und dann rumstänkern.

  18. Natürlich ist das ein Problem, angenommen man wird gehackt und die Zugangsdaten verbreiten sich im Internet können trotzdem von all den Leuten Maximal vier Leute gleichzeitig Filme gucken sprich streamen.
    Also ist schon berechtigtes Interesse Zugangsdaten auf einen Schlag ändern zu dürfen. Weil laut FAQ Wann bitteschön warten muss bis einer von den Vieren ausgeloggt hat damit man selbst gucken kann.

  19. Gibt es eigentlich die Möglichkeit den Eltern-Account durch PIN o.ä. zu schützen? So ist das Anlegen von Kinderprofilen unnütz, wenn sie einfach so in den Elternaccount wechseln können.

  20. Ich gebe einigen Vorkommentatoren recht.
    In erster Linie ist das ein Problem von Account-Sharer. (Die aufgezählten Fälle im Beitrag gibt es sicherlich, aber die sind garantiert in der Minderheit.)
    Erstmal sichere Passworte wählen und für sich behalten, das Risiko des gehackt-werdens das viele hier beschreiben ist wahrlich kein alltägliches.
    Den Gerätemanager zu ergänzen ist sinnvoll, aber André übertreibt hier meiner Meinung
    „Doch andere Probleme wiegen viel schwerer…“ – ein richtiges Problem ist das erstmal nicht.
    Selbst wenn das Konto gehackt wird und man selbst nicht streamen kann, geht der Weg halt über den Support – auch ohne Gerätemanager ist das kein unlösbares Problem (Account-Sharer wiederum gehen sicherlich nicht gerne mehrmals jährlich auf den Support zu).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.