Deutsche Telekom: Über 300 neue LTE-Standorte in den vergangenen 8 Wochen


Das LTE-Netz bildet die Grundlage für die nächste Stufe des Mobilfunknetzes – die 5G-Lizenzen werden hierzulande immer noch versteigert. Insofern ist es unabdinglich, dass das LTE-Netz auch weiterhin ausgebaut wird, von einer Vollversorgung sind wir nach wie vor entfernt. Von o2 wissen wir beispielsweise, dass im April über 800 neue LTE-Stationen errichtet wurden. Das Netz der Telekom ist von vornherein besser ausgebaut, sodass die Ausbaubemühungen hier nicht ganz so drastisch sind.

Demnach hat die Telekom in den letzten 8 Wochen 300 neue LTE-Standorte in Betrieb genommen. Das entspricht einer Neuversorgung von rund 51.000 Haushalten. Bis zum Jahr 2021 möchte die Telekom auf 36.000 Mobilfunkstandorte kommen, heute sind es rund 29.000. Eine Bevölkeringsbadeckung von 98 Prozent möchte die Telekom indes noch dieses Jahr erreichen.

Die neue LTE-Standorte der Telekom im Überblick:

Arneburg, Bad Feilnbach, Bad Harzburg, Bad Lauchstädt, Goethestadt, Bad Säckingen, Bad Vilbel, Baesweiler, Berlin, Betzigau, Bissendorf, Blankenheim, Blomberg, Bollschweil, Bremen, Ebersbach-Neugersdorf, Emmelshausen, Erfweiler, Erndtebrück, Flensburg, Fröndenberg/Ruhr, Gerwisch, Gorxheimertal, Grainau, Grasellenbach, Großschwabhausen, Hainichen, Hamburg, Hannover, Harsum, Heidenau, Herbolzheim, Hof, Horb, Ingolstadt, Jessen (Elster), Johanngeorgenstadt, Kaufungen, Klötze, Konstanz, Krefeld, Leverkusen, Lichtenau, Litzendorf, Maisach, Marburg, Markneukirchen, Melle, Miltenberg, Mönchengladbach, Muldestausee, Mülheim-Kärlich, Neuburg, Neufahrn, Oberelsbach, Oststeinbek, Pöhl, Preetz, Püttlingen, Rheinstetten, Rickenbach, Sachsenheim, Salzkotten, Schellerten, Schwanewede, Sebnitz, Steinburg, Stephanskirchen, Surwold, Triberg, Tuttlingen, Uslar, Wald-Michelbach, Waldmünchen, Weilmünster, Wildpoldsried, Wismar, Wolfschlugen, Wunstorf und Zeppernick

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. „98% der Bevölkerung“ – diesen blöden Spruch hört man seit Jahren. In den 1990ern schon bei GSM. Dumm nur, dass die Menschen nicht immer daheim auf dem Sofa sitzen, sondern auch gerne mal rausgehen.

    Wenn man sich die 4G-Netzabdeckung des Marktführers beispielsweise in Brandenburg ansieht, sieht das eher nach einem löchrigen Schweizer Käse aus und nicht wie eine nahezu flächendeckende Versorgung (was die 98% suggerieren sollen). Von den anderen Netzbetreibern (insbesondere O2) ganz zu schweigen. Es sind ja noch nicht einmal alle Fernstraßen und Bahnlinien halbwegs durchgängig versorgt.

    • Reicht ja schon mit dem R1 von Berlin nach Magdeburg. Berlin Wannsee, komplettes Funkloch, wusterwitz Bahnhof, widerrum Funkloch. Usw. Köpernitz im Dorf, Funkloch. Das in so einem Dicht besiedelten Land

      • Ich bin kürzlich von Hamburg ins tiefste Meck-Pomm gefahren und zurück mit Streaming-Musik im Auto. Kein Aussetzer, weder auf der Autobahn, noch auf der Landstraße und selbst im Dorf nicht, wo es erst seit kurzem Internet mit mehr als 2mbit/s gibt…
        Vodafone. Wobei das Telekom 2.Handy auch immer Netz hatte, wenn ich mal drauf geschaut habe.

  2. Juhu 300 neue Behelfstechnologiestandorte, woop woop
    Ich bin total entgeistert

    • Heisenberg says:

      Was stimmt denn mit LTE nicht?
      Also mit meiner Telekom Sim mit LTE max bin ich sehr zufrieden 🙂

      • Das wird wieder massenhaft dazu hergenommen um fehlenden Ausbau im Glasfaserbereich zu ersetzen. Sprich man hat kein echtes DSL/Glasfaser daheim sondern nur Funkinternet.

        • Als Mobilfunkkunde finde ich es besser LTE auszubauen als nur Glasfaseranschlüsse. Ich habe keine Lust eine Kabeltrommel auf dem Rücken zu tragen, um unterwegs Internet zu haben.
          Wie lang ist denn Ihr Kabel auf der Trommel?

  3. In Bad Harzburg gibt es schon lange LTE – von O2. Aber schön, dass die Telekom endlich aufschließen konnte.

    • Vielleicht in Bad Harzburg, aber im harz und in Orte wie Clausthal-Zellerfeld fällt das O2 Netz entweder ständig aus oder es gibt gar kein Empfang. Wenn man im Harz einen Notfall hat oder sonst warum auch immer auf ein Handy angewiesen ist, dann ist O2 nicht zu gebrauchen.

      Und in Bad Harzburg gibt es schon seit vielen Jahren LTE von D1 und D2. Darum verstehe ich Ihre Aussage so gar nicht.

      • Oben steht, dass der Standort Bad Harzburg bei der Telekom neu sei. So habe ich das jedenfalls verstanden. Wie das Telekomnetz vor dem Ausbau war, kann ich nicht beurteilen. Habe O2 und Vodafone und nehme halt jeweils die SIM-Karte mit dem besseren Empfang.

  4. Da steht doch einfach nur das an den genannten Standorten weitere Sendestandorte in Betrieb genommen wurden.
    Das heißt ja nicht da es in dem Bereich vorher kein Netz der Telekom gab, nur eben nicht so gut ausgebaut.

  5. simona2001 says:

    Die sollen lieber aufbauen oder einbauen, der Ausbau verschlimmert nur alles. Die deutsche Bahn hat bei den neuen IC2 das funktionierende WLAN auch wieder ausgebaut obwohl es für die meisten doch funktioniert hat.

  6. Bin neulich zu meiner Tante in einen Berliner Außenbezirk gefahren. Ich selbst wohne nicht weit weg vom Berliner S-Bahnring.
    Bei meiner Tante gab es kein LTE Empfang mehr. Da stand wohl gerade keiner der 300.
    Ansonsten hab ich gern schnelles Internet bei mir zu Hause. Ich mache nicht alles über mein Mobil Telefon. Manche verwechseln da etwas.

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