Deutsche Bahn: Bahn-App warnt vor vollen Zügen

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet davon, dass die Deutsche Bahn Änderungen an ihrer Webseite sowie der App „DB Navigator“ vorgenommen hat. So bekommen Nutzer bald angezeigt, wenn bei einem Zug mehr als 50 Prozent Auslastung zu erwarten sind. Die Bahn gab neulich bei der Bekanntmachung aktueller Zahlen bekannt, dass die Nutzung der Züge extrem stark abgenommen habe, seit den Lockerungen von Corona-Beschränkungen fahren aber wieder mehr Menschen mit der Bahn. Nach Informationen des Spiegel will das Unternehmen den Passagierfluss besser aussteuern, damit in den kommenden Wochen keine gefährlich engen Situationen in den Zügen entstehen. Wird trotz des Warnhinweises gebucht, so wird die App und die Webseite der Bahn ab einem bestimmten Punkt verhindern, dass gebucht oder reserviert werden kann, der potenzielle Kunde müsste dann auf eine andere Verbindung umschwenken. Diese Funktion soll in den kommenden Tagen freigeschaltet werden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. Gabs nicht früher schon eine Warnung in der App und auf der Webseite wenn mit einer starken Auslastung des Zuges gerechnet wird. Mir war so? Das natürlich jetzt Buchungen verhindert werden ist eine neue Qualität. Die Frage ist nur wie sich das ganze mit den Flex-Tickets gestaltet, denn diese haben keine Zugbindung.

    • @ Kutzi
      Ich fahre wenn mit der Bahn zu meiner Mutter in den Harz zu Besuch mit dem NDS-Ticket. wie die Bahn das dann in RE Zügen umsetzen will ist mir noch schleierhaft.

      Wäre ja ne Idee Drehkreueze in den Eingangstüren. Spart auch noch das Zugpersonal, weil Karte dann ja schon abgestempelt ist. Naja müssen halt Fahrräder und Kinderwagen draußen bleiben.

      Spaß bei Seite es gibt so viele Tickets ohne Zugbindung wie die Bahn damit umgehen will ?? Nicht mehr Anbieten vlt.?

      • Sebastian says:

        Das wird sich am Ende wieder ein auf den Fernverkehr beschränken. Im Nahverkehr sehe ich hier keine kurzfristig machbare Lösung außer das vlt. die Zugbegleiter hierzu Meldungen einreichen. Aber wenn morgens Kinder zur Schule müssen kann ich die ja nicht von der Beförderung ausschließen. Zumal bei Verbunds- und Ländertickets ja auch tausend Möglichkeiten des Vorverkaufes bestehen.

        Im Fernverkehr wird man vermutlich eine gewisse Pauschalzahl an Fahrgästen mit Flextickets einplanen. Dadurch das viele dann ja oft noch kurzfristig eine Sitzplatzreservierung buchen sobald klar ist welchen Zug sie nehmen hat man darüber ja auch noch mal etwas genauere Zahlen.

        Was ich jedoch durchaus kritisch sehe sind die dadurch vermutlich stark ansteigenden Preise. Wenn kurzfristig reisende dann auf Randzeiten ausweichen müssen werden die Preise hier auch massiv ansteigen wodurch finanziell schwächere Menschen dann kaum noch Chancen auf günstige Sparpreise haben dürften.

        • Die App warnt schon länger vor vollen Zügen und verhindert auch schon seit min 1,5 Jahren das Buchen bei noch volleren Zügen (habe ich aber nur selten beobachtet). Dadurch kommt man dann nur über Umwege an ein Ticket in der App (Zug davor mit Flexpreis buchen) und am Automaten sowieso. Ich vermute die Schwellen ab denen die Meldung und die Sperre ausgelöst werden, wurden nun einfach heruntergesetzt.

        • Ich schau bei solchen Dingen immer nach Hongkong, Taiwan, Südkorea. Demokratien mit kritischer Presse und Bürgertum. Also verlässlichen Informationen.

          Es gibt dort weiterhin volle U-Bahnen wie eh und je. Aber alle tragen Masken.
          Das scheint tatsächlich der Schlüssel zu sein. Dass das trotz unfassbarer Bevölkerungsdichten zB in Hongkong aller immer gut unter Kontrolle blieb beweist es einfach, nach dem Motto wer heilt hat recht, Studien können das ja gerne nachträglich beweisen.

          Wenn ich König von Deutschland wäre würde ich alle Abstandspflichten abschaffen und stattdessen kostenlose Masken an alle verteilen, am besten FFP3. Die sind Centartikel, Damenbinden sind teurer in der Herstellung. Dass Deutschland hunderte Milliarden Wirtschaftsschaden und trotzdem tausende Tote zu beklagen hat, weil wir diesen Centartikel nicht selbst herstellen und an alle verteilen können ist zum Haare ausreißen.
          Stattdessen sollen es jetzt alle möglichen Apps richten.

          • > Das scheint tatsächlich der Schlüssel zu sein.

            Nein. Das ist so nicht belegt. … was für sich genommen aber auch kein Argument für oder gegen Masken ist.

            > Dass das … zB in Hongkong aller immer gut unter Kontrolle blieb beweist es einfach …

            Wir wissen nicht ob es in Hongkong unter Kontrolle geblieben ist. Es gibt kaum Umstrittenere Zahlen als die aus dem chinesischem Einflussbereich.

            > Studien können das ja gerne nachträglich beweisen

            Ja, so werden wir es wohl herausfinden. Man kann auch gerne für oder gegen Abstandspflichten, Masken, etc. sein. Aber nicht, weil man vorgibt auf Grundlage gesicherter Erkenntnisse zu handeln. Denn das ist im Moment einfach nicht drin.

  2. Sebastian says:

    Irgendwas ist hier mit den Kommentaren kaputt mit Edge unter iOS und dem Auto-Ausfüllen von Textfeldern.

    • Ich drück die Daumen, dass Web.de gute Spamfilter hat. Wenn die Harvester hier erstmal rübergewandert sind, gibt’s bestimmt massenhaft tolle Angebote für Dich 🙁

      Fragt lieber @caschy mal, ob er diesen Kommentar löscht oder zumindest die Domain unkenntlich macht…

    • Mit Edge unter iOS. Du schreibst doch deinen Fehler schon selbst.

  3. Sebastian says:

    In der App steht dann bestimmt „Genießen Sie ihre Fahrt in vollen Zügen“

    Ba dum tss

  4. wie hast du die Adresse denn bekommen 😀

  5. Vielleicht sollte man erwähnen das es hier nur um die DB Sparte Fernverkehr geht. Auch was die Umsatzeinbußen angeht. DB Regio hat ihre eigenen Verträge mit den jeweiligen Verkehrsverbünden. Es gibt auch Betreiber die völlig unabhängig zu den Ticketverkäufen vergütet werden.
    Zum Thema.
    Ein kleiner Sensor unter jedem Sitz und schon weiß jeder wo und wie viele Plätze belegt sind.

    • Ein Sensor unter dem Sitz? Das ist ja wohl ein Witz!

      Das können wir mit einer big data KI neuronalen videofeed live überwachung lösen. Ganz einfach! Die Beta rollt Herbst 2025 aus.

  6. Super, dann können alle die nur aus Lust an der Freude Bahn fahren darauf verzichten!
    Naja, ich bin schon froh das Leute mit solchen Ideen „nur“ bei der Bahn Verantwortung haben und nicht noch weiter hoch gekommen sind. In den heutigen Zeiten muss man ja Bescheidenheit an den Tag legen wenn man noch froh seines Lebens bleiben will.

  7. Gut, dass vor zu vielen (möglichen) Buchungen gewarnt wird, aber wie hoch ‚darf‘ die Auslastung tatsächlich in den Zügen des Fernverkehrs bei der Deutschen Bahn sein? Das fehlt mir irgendwie als Info.

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