Corona-Warn-App bald mit verbesserter Risikoberechnung

Die Corona-Waran-App erhält eine verbesserte Risikoberechnung. Bald soll ja eine neue Version der App erscheinen, jene wird dann diese Optimierung enthalten. Dazu haben in den vergangenen Wochen das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) und das Robert Koch-Institut weitere Messdaten ausgewertet. So berücksichtigt man nun insbesondere auch die höhere Infektiosität durch die mutierten Virusvarianten.

So werden kurze Kontaktzeiten mit später positiv getesteten Personen laut den Entwicklern nicht mehr herausgefiltert, sondern individuell bewertet und über den Tag summiert. Jenseits des Nahbereichs bis 1,5 Meter fließen auch Kontaktzeiten in einem Abstand bis 2,5 Meter in die Berechnung der entsprechenden Bluetooth-Signaldämpfungsgrenzwerte ein, allerdings nur mit 50 %. Das handhabt man so, da das Infektionsrisiko über Tröpfchen (anders als bei Aerosolen) mit zunehmendem Abstand rasch sinke.

Zudem werde nun der korrekten Erkennung tatsächlich exponierter Personen (true positives) eine höhere Priorität eingeräumt, als dem korrekten Ausschluss von tatsächlich nicht exponierten Personen (true negatives). Das bedeutet im Klartext: Aller Voraussicht nach erhöhen sich dadurch moderat sowohl die roten Warnungen (Risikobegegnungen) als auch die grünen Warnungen (Begegnungen mit niedrigem Risiko).

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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