„Constantine“: Reboot soll bei HBO Max anlaufen

„Constantine“, basierend auf den Comics der Reihe „Hellblazer“, wurde bereits mehrfach in bewegten Bildern umgesetzt. Zum einen wäre da der Kinofilm aus dem Jahr 2005 mit Keanu Reeves. Später folgte dann eine TV-Serie mit Matt Ryan, die leider nach nur einer Staffel direkt wieder eingestellt wurde. Ryan verkörperte den Charakter allerdings im Anschluss sowohl in mehreren TV-Serien des Arrowverse als auch als Sprecher in Animationsfilmen wie „Justice League Dark“. Nun ist ein Reboot für den Streaming-Anbieter HBO Max in Planung.

Hinter der Neuauflage soll Bad Robot stecken, die Produktionsfirma von J.J. Abrams. Als Autor der Pilotfolge soll Guy Bolton fungieren. Klingt leider eher bescheuert: Man will den britischen Charakter nun mit „einem diversen Hauptdarsteller“ neu aufziehen, was auch immer das dann am Ende bedeuten soll. In den Comics ist John Constantine ein blonder Brite, sodass schon Keanu Reeves eine fragwürdige Besetzung gewesen ist – zumindest, wenn man eine originalgetreue Adaption erwartet.

„Constantine“ soll in der Atmosphäre wohl ähnlich zur ebenfalls geplanten Serie „Justice League Dark“ werden. Mal sehen, was dabei herauskommt. Ich hätte Matt Ryan gerne weiter in der Rolle gesehen, der da meiner Ansicht nach bisher wie die Faust aufs Auge passte.

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6 Kommentare

  1. ironischerweise ist Matt Ryan dunkelhaarig 😀 (aber häufig blondiert zu sehen, von daher alles gut 😉 )

    • André Westphal says:

      Ja, aber er passte halt gut in die Rolle. Ich mein, vielleicht ergibt sich hier ja auch ein tolles Casting, aber ich finde es sollte vom schauspielerischen Talent abhängen und ob jemand zur Vorlage passt und nicht direkt im Vorfeld davon, ob ein Darsteller bestimmte Diversitäts-Kriterien abhakt.

      • Constantine muss mit ausgeprägtem britischem Dialekt reden, seine Diversität ist (mir) egal. Haare kann man auch färben, falls es jemandem wichtig ist.

  2. diverser Hauptdarsteller) Klingt wie Constantine meets Dr. Who

  3. „Man will den britischen Charakter nun mit „einem diversen Hauptdarsteller“ neu aufziehen,..“

    Au weia, das verheißt nichts Gutes. Bei Batwoman konnte man schon sehen, was herauskommt, wenn man statt Kompetenz nur auf Diversität schaut. Constantine als halb Tutchone, halb Afrikaner, transsexuell aber prinzipiell in keine Schublade passend, ernährt sich von Sonnenlicht und Smoothies aus nachhaltig angebautem Obst und quatscht die Gegner mit dem neusten Gossip aus Downtown SA in den Limbus. Gespickt wird das Ganze dann noch mit gleichgeschlechtlichem Knutschen, dass auch noch dem letzten Zuschauer auffällt, dass HIER ALLES TOTAL DIVERS IST! Anti-Subtilität Ende.

    „In den Comics ist John Constantine ein blonder Brite, sodass schon Keanu Reeves eine fragwürdige Besetzung gewesen ist – zumindest, wenn man eine originalgetreue Adaption erwartet.“

    Eben. Für mich war Reeves nicht originalgetreu, aber verdammt cool.

  4. verstrahlter says:

    Den aktuellen Constantine – mit mehr als 1,5 möglichen Gesichtsregungen und eher angedeutetem „verschmäht nix, was bei drei nicht auf den Bäumen ist“ – finde ich voll OK, da fehlt mir persönlich nix. Viele (u.A. Daredevil) kamen später in Serienform besser zur Geltung, als im Filmversuch; für bestimmte Reboots fehlt einfach (außer erzwungen durch dumme Vertragsgestaltung „wenn wir es nicht kriegen, soll es keiner bekommen“) die Notwendigkeit.

    Je mehr politische Korrektheit man da jetzt auch wieder ohne Not reinprügelt, desto weniger wird mal wieder von der Grundidee übrig bleiben. Aber wir leben ja in angepassten Zeiten, bei veränderten Prioritäten … mit der Equalizerin und so …
    Wenn ich Fan eines Schauspielers bin, ist es das Eine; das muss jetzt aber nicht unbedingt zu einer Figur passen, die ich gerne verwirklicht sehe. Die beiden Dinge stehen selten in direktem Zusammenhang.

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