Boosted Rev: Elektroscooter schafft bis 39 km/h

Boosted kennen vielleicht einige von euch, das Unternehmen stellt elektronische Boards her. Mit diesen kann man durch die Weltgeschichte düsen, zumindest dort, wo es erlaubt ist. Nun aber hat man mit dem Boosted Rev kein Board vorgestellt, sondern einen Elektro-Scooter. Das dürfte bald auch in Deutschland für viele ein Thema werden, denn der Bundesrat hat ja die eScooter durchgewunken – zumindest auf Straßen und Radwegen und mit einigen Voraussetzungen, über die wir in diesem Beitrag schon informierten.

Der Boosted Rev ist sicherlich nicht der klassische Elektro-Scooter, den man sich so eben kaufen würde – 1.799 Dollar zeigt das Preisschild des mit 20,9 Kilo doch schweren Gefährts. Dafür kommt man bis zu 35 Kilometer mit einer Ladung hin, ein Top-Tempo von 39 km/h erübrigt die Frage nach der Zulassungsfrage als klassischer eScooter in Deutschland. Boosted nennt für den Rev eine Ladezeit von 3 Stunden an, eine App gibt es ebenso. Gefahren werden darf der Roller von Personen bis einem Gewicht von 113 Kilo.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=78bXV1ZqQWI

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caschy

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39 Kommentare

  1. Man sollte diese Roller nicht zulassen, sondern generell in der Öffentlichkeit weglassen!

    • Ja, Autos werden in letzter Zeit genug gegängelt. Am Ende kommt noch irgendjemand auf die Idee, das PKWs Raum in den Städten für andere Verkehrsmittel abgeben müssen :<

      • Ach, wär das schön!

      • in manchen US Städten ist es anders, da werden die Fußgänger verbannt in den Untergrund wo Shoppingmeilen auf diese warten, oben soll noch mehr platz für Autos entstehen damit es weniger Staus gibt… verrückte Welt
        Wie ne Ölkriese aussehen würde wenn auch in der USA die Galone auf 5$ steigt, das würde mich interessieren. Jedoch der Nachteil das da noch mehr die Umwelt umgegraben und zerstört werden würde…

    • Warum, dann müsste man Fahrrad fahren auch verbieten.

  2. Man kann den Roller doch sicher drosseln. Das wird bei Segways doch auch seit Jahren gemacht.

    • Sparbrötchen says:

      *Kann* schon, aber wenn selbst ich als nicht E-Scooter Besitzer Sites wie „Xiaomi Mijia M365 Custom Firmware Toolkit“ https://m365.botox.bz/ kenne, auf denen man sich seine eigenen Firmwareparameter zusammenklicken kann, wird das wie früher bei den Mofas nicht mal von 12 Uhr bis Mittag halten

  3. Na aber grad bei so einem Fahrzeug hätte ich mit Helmpflicht und Mofakennzeichen kein Problem.

    • Mit 40 km/h und so kleinen Rädchen, mit denen du dich an jeder Kante auf die Fr… legst, bräuchtest du schon einen Ganzkörperpanzer, nicht bloß einen Helm…

      • Rechne mal hoch… 4 kleine Räder und über 300… Tödlich… Und total legal… Mach mal eine Vollbremsung bei 300… LOL

        • Gäbe es auf der Autobahn umgerechnet (Radgröße und Geschwindidkeit) solche Kanten und Stufen wie für diesen Roller auf Radwegen und Bordsteinen, würde da zurecht alle Autofahrer rebellieren. Mit so einem winzigen Teil 40 km/h zu fahren ist einfach Selbstmord – abseits von abgesperrten Strecken im perfekten Zustand.

  4. mcinnocent says:

    @Frank: Wegen Menschen wie Dir wird die E-Mobilität in Deutschland so behindert. Ihr verschlaft die Zukunft 😉
    Meiner Meinung nach ist die jetzige Zulassungsform viel zu restriktiv, es sollten deutlich mehr Fahrzeuge zugelassen werden wie z.B. auch E-Wheels/Mono-Wheels. Das erspart ne Menge Abgase in der Stadt und übrigen Umwelt. Ich kann nicht verstehen wie man sich dagegen wehren kann?! Vorsichtig fahren und dabei sorgsam mit den anderen Verkehrsteilnehmern umgehen ist selbstverständlich, Unfälle werden passieren, passieren aber mit dem PKW auch tagtäglich, ohne dass man zur Pferdekutsche zurück muss 😉

    • ganz meine Meinung!!!
      Hoffentlich fängt jetzt nicht wieder die allgemeine Heruntermachung von E-Rollern und E-Mobilität an, wie in ähnlichen Beiträgen! … wenn heute das Fahrrad erfunden worden wäre, dann käme wohl keiner wegen vieler Bedenken zum Fahren…. 😉

      • Peter bruells says:

        Ja. Dem wäre wohl so. Aber wir haben nun mal jetzt eine Infrastruktur, die auf pkw + Rad + Fußgänger ausgelegt ist.

        Es bringt jetzt herrlich wenig, in purer Begeisterung immer mehr Geräte in den mix zu werfen, vor allem welche, die dann doch wieder auf dem Bürgersteig landen.

        Da sind jetzt schon zu viele Radfahrer unterwegs, die sich nicht auf die Fahrbahn trauen.

        (mittlerweile gehe ich auch nicht mehr zu Seite, wenn mir einer entgegenradelt und auf klingeln höre ich auch nicht mehr. Und ich BIN Radfahrer.)

        Die einzige Möglichkeit wo was funktionieren würde wäre ein massiver Rückbau der PKW-Infrastruktur, aber eines kann ich dir herantreten: das heule käme dann auch von vielen der Spezis, die zwar ihre 2, 3 km mit einem Scooter fahren, aber ansonsten freie fahrt für ihr Auto haben wollen.

    • Bin grundsätzlich deiner Meinung mcinnocent. Aber bezüglich der Umweltbilanz bin ich nicht ganz bei dir. Dabei kommt es nämlich auch immer auf die Alternative die sonst genutzt werden würde und die Umweltbilanz bei der Herstellung des Stroms sowie der Fahrzeugs an.

      Vor allem ein Fahrrad hat halt eine deutlich bessere Bilanz.

    • Arbeitest du zufällig in einem Krankenhaus, das wegen zu wenig Patienten vor der Schließung steht? 😀

    • Ich versuche es mal so:

      1. „Zukunft verschlafen“: das ist sehr plakativ ausgedrückt, aber was verschläft man hier genau und was ist so schlimm daran? Die Zukunft kommt mit Sicherheit, egal ob mit oder ohne E-Roller. Und ich bezweifle auch, dass eine Zukunft ohne E-Roller weniger lebenswert ist,

      2. „Zulassung diverser elektrisch angetriebener Mobilitätsgerätschaften spart Abgase“: das ist nicht so sicher. Wie man bereits bei Angeboten wie den elektrischen car2go bemerkt hat, verringert die Nutzung nicht den Individualverkehr. Vielmehr findet eine Substitution des ÖPNV statt.

      3. „Vorsichtig fahren und dabei sorgsam mit den anderen Verkehrsteilnehmern umgehen ist selbstverständlich“: das ist es eben (leider) nicht. Verkehrsexperten gehen bereits jetzt von drastischen Unfällen aus. Vor allem, weil die Anzahl der Fahrräder in Großstädten zunimmt, der Verkehr dichter wird, Fahrradwege diese Situation noch verschlimmern und jeder meint, sowieso Recht zu haben. In Hamburg gab es z.B. im letzten Jahr jeden Tag acht (gemeldete) Fahrradunfälle. Diese Situation wird schon rein rechnerisch durch weitere Verkehrsteilnehmer verschärft.

      4. „Unfälle werden passieren, passieren aber mit dem PKW auch tagtäglich, ohne dass man zur Pferdekutsche zurück muss“: mit dem Unterschied, dass PKW eine Knautschzone und weitere Sicherheitseinrichtungen haben, die bei einem E-Scooter nicht existieren. Schon heute wird man als Fahrradfahrer von vielen Autofahrern nicht als gleichwertiger Verkehrsteilnehmer gesehen. Mit dem E-Scooter sind hier sehr unangenehme Folgen vorprogrammiert. Wohl gemerkt für den Fahrer des Rollers.

    • @mcinnocent: Der Unterschied ist aber der, dass ich beim einem PKW mit 40 gegen eine Wand fahren kann, ohne mir wirklich ernsthafte Verletzungen zuzuziehen. Bei einem Elektroscooter braucht es keine Wand um mir mit 40 km/h ernsthafte Verletzungen zuzuziehen.

      Ich bin nicht gegen die Elektroscooter. Aber Fahrzeuge mit dieser Geschwindigkeit gehören auf die Straße und nicht auf den Radweg, wo auch Kinder unterwegs sind. 20 km/h von mir aus zur Not noch auf einem Radweg.

    • Warum das Rad neu erfinden, diese „Wheels“ braucht kein Mensch! Erzeugen denn Fahrradfahrer Abgase?

  5. Klaus Kleber says:

    @mcinnocent

    wie kann man in so wenigen Zeilen, nur soviel Bullshit erzählen? Respekt.

  6. Super, noch mehr Geräte, die ein Akku benötigen. Weiterhin Raubbau der Ressorcen.

  7. Die Leistung um 40km/h zu erreichen hat er nicht weil empfohlen wird, diese auszufahren – außer für einige Extremanwender ggf. -, sondern um auch Straßen mit einer extremen Steigung von über 30% noch spielend hinauffahren zu können. Das entnehme ich der Aussage von Boosted dass man den Roller bewusst auch für San Francisco entwickelt hat und sicherstellen wollte dass jedes Haus dort erreicht werden kann: https://www.youtube.com/watch?v=TZ0tCJZHqwY

    Und boosted ist nicht die Firma welche ihre Roller künstlich per Software kastriert – da auch von bewussten Anwendern gefahren, welche sonst nicht so viel Geld bei der Firma lassen würden.

    iPhonedo ( https://www.youtube.com/watch?v=aogJgX0AqvI ) hat das mit nem kleinen Elektro-Skateboard von Boosted ganz gut gezeigt, welches ebenfalls einfach mehrere Kilometer bergauf fahren konnte und noch immer 65% Akku hatte, nach der Bergabfahrt fast 70% wegen Rückgewinnung.

    Ich würde übrigens mit dem Ding nicht mal bei 20 km/h stürzen wollen, da man sich vermutlich in der Lenkstange irgendwie verfängt und sich auch bei 20 Sachen schon was bricht.

  8. Meine aktuell Gedanken zur Mobilität:
    Ich wohne städtisch bin aber auch ruckzuck im ländlichen.
    Ich beschäftige mich damit mir zu meinem PKW/SUV etwas kleines mit 2 Rädern zuzulegen.
    Aktuelle Motorroller (45 km/h)stellen bei uns aufgrund des geringen Verkehrs und der möglichen Geschwindigkeit der PKWs (50) nicht wie in der Großstadt (fast kompletter Stop&Go) ein „Ärgernis“ dar. Eine Simson / Schwalbe (60) kann super im Verkehr mitfließen.
    Ich war am überlegen warum dann nicht eine Simson etc. auf Elektro umbauen sie ist ja Bauart bedingt für 60km/h geeignet und zugelassen. Aufgrund des Umbaus müsste sie wie ein neuer Roller auch auf 45 km/h gedrosselt werden.
    Somit wird es dann ein lautes knatterndes Gerät mehr auf der Straße…
    In einer Großstadt wäre ich mit einem 45km/h Fahrzeug egal ob S-Pedelec, Tretroller oder Elektroroller am Start.
    Die Zulassung von Monorädern, Hoverboards und sonstigen Geräten bis 25 km/h auf Radwegen würde ich super finden. Aber der Fußweg und vor allem eine Fußgängerzone sollte eine Fußgängerzone bleiben.

  9. Ich weiß gar nicht, in welchen Städten überhaupt derart plane und durchgehende Radwege zu finden sind, dass man mit den Dingern überhaupt sinnvoll vorwärts kommen kann. In meiner Stadt gibts das jedenfalls nicht, nirgends. Selbst die Straßen geben das nicht her.

    In den Werbevideos und Influencerfakevideos wird auch nur auf den immer gleichen 1km Sahnestrecke vor und zurück gefahren, es gibt de facto keine, wo irgendjemand zur rush hour durch deutsche Städte fährt. Was auch klar ist, denn da fährt man morgens zur Arbeit, schmeißt das Mistding weg und fährt mit dem Bus nach Hause.

    Ich würde viel eher das Rad und Lastenräder fördern. Warum nicht innerorts bei allen zweispurigen Straßen eine Straße dem Autoverkehr wegnehmen und komplett nur für Rad und meinetwegen Rettungswagen freigeben? Dazu noch innerorts überall 30kmh Grenze für motorisierte Fahrzeuge (egal ob elektronisch oder Benziner), um Lärm, Abgase zu verringern und die Sicherheit zu erhöhen.

    So ist für die Alten, die Kranken ubd die Fetten die Mobilität gewährleistet, müssen dann eben 10 Minuten länger fahren, sonst ändert sich nichts, nichts geht verloren.

    Diese Spaßmobile sind jedenfalls keine Lösung. Und sie funktionieren eben auch nicht in einem Verkehrsraum, der auf Autos ausgelegt ist.

  10. Christian says:

    @mcinnocent: toll, daß die Abgase jetzt nicht in der Stadt erzeugt werden, sondern in den Kraftwerken.
    Sorry, wer zu faul ist, die „letzte Meile“ mit Muskel Kraft zu bewältigen, dem ist die Umwelt sowieso total egal.

    Die Haltbarkeit von so Leih Roller wird mit 1-3 Monaten angegeben.
    Also massig Müll, der nur produziert wird, um Geld zu verdienen, nicht um was gutes für die Umwelt zu tun.

  11. cool… mit 39 km/h durch die fussgängerzone donnern und die dummen fussgänger über den haufen fahren… 🙁

    • Solche Diskussionen gab es übrigens schon ab Anno 1817 „„Auf Grund weltweiter Fahrverbote erlangte dieses Fortbewegungsmittel, mit dem etwa die dreifache Gehgeschwindigkeit erreicht werden konnte, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts keine anhaltende Verbreitung. Die Vorliebe der Draisinenfahrer für komfortable Wegeoberflächen führte in Zeiten, da in Stadtstraßen die Fahrbahnen zerfurcht und schmutzig und nur die Trottoirs eben und sauber waren, alsbald zu Konflikten. Das Fahren auf den Gehwegen wurde in Mannheim schon im Dezember 1817 verboten, in Mailand 1818, in London, New York und sogar Kalkutta 1819.“

      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Draisine_(Laufmaschine)#Historischer_Kontext_der_Entwicklung

  12. 10000 Schritte soll man am Tag laufen, um nicht zu fett und schlaff zu werden.
    Also wozu die Dinger?

  13. gregorius says:

    Die Dinger landen wie die Leihräder im Landwehrkanal

  14. lieber 100.000 dieser Roller in meiner Stadt als 100.000 Autos!
    es wäre dann mehr als genug Platz für Bäume, Wiesen und Natur statt der Beton/Asphaltlandschaft.

    • Auf Naturwegen statt Asphalt kannst du mit diesen Rollern aber auch nichts anfangen. Oder im Winter. Oder bei Regen. Oder wenn du was einkaufen möchtest. Oder wenn du mit mehreren Leuten wo hin möchtest. Oder…
      Es bleibt ein Schönwetter-Spielzeug für gelangweilte Hipster.

  15. sunworker says:

    Jeder der schon mal mit Motorollern gefahren ist, weiss wie gefährlich diese bei Geschwindigkeiten von 40 Km/h sein können. Damit schmiert man gerne mal ab.

    Mit einem solchen E-Scooter mit diesen Microrädern 39 Km/h zu fahren ist einfach Irrsinn. Ein kleines Schlagloch oder ein Stein oder im Regen vollbremsen und das wars.

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