BitTorrent wechselt für 140 Millionen Dollar den Besitzer


BitTorrent sollte jedem Internet-Nutzer ein Begriff sein, dabei handelt es sich (nicht nur) um ein dezentrales Filesharing-Protokoll, das seit 2004 verfügbar ist. Seit damals hat sich viel geändert, BitTorrent hat stets versucht, weg vom „Raubkopierer-Filesharer“-Image zu kommen. Dennoch assoziiert man BitTorrent auch heute noch mit genau dieser Funktion. Wie auch immer, BitTorrent hat wohl sehr bald einen neuen Besitzer. Justin Sun und die Tron Foundation sollen BitTorrent übernommen haben, für 140 Millionen Dollar.

Variety berichtet davon, dass der Deal bereits letzte Woche abgeschlossen wurde und die Mitarbeiter zwischenzeitlich informiert wurden. Ebenso ging die Information an einige Shareholder, allerdings ist bislang offiziell nichts nach außen gedrungen. Dass Justin Sun an BitTorrent interessiert ist, ist nicht neu, entsprechende Hinweise gibt es bereits seit letztem Jahr.

Die Tron Foundation ist ein Blockchain-Start-up, das ein dezentralisiertes Internet ermöglichen möchte. Entwickler sollen Apps auf Blockchain basierend entwickeln. Wie genau da BitTorrent reinpasst (abgesehen vom dezentralisierten Ansatz), ist nicht bekannt. Auch ist nicht bekannt, was sich nun konkret bei BitTorrent ändern wird, aber das wird man sicher bald erfahren.

Resilio dürfte vom Kauf nicht betroffen sein. Die Synchronisations-Software (ehemals BitTorrent Sync) wurde 2016 in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Naja, es kommt ja nicht von ungefähr, dass man BitTorrent damals wie heute in erster Linie mit der o.g. Funktion assoziiert. Das mag von den Machern nicht beabsichtigt gewesen sein, aber manchmal entwickeln sich die Dinge leider nicht so, wie man sich das vorstellt.

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