Auswertung Umfrage Juni 2020: Corona-Krise beeinflusst euere Wearable-Nutzung nicht wesentlich

Wir hatten in unserer Umfrage vom Juni 2020 einmal nachgehakt, ob ihr in der Corona-Krise verstärkt Wearables einsetzt. Darauf kamen wir im Team, weil etwa die IDC und andere Marktforscher da einen Aufschwung des Marktes feststellen konnten. Allerdings sind die Umfrageergebnisse nicht so eindeutig.

So haben 2.016 Nutzer ihre Stimme abgegeben – vielen Dank für die Teilnahme natürlich an alle, die abgestimmt haben! Mehrfachantworten sind nicht möglich gewesen. Dabei hat das Gros der Leser preisgegeben, dass kein generelles Interesse an Fitness-Wearables bestehe (38 % bzw. 807 Stimmen). 34 % bzw. 726 Stimmen gaben aber an, dass sie eine Smartwatch verwenden. Jene klugen Uhren scheinen dabei beliebter bei euch zu sein als einfache Fitnessarmbänder.

Denn letztere beanspruchen laut unserer Umfrage nur 13 % der Abstimmenden mit besonderem Elan – 270 Stimmen. Einige Nutzer waren dabei auch unentschlossen (3 % bzw. 63 Stimmen) und 4 % (77 Stimmen) haben angegeben, dass sie den Kauf planen. 6 % (133 Stimmen) haben angegeben, dass sie keinen Bedarf an Wearables hätten, weil ihnen die Health-Funktionen am Smartphone bereits ausreichen. Und nur 3 % (68 Stimmen) setzen auf Hearables, also Kopfhörer mit smarten Zusatzfunktionen – da seien etwa die Jabra Elite Sport genannt, die einen Pulsmesser integrieren.

In den Kommentaren erntete unsere Umfrage, wohl leider nicht ganz zu Unrecht, wie man selbstkritisch eingestehen muss, etwas Verwirrung:  So vermeinten einige von euch, dass sie zwar Wearables nutzen würden, aber sich an ihrer Nutzung durch COVID-19 eben nichts geändert habe. Uns kam es aber eben wirklich darauf an zu erfahren, ob die Corona-Krise da etwas bewegt hat – also z. B. zum Neukauf eines Fitnessarmbands oder einer Smartwatch geführt hatte oder sich die Nutzung nun intensivierte. Schließlich war ja lange Zeit kein Besuch im Fitnessstudio mehr möglich.

Unten seht ihr noch einmal die Ergebnisse.

Corona-Krise: Nutzt ihr verstärkt Fitness-Wearables?

  • Nein, ich habe generell kein Interesse. (38%, 807 Votes)
  • Ja, ich verwende eine Smartwatch. (34%, 726 Votes)
  • Ja, ich verwende ein Fitness-Armband. (13%, 270 Votes)
  • Nein, die Health-Features meines Smartphones reichen. (6%, 133 Votes)
  • Nein, aber ich plane den Kauf. (4%, 77 Votes)
  • Ja, ich verwende Hearables. (3%, 68 Votes)
  • Keine Ahnung, unregelmäßig vielleicht. (3%, 63 Votes)

Total Voters: 2.016

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Nutze meine Uhr kaum noch, da man seltener das Haus verlässt und Zuhause arbeitet. Ne neue würde ich nur aus Performance Gründen kaufen. Meine Fossil 3rd gen ist Popo lahm

  2. Trifft auf mich eigentlich auch zu, da ich seit 2,5 Jahren idealerweise mit Apple Pay via Watch zahle – hab es jetzt nicht wegen Corana angefangen. Wo das nicht geht, wird gemerkt und gemieden, da ich da dann auch meist nicht mit einer MasterCard, Visa oder Maestro (Debit oder Credit) zahlen kann, sondern nur mit EC, was ich schon lange nicht mehr besitze. Habe jetzt 3 gratis online Banken und nutze meist N26. Hab sogar die „Meta-Karte“ von Curve aus Spaß geholt neulich.

    In der Großstadt kann ich aber so gut wie überall kontaktlos zahlen. Falls Samstag nachts um 4:30 dann die Akkus von Phone und Watch leer sind, hab ich einer der „autarken“ Karten dabei und kann mir noch meine letztes Bier, auf dem Weg heim holen. Das ist dann meistens dasjenige, dass ich am nächsten Tag bis 18 Uhr bereue, da es schlecht gewesen sein muss ^^

    PS: Mein eigentlich einziges First-World-Problem als links tragender Watch-Payer, ist, dass ich meinen Arm so unnatürlich verbiegen muss, wenn die Bezahl-Seite eines POS-Terminals eben links ist statt oben hinter dem Display. Es rechts anzubringen wäre sicherlich eine Überlegung wert gewesen, da statistisch die meisten Leute Rechtshänder und damit hauptsächlich Uhren-links-Träger wären. Egal. Bin übrigens Rechtsfüsser – damit wüsste das Internet jetzt zusammengefasst vermutlich alles über mich ^^.

  3. Onkel Wanja says:

    Mir will sich der Zusammenhang zwischen Corona und „Wearable“ nicht recht erschließen. Welchen nutzen soll ein Fitnissband im Bezug auf Corona haben? Regelmäßiger Sport stärkt das Immunsystem, aber dazu braucht es nicht unbedingt ein Fitnessband. Kann mir kaum vorstellen das der Virus die Kellerkinder und Coachpotatos zum Sport motiviert hat.

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