Apple Pay: Schwammige Aussagen der ING-DiBa

Apple Pay soll noch in diesem Jahr nach Deutschland kommen. So zumindest Apple. Diverse Bankinstitute haben sich bereits zu Apple Pay geäußert – einige springen auf den Zug auf, andere wiederum wollen eigene Lösungen bevorzugen. Schaut man sich die Versuche in den letzten Jahren so an, dann kann man wohl sagen, dass das alles nicht so super geklappt hat mit den eigenen Lösungen.

Und die ING-DiBa, die fortan wieder nur unter ING firmiert? Die zeigt sich in Deutschland überrascht vom Feedback der Nutzer – so zumindest Vorstandschef Nick Jue in einem Interview (Paywall) mit der SZ. Man habe in den Social-Media-Kanälen gesehen, wie wichtig das Thema Apple Pay den Kunden sei.

Nun mag man wohl festhalten können, dass auf Plattformen wie Twitter sicher nicht alle „normalen“ Kunden der ING sind, sondern auch gerne die technisch versierten, die immer gerne alles fordern und so trotz kleiner Minderheit so erscheinen als seien sie die Masse. Den Kunden sei es auch egal, dass sie bereits mit Giro- und Kreditkarten bereits kontaktlos bezahlen ko?nnen – sie seien irritiert, dass die ING bei Apple Pay nicht am Start sei.

Und was ist nun mit ING-DiBa und Apple Pay in Deutschland? Nick Jue äußert sich vage: „Wir werden unseren Kunden auf jeden Fall na?chstes Jahr etwas anbieten, damit sie mobil bezahlen ko?nnen.“. Das kann eine eigene Lösung sein, aber natürlich auch Apple Pay. Was für Apple Pay spricht? In Polen und Australien hat man sich auch für das Apple-Bezahlsystem entschieden.

Als Kunde der ING aus meiner Sicht der Dinge: Als Google Pay in Deutschland an den Start ging und N26 gleich mitzog und der Anbieter zudem kommunizierte, dass man auch bei Apple Pay zum Start dabei sei, da entschloss ich mich zur Nutzung von N26. So wird eben, wenn möglich, via N26 gezahlt, das ING-Konto liegt halt rum und wird für automatische Abbuchungen genutzt. Und wer bei der ING ist und auch PayPal nutzt, der kann ja nun in Sachen Google Pay auch aktiv werden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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73 Kommentare

  1. Hoffentlich kommt alleine durch PayPal da etwas Schwung rein. Immerhin verdienen die Banken nichts mehr, wenn man Google Pay mit PayPal nutzt. Wo sie sonst ihre 0,2 bis 0,3 % des Umsatzes bekamen, steckt sich jetzt MasterCard und PayPal das Geld ein und die Banken führen die Lastschrift durch. Sicherlich wollen die Banken weiterhin am Kuchen verdienen und wenn genug Leute auf PayPal und GooglePay wechseln, dann wird das die Banken schon zum umdenken bringen. Verdienen Banken bei Lastschriften?

    • Nein, bei Lastschriften verdienen die Banken gar nichts. Nicht ohne Grund wird denen deshalb die Kooperation von PayPal und Google Pay überhaupt nicht gefallen.

      • Jein es gibt Kontomodelle, bei denen eine gewisse Anzahl an Posten kostenlos ist und alle darüber hinaus 10ct oder so kosten. Ist ein beliebtes System bei Raiffeisenbanken und Sparkassen.

        • Na ja, wer noch so ein Konto hat, der hat A.) selber Schuld und wird B.) vermutlich in absehbarer Zeit weder mit Apple- noch mit Googlepay bezahlen, sonder bei Bargeld und für „große Ausgaben“ bei der Ehh-Zeh-Karte bleiben. Für Urlaub wird dann die Kreditkarte aus dem Bankschließfach geholt.

        • Das bezieht sich aber nur auf Überweisungen und nicht auf Lastschriften. Lastschriften kosten nichts. Nichts anderes machen die Geschäfte ja, wenn man mit Girokarte bezahlt und am Ende unterschreiben muss. Und die 0,2% bei Girokarten und 0,3% bei Kreditkarten kriegen die Banken ja auch von den Geschäften und nur indirekt vom Kunden.

          • Die Prozente sind aber je nach Anbieter sehr schwankend, hinzu kommen oft noch Monatsgebühren etc.
            Zudem sind Geschäftskonten häufig mit anderen Kosten als Privatkonten verbunden, insbesondere wenn wie im Einzelhandel noch viel Bargeld im Spiel ist. Da wirds dann schnell teuer.
            Und Apple und Google werden da über kurz oder lang auch mitverdienen wollen.

            • Die Prozente sind nach oben hin durch die EU festgesetzt. Die Geschäfte bezahlen aber mehr, da sie Verträge mit Zahlungsabwicklern haben, die die Terminals bereitstellen und die ganze Abwicklung machen. Sonst müssten die Geschäfte mit jedem Anbieter einzeln verhandeln. Und wenn man die versteckten Kosten bei Bargeldzahlungen berechnet, ist Kartenzahlung gar nicht Mal mehr so teuer.

              • Ich meinte auch die Prozente bei den Terminalanbietern, da gibt es ja riesige Unterschiede und gerade für kleinere Geschäfte ist das kaum zu überblicken. Der Endkunde bekommt das ja gar nicht mit.

              • Ewiggestriger says:

                Welche verstecken Bargeldzahlungskosten meinen Sie, wenn ich fragen darf.

      • Daran sind die deutschen Banken aber auch zu 100 Prozent selbst schuld. Wer im Jahr 2018 immer noch glaubt seine Kunden mit halbgaren technischen Lösungen oder gleich nur mit Vertröstungen ohne klare Aussage (hallo DKB) abspeisen zu können, der darf sich wirklich nicht wundern wenn ihn der Wettbewerb vorführt und sie auch noch das letzte Stück Einfluss verlieren, das sie hatten nutzen können.

  2. Also ich sehe mich durchaus auch als technisch versierten Nutzer, aber mir ist es vollkommen egal ob die DKB jemals GPay oder Apple Pay anbietet. Meine Karte hat NFC und das reicht mir. Ich möchte NFC an der Karte nicht mehr missen, aber am Handy brauch ich es definitiv nicht. Bietet mir persönlich einfach keinen Mehrwert.

    • Sehe ich ähnlich. Ich hab ne Handyhülle, da passt hinten ne Karte rein. Da besteht beim Bezahlvorgang also fast kein Unterschied. Mehrwert wäre aber Tokenization. Ob meine Master bei NFC-Zahlungen auf Tokens setzt konnte ich bis jetzt nicht in Erfahrung bringen.

      • Wenn die Tokenization fehlt, kann man es oft auf dem Kassenbeleg sehen, da bei einigen Anbietern dort beim Punkt Zahlungsart Teile der Kreditkartennummer angegeben werden.

        Es gibt aber noch weitere Vorteile mit Google Pay: man kann so direkt und einfach in immer mehr Apps bezahlen und mit einigen Smartwatches. Es ist sogar möglich, gleichzeitig in einem Zug etwa die Payback-Bonuskarte und Guthaben-Karten sofort mit anzugeben (wenn die Anbieter es irgendwann unterstützen sollten). Dann benötigt man gar keine Geldbörse mehr.

        Darüber hinaus bekommt man per Smartphone auch sofort eine Bestätigung der Zahlung, sodass man auch hier einen besseren Überblick hat.

        • Also das mit dem besseren Überblick bezweifle ich stark. Besonders beim feiern gehn geht nix über Bargeld. Das mit den Bonuskarten hingegen ist der einzige Punkt in dem ich wirklich einen Mehrwert erkenne.

          • Peter Brülls says:

            Ich weiß nicht was für dich „feiern“ ist. Ich vermute mal, dass wir da sehr unterschiedliche Vorstellungen haben.

            Ansonsten: nein, selbst bevor ich N26 zu meinem „Hauptkonto“ machte, hätte ich den totalen Überblick über alle Konten, inksluive des Standes meiner Kantinenkarte, die ich aufladen musste.

            Bargeld ist da immer das Sorgenkind, weil das Erfassen zeitnah geschehen sollte, was gerade bei schlechter Internetverbindung nicht immer gut geht. Und es benötigt einen manuellen Import. Nervig.

            Gefühlt ist Bargeld, dass ich abgeholt haben, schon ausgegeben und für mich weniger real als der exakte Kontostand auf meinem Konto.

        • Du brauchst deine „Geldbörse“ schon alleine wegen Personalausweis, Führerschein.. und weil selbst im Wunderland Schweden mal Kartenleser oder POS Terminal streiken und man froh ist, dann Bargeld dabei zu haben.

          Jedenfalls nervt mich dieses ständige Gewusle rund um XY Pay, das eine kleine, aber laute, Minderheit von Smombies seit Monaten durchs virtuelle Dorf treibt. Letztlich ist das alles Business und irgendjemand zahlt für den man in the middle, der das ja nicht aus Langeweile anbietet.

          Das heißt, alle anderen Kunden zahlen mit, damit der Ole-Luca mit seiner Apple Watch bezahlen kann und alle POS dafür ein teures Upgrade brauchen.

          NFC war ja noch praktisch, aber für solch einen ChiChi mitzahlen zu müssen ist einfach nur zum K*en. Da soll die Diba lieber ihr 50€ Limit am Geldautomat wieder abschaffen und die Hipster zu den Fintechs ziehen lassen.

          • Peter Brülls says:

            Personalausweis ist zu Hause. Führerschein ist im Wagen. Krankenkassenkarte ist ebenfalls zu Hause.

            Also nein, dafür braucht man es nicht.

            Bargeld braucht man hin und wieder in der Tat, hab‘s gerade im Urlaub in Bayern erlebt. Dann habe ich ein wenig mehr mit.

            Aber im Alltag? Ein gefalteter 20er zwischen den Karten – Klimpergeld passt nicht vernünftig in meine Geldbörse – das reicht für „Notfälle“. Wer dann keine Karte nimmt, vorzugsweise mit NFC, kriegt eben mein Geld nicht. Die Kalkulation muss jeder für sich machen.

            • Personalausweis zu Hause ergibt echt Sinn 🙂

              • Peter Brülls says:

                In meinen Augen schon. Ich brauche ihn vielleicht viermal im Jahr. In den meisten Fällen bei der Postfiliale in 200 Meter Entfernung. Spontan irgendwo ausweisen musste ich mich noch nie, wüßte auch nicht wieso.

                Ihn ersetzen zu lassen kostet mit allen Nebenkosten etwa 40 €.

                Damit ist der Nutzwert des Mitführen in Relation zum Verlustrisiko so gering, dass ich ihn zu Hause lasse. Der Smartphone/Tablet/Kindle-Aufsteller in Kreditkartengröße, der den Platz einnimmt, wird definitiv öfter eingesetzt.

                • Habe mich gerade mal schlau gemacht. Es besteht gar keine gesetzliche Mitführpflicht. ich dachte das bisher. Ich glaube nun nehme ich ihn auch nur noch mit, wenn ich ihn brauche. Neben Onlinefahrschein oder wenn ich ins Ausland reise. Ab sofort nur noch Girocard und ein „Notzwanni“ und ein „Notheiermann“.

                  Allerdings, wenn man mal umfällt, kann es für deinen Retter ganz praktisch sein zu wissen, wer du bist.

                  • Peter Brülls says:

                    Naja, gerettet werde ich sowieso. Besondere Allergien habe ich keine und genau das hängt ja auch nicht am Personalausweis. Und wenn jemand meine Geldbörse – die ich ja mithabe – durchsucht, findet er auch meine Visitenkarte, die auch meine Telefonnummer enthält und andere Kontaktdaten. Vom Namen auf den Bankarten ja mal ganz abgesehen.

                    Umm.. Ich sollte mal eine URL reinpacken und da dann diverse Kontaktdaten hinterlegen.

            • ‚Wer dann keine Karte nimmt, vorzugsweise mit NFC, kriegt eben mein Geld nicht.‘

              Genau, denn das Zahlungsverfahren ist ja das wichtigste an einem guten Restaurant usw.

              Da hat es eine Branche der Zahlungsabwickler in einem gesättigten Markt tatsächlich geschafft Leuten ein Bedürfnis einzureden und damit nochmal die Umsätze zu steigern. Transaktionskosten sind mit nichts niedriger als Bargeld oder elektronischer Lastschrift, dann kommt Girocard mit PIN, dann kommen klassische Kreditkarten, am teuersten sind NFC/xPay.

              Dass das – leider – nicht nach dem Verursacherprinzip individuell auf den Kassenbon aufgeschlagen wird heißt ja nicht, dass du das am Ende nicht mitbezahlen musst.

              • Peter Brülls says:

                In meinen Augen schon. Ich brauche ihn vielleicht viermal im Jahr. In den meisten Fällen bei der Postfiliale in 200 Meter Entfernung. Spontan irgendwo ausweisen musste ich mich noch nie, wüßte auch nicht wieso.

                Ihn ersetzen zu lassen kostet mit allen Nebenkosten etwa 40 €.

                Damit ist der Nutzwert des Mitführen in Relation zum Verlustrisiko so gering, dass ich ihn zu Hause lasse. Der Smartphone/Tablet/Kindle-Aufsteller in Kreditkartengröße, der den Platz einnimmt, wird definitiv öfter eingesetzt.

              • Peter Brülls says:

                Grumpf. Danke, Kommentar gefressen.

                In Kurzform:

                * Dann bitte auch für Bargeld aufschlüsseln, inklusive der Arbeitskosten für den Kassierer, der auf Bargeldkramer wartet. Möglichst auch die Werbung für TV und Radio ausweisen, den Dreck darf ich mitfinanzieren, ohne ihn zu nutzen.

                * Bei Restaurants ist die Bequemlichkeits- und Zeitfrage nicht so wichtig, wobei ich meistens selbst koche. Es gibt aber auch genug gute Restaurants, die Kartenzahlung akzeptieren. Erst im ländlichen Umfeld fällt es wirklich auf, da gibt es nette Gasthörer mit guter regionale Küche und nur Barzahlung.

                * Anekdote: Unsere Tierarztpraxis ist immer froh, wenn meine Frau da bar bezahlt. Nicht, weil die Kartenkosten so hoch wären, sondern weil meine Frau (Bargeldzahlerung) 1- und 2-Euro-Münzen dafür beiseitelegt und es der Praxis damit erspart, Wechselgeld bei der Bank kaufen zu müssen.

          • Großbritannien arbeitet auch schon daran, den Führerschein zu digitalisieren, damit er in das Apple Wallet passt. Und auch der deutsche Personalausweis hat ja schon NFC-Funktionen mit Auslesbarkeit durch Smartphones. Das wird ebenfalls eine Frage der Zeit sein, bis es einen digitalen Personalausweis gibt.

            Und inwiefern unterscheidet sich jetzt Apple Pay von einer NFC-Kreditkarte? Beide nutzen ja NFC.

            Und zu den Gebühren: Bargeldabhebungen kosten der ING einiges. Mit der Kreditkarte bei einem fremden Geldautomaten etwa 1,80 Euro pro Transaktion. Dagegen müssen sie bei Apple Pay vermutlich einen kleinen Teil der 0,3% Transaktionsgebühren abgeben, verdienen (!) aber noch am Ende Geld. Es ist also vielmehr andersherum. Kartenzahler finanzieren Ihre Bargeldhaltung mit, nicht umgekehrt. Deshalb hat die ING ja auch erst das 50 Euro-Limit eingeführt.

            Und ja, das Argument, dass ein Terminal ausfallen kann, überzeugt mich nicht wirklich. Es kann auch einen Stromausfall geben und gar nichts geht mehr. Die Systeme sind schon so zuverlässig, dass sie 99,9% der Zeit funktionieren. Außerdem gibt es Orte in Schweden, wo Bargeld gar nicht mehr angenommen wird. Was machen Sie dann?

        • Guter Hinweis, da hätte ich auch selber drauf kommen können. Mehrere meiner Kassenbelege zeigen die letzten 4 Digits der PAN, also zahle ich ohne Tokenization.

          In Apps kann ich die Kartendaten auch einfach aus 1Password übernehmen. Mit der neuen API in iOS 12 geht das noch besser. Ich zahle eh so gut wie nie in Apps. Und Payback oder sonstiges Zeug nutze ich nicht.

          Ich wickle alle Lebenshaltungskosten und sonstige Zahlungen über das gleiche Konto ab, zu der auch meine Master gehört. Die Bank hat ne gute App. Bei Kontobewegungen bekomme ich immer eine Push-Nachricht. Und die Ausgaben werden automatisch kategorisiert. So kann ich die Übersicht garnicht verlieren.

      • Karte hinters Handy in die Hülle ist auch meine Lösung, seit das Vodafone Wallet nicht mehr geht. PIN stört mich nicht, bevor ich mit einer Hand den Einkaufswagen einräumend, mit der anderen den Finger am Fingerabdruckleser das Handy halb haltend, halb authentifizierend rumgefummelt habe, hab ich die schon eingetippt. Eh erst ab 25 Euro, also bei ca. jedem 5ten Einkauf. Die google-Paypal-Lösung nutze ich nicht, das sind nur zwei Institutionen mehr, die mein Bezahlprofil mitlesen, für keinen Mehrwert.

  3. Mich hat die ING wegen dieser Haltung als Kunden verloren. Ich habe keine Lust auf Insellösungen. Mag sein, dass die Mehrheit der Kunden keine Zahlung per Mobiltelefon will. Aber es deswegen den anderen Kunden vorzuenthalten ist für mich nicht ok. Daher bin ich auch zu N26 gewechselt, bisher ohne Probleme.

    Die Kombination mit PayPal finde ich hingegen nicht so schön. Auf dem Kontoauszug sind dann keine Details sichtbar und über 25€ brauche ich trotzdem ein Laden-PIN.

    • Das Leben muss so grausam sein, dass Banken versuchen einen bei Beiträgen ab 25 Euro mit einer vierstelligen PIN zu schützen, weil NFC keine sichere Technologie ist…

      Zurück zum Thema.
      Nicht jeder „Trend“ ist es wert diesem hinterherzulaufen. Wenn eine technisch versierte Minderheit meint, alles (wenn möglich auch zum Nulltarif) haben zu wollen, dann sollten sie einfach die Bank wechseln, wo sie meinen, dass sie die meisten Bedürfnisse bedienen kann, die man selbst so hat. Ich kenne Banken, die versuchen einem alle möglichen Bezahltechnologien aufzuschwatzen. Aber sobald ich das Thema Sicherheit anspiele, herrscht Funkstille. Ich nutze NFC mit meiner Girokarte. Mit Beiträgen ab 25 Euro ist meine vierstellige PIN gefragt. So what? Das kostet keine Lebenszeit und schützt einen notfalls vor unerwünschten Abbuchungen.

      • Das Telefon muss für Beträge über 25€ entsperrt werden – mit PIN oder Fingerabdruck. Daher ist die zusätzliche PIN am Terminal für mich zu viel.

        Wenn du daraus schließt, dass mein Leben grausam ist… ok. Übrigens ist die Bezahlung per Google/Apple-Pay sicherer als als die nackte NFC-Zahlung per Karte. Einfach mal googeln und weniger unterstellen.

        • Ja mein Gott, dann musst du halt dein Handy mal entsperren. Wo ist das Problem? Es geht doch nur um den Schutz deines Geldes, da wirst du sicherlich mal die Entsperrung deines Mobilfunkgerätes wohl verkraften können, oder nicht?

          Das war allgemein und nicht auf dein Leben bezogen. Google Pay / Apple Pay sollen sicherer sein? Nun ja, sobald die Weiterentwicklung der Apps schlampiger wird, widerspricht dies deiner Denkweise. Und vielleicht auch mal die AGBs und besonders die gesonderte Datenschutzerklärung lesen, damit du weißt, was Google mit deinen Daten im Zusammenhang mit Google Pay alles anstellt. Ich gehe davon aus, dass Privatsphäre nicht so dein Thema ist…

          • Ich habe kein Problem mein Handy zu entsperren für > 25€. Habe ich nie gesagt. Nur ich will nicht mein Handy entsperren und eine Laden-PIN eingeben.

            • Früher hieß das „Sicher ist sicher“. Sei einfach froh, dass die Dienste in unserem Interesse denken und irgendwo eine Sicherheitsgrenze einziehen, bevor hinterher das Gejammere groß ist.

              • Ok, ich merke schon, mit Argumenten komme ich hier nicht weiter. Schönen Abend noch.

                • Mit Verlaub, aber Bürger wie du, die wegen Kleinigkeiten so mosern oder gar Banken wechseln, sind halt erfahrungsgemäß auch diejenigen, die am lautesten schreien wenn dann irgendwas schief läuft.

                  • Ab hier springe ich dann aber auch ein und Frage mich was daran schlecht ist? Umgekehrt trifft das deutlich besser zu, denn wegen Bürgern wie euch ist Deutschland ein technisches Entwicklungsland. Würden mehr Leute ihre Unzufriedenheit durch Wechsel oder anderweitiges (indirektes) Feedback zum Ausdruck bringen hätten wir in einigen Bereichen sicher auch insgesamt deutlich bessere Konditionen.

      • Sorry Heiko aber du hast dich überhaupt nicht mit dem Thema beschäftigt. Google und Apple Pay bieten gerade den Vorteil, dass deine Kreditkartennummer nicht mehr an den Händler übertragen wird und die Zahlungen mit Fingerabdruck/FaceID autorisiert werden müssen (bei jedem Betrag). Somit ist es einfach wesentlich sicherer als jede NFC Zahlung mit Karte. Die PIN entfällt und die Zahlung wird direkt vom eigenen Gerät aus autorisiert. Keine 25€ Limits, keine Leute die sich deine PIN beim eintippen anschauen und kein rumtippen auf Terminals die sonst wer angefasst hat. Es bietet nur Vorteile. Beim Datenschutz musst du dir keine Sorgen machen, da die Zahlungen über die Bankenserver abgewickelt werden….Google und Apple sind nicht in die Transaktion involviert. Informiere dich einfach mal bevor du hier so was ablässt…

        • Tja, das mit dem besser informieren gilt dann aber auch für dich. Bei Google Pay ist bei Beträgen unter 25 Euro kein Entsperren nötig, es genügt ein Aktivieren des Displays. Ob über 25 Euro Entsperren oder eine PIN nötig ist, entscheidet die kartenausgebende Bank, bei Dipocket geht nur PIN.

      • Peter Brülls says:

        Wobei ich immer noch nicht das Angriffsszenario sehe. Es werden ja keine elektronischen Münzen von der Karte gebucht, sondern da ist ein Zahldienstleister dazwischen, der das abbuchen muss. Der kann bad players schnell sperren oder selbst sperren.

        PIN ist aber nun in der Tat nicht die Welt und beim iPhone oder Apple Watch fällt das ja auch weg, dann Secure Enclave.

    • N26 ist in meinen Augen keine Alternative zu einer richtigen Bank wie ING, comdirect oder gar einer Filialbank. Als Zweit- oder Drittkonto für Techies vielleicht ein nettes Spielzeug, aber nicht um dort mein Gehalt zu empfangen oder einen Kredit zu beantragen. Da ist mir eine Bank mit mehr Erfahrung und Reputation schon lieber, als eine Fintech-Bastelbude.

      • Peter Brülls says:

        Hmmm……… Sowas wie die Augsburger Aktienbank (gegründet 1963), die kürzlich meine Bank übernahm? Und dank der ich dann mehrere geplatzte Lastschriften und ähnliches Generve hatte?

        Filialbank, ach je. Wäre ein Argument. wenn unsere RaiBa nicht vor 15 Jahren die Filiale zugemacht hätten und ich nun 4 km in eine andere Richtung müßte. Könnte natürlich die Bank wechseln, die LZO hat noch eine Filiale im Ort. Aber die haben vor 30 Jahren das Bankgeheimnis gebrochen und dritten meinen Kontostand mitgeteilt, damit sind sie dauerhaft raus.

    • Klar sind die Zahlungsdetails auf dem Kontoauszug bei einer Zahlung mit PayPal, das funktioniert wunderbar. Und natürlich auch ohne Pin egal wie hoch der Betrag ist.

      Die Pin wird nur abgefragt wenn man das Pech hat an ein steinzeitliches Terminal mit uralter Software im Handel zu kommen. Das ist mir persönlich bisher erst ein einziges Mal in einem Globus passiert.

  4. In der App ist auch nach diversen Updates eine simple Suche in der Auflistung der Umsätze nicht vorhanden.
    Ich rechne also nicht mit großen Änderungen.
    Apple oder Google Pay juckt mich überhaupt nicht.

    • Zu diesem Thema habe ich erst letztens Feedback gesendet.

      Als Antwort erhielt ich folgendes:

      Guten Tag Herr xxxxxx,

      vielen Dank für Ihr Feedback.

      Sie wünschen sich eine Suchfunktion in der Umsatzanzeige? Aktuell ist eine solche Erweiterung nicht geplant. Gerne nehmen wir Ihren Wunsch aber als Kundenanregung auf.

      Toll, dass Sie sich die Zeit genommen und sich mit unseren neuen Services beschäftigt haben. Wenn Ihnen noch etwas auffällt, schreiben Sie uns bitte wieder. Ihr Feedback hilft uns, neue Services und Produkte weiterzuentwickeln und zu verbessern.

      • Manchmal frage ich mich, ob die Entwickler, Abteilungs- und Projektleiter und Geschäftsführer überhaupt ihre eigenen Produkte nutzen…

        • Peter Brülls says:

          In vielen Fällen: Nein.

          Problematischer ist jedoch, dass sie es unter Ideal-Bedingungen tun. Ich entwickle zum Beispiel Fotobuch-Software und habe natürlich einen aktuellen Rechner, einen großen Monitor und eine fette Leitung direkt zu den Servern. Und die Software läuft immer nur kurz, während echte Kunden natürlich Stunden in einer Session verbringen. Und ob unsere Foto-Libraries denen der unserer Kunden entsprechen – ich würde nicht darauf wetten.

          Immerhin denken wir daran und drosseln zum Beispiel hin und wieder die Leitung, um zu sehen wie sich das beim Benutzer auswirkt.

  5. Ich bin zur Zeit noch bei der Postbank, diese hat ja vor einiger Zeit Gebühren eingeführt, ich warte jetzt aber mit dem Wechsel bis nun raus ist, wer bei Apple Pay dabei ist. Ich benutze es seit 1 Jahr über Boon und finde es ganz geil über die Uhr zu bezahlen, die Gesichter sind dabei teilweise genial.

    Für mich als Spielkind macht es einfach fun, dass leben muss ja nicht immer bitterernst sein. Und wenn man beim bezahlen nur ein bissel Spaß haben kann, warum nicht?
    Und Apple Pay ist in Sachen Sicherheit ja sogar der NFC Variante von Kreditkarten voraus.

  6. Benutze schon länger Apple Pay über Boon über irischen Account. Möchte es nicht mehr missen. Musste noch nie eine Pin eingeben. Selbst bei einer Zahlung von knapp 1000 €. Einfach Apple Watch ran und piep. Die Blicke von denen, unbezahlbar!
    Dauer der Transaktion 5 Sekunden.

  7. Nur wegen Apple oder Golgle Pay die Bank zu wechseln finde ich etwas übertrieben. Der 0815 User weiß wahrscheinlich nicht mal was bezahlen mit dem Handy ist.

    Ich nutze Boon in Kombination mit Apple und Garmin Pay. Das aufladen dauert nur ein paar Sekunden.

    • Bezahlen mit dem Smartphone wird auch bei uns in 1-2 Jahren so selbstverständlich sein wie heute Smartphones an sich sind. Das ist in anderen Ländern, besonders den skandinavischen, längst der Fall.

    • Der 0815 wird ja auch nicht wechseln, aber der 0815 juckt Mich persönlich gar nicht, soll er machen was er will 🙂

  8. Ich finde es ja auch witzig, dass hier Leute ihre Bank deswegen wechseln und mehrere Freunde von mir aus der USA immer verwundert sind wie weit diese Systeme bei uns schon Einzug gefunden haben in den Alltag. Die wären schon froh wenn vermehrt der Chip und nicht mehr der Magnetstreifen genutzt werden würde. Keiner von Ihnen (alle zwischen 20-30 Jahre alt) nutzt eines der Systeme.

    • Und wenn sie keine Schecks mehr ausstellen müssten weil man von Bank a nicht auf Bank b überweisen kann.

    • Die USA ist bei ihrem Bankensystem ja immer noch in der Steinzeit. Daher ein schlechtes Beispiel :).

    • Peter Brülls says:

      Naja. Deutschland ist Mittelfeld. Bestenfalls. Lastschrift und Überweisung mögen revolutionär sein im Vergleich zu den seltsamen Dingen in den USA, aber wir sind weit entfernt von irgendeiner Spitze.

      Allerdings großartig darin komische Produkte wie „Geldkarte“ zu pushen, die schon lokal zum Scheitern verurteilt waren.

  9. Also ich ziehe die ING-DiBa der N26 aus vieler Hinsicht vor. Nur weil die gerade nicht sofort auf den Apple Pay Zug springen (der ist in D. ja noch nicht einmal losgerollt) lasse ich nicht alles stehen und liegen u. springe dem nächst Fragwürdigen um den Hals. Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Erkenntnis, kommt Erfordernis, kommt Angebot, kommt Alternative …oder auch alles nicht. Nur weil Apple pupst müssen nicht alle gleich los sprinten.

    • Erik Hoffmann says:

      Ich glaube für die Banken ist der Zug schon lange am rollen. Apple Pay unterstützt sich nicht von selbst von heute auf morgen. Das muss alles in den Systmen der Banken eingerichtet werden, die Verifizierung der Karten für Apple Pay, das muss getestet und evtl ausgebessert werden, usw.
      Wenn es mit dem Unterschreiben vom Vertrag getan wäre, hätte Apple Pay sofort mit der Ankündigung starten können.
      Und wenn die Banken Apple Pay dann unterstützen wollen, müssen sie das gleiche sowieso machen, dauert dann aber eben eine ganze Weile, bis das alles rund läuft.
      Und wenn die Bank Pech hat, sind in der Zwischenzeit die Kunden zu einem anderen Konkurenten gewechselt oder haben sich eine andere Möglichkeit gesucht, wie bei Google Pay mit PayPal. Eventuell unterstützt die Universalkreditkarte Curve vorher schon Apple Pay, dann kann man einfach seine Kreditkarte da einbinden und ohne Unterstützung der Bank nutzen.

  10. Ich glaube was viele Banken noch nicht verstanden ist, das Bezahlen immer mehr zum Lifestyle wird. Es ist „hipp“ mit dem Smartphone zu zahlen oder generell kontaktlos. Wenn man als Bank nicht mit macht, dann sind die Kunden halt weg.

    • Peter Brülls says:

      Karte in der Hülle wäre eine Möglichkeit, aber da ist schon die Firmenzuttittskarte drin, die ich sonst ständig vergäße. Gäbe es die nicht, hätte ich wohl gar keine Hülle.

  11. Hauptproblem bei Apple play ist wohl das Apple Kohle pro Transaktion haben will. Da kann ich die Banken auch ein bisschen verstehen.

    • Danke! Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Genau deswegen werde ich Apple Pay nicht nutzen. Obwohl ist das richtig gut finde und vor allem technisch gut umgesetzt. Aber die Gier dieser amerikanischen Konzerne (es sei ihnen gegönnt) müssen wir doch nicht weiter und weiter unterstützen. Wir googeln anstatt zu suchen, bald amazonen wir, anstatt zu kaufen und das werden wir dann appeln anstatt zu bezahlen. Wir sollten uns nicht verappeln…

      • Und deine Bank macht die Zahlung umsonst und lebt von Luft und Liebe? 😀 Jemand, der eine (und du sagst es ja selbst) gut umgesetze Dienstleistung anbietet, die einem manche Dinge erleichtert, hat aus meiner Sicht durchaus einen entsprechenden Betrag verdient. Da deine Bank den Service nicht anbietet, aber die Kunden nicht verlieren will, muss sie sich soetwas eben „einkaufen“. So funktioniert die Welt nun mal.

        • Dann hast du es nicht verstanden. Apple bekommt für eine Dienstleistung Geld, für die sie eigentlich nichts oder kaum was tun und schlimmer noch, andere nicht ran lassen. (ist das eigentlich mit EU-Wettbewerbsrecht vereinbar?)

          Es geht mir genau darum, dass die die es tun ihr Geld damit verdienen. Die Banken. Apple hat schon reichlich Geld beim Verkauf des Gerätes verdient, warum lassen sie die NFC-Schnittstelle nicht offen für jeden App-Hersteller. Genau da ist der Hund begraben.

          • Peter Brülls says:

            Für die sie nichts tun? Mit Verlaub, Du hast keine Ahnung. Der Grund, warum Apple überhaupt die Konditionen kriegt, die sie kriegen, ist, weil sie einen Teil des Risikos tragen und das wiederum geht nur, weil sie Hardware gebaut haben, die diesen Zugriff sicher macht.

            Eine eine Uhr, die sich automatisch deautorisiert, wenn sie vom Handgelenk genommen wird.

            Dass sie andere nicht an die NFC-Schnittstelle lassen, ist eine andere Sache.

  12. Generell eine schwache Leistung der ING-DiBa. Als Onlinebank habe ich da mehr erwartet. So nutze ich mein Konto nun mit Paypal.

  13. Paypal wird es wieder Richten ,die Dame meinte zu mir es wird auch ein Giro Konto bald bei Paypal geben.

    • Puh nach der Amazon _Prime_ Visa Card nun also der nächste Tech-Player auf dem alteingesessenen deitschen Markt, mit PayPal Giro?!

      • Die sind ja weniger Techunternehmen denn Zahlungsdienstleister. Immerhin hat PayPal eine europäische Banklizenz, es wäre also für sie problemlos möglich hier selber anzutreten. Aber ob die ein Konto kostenlos anbieten? Kaum vorstellbar, bei den Gebühren, die die jetzt schon verlangen, selbst von gemeinnützigen Organisationen.

      • Peter Brülls says:

        Amazon Prime VISA ist doch eine reine Werbeaktion. Eine passable, aber nicht grandiose Kreditkarte (immerhin eine echte, wenn man denn eine braucht), die bei Amazon Bonuspunkte liefert. Nix besonderes, die LBB, die das macht, macht das auch für diverse andere Kunden.

  14. Die sehr geschätzte ING würde ich als Spielkind und Early-Adopter auch deswegen nicht aufgeben, jedoch meine bisherige VISA NFC Zahlungsvarianten im Einzelhandel, sobald Samsung Pay mit PayPal auf meiner Galaxy Watch final kommt. Die APK und das Samsung Pay Framework läuft schon in Deutscher Sprache auf meinem Note8.

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