Amazons TV-Box soll kommen

Apple könnte schon bald Konkurrenz bekommen in Sachen gestreamter Medien. Laut Bloomberg  soll Amazon an einer Set-Top-Box werkeln, die man an das heimische TV-Gerät anschließt, um Serien oder Filme des Onlinehändlers zu empfangen. Alternativ könnte man spätere Version einer solchen Box mit Apps ausstatten, wie es bei Google TV oder diversen Smart TVs bereits der Fall ist. Der Kunde hat natürlich die Qual der Wahl – so findet man mittlerweile viele Möglichkeiten vor, digitale Inhalte zu konsumieren.

Amazon-Logo

Zum Preis der Box gibt es seitens Bloomberg keine Angaben, vermutet wird lediglich ein konkurrenzfähiger oder sogar ein subventionierter Preis. Ebenfalls ist Amazon bereits seit einiger Zeit im Geschäft mit der Produktion von Filmen tätig, sodass eine solche Box auch zur Distribution der Eigenwerke genutzt werden könnte. Die Box soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Gerade wenn man das Streamen von Medien, wie Musik, Gaming oder Filmen einplant, sollte man darauf achten, welchen Provider man wählt. Neukunden der Telekom können bei der Auswahl zu kleiner Tarife mal ganz schnell in die Röhre schauen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Sollten nicht genau aus diesem Grund die Content-Anbieter wie Amazon am Netzausbau finanziell beteiligt werden?

  2. Klasse, eine „Lovefilm-Box“ würde ich mir zusätzlich zum Apple TV zu einem vernünftigen Preis sofort hinstellen. Derzeit unterstützen sie ja leider nur Sony-Geräte.

  3. @Twinn Nein, Automobilhersteller beteiligen sich auch nicht den Kosten für den Straßenbau. Kein Telekommunikationsanbieter wird gezwungen Internetzugänge anzubieten. Wenn es nicht rentabel ist, kann er die Preise erhöhen oder den Markt verlassen. Das ist das normale betriebswirtschaftliche Prinzip des Wirtschaften.

  4. Über Erfolg oder Misserfolg wird primär der gleiche Punkt entscheiden wie bei allen anderen Angeboten in der Richtung vorher auch.
    Die Attraktivität des damit angebundenen Medienangebots. Und hier glaube ich erst, dass es ein wirklich gutes Angebot gibt wenn ich es sehe.

    Mir ist bisher kein (legales) Angebot bekannt, dass zu vernünftigen Konditionen ein gutes, aktuelles und weitgehend vollständiges Medienangebot zu bieten hätte.

  5. Ich wünsche mir das man darauf auch xbmc installieren kann wie auf dem Apple tv 2 🙂 ….wer weiß..vlt läuft es ja unter Android wie der Kindle fire.

  6. @Mirko; Der Vergleich hinkt: Anbieter von Internetdiensten sind nicht mit Automobilherstellern zu vergleichen sondern mit Transportunternehmen. Und die beteiligen sich sehr wohl über Steuern und Maut an den Straßenbaukosten.

    • @Dicker König
      Warum sollte das ein Telekommunikationsunternehmen tun? Wenn Du diesen Weg einschlägst weckt dies nur Begehrlichkeiten in allen möglichen anderen Bereichen.
      Die Anbieter bekommen Geld für den Internetanschluss von ihren Kunden, und damit ist die Sache erledigt. Die ganze Diskussion ist an Lächerlichkeit sowieso kaum zu übertreffen, hier wird auf sehr hohem Niveau gejammert nach dem Motto „man kann es ja mal versuchen“. Wenn Du Dir nämlich die Geschäftszahlen der TK-Unternehmen ansiehst wirst Du feststellen, dass es denen mehr als blendend geht und sie ganz sicher nicht am Hungertuch kratzen weil die „bösen“ Internetdienste ihre Leitungen verstopfen und sich das ganze nicht mehr für sie rechnet.

  7. @Dicker König: Mir ist unklar, wie genau die Anbieter von Inhalten an den Kosten beteiligt werden könnten. Alle wollen an as Geld von Google/YouTube, aber es gibt unzählige Anbieter, die datenintensive Services anbieten (Maxdome, Vimeo, LoveFilm, Hulu, Netflix, Apple, Mega, DropBox, Datensicherungsanbieter etc.).
    Ich habe bewusst Anbieter aufgezählt, die in Deutschland ohne weiteres gar nicht nutzbar bzw. tätig sind. Wie soll man einen Anbieter, deren Sitz gar nicht in Deutschalnd ist an den Kosten beteiligen? Zwischen Inhalteanbieter und Telekommunikationsdienstleister besteht kein Vertragsverhältnis, daher ist auch rechtlicher Sicht eine Beteiligung unmöglich.

  8. @Dicker König: Da schließe ich mich Marco an. Ich denke – um im Automobilen-Vergleich zu bleiben – die Anbieter sind eher mit Tankstellen zu vergleichen, als mit Transportunternehmen. Wenn es keine Strassen und Autos gibt, wird auch nicht getankt. 🙂

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