Amazon Sidewalk: Kommerzielle IoT-Projekte sollen mit ins Boot geholt werden

Über Amazon Sidewalk, Amazons Nachbarschaftsnetz, hatten wir bereits im Blog berichtet, auch wenn ein Start bisher nur in den Vereinigten Staaten erfolgt ist. Es soll die komplette Nachbarschaft unter Verwendung des LoRa-Funkprotokolls im 900-MHz-Spektrum vernetzen. Hiermit seien Reichweiten von bis zu einem Kilometer möglich. Zudem komme noch Bluetooth zum Einsatz. So lassen sich auch Gegenstände oder mit einem Tile ausgestattete Objekte wiederfinden. Das Ziel: Ein großes Netzwerk, bei dem unter anderem die Echo-Geräte als Sidewalk-Bridge dienen.

Mit der Amazon Sidewalk Bridge Pro von Ring möchte man nun auch kommerzielle IoT-Anbieter mit ins Boot holen. So plane man, inspiriert durch ein großes Wachstum, künftig nicht nur Privathaushalte zu vernetzen, sondern auch Unternehmen, Gemeinden oder auch Universitäten. Vorerst ist man mit einem Pilotprojekt gestartet. Zum einen die Arizona State University, welche an Smart Citys forscht und zum anderen Thingy, um Waldbrände mit Ersthelfern zu bekämpfen.

Denkbar wäre unter anderem, dass große Gebiete wie Parks und Wildnisgebiete, aber auch Orte wie Einkaufszentren mit zahlreichen Sensoren ausgestattet werden. Darunter: Sonnenlichtsensoren, Luftqualitätssensoren und Feuchtigkeitssensoren. Aber auch solche für Temperatur, CO2 und Partikelzähler.

Die neue Bridge ist dazu da, um Reichweite und Kapazitäten des Sidewalk-Netzwerks zu vergrößern. Sie kann auch im Außenbereich angebracht werden und verfügt dank Außenantennen über Reichweiten von bis zu 8 Kilometern. Im Falle der Wald- und Buschbrände kommt man so auch in entlegene Gegenden, ohne Mobilfunknetz oder Wi-Fi-Anbindung.

Auf ein ähnliches Konzept setzt man übrigens beim Helium-Netzwerk. Hier kommt zum Aufspannen eines großen Netzwerks LoRaWAN zum Einsatz. Ziel ist auch hier die Vernetzung diverser Sensoren und die Verwertung in smarten Anwendungszwecken. So lassen sich beispielsweise auch GPS-Tracker stromsparender betreiben, denn diese können auf das stromsparende Netzwerk zugreifen und müssen sich nicht ins Mobilfunknetz einklinken.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Dann sollen die das doch bitte auch mal in Deutschland aktivieren und dann schauen wir weiter.

  2. Bin schon gespannt darauf.
    Hoffe auch auf das Matter Update bei den Echos

  3. Es gibt schon ein offenes LoraWAN Netz:: https://www.thethingsnetwork.org/

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